20. November 2012 · 02:25
Nein, keine Sorge! Keine Familienstandsmeldung!
Wobei? Ein bisschen schon – unsere Chilis gehören ja inzwischen doch auch irgendwie zur Familie … 😉
Die erste Generation der Fuocos ist fast abgeerntet, inzwischen sprießen bei Habanero und NuMex Suvae nicht nur die Früchte, sie reifen auch nach und nach ab und werden vereinzelt von capsaicinsüchtigen Sashs gegessen. Aber das ist ja nicht alles. Wir sind ja schon weiter und haben in der Hinterhand ein paar neue Sorten. Und die sind inzwischen auch übers Keimen raus:

Hot Future, Quelle: Sash
Wie man sieht: da geht was!
Diesmal haben wir ganz neue Protagonisten dabei. Neben Jalapenos haben wir auch ein paar seltsame Früchtchen wie Peruwian Purple (man erkennt hinten rechts bereits die lilanen Blätter) oder Monkeyface im Angebot. Allesamt eher mildere Sorten, die wir zum Beispiel des Aussehens wegen großziehen. Außerdem sind unsere bisherigen Früchte (außer die NuMex) auch so sauscharf, dass die Benutzung doch nur in Maßen sinnvoll ist.
Aber: wir wären nicht wir, wenn wir nicht doch eine Ausnahme machen würden. Treue Leser wissen es bereits – wir bauen auch Bhut Jolokia an, eine Chili, die bis vor kurzem den offiziellen Weltrekord für Schärfe gehalten hat. Ein Exemplar hat bei der Messung die sagenumwobene Grenze von 1.000.000 Scoville-Einheiten durchbrochen, stellt also quasi das Bindeglied zwischen essbaren Früchten und Pfefferspray. Wir sind zuversichtlich, denn die bisher einzige Pflanze wächst ausgesprochen gut – sie befindet sich auf dem Bild in der Mitte und hat die mit Abstand größten Blätter.
Das ist im Übrigen unser Gewächshaus, die Pflänzchen bekommen also allesamt noch die Babypflege: Wärme und 15 Stunden Licht pro Tag. Wenn sie dort herauswachsen, müssen sie mit der winterlichen Marzahner Realität klarkommen – was einige bisher aber auch schon problemlos geschafft haben.
Was will man sagen? Wir freuen uns einfach. 🙂

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