Category Archives: Haushalt

Schutzgeld

Im Grunde sind Versicherungen und Schutzgelderpresser ja wesensähnlich. Man mag über die Freiwilligkeit der Zahlungen diskutieren, aber wenn wir dann bei der Kfz-Haftpflicht sind, kommen Freunde der legalen Versicherungen auch in Erklärungsnot.

Ja, ich schreibe das jetzt gerade ein wenig genervt, weil unsere Versicherung uns wegen der aufgerissenen Tür ein Einschreiben geschickt hat, weil unsere Schadensanzeige „nicht eingegangen“ ist. Ausgerechnet. Da schickt man dreimal im Jahr noch was auf Papier und ausgerechnet das kommt nicht an. Aber gut, eben nochmal ausgefüllt, geht dieses Mal per Mail raus, dann können wir es bei Bedarf kopieren, falls die Mail zufällig die gleichen Probleme hat.

Und soll ich was sagen: Das ist alles völlig sinnlos und einfach nur Ausdruck dieses institutionalisierten Misstrauens, das gefühlt alle Geschäftsbeziehungen heute dominiert. Wir hoffen ja selbst, den Schadensfall ohne sie zu regeln. Wie im ursprünglichen Beitrag geschrieben: Gerne ein Treffen um Mitternacht hinterm Aldi, grüner Schein von einer Hand in die andere … immer noch seriöser als über die Versicherung. Aber man hat die Versicherung ja, falls was schiefgeht. Wenn die gute Frau jetzt sagt, die aufgerissene Tür hätte ihr den Rahmen verzogen und zuhause die Katze entzündet und das würde 230.000 € kosten, dann gebe ich das ja auch gerne ab, keine Frage.
Aber da ich der Geschädigten weder Stress machen will noch kann, muss ich abwarten, bis sie mir Infos gibt, wie teuer das sein soll, et, pp. Und das hat sie bisher nicht. Entsprechend kann ich meiner Versicherung kaum mehr mitteilen, als dass da eventuell noch was mit einer Tür kommen könnte, wofür ich jetzt ungefähr 100 Daten in ein Formular eintragen muss, inklusive der Adressen der beim Vorfall getöteten Personen. Im Übrigen nur 4 Adressfelder für Tote und Verletzte, ich fühle mich fast ein bisschen herausgefordert durch sowas.

Ich muss an der Stelle mal sagen, dass ich in Teilen meinen persönlichen Frieden mit der Bürokratie gemacht habe. Nicht allumfassend, aber ich sehe das heute differenzierter und sehe auch, dass es Situationen gibt, in denen das beide Seiten vor Missbrauch schützen kann. Und natürlich haben Versicherungen oft mit Betrug zu tun. Aber warum muss ich jetzt dringend ein umfangreiches Formular ausfüllen – das ich nicht ausfüllen KANN, weil ich selbst die Infos nicht habe?

Ich möchte deswegen fürs Protokoll festhalten:

Dass wir jetzt eine eilige Mail mit Tonnen an privaten Daten an die Versicherung schickent, einfach damit die früher dieses mangelhafte Formular hat, dessen Existenzberechtigung vielleicht binnen Tagen verfällt … kann es sein, dass ein Missbrauch dieser Daten wahrscheinlicher ist als dass dadurch ein Betrungsfall verhindert wird? Selbst wenn man mich mal statistisch als ein bisschen überdurchschnittlich kriminell einstufen würde?

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Kinderfasching. Äh, … -geburtstag

Heute Kindergeburtstagsfeier im örtlichen Indoorspielplatz. Mit drei eingeladenen Kindern und dem nervigen kleinen Bruder. Ist irgendwie ein bisschen Minimalkonsens, andererseits halt gerade so das, was mit dem Spätzle machbar ist. Es war schön, fast schon überraschend friedlich und dennoch wird unser Großer jetzt mindestens den ganzen Sonntag brauchen, um sich von der ganzen Anspannung zu erholen. Aber das ist ok. Am Ende macht man’s für die Erinnerungen.

Wir werden auch noch ein bisschen was davon haben, denn eines der Besuchskinder hat in der allerletzten Sekunde noch eben die Autotür aufgerissen und gegen ein anderes Fahrzeug gerammt. Wäre mein Auto das andere gewesen, hätte ich abgewunken ob der Kleinigkeit, die Fahrerin in dem Fall schien aber ein wenig überfordert mit der stressigen Situation zu sein, also hat sie jetzt meine Daten und ein paar Tage Zeit, sich zu unseren Ungunsten beraten zu lassen. Sei es drum, für diesen Fall ist unsere Versicherung schon mal informiert, wenn es aber so läuft, wie ich mir das wünsche, dann treffen wir uns einfach irgendwo kurz, tauschen einen grünen Schein aus und gut ist.

Das verantwortliche Kind hat die Situation übrigens auf die einzig logische Weise interpretiert: Ich gehe fremd. Logisch. Hab ja schließlich spontan mit einer fremden Frau Telefonnummern ausgetauscht. 😀

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Ubuntu-Stress

Ich hab ja – wie hier schon gelegentlich berichtet – meinen alten PC fürs Spätzle als Gaming- und Lern-PC wieder hergerichtet. Wie bei allen Kindern kann man das mit dem Lernen im Wesentlichen streichen, natürlich zockt er eigentlich nur. Was ok ist. Wir könnten das ja alles anders handhaben, aber man macht sich von außen auch echt kein Bild vom Spätzle und seinem Gehirn. Denn wenn ich sage, dass er am PC nur zockt, dann sollte ich nicht verschweigen, dass er nebenher Dokus auf seinem Tablet guckt. Und es ist auch mehr als einmal vorgekommen, dass er nebenher noch Podcast gehört hat. Aber das nur um mal aufzuzeigen, auf welchem Level wir uns hier bewegen.

In den letzten Tagen hatten wir dann wieder einen klassischen Fall von „Ich hab gar nix gemacht, der Computer will einfach nicht mehr“ und im Falle vom Spätzle, der wie eingangs erwähnt wirklich nur zockt, glaube ich das sogar. Ja, natürlich könnte es prinzipiell sein, dass er eine Meldung weggeklickt hat, aber das Grundproblem muss Ubuntu schon mal wieder selbst verursacht haben.

Wir hatten das ja schon mal, dass die Grafiktreiber vermutlich durch ein Update umgestellt worden sind und das war eine Scheiß-Geschichte. Das selbe ist nun wieder passiert, nur mit der ungleich wilderen Nebenwirkung, dass neben den Grafik- auch die WLAN-Treiber weg waren.

Ich glaube, ich bin inzwischen insgesamt jemand, der nicht mehr möchte, dass Computer irgendwas alleine machen und solche Fälle bestätigen mich wirklich. Natürlich hab ich automatische Sicherheitsupdates bei einem PC für einen Siebenjährigen aktiviert gehabt und jeder würde einem das empfehlen, aber jetzt hat (vermutlich) das wieder das ganze System zerschossen. Denn wir haben die WG-Zeiten ein bisschen hinter uns gelassen und es gibt nicht mehr den „Netzwerkkoffer“, ein altes Erste-Hilfe-Kit, in das ein Ex-Mitbewohner mal einen Hub und 5 LAN-Kabel zwischen 5 und 25 Meter gepackt hatte. Wir haben es lange noch in die Zeit danach mitgeschleift, aber inzwischen ist auch hier WLAN eingezogen und hat sich als Standard etabliert.
Und Treiber finden und installieren ist ja schon unter Windows nervig, wenn es denn mal vorkommt – aber bei Linux bin ich da echt ans Ende meiner Geduld gekommen. Ja, natürlich hätte ich da sicher noch eine Lösung finden können, aber am Ende schien es mir aufwandsmäßig die plausibelste Lösung, das Betriebssystem neu zu installieren. Bitte keine Hate-Comments, ich hasse mich selbst genug dafür.

Natürlich war auch das nicht zu einfach, denn auch wenn ich gerne sage, dass das beim Spätzle quasi out-of-the-box läuft mit Steam, ist es doch schon ein wenig Arbeit gewesen, am Ende wieder zu dem Punkt zu kommen, an dem er No Man’s Sky spielen kann und bei seinem Raumschiff 20 Minuten das Cockpit suchen muss, weil er es mal wieder ein bisschen übertrieben hat mit der Komplexität.

Ich hoffe schon sehr, dass er sich in Zukunft auch selbst ein bisschen mehr für den Background interessiert und dass das System auch erlaubt, das zu einer etwas befriedigerenden Erfahrung zu machen, aber um ehrlich zu sein: Ich finde es so schon toll genug, dass das gerade trotz meines offensichtlich zu bescheidenen Wissens überhaupt eine Option ist.

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Geht wieder los

So. Sonntag Abend, die Osterferien sind vorbei. Wie in all den letzten Jahren ist es nicht so, dass wir dasitzen und uns freuen, dass wir erholt neu starten, sondern ein bisschen herrscht immer noch das Gefühl vor, diesen Teil endlich geschafft zu haben.

Nicht so heftig wie in der Vergangenheit, aber bis zum ersten echten Erholungsurlaub wird es wohl noch etwas dauern. Bei mir kommt noch dazu, dass ich langsam wieder anfangen sollte, Präsenztage fürs jetztige Quartal zu sammeln, also geht es morgen gleich erst einmal nach Mainz, bevor ich gleich wieder zwei Tage frei habe. Dienstags wie immer und am Mittwoch einmal mehr wegen eines Arzttermins im Rahmen des Diagnosemarathons beim Knöpfle. Soll ja nicht langweilig werden.

Aber – so ehrlich will ich auch sein – das Wir-haben-es-geschafft-Gefühl ist ja auch nicht wertlos. Das ist ja auch gut so.

Was auch schön ist: Fünf Tage Pause beim Zocken sorgen dafür, dass man danach erst einmal wieder so richtig Bock hat. 🙂

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>100k

OK, das war eine Clickbait-Überschrift. Ganz über 100 sind wir nicht, und es geht auch nicht wie man vielleicht meinen könnte um Geld. Es ist nicht so, dass sich das legendäre VG-Wort-Jahr 2019 wiederholt. Schade, aber um ehrlich zu sein melde ich der VG Wort all das hier auch gar nicht mehr, die Zugriffszahlen geben das nicht her und die goldene Zeit wird nicht wiederkommen.

Aber genug von dem, was die Überschrift NICHT sagt. Was sind denn 100k? 100 Klogänge. Auf jeden Fall gefühlt.

Was das Trockenwerden von Kindern angeht, klafft ja auch eine riesige Lücke zwischen den alten Generationen und der heutigen Zeit. Wenn ich jetzt schreibe, dass das Knöpfle noch nicht trocken ist, dann hab ich die Hater-Kommentare darüber, wie sie selbst als Kinder mit anderthalb in der Kinderkrippe trocken geworden sind, ja schon vor Augen. Ändert nichts daran, dass man das heute nicht mehr für einen sinnvollen Weg hält. Klar sind viele Kinder früh trocken und natürlich ist das für Eltern toll, wer will da nach ein paar Jahren Windelwechseln nicht auch hin, aber es herrscht ein relativ breiter Konsens, dass man das nicht mehr so erzwingt, sondern den Kindern neben allerlei Nudging im Wesentlichen ihr eigenes Tempo lässt – was im Gegenzug halt für wesentlich weniger Stress bei den Kindern inklusive einer unnötig langen Phase mit regelmäßigem Einnässen führt.

Und ja, was die Kinderlotterie angeht, haben wir halt nicht die Turbostöpsel gezogen, sondern eher zwei Exemplare, die das Konzept ziemlich lange nicht wirklich auf sich selbst bezogen haben. Das Spätzle mit seinen ganz eigenen Problemen hatte den Zahlenraum bis 100 definitiv schneller im Überblick als den Inhalt seiner Unterhose und bei so einem Vorbild fällt der Apfel halt nicht weit vom Pferd und das Knöpfle wackelt gerade mit dicker Windel am Hintern seinem fünften Geburtstag entgegen. Aber wie gesagt: Auch wenn einige das mit Blick auf früher ungläubig lesen: Das ist nicht mehr völlig out of range, die Kita sagt da z.B. auch gar nichts. Man bietet an, stupst mal ein bisschen, aber im Wesentlichen wartet man halt.

Jetzt haben wir mal wieder einen Tag ohne Windel probiert und meine Güte, das ist der vollste Vollzeitjob gewesen, den man sich vorstellen kann. Das Knöpfle hatte noch vor 9 Uhr acht Unterhosen verschlissen. Mit Bodenwischen und allem. Völlig ohne jedes Gefühl dafür, dass sich irgendwas ändern müsste, ist das Kind einfach permanent ausgelaufen. Unsere pure Verzweiflung am späten Vormittag hat dann dazu geführt, dass er erst einmal gar keine Hose mehr bekommen hat und seit da ist er dann mal mehr und mal weniger freiwillig aufs Klo, was natürlich ein riesiger Erfolg ist. Wirklich! Ich will das nicht kleinreden.

Aber wenn ich schreibe, dass er durchschnittlich alle 10 Minuten aufs Klo ist, dann ist das eine sehr konservative Schätzung. Im Ernst. Keine Übertreibung. Den ganzen Tag lang.

Und natürlich muss man jedes Mal zumindest grob gucken, ob der Boden sauber ist, ob die Hände nach dem Waschen noch seifig sind … wie gesagt: Vollzeitjob.

Ich hätte davor ja schon geschworen, Klos nicht mehr öfter sehen zu müssen als bisher, aber seit heute … vielleicht gehe ich einfach selber nicht mehr.

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Servo 3000

Es ist doch zum Kotzen.

Jetzt wird die Reparatur der Kiste am Ende doch 3.000 € kosten. Ich habe gute Gründe, das jetzt anzunehmen, aber mindestens einer davon ist auch, dass wir einfach keinen Bock mehr haben, uns damit rumzuschlagen. Es ist so ärgerlich, dass sich die Klischees manchmal halt doch bewahrheiten – wie eben zum Beispiel, dass Rechnungen von Handwerkern am Ende immer maximal schlimm werden. Um ehrlich zu sein: Mich nervt die Tatsache gerade fast mehr als der Betrag, auch wenn ich trotz aller Annehmlichkeiten nicht sagen will, dass „1.000 € hin oder her“ ja kein Problem sind. Es ist alles eine Frage des Standpunktes und im Vergleich zum Leben vor 10 Jahren ist das gerade schon so und ich schaffe es im Alltag ganz gut, nicht den Fehler zu machen und mit ein paar Euro mehr in der Tasche plötzlich Dramen aus Dingen zu machen, die keine sind. Wir haben alle zu essen, die Miete ist bezahlt, die Spritpreise stören uns trotz baldigem Urlaub nicht, kurzum: Keiner hier wird eine Scheibe Käse weniger auf dem Brot haben, obwohl die Kosten fürs Auto jetzt hoch sind. Aber ich spüre so eine innere Enttäuschung deswegen.

Dabei hab ich übrigens keinen Grund, jetzt der Werkstatt an den Karren zu fahren. Die Kosten sind nachvollziehbar und vor allem darin begründet, dass der TÜV-Prüfer noch drei Sachen mehr gesehen hat als der, der das Auto vor 4 Wochen angeschaut hat. Natürlich kann man da rumrätseln, wer jetzt Recht hat etc. pp., aber tatsächlich ist das ja genau das, was ich mit meinem Geld an Fachleute outsource, die das gelernt haben. Eigentlich liegt halt gerade genug zu tun und zum dran denken rum, dass ich mir den Scheiß gerne erspart hätte. Zumal wir ja bei der letzten Inspektion vom anderen Auto ein paar Sachen aufgeschoben haben, was bedeutet:

Im Sommer werden wir grob (also wahrscheinlich zu niedrig) geschätzt 5.000 € in unseren Fuhrpark gesteckt haben und am Ende haben wir nur zwei noch ältere Autos als davor. Manchmal ist es bitter.

Oder eben wie eingangs geschrieben zum Kotzen.

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Servodigse-Entscheidung

Wie alles im Leben hat sich auch die Sache mit der Entscheidung über den alten Skoda ein bisschen gezogen. Tatsächlich war bis heute nicht wirklich klar, wie groß der Schaden ist. Vor allem war da die Frage, ob nur die Pumpe oder auch das Steuergerät defekt ist. Unser Hausschrauber hat die ehrliche Karte „Kenn ich mich nicht mit aus“ gezogen, was ich im Gegensatz zu vielen anderen für großartig halte. Menschen – gerade welche, die einem gegen Geld bei Problemen helfen – sollen doch einfach sagen, wenn sie an ihre Grenzen kommen!

Wir haben alle welche und ja, hätte ich erwartet, dass er als Allround-Schrauber schon da an seine gerät?

Nein. Aber genau deswegen hätte er mir auch jeden Scheiß andrehen können.

Naja, jetzt sind wir beim Elektroschrauber gewesen und der sagt nach kostenpflichtiger Beaugapfelung, dass er uns die Servolenkung für 1.500 € gefixt kriegt. Da käme dann immernoch Betrag X dazu, wenn zusätzlich alles für den TÜV gemacht wird, so dass wir am Ende im guten Fall nahe an den 2.000 € wären, die uns ursprünglich als „Best Case“ genannt wurden. Das ist wirklich eine unverschämte Stange Geld für so ein altes kleines Autochen. Aber es ist halt auch die allereinfachste Lösung, denn am Ende fallen halt auch erst einmal etliche Stunden für Suche, Entscheidung, Testen, Kaufen, Anmelden etc. pp. weg. Ja klar, ein bisschen umgesehen habe ich mich schon und das war nicht nichts, aber halt auch erst die Spitze des Eisberges. Mal ganz davon abgesehen, dass es fürs erste halt dann trotzdem auch „nur“ 2.000 € wären, was im Vergleich zu einem neuen Auto halt ein Witz ist.

Ich persönlich fühle mich mit der Entscheidung eigentlich ganz wohl, auch wenn ich inzwischen wirklich keine emotionale Verbundenheit mehr zu einem Auto empfinde. Naja, es bleibt trotzdem noch bis morgen abzuwarten, wie schlimm es dann insgesamt wird, aber von einer allzu großen Überraschung gehen wir nicht aus, das Thema ist jetzt also wohl doch erst einmal durch. Ich hoffe mal, dass wir das nicht demnächst schon bereuen. Allerdings muss ich auch da sagen: Emotional hängt die Latte da auch nicht so hoch. Natürlich will ich das Geld nicht zum Fenster rausgeschmissen wissen, aber wenn jetzt noch was unvorhergesehenes passiert im nächsten Jahr, dann war es halt das: Unvorhergesehen. Und kein Beweis dafür, dass eine andere Lösung zwingend die bessere gewesen wäre.

Und vielleicht, vielleicht … (ihr merkt, ich glaube selbst noch nicht dran) ist ja, wenn es das endgültig für eines der Autos gewesen sein wird, so langsam auch mal ein ernstzunehmender Markt für gebrauchte E-Autos da. Wir werden sehen. Das ist es eigentlich auch schon: Wir haben uns entschieden und jetzt werden wir sehen.

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