Grafikdesaster

Ihr werdet es ja mitbekommen haben, wie sehr ich mich gerade immer noch über meinen Rechner freue. Inzwischen ist er mehr als ein halbes Jahr alt und manchmal kribbelt es immer noch, wenn ich ein Spiel starte. Und das nicht, weil irgendwo Strom leckt. Aber an der Stelle kann ich ja fast einsteigen, denn nachdem ich mir letztes Jahr den neuen PC zusammengestellt habe, hab ich auch mal wieder angefangen, mich ein bisschen für die Tech-News in dem Bereich zu interessieren. Nicht wirklich deep, aber halt so Interessierter-Laie-mäßig.

Foto des Inneren meines PCs

Im Zuge dessen hab ich ja schon vor einer Weile der Präsentation der neuen Grafikkarten-Generation von  Nvidia beigewohnt und noch unwissend über Belanglosigkeiten geschrieben.

Unwissend, weil wirklich nicht abzusehen war, was noch alles passiert und dazu führt, dass ich meine heißgeliebte Grafikkarte heute mit Gewinn verkaufen könnte – wenn das nicht das allerletzte wäre, was ich gerade tun wollte.

Denn momentan ist es ziemlich schwer und im Zweifelsfall sauteuer, sich eine neue Grafikkarte zuzulegen. Dass ich mit meinem Kauf so Glück haben würde, war damals nicht abzusehen. Es war klar, dass die neue RTX-5000-Generation von Nvidia vor der Tür steht, deswegen hab ich mir von den damals aktuellen 4000ern auch nicht die günstigste, sondern eine im Mittelfeld gönnen können, wobei ich bei über 800 € auch nicht von einem Schnäppchen reden will. Es ist immer noch die teuerste GPU, die ich jemals besessen hab, mit Abstand.

Dann hat Nvidia unerwartet früh die Produktion der 4000er eingestellt, natürlich um sie nicht parallel zu den neuen billig abverkaufen zu müssen und den Start der Nachfolger anzukurbeln.

Aber!

Aber leider gibt es sie nicht. Also die neuen. Es sind viel zu wenige, gerade die Topmodelle sind kaum zu bekommen und wenn, dann zu Mondpreisen, die letztes Jahr noch für Komplett-PCs wie meinen gereicht hätten, nicht nur für die Grafikkarte. Ärgerlich ist das unter anderem, weil es das zu Beginn der letzten Generation auch gab, es wirkt halt, als hätte Nvidia das vorhersehen können oder gar müssen. Aber das ist nur ein kleiner Teil des Desasters. Der zweite Punkt auf der langen Negativliste ist der, dass die Karten nur so mittel sind. Also naja, es sind aktuelle Topmodelle, das schon, aber der Generationenwechsel ist leistungsmäßig der schlechteste der letzten 15 Jahre oder so. Gerade wenn man die einzelnen Karten direkt miteinander vergleicht, dann ist es im Schnitt ungefähr so: die Nachfolgeversion leistet 15% mehr, verbraucht aber auch 15% mehr Strom und zudem ist sie 25% teurer (nur UVP). Was für ein „zufälliges Glück“ für Nvidia, dass die alten 4000er-Karten nicht mehr im Programm sind … ganz abgesehen davon, dass in der Gaming-Szene ein wilder Streit entbrannt ist, ob der größte Teil des Leistungszuwachses, der mit AI erreicht wird, überhaupt ein „echter“ Gewinn ist.

Und als ob das noch nicht genug ist, gibt es auch noch technische Probleme: Auf einigen Karten fehlen kurioserweise Recheneinheiten, die da sein sollten und dieses Fehlen kostet ein paar Prozent Leistung, was natürlich extra ärgerlich ist, wenn die Leistung sowieso nicht so begeistert. Und als krönenden Abschluss kommt dann noch die Sache mit den Kabeln drauf, ein bei der Vorgängergeneration bereits bekanntes Problem mit dem 12Volt-Anschluss gerade der stärksten und teuersten Karten, das dafür sorgen kann, dass Karte und/oder Netzteil abfackeln kann. Ein offenbar unnötiger Fehler, bei dem dann die 600 Watt für eine RTX 5090 unter Last nicht über mehrere, sondern nur ein Kabel fließen können, weil das nicht sauber detektiert wird, was bei mehreren Test die jeweiligen Stecker weggeschmolzen hat. Was man halt bei einem technischen Gerät für über 2.000 € so erwartet an Sicherheit.

Und all das in der etwas ungewöhnlichen Situation, in der Nvidia sich kaum um die GPUs kümmern muss, weil für die Firma das Hauptgeschäft längst die AI an sich und nicht die Gaming-Hardware ist und auf der anderen Seite aber die RTX-Grafikkarten der Konkurrenz ziemlich überlegen und damit quasi alternativlos für die Kunden sind. Glücklicherweise nur im High-End-Markt. Wer also kein 4K-Gaming mit Pathtracing braucht, sollte auf die RX-7000er oder jetzt die RX-9000er von AMD ausweichen. Ich hab meine Entscheidung pro Nvidia letztes Jahr wohlüberlegt betroffen und bin nach wie vor sehr glücklich, aber heute würde ich auch AMD kaufen.

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Datenschutz

Ich sage immer wieder: Man könnte sich das Spätzle nicht ausdenken. Wirklich nicht.

Heute haben wir erfahren, dass er in der Schule während des Sportunterrichts eine Auszeit auf der Bank nehmen musste. Wegen eines kleinen Unfalls. Er ist mit einem Klassenkameraden beim Rennen zusammengestoßen.

„Ja, mit Thomas K. Den ganzen Namen weiß ich, aber ich sag ihn nicht. Wegen Datenschutz.“

Wir werden auch nicht weiterforschen.

 

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Kompetenz

Manchmal fragt man sich echt … nee, manchmal hat man einfach gar keine Fragen mehr.

Rasenmäherraum-News!

Während das Regenwasser jetzt leidlich funktionierend abläuft (manchmal müssen wir schon noch mit der Hand nachhelfen) fehlt die große Lösung immer noch. Heute stand dann unangekündigt und entsprechend unerwartet unser Vermieter, also der Alte, bei uns im Garten und hat sich umgeschaut. Das ist nur halb so gruselig, wie es sich anhört, aber natürlich doppelt so gruselig wie nötig. Jedenfalls hat er bezüglich des Raumes vorgeschlagen / entschlossen / whatever, dass die beste Lösung sei, die Tür zuzumauern.

Also weil der Raum feucht nass wird und nur wenig in Benutzung ist, will er ihn zumauern. Ich schlage ihm mal vor, dass wir ein Glasfenster einmauern, dann haben wir ein 10.000l-Aquarium.

Ich bin ja für alberne und pragmatische Lösungen zu haben, aber

1. Ist die durchschimmelnde Decke ja der Fußboden der Terrasse unseres Nachbarn.

2. Ist da drin der Sicherungskasten für beide Wohnungen des Hauses.

Zweiteres hat Sophie ihm auch noch kurz mit auf den Weg gegeben, aber er hat es erst einmal abgetan mit den Worten, dass an dem Kasten „ja im Moment auch nix gemacht werden muss“.

Noch machen wir uns keine Sorgen, dass das am Ende so passiert. Aber ich habe den leichten Verdacht, dass sich das Alter inzwischen nicht mehr kompetenzsteigernd auf die Arbeit unseres Vermieters auswirkt.

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Gezockt im Februar 2025

Auch im Februar hab ich wieder einiges gespielt, das meiste wie immer wenig zielgerichtet. Aber ich habe es auch geschafft, Spiele zu beenden – was eigentlich nach wie vor als meine persönliche Schwäche betrachtet werden kann. Tatsächlich habe ich gerade über 50 angefangene Spiele, von denen ich die meisten irgendwann mal beenden möchte, aber ich schaffe es selten, mich auch wirklich auf ein oder zwei zu konzentrieren. Zu gerne zocke ich nebenher meine großen Open-World-Shooter vor mich hin, die bei irgendwas zwischen 30 und 200 Stunden halt gerne mal etliche Monate für Ablenkung sorgen. Und selbst davon habe ich immer ein paar parallel offen.

Am meisten diesen Monat gespielt habe ich diesbezüglich Far Cry Primal, eines der wenigen Spiele des Franchises, das ich bisher nicht gespielt und für das ich mich auch nicht sehr interessiert hatte, im Grunde einfach weil es in der Steinzeit spielt. Zu Unrecht, kann ich gerade sagen, denn auch wenn ich nach wie vor Shooter mit Feuerwaffen bevorzuge, so zockt es sich halt im besten Sinne wie ein normales Far Cry. Und bei aller Kritik an der Serie bezüglich der auch zu Recht gescholtenen „Ubisoft-Formel“ merke ich gerade bei diesem für mich neuen Teil wieder, was sie so erfolgreich macht: Die Spiele spielen sich so angenehm weg. Zack, zack, zack, Missionen, Collectibles, ein paar Storyfetzen, aber viel schnelle Action und ein Progressionssystem, das das Belohnungszentrum konsequent anspricht. Das ist kein Game-of-the-Year-Material und keine Freude für Kritiker, deren Zeit wertvoll und deren Ansprüche an Story und Charaktere hoch sind, aber es knallt halt, wenn man das so sagen will. Was ich unbedingt noch anmerken muss: Als das Spiel damals rauskam, galt es als großer Skandal, dass es die Map von Far Cry 4 recycelt hat, was echt hart übertrieben ist, weil man es nicht merkt, wenn man es nicht weiß. Es war das zweite von inzwischen drei „halben“ Far-Cry-Spielen, die mit wiederverwendeter Map des vorherigen großen Spiels, geringerem Umfang und deswegen auch nicht zum Vollpreis erschienen sind. Und gerade im Fall von Primal bin ich sehr überrascht, was den Umfang angeht. Selbst für einen schnellen Durchlauf sind 10 Stunden sicher Minimum, aber wenn man wenigstens ein bisschen aufleveln und auch die Nebenmissionen machen will, landet man schnell über 20 oder gar 30, was für ein qualitativ astreines Open-World-Spiel zum halben Preis definitiv fair ist. Heute, wo man es eigentlich immer irgendwo für einen Zehner kriegt, gilt das natürlich erst recht.

Aber gut, was hab ich denn beendet?

Zum einen Call of Juarez: Gunslinger.

Das ist ein kleiner aber wirklich sehr feiner Western-Shooter. Am Anfang hat mich der Cell-Shading-Look etwas irritiert, aber je länger ich gespielt habe, desto mehr hab ich das Spiel als Gesamtkunstwerk auch optisch zu schätzen gelernt. Ich hab den Story-Modus mit einigen Fails in knapp unter 8 Stunden durchgespielt, aber mit etwas mehr Engagement sind 5 sicher möglich. Das Spiel ist schon 12 Jahre alt und damit auch nicht sehr ressourcenhungrig. Mit einem Quad-Core-Prozessor, 4 GB RAM und 2 GB V-RAM ist man schon auf der sicheren Seite. Und mehr als 5 GB Festplattenplatz braucht man auch nicht. Dafür ist die Grafik im Übrigen geradezu opulent. Die Story ist eine ziemlich simple Rache-Geschichte, wird aber dadurch reizvoll, dass man sie mit Erzählerstimme am Kneipentisch von sich gibt und bei Rückfragen auch gerne mal Level umgebaut werden, weil man sich plötzlich anders erinnert. Netter kleiner Kniff. Dazu eine eigene Duell-Mechanik (mit der ich nicht so ganz warm geworden bin) und eine ganze Reihe von auflevelbaren Fähigkeiten, was für ein so kurzes Spiel auch ziemlich reichhaltig wirkt. Zu guter Letzt muss noch gesagt werden, dass das Herzstück – die Shootermechanik – für so ein kleines Game fantastisch ist. Also ich spiele gerade nebenher auch Doom 3 und das ist im Vergleich träge und unresponsiv wie Sau. Kleiner Geheimtipp. Ach ja, da es schon so alt ist, hab ich es bei Steam letztes Jahr irgendwann für 1,24 € bekommen. Dafür hätte es auch um Größenordnungen schlechter sein dürfen. Also falls irgendwer hier auf Western-Shooter steht und nicht gleich 300 Stunden in RDR2 versenken will … für das, was es sein will, macht Call of Juarez: Gunslinger quasi nichts falsch.

Auch fertig gespielt habe ich Detroit: Become Human.

Das ist nun nicht wirklich ein Geheimtipp, aber natürlich ebenfalls fantastisch. Es ist alles andere als ein Shooter, mehr ein Adventure und selbst ich hab es lieber mit dem Controller gespielt, obwohl ich sonst ein großer Anhänger meiner Maus bin. Manche haben das Spiel wegen der Inszenierung und den vielen guten Schauspielern schon als interaktiven Film beschrieben, aber dafür sind dann doch ein paar Action-Sequenzen zu viel drin. Hauptsächlich geht es aber darum, viele bedeutsame Entscheidungen zu treffen, die dem Spiel ein paar Dutzend unterschiedliche Enden geben. Die Möglichkeiten werden nach jedem Level auch in einem Entscheidungsbaum wiedergegeben, man kann also behaupten, dass es definitiv gemacht wurde, um mehrfach durchgespielt zu werden, weswegen ich auch nichts schlimmes darin finde, dass ich nach 12 Stunden mit dem ersten Durchlauf fertig geworden bin. In der Story verfolgt man 3 Protagonisten, allesamt den Menschen auf unterschiedliche Art dienende Androiden in einer nahen Zukunft und begleitet sie auf deren Weg durch eine Zeit, in der immer mehr dieser hochkomplexen Roboter ein Bewusstsein entwickeln und sich nicht mehr unterwerfen wollen. Das Spiel ist wesentlich dystopischer und dunkler als es die Aufmachung vermuten lässt und ich denke schon, dass man sagen kann, dass es eine emotionale Achterbahnfahrt ist. Das Spiel ist von 2020 und in Sachen Grafik und Inszenierung immer noch State of the Art, was natürlich auch bedeutet, dass ein moderner Rechner nicht schaden kann. Mit meiner alten 1660 Ti, noch ohne Raytracing und sonstigem Schnickschnack, lief es aber auch schon prima. Trotzdem sollte man bei dem Spiel vielleicht vorher kurz checken, ob es läuft. Dann allerdings sehe ich keinen Grund, es nicht zu empfehlen, wenn man sich die Art von Spiel prinzipiell vorstellen kann.

 

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Filed under Medien

Ausgang

Eine der eher traurigen Sachen gerade ist ja, dass ich kaum rauskomme. Was im Übrigen nicht wirklich am Zocken liegt, sondern an den kleinen Monstern, die gerne um 21 Uhr noch was vorgelesen bekommen wollen – und daran, dass ich am Ende den kleinen Monstern auch lieber vorlese als wie mit 20 jeden Abend in der Kneipe zu sitzen. Aber heute war der Schwob, seines Zeichens mein Bruder, nach langer Zeit mal wieder hier und wir haben uns abends ein paar Stunden verabschiedet und das hat dann dazu geführt, dass wir nicht nur sehr geil Steak gegessen haben, sondern danach auch noch auf einen Absacker in der einzigen random Kneipe eingelaufen sind, die gerade irgendwie in Reichweite war.

Und was soll ich sagen: Ich hab zwar kein alkoholfreies Bier bekommen und musste Cola trinken, dafür konnte mein Bruder rauchen und wir beide haben nach vielleicht 15 Jahren das erste Mal wieder Dart gegeneinander gespielt. Und das war so wie es war sehr sehr angenehm. Und natürlich schreibe ich das, weil ich die Dartrunde gewonnen habe. Allerdings hab ich festgestellt, dass ich jetzt offenbar in einem Alter bin, in dem ich mich vor dem Darten aufwärmen muss, es ist halt doch nicht alles wie 2005.

Egal. I like! 🙂

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Panik

Ich attestiere mir gerne, dass ich nicht zu Panik neige, aber das trifft nur insofern zu, als dass ich in so ziemlich allen Lebenslagen das bleibe, was man gemeinhin gelassen nennt. Ich bin Optimist, ja.

Aber:

In einigen sehr klar umrissenen Szenarien neige ich durchaus zur Panik. Auch da jetzt nicht im plakativen Sinne, so das Wort laut rufend durch die Gegend rennen, sondern eher so mit schwitzigen Fingern und zitternden Händen ein Wochenende lang nicht gut schlafen können, Puls auf 120 und eine beklemmende Enge in der Brust, die irgendwie zumindest entfernt an Todesangst erinnert. Und besonders ärgerlich ist, dass das vor allem auf ein Szenario zutrifft, das für viele relativ selbstverständlich ist, nämlich das Sprechen vor anderen Leuten.

Natürlich, Lampenfieber ist ziemlich sprichwörtlich, aber ich glaube, ein bisschen mehr ist es schon, wenn man sich anschaut, dass sich das gerade im aktuellen Fall auf eine Online-Schulung mit ausgeschalteter Kamera mit 15 Zuschauern bezieht. Denn ja, genau das hab ich mir beruflich am heutigen Tag ans Bein gebunden gehabt.

Meinen Arbeitgeber trifft da auch keine Schuld, denn zum einen hab ich das Ausmaß nicht mit der entsprechenden Deutlichkeit geschildert, zum anderen war das mitnichten ein Pflichttermin. Ja, ich weiß seit dem ersten Probearbeiten vor bald zwei Jahren, dass auch Schulungen grundsätzlich zum Job gehören, aber ich wurde gefragt, ob ich mir das vorstellen kann, ich habe verneint und wurde dennoch eingestellt. Und auch als es jetzt zur Debatte stand, haben meine Vorgesetzten das nicht eingefordert, sondern angefragt und ich hab zugestimmt, auch in der Hoffnung, dass ich das vielleicht mal ein bisschen überwinden kann.

Und?

Jein.

Der gute Punkt ist: Ich hab die Schulung gehalten. Sie war ein totales Desaster, aber glücklicherweise hatte das nicht einmal ernsthaft mit mir zu tun – wenngleich ich nicht sagen will, dass es ohne andere Probleme von meiner Seite aus irgendwie hätte perfekt laufen können. Trotzdem kann ich das für mich persönlich als Erfolg verbuchen, denn ich hab meine zitternde Hand an der Maus genommen, das Meeting gestartet und so getan, als läge das irgendwie in meinen Möglichkeiten … was natürlich im Prinzip stimmt, denn ein spontanes Ableben über Webex ist ein Phänomen, das zumindest statistisch zu vernachlässigen ist.

Das Fiese an Panik ist: Es gibt keine Belohnung in Form von Erleichterung. Zumindest nicht so, dass danach die Last von einem umgehend abfällt. Ich hab noch drei Stunden später beim Feierabend erhöhten Puls gehabt, hab jetzt noch das Gefühl als ob gleich was total schlimmes passiert und wenn es ganz nervig läuft, hab ich auch heute wieder Albträume. Übrigens nicht so lustige Fallträume oder irgendwas mit Action, letzte Nacht hab ich geträumt, dass die Kinder tot wären – das ist nicht die Art von Adrenalin-High, für die ich mich begeistern kann.

Fazit? Klar: Es ging und es wird sicher wieder gehen. Ansonsten: Hat es sich gelohnt? Ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht.

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Auffällige Ähnlichkeiten

„Papa, Minecraft ist sehr stark an unsere echte Welt angelehnt. Zum Beispiel ist hier bei uns fast alles eckig.“

-Spätzle (6)

Ich finde dieses Zitat so unfassbar fantastisch, dass ich damit vermutlich alleine dastehe. Es musste trotzdem festgehalten werden.

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