Fünf Vorfreude-Spinnen

… oder so.

Die letzte Arbeitswoche vor dem Urlaub hat begonnen und ich kann eine leichte Vorfreude nicht von mir weisen. Wobei es durchaus auch eine leicht besorgte Vorfreude ist, denn das, was wir letztes Jahr mit einigem Glück auf der Hinfahrt mit allerlei Backup geschafft haben – nämlich fast 1.000 km an einem Tag im Auto zurückzulegen – das ist jetzt für die Hinfahrt einfach der Plan. Wir werden schon ankommen, aber man darf sich als Fahrer bei der ganzen Chose ja trotzdem fragen, wann und wie. Nicht falsch verstehen: Ich mache das freiwillig, ich hab mich gegen einen Zwei-Tages-Plan entschieden, aber ob das eine gute Idee war, werden wir natürlich erst hinterher wissen. Naja, am Samstag dann. Wir werden sehen.

Aber wirklich begonnen hat die Woche mit einer Erinnerung, dass wir alle alt werden. Einer von uns aber mehr als die anderen, denn das Knöpfle hatte an seinem ersten offiziellen Kita-Ferientag seinen Geburtstag:

Und obwohl wir ja live mitkriegen, wie er älter, schlauer und manchmal sogar ein bisschen verständiger wird: Dass er jetzt älter ist als das Spätzle war als wir hier hergezogen sind, das ist für mich immer noch ein bisschen absurd.

Aber er hatte wie zu erwarten war viel Spaß am Bespielen der zahlreichen Geschenke. Die eigentliche Feier wird aus Termingründen bis nach dem Urlaub warten müssen, aber mit ein paar Spiderman-Spielzeugen mehr fällt das Warten offenbar gar nicht so ins Gewicht.

Im Grunde sind wir jetzt also schon hart in der Vorbereitungsphase, die Einkäufe enthalten längst auch Urlaubsequipment und der überraschend heute aufgetauchte Schornsteinfeger musste ein bisschen über allerlei Zeug steigen, weil wir gerade auf jenem Höhepunkt angelangt sind, an dem alles im Chaos versinkt, bevor es dann langsam wieder besser wird, bis zum Wochenende dann alle Sachen gepackt und verstaut und der Rest der Bude in einem Zustand ist, in dem man sich eine Rückkehr zumindest theoretisch vorstellen kann.

Und wenn wir schon bei Überraschungen sind. Ozie wurde heute Mittag überraschend von einer Spinne angefallen – was wortwörtlich und nicht als Angriff zu verstehen ist – und beim Rausbringen hab sie mir angesehen und glaube, wir hatten jetzt auch unseren ersten Run-in mit der sagenumwobenen Nosferatu-Spinne. Ich bin mir selbst ehrlich gesagt ziemlich unsicher bei so Klassifizierungen von Tieren, aber irgendjemand im Internet hat schon mal zugestimmt. Ihr dürft auch was dazu sagen.

Naja, wir sind beide keine Phobiker und wir leben auch ganz gut mit den Spinnenläufern, die hier im Gegensatz zu obiger Spinne wirklich häufig sind.

Ab jetzt dann noch ein bisschen Arbeit, Termine etc. pp. und dann geht es los nach Dänemark.

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