Category Archives: Vermischtes

Getrommelt sei’s!

(Nein, das ist keine Kopie des gleichnamigen GNIT-Textes!)

Ich habe schon öfter geschrieben, dass Kommunikation alles ist. Das meine ich auch nicht nur als philosophisches Grundprinzip, sondern es würde auch sicher eine tragende Rolle in dem Ehe-Ratgeber spielen, den ich noch nicht einmal im Ansatz zu schreiben geplant habe. Letzteres wäre nach fünfeinhalb Monaten Ehe vielleicht auch eine Spur zu optimistisch, selbst für mich.

Eigentlich wollte ich nur kurz schreiben, dass ich jetzt – Sonntag morgens um 8 Uhr – noch wach bin. Das ist nichts groß neues, aber es ist etwas kurios, wenn man sich den Verlauf der letzten 24 Stunden ansieht. Ich bin am Samstagmorgen um 9.30 Uhr ins Bett – das ist in Ordnung fürs Wochenende, ehrlich. Also in meinem Universum zumindest.

Statt nun wie geplant um 16 oder 17 Uhr halbmüde aber glücklich zu erwachen, formierte sich in meinen Gedanken schon zu früherer Stunde ein kurioser Traum. Er handelte von irgendeiner Dorffeier im tiefsten Schwarzwald, ich sah hunderte musizierende Menschen durch die Straßen und auf sattgrüne Berge ziehen. Vor sich Trommeln, im Takt schlagend, infernalisch laut. Aber klar: Ein Traum war es nicht. OK, die sattgrünen Berge, der Schwarzwald und 95% der Menschen durchaus. Leider nicht die Trommeln!

Als ich müdigkeitsverstrahlt um 12.07 Uhr in den Flur trat und theatralisch zerknirscht dreinsah, klärte Ozie mich auf, dass wohl irgendeine Jugendgruppe zur Einweihung des neuen Marzahner Busbahnhofs (!) so eine Art Open-Air-Konzert veranstaltete. Genau genommen waren es 6 oder 7 Hansel, aber dank ihrer nun direkt vor meinem Fenster befindlichen Position wünschte ich mir spontan, sie würden lieber dort einen Busbahnhof bauen, anstatt sowas zu veranstalten.

Nun hatten wir zudem einen herrlichen mörderischen Tag mit heller Sonne und 30°C hier in Berlin und mir wollte das Einschlafen nach diesem Akt der ungeahndeten Ruhestörung nicht recht gelingen. Ich wälzte mich im Bett, las hier und da ein paar Zeilen von Douglas Adams (war gerade mal wieder am vierten Teil) und verfiel nur hier und da mal minutenweise einem schnuffeligen Schlafritual, das glücklicherweise nicht dokumentiert ist, weil ich befürchte, darin eine gestrandete Seekuh zu spielen.

Um 18 Uhr gelang mir das mit dem Schlaf, aus dem Traum gerissen hat mich dann mein Tagfahrer: Ob ich heute fahren würde? Naja, vielleicht. Glaub schon. Wer ist dran? Und wo bin ich? Naja, er bräuchte jedenfalls länger, wäre gerade in Brandenburg, eine Stunde Verspätung, ob das klappt. Super: Schlafen und nicht einmal ein schlechtes Gewissen wegen entgangenem Umsatz!

Fortan weckte Ozie mich gelegentlich, ob wir einkaufen gehen würden. So gegen 21 Uhr taten wir das. Oder 20 Uhr? Zu früh zum aufstehen, zu spät zum arbeiten, irgendsowas halt!

Nach dem Einkauf unterhielten wir uns noch kurz. Um 23.30 Uhr wurde ich gefragt, ob wir noch lange hier säßen und ob wir nicht nebenher Kuchen backen könnten. Um 1 Uhr folgte der zerknirschte Verzicht auf Arbeit und der Genuß von Schoko-Kirsch-Kuchen. Irgendwann rief Jo an – er wollte mich wohl als Taxifahrer haben – er musste allerdings bei meiner Geschichte irgendwie lachen und mich an die Tragödie mit Andrea Berg erinnern. Dann haben Ozie und ich uns wieder kurz unterhalten, bevor ich sie dann um 5.30 Uhr ins Bett gebracht habe…

Einfach weil es witzig ist und ich es konnte, bin ich dann losgefahren. Einzig und alleine, um meinem Tagfahrer einen Zettel ins Auto zu legen, dass ich ausnahmsweise am Montag fahre, da es heute doch nicht mehr gereicht hat.

Ich hab eine komplette Nacht nicht im Taxi, aber auch nicht am PC verbracht. Das kommt schon mal vor, aber ich hatte in dieser Nacht auch keinen Besuch und keinen Sex. Deswegen bin ich jetzt irgendwie irritiert. Aber vielleicht ist das normal – in was für einem Zustand soll man an einem Sonntagmorgen um 8 Uhr auch sein? Hab ich halt eine Nacht redenderweise verbracht. Mit der Person, mit der ich meine Zeit seit sechseinhalb Jahren verbringe. Könnte schlimmeres geben…

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Nachts bei Vodafone

Da guckt man den ganzen Abend gemütlich mal auf dem anderen Bildschirm lustiges Zeugs an und kehrt anschließend an die Maschine der Wahl zurück. So habe ich das gestern gehandhabt. Am PC hab ich dann festgestellt, dass das Internet nicht tut. Die langjährigen Leser werden sich erinnern: Das bedeutet nichts Gutes!

Nicht umsonst hat unser Telefonanbieter hier im Blog eine eigene Unterkategorie bei den Feinden.

Kurz ein paar Verstöpselungstests, Check des Routers und des Modems, ein paar Neustarts aller Komponenten, dann war klar: Wir müssen anrufen! Ozie mit ihrem unübertroffenen Optimismus in den unpassendsten Lebenslagen meinte:

„Na um die Uhrzeit kommste vielleicht gleich durch…“

Dass das nicht klappen wird, war mir klar. Das Mitarbeiter-Management bei Vodafone ist gut. So gut, dass in der Nacht dermaßen wenige Telefonisten am Start sind, dass mir gleich zu Beginn des Telefonates entgegenschallt, derzeit müsse man leider länger warten, weil so viele Anrufer in der Leitung sind.

Nun war ich natürlich leider doppelt gehandicapt: Ich musste mit dem Handy anrufen und war heiser. Das ist nicht ohne Bedeutung, denn an meinem HTC schaltet sich der Bildschirm beim Telefonieren immer ab. Beim Manövrieren durch das umfangreiche Menü des Sprachcomputers  vermisse ich so die Tasten ein wenig. Vor allem bin ich mir unsicher, was ich alles drücken darf, ohne dass die Verbindung vielleicht abgebrochen oder der Tastendruck als etwas anderes interpretiert wird. Naja, Vodafone bietet ja auch Sprachkommandos an. Damit bin ich soweit auch klargekommen, die fortwährende Unterhaltung mit möglichst klarer Aussprache hat meine noch etwas durch Heiserkeit geschwächte Stimme aber überfordert. Die Anmeldung mittels Telefonnummer gelang nicht, eine Ziffer konnte ich nicht laut aussprechen.

Dann wurde hier und da mal ein „drei“ von mir als „vier“ interpretiert, was zwar seltsam ist, wenn man sich die absolute Unähnlichkeit der Worte vor Augen führt, aber für ein sechspünktiges Menü war die Abweichung dann doch noch erträglich. Ich bin dann halt statt bei Technischen Einschränkungen bei Verträgen und Tarifen gelandet, aber der Unterhaltung nachts um 1 Uhr ohne Internet tat das keinen Abbruch.

Als ich irgendwann mit meinen Sprachbefehlen endgültig in einer Schleife gelandet bin, habe ich die Sprecherin „Schlampe“ genannt und bin unmittelbar in der Warteschleife gelandet. Das sollte man sich merken, ich hatte eine ähnliche Erfahrung bereits vor Jahren mit der Formulierung „Fick dich!“

Ab da waren es nur noch 10 Minuten „Worst of the 80s“-Musik, bis ich einen Mitarbeiter am Telefon hatte. Ozie und ich hatten bis dahin bereits geklärt, dass keine Rechnungen offen sind und waren dazu übergegangen, zu der Musik abzurocken.

Völlig unerwartet meldete sich jemand. Dieser Jemand beantwortete meine Frage nach kurzer Abfrage der Telefonnummer blitzschnell und professionell:

„Also da kann ich ihnen schon anhand der Vorwahl sagen…“

Super! Großstörung! Das ist ein gewaltiger Vorteil, denn sowas wird behoben. Wann immer das Problem nur unsere Leitung betraf, haben wir mehrere Telefonisten verschlissen, bis uns auch nur irgendwer geglaubt hat, dass nicht wir schuld sind am vorgetragenen Elend. Dabei könnten wir inzwischen ohne technisches Sachwissen jedem Mitarbeiter erklären, welche Parameter er checken müsste und woran es liegt, dass wir mal wieder kein Netz und das Netz keinen Sash hat.

Aber dieses Mal ging es ja – ich hoffe, dass das nicht nur Glück war. Mir wurde gesagt, dass die Störung voraussichtlich bis 4 Uhr dauert, de facto bin ich um 1.40 Uhr wieder ins Netz gekommen. So darf das laufen. Fehler und Störungen passieren, da mache ich kein Fass auf. Information ist das Zauberwort.

A prospos Information: Heute Nacht zwischen 2 und 6 Uhr werden meine Blogs auf einen neuen Server verlegt und sind zwischenzeitlich nicht erreichbar. Wie immer gilt: Weinen deswegen ist erlaubt, Amoklaufen ist uncool!

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Müde Gedanken extended

Vor einiger Zeit habe ich von der genialen Methode berichtet, wie man beim Schäfchenzählen nicht durcheinanderkommt:

Indem man ihnen Turnschuhe anzieht!

Gut, zugegeben: ganz ausgereift war das schon damals nicht. Aber was soll man eigentlich machen, wenn man das Schäfchenzählen immer abbricht? Zum Beispiel, weil man sich hinter den Zaun unwillkürlich einen Abgrund denkt und nun gar nicht darüber sinnieren möchte, was die armen Schäfchen unten am Ende erwartet.

Ich sag es euch: Von der einfachen Theorie bleibt beim Schäfchenzählen in der Praxis am Ende nicht viel übrig. Außer natürlich einer horrenden Anzahl virtueller Turnschuhe 😉

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Die Mutti von Hubert

Ich muss mich mal ernsthaft bedanken für die Akustik in Berliner Straßenbahnen. Was sollte ich machen, wenn ich sowas nicht mehr zu hören kriegen würde:

„Hihiii Hubert! Ja, ich dich auch. Duhu, ich war gerade bei deiner Mutti und hab 50 € gekriegt. Dann haben wir uns betrunken. Hihi. Aber Mutti hat angefangen! Und jetzt hock ich am Bahnhof und wollte mal fragen, was du so machst.“

Glückwunsch an Hubert: Eine Mutter, die die Freundin fürs Saufen bezahlt. Das ist ein Glücksgriff 😉

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Bisschen Schoki…

„Ich will noch Schoki!“

„Ja, ich fände was süßes zum Filmgucken auch nicht schlecht. Oder Chips.“

Das Ergebnis sieht dann so aus:

Wer noch ungesünder einkauft, stirbt umgehend! Qualle: Sash

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Ein kurzer Eintrag

WTF? Wo bin ich? Zu Hause. Sash. Alles wie immer. Ein Schluck Cola – guten Morgen! Mist, ich wollte doch eigentlich noch verbloggen, dass ich gestern… ok, dann halt jetzt. Bildschirm 1, Bildschirm 2. Pling! So, schnell bei Sashs Blog rein, dann – Wow! – 45 neue Mails. Kurz mal überfliegen: Kommentar, Kommentar, Twitter-Follower, Facebook, Facebook, Facebook. Wat? Wo schreibt der jetzt „Ich find den hier aber besser!“? Facebook aufmachen. Nebenher mal die Adsense-Zahlen aktualisieren. Dann kann ich auch gleich die Statistiken mal…

OK, der Comment war bei einem blöden Nebensatz. Ein Video? Na gut, lassen wir youtube ein bisschen buffern, zurück zu den Mails: Kommentar, Kommentar, Kommentar, Kommentar, Facebook, Facebook, Facebook, Twitter, Facebook, Kommentar, Kommentar, Nominierung. Nominierung? Die BOBs? Oh, da war doch was! Seite in neuem Tab laden. Youtube läuft jetzt ruckelfrei – irgendeine durchschnittliche Rock-Nummer. Wayne? OK, Nominierung. Seite braucht ewig zum Laden. Super. Kurz mal bei GNIT reingeschaut. Ah, 2 Likes mehr als gestern, klasse! Statistik sieht auch gut aus, Artikel war wohl ganz ok.

Pling! Karl hat mir auf Facebook geschrieben: „Na, schon wach?“ „Nein, nicht wirklich.“

Mails. Nom… ach stimmt, was war denn jetzt mit der Nominierung? Oha, das nenne ich mal gut! Da muss ich gleich bei GNIT was schreiben. WordPress aufmachen, tippeditapp, tippeditapp. Wieso hab ich eigentlich noch keine Kippe im Mund? Hab die Adsense-Zahlen ganz vergessen. Ein Euro. Naja, nicht schlecht. Trag ich mir mal in die Tabelle ein. Fuck, den Reader geöffnet. Den wollte ich ja auch noch durchgehen. 87 neue Artikel. Immer her damit! Viele Polizeipressemeldungen, in allen Medien zudem seit 5 Tagen der ewiggleiche Artikel über Taxi-Apps in allen drittklassigen Onlineredaktionen… oh der Postillon schreibt über Spritpreise. In neuem Tab öffnen! Rätsel bei Klaus? Auch.

Hihi. ibash. Gleich mal bei G+ sharen. Oder besser Facebook. Oh, da hab ich noch gar nicht guten Morgen gesagt. Dann kann ich ja gleich den Text wegen der Nominierung… shit! Den hab ich ja noch gar nicht abgeschickt. Karl fragt, ob ich jetzt endlich wach bin. 2 Likes für den guten Morgen gibt es schon. OK, Artikel ist raus – dann noch auf Facebook. Ich klicke Karl weg. Nicht jetzt!

Wo war ich denn jetzt? Blogeintrag! Nee, erst die Mails! Twitter, Facebook, Facebook, Kommentar, Kommentar, Facebook, Facebook, ein Leser schickt mir einen Link. Muss ich wohl auf später. Oh, Spam! Niedlich. Hab aber schon einen Penis, sorry Jungs. Facebook, Kommentar, Kommentar. Gwibber meldet sich oben am Bildschirmrand, dass wieder zwei neue Nachrichten eingegangen sind. Super! Gibt es eigentlich in meinem Drittblog auch Kommentare? Mal nachsehen. Oh, dabei kann ich gleich kurz den Spamordner bei den anderen beiden checken. Hab ich die Mail ans Radio eigentlich rausgehauen? Ja.

Auf Bildschirm 2 lacht mich der Reader an. Neues im Blog von Freistetter, beim Bestatterweblog, im Taxi-Blog… noch 40 Artikel. Überfliege den ein oder anderen, lade hier und da mal eine Seite in einem neuen Tab. Scheiß gekürzte RSS-Feeds. Tagesschau meldet dies und das, es wird weniger. Bildblog braucht ein paar Minuten. Die restlichen Mails sind alle von Facebook. Klick, klick, digitaler Orkus. Obwohl: Einer meint, mein Link tut nicht. Uiuiui! Und Denise Kleinbembel möchte auf Facebook mit mir befreundet sein. Alles klar, bestätigen, in die Leser-Liste packen. Oder kenn ich sie? Ach, von ihr war auch der G+-Kommentar. Den sollte ich jetzt aber gleich mal, gleich nach dem Bloggen jedenfalls.

So, WordPress, Artikel erstellen.

Ups, falsche Baustelle, bin bei GNIT.

Jetzt aber! 5 neue Nachrichten. Und was wollte ich jetzt eigentlich bloggen?

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Was mit Medien

Ja, irgendwie mache ich wohl „was mit Medien“. Der Erfolg meines zweiten Blogs, GNIT, sorgt einmal mehr dafür, dass sich Journalisten bei mir melden. Genau genommen war es Konstantin Zurawski – und der hat mich angefragt, ob ich für eine Talksendung von DRadio Wissen zur Verfügung stehen würde.

Klar doch! 🙂

DRadio Wissen ist eine Art Spartenkanal des Deutschlandradios, allerdings nur digital zu empfangen. Obwohl ich nicht wirklich zu den Hörern gehöre, finde ich das Konzept sehr interessant und natürlich freue ich mich auch, mal als kleiner Taxifahrer mit überdurchschnittlicher Schreiblust ein anderes Publikum zu erreichen.

Allerdings ist genau das auch wieder sehr seltsam: „Was mit Medien“ zu machen.

Ich bin mir sicher, dass da draußen ein Haufen Leute rumrennt, der sich insgeheim – oder sogar unterbewusst – freuen würde, wenn Journalisten von der eigenen Meinung und dem eigenen Leben mal berichten würden. Ich selbst bin ja bei der ersten Anfrage nach einem telefonischen Interview fast umgekippt vor Durchdreheritis. Die Tatsache ist aber: Selbst daran gewöhnt man sich.

Als Blogger rutscht man in sowas ja irgendwie rein. Natürlich ist einem bewusst, dass theoretisch die ganze Welt lesen kann, was man schreibt – ein gelegentlicher Blick auf die Statistiken  zeigt einem mit der Zeit dann aber doch, dass es letztlich auch „nur“ ein paar Leute aus der Nachbarschaft, ein erweiterter Freundeskreis und ein paar hartgesottene Fans sind, die einem komischerweise selbst dann nicht die Folgschaft verweigern, wenn man ihre Meinung nicht teilt.

Dass sich tatsächlich mal „die Medien“, also die richtigen, echten, melden – das bleibt für die meisten eine unerfüllte Hoffnung. Ich selbst stehe da ja an einer Grenze: Über mich und GNIT wurde schon bundesweit berichtet, andererseits ist es immer noch ein seltenes Vergnügen, mal auf Kosten einer Presseagentur Pizza zu essen.
Und ich stehe der Sache auch ambivalent gegenüber: Zum einen mag ich natürlich die Aufmerksamkeit für mein Schreiben und natürlich auch meine sonst gerne belächelte Arbeit. Zum anderen bin ich nicht ohne Grund die Mehrheit der Tage alleine mit mir und Ozie. Permanent auf der Straße erkannt zu werden wäre nicht wirklich etwas schönes für mich.

Aber so wie es gerade läuft ist es super und ich freue mich natürlich, wenn sich durch das ein oder andere Interview noch ein paar Leser mehr finden.

Solltet ihr Interesse haben, mich live im Radio quatschen zu hören, dann freut euch auf Samstag, den 14. April, 11 Uhr. Eine ganze Stunde lang werde ich live Gast bei DRadio Wissen sein, wahrscheinlich völlig übermüdet nach einer Freitagsschicht im Taxi. Ob sich das lohnt, kann ich jetzt natürlich noch nicht sagen, aber hey: Ich opfere meinen Wochenendschlaf für die Aktion. Natürlich werde ich auch über diese Sache bloggen und – sobald erhältlich – den Podcast-Download verlinken. Aber was wären Live-Sendungen, wenn niemand zuhört?

Und ja, ich habe Lampenfieber! Vor allem, weil ich da alleine in einer Sprecherkabine sitzen werde, während mein Gesprächspartner in Köln weilt.

Vielleicht ist es ja doch ein bisschen spannend, „was mit Medien“ zu machen 😀

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