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Morgendämmerung

10 Uhr und das wichtigste ist geschafft. Naja, also es sind noch zwei komplette Regale zu putzen und von einem Zimmer ins andere zu transportieren. Aber das wichtigste ist geschafft: Ich sitze in meinem neuen Zimmer an meinem Schreibtisch und blogge…

So langsam könnte ich auch ein wenig Schlaf vertragen – aber es ist gerade so schön. Das neue Zimmer hat eine ganz neue Akustik und wenn es endlich spät genug ist, dass die ganzen Leute arbeiten oder bei der Arge sind…

Ihr lest also einen Artikel, den ich in äußerst guter Verfassung schreibe: Ausgepowert, müde, neuzimmrig und zudem beim Musikhören während des ersten Feierabendbiers. Den restlichen freien Tag werde ich mit Schlafen, Kleinigkeiten transportieren und die neue Atmosphäre genießen gestalten. 🙂

Manchmal kann das Leben auch mit wenig Aufwand sehr nett sein. Gut, nicht jeder hat die Möglichkeit, mal kurz von 11 auf 22 m² zu wechseln – aber deswegen wohne ich ja in Marzahn in einer völlig überdimensionierten Wohnung.

Und abgesehen vom metaphorischen Sinn habe ich natürlich auch noch ein bisschen echte Morgendämmerung für euch. Auch aus Marzahn natürlich:

Novembermorgen, Quelle: Sash

Novembermorgen, Quelle: Sash

Nachtrag:

Lied der Stunde:

Ach ja: Das Video find ich scheiße, aber das Lied ist großartig!

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Umzugsfreuden

So, nun bricht also der Tag meines Zimmerumzuges an…

Gut, die Matratze hab ich gestern Abend schon ins neue Zimmer geschmissen. Wirklich drüben angekommen bin ich aber natürlich erst, wenn ich auch von dort aus schreibe. Das hingegen sollte wirklich noch etliche Stunden dauern. Es steht zwar noch etliches Zeug von Ozie in ihrem alten Zimmer, aber es ist ja auch so groß, dass ich mehr oder minder drumrum bauen kann. Es wird auf jeden Fall ein ereignisreicher Tag, an dessen Ende hoffentlich als Ergebnis nur steht, dass es geklappt hat. Aber ich bin mal guter Dinge 😉

Und eines ist ja klar: Der Rechner bleibt insgesamt keine halbe Stunde planmäßig vom Netz getrennt. Irgendwie gehört zu so einem Umzug ja auch Musik. Und wenn die Anlage drüben steht, dann ist der Rechner auch nur noch ein „kleiner Aufwand“. Neu-Verkabelung olé!

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Endlich wieder!

So, die enthaltsame Zeit ist vorbei. Dieses Mal hoffentlich endgültig!

Heute Abend werde ich wieder ins Taxi steigen, und wenn man von ein bisschen Husten absieht, dann bin ich wirklich wieder unbegrenzt einsatzfähig. Ich hätte wahrscheinlich auch die letzte Nacht bereits wieder fahren können, aber ich denke, auf den einen Tag kam es jetzt auch nicht an. Ich hab nun im Verlaufe meiner Grippe dreimal bereits den Arzt runtergehandelt was die Zeit der Krankschreibung angeht – so langsam hab ich den Verdacht, er konnte das doch ganz gut einschätzen 🙁

Ja, zudem ist auch gleich noch Wochenende, und so bleibt zu hoffen, dass es mit der Kontinuität der Taxigeschichten nun wirklich so kommt wie ich das geplant habe. Wobei ich im November aus bekannten Gründen (Gericht) auch wieder fast eine Woche weg sein werde. Aber glaubt mir: Ihr bekommt noch am 11.11. einen Kurzbericht direkt aus Stuttgart!

Ja, und dann gibt es noch was anderes zu „feiern“: Unser Übergangsmitbewohner zieht am Samstag aus, und somit kann ich ebenso am Sonntag dann damit beginnen, mein Zimmer umzuziehen.

Da freue ich mich gerade fast noch mehr drauf als aufs Arbeiten, schon weil ich das mit dem Nicht-mehr-Aufräumen-weil-ich-sowieso-bald-ausziehe erschreckend lange durchgehalten habe, und mich derzeit in meiner Siff-Höhle nur noch bedingt wohl fühle. Vielleicht gibt es ja demnächst sogar – Premiere! – Bilder von meinem Zimmer hier im Blog. Irgendwie müsste ich es ja ausnutzen, wenn es schon mal vorzeigbar ist 😉

Außerdem habe ich dann wirklich das schönste Zimmer der Wohnung: 22m², kein rechter Winkel und Ausblick aufs Eastgate – sowas muss man für den Preis hier erstmal finden.

Ja, das einzige, was derzeit die Freude trübt, ist der Einbruch der Finanzen nach der langen Krankheitsphase jetzt. Zumal ich fürs neue Zimmer auch noch die Anschaffung von 3 neuen Jalousien plane… manchmal macht eben Kleinvieh doch den berühmten Mist. Aber warten wir mal ab: Ich habe bald Geburtstag und zudem reisst sich ein Ex-Vermieter ja darum, gegen mich vor Gericht zu verlieren.

Und so verbleibe ich (leicht verwundert ob der Tatsache, dass es das erste Mal ist, dass ich damit verbleibe) mit einem

„Always look on the bright Side of Life…“

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Maustreiber gesucht!

Sowas könnten wir gerade tatsächlich brauchen: Einen Maustreiber. Einen, der entlaufene Mäuse in irgendwelche Fallen treibt und sie dann zurücksetzt…

Unsere Mäuseburg im Wohnzimmer ist eine feine Sache soweit. Im Normalfall funktioniert es auch ganz gut und die Tierchen bleiben brav dort wo sie hingehören. Leider scheinen wir eine Maus am Start zu haben, die irgendwie ein wenig blind oder blöd ist. Die Vermutungen unsererseits gehen gerade in Richtung blind, aber eine gewisse Blödheit ist natürlich nie auszuschließen.

Naja, jedenfalls habe ich alleine in der heutigen Nacht zweimal mit Nico zusammen dieselbe Maus wieder eingefangen. Immerhin hat das zweite Mal nur rund eine Minute gedauert. Das erste Mal hat locker eine halbe Stunde verschlungen.

Bleibt nur zu hoffen, dass es wirklich die Suche nach Wasser war – welches vorhin offenbar leer gegangen ist. Aber irgendwie hält einen sowas auf Trab. Zumal Mäuse ja auch wirklich keinen übermäßigen Schaden anrichten in der Regel.

Nachtrag:

Die Maus verbringt nach dem dritten Ausflug in dieser Nacht nun erstmal eine Strafrunde im Käfig zum Runterkommen.

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Hilfe fürs Verfahren

Guten Morgen, liebe Leserschaft. Wieder ist eine Nacht vergangen, in der ich mich mit dem bevorstehenden Verfahren herumgeschlagen habe. Ozie und ich kommen immer weiter und in absehbarer Zukunft haben wir wirklich alles beisammen, was wir brauchen werden. Im besten Fall aber reicht ein einziger Text: Der hier in diesem Artikel weiter unten angefügte.

Es geht mehr oder weniger um die Eröffnung des ganzen Verfahrens. Gleich zu Beginn muss ich als Kläger meine Rechtsauffassung erklären. Das heisst, ich muss quasi dem Richter ein in sich schlüssiges Bild der Vorkommnisse liefern, das erklärt, weswegen ich der Meinung bin, meine in der Klage formulierte Forderung sei rechtmäßig.

Hier kommt es noch nicht zu einer Beweisaufnahme oder dergleichen. Dieser Aussage muss Dieter eine schlüssige Gegendarstellung gegenüberstellen, um nicht an diesem Punkt das Verfahren zu verlieren. Ihr seht also, es ist nicht unwichtig.

Und ich bitte die Leute, die sich dafür interessieren und / oder mir einfach einen Gefallen tun wollen, darum, diesen Text durchzulesen und ihn zu kritisieren. Dieser Text ist quasi die Kurzfassung von ALLEM, was wir an Argumenten haben. Die Beweise zu den Einzelpunkten sind ein ganz anderes Thema, hier geht es nur um die Tatsachen, so wie ich sie sehe. Und ich möchte hier die Frage stellen, ob das schlüssig ist. Ist das verständlich? Die zugehörigen Paragraphen schreibe ich später dazu, die spielen auch erstmal keine Rolle.

Ich selbst kann den Text nicht mehr unabhängig lesen. Ich hab zu jedem Punkt Beweise, Erläuterungen, Hinweise und Ideen im Kopf. Ich brauch einfach ein wenig Input von außen! Also wenn ihr denkt: „Das ist unlogisch!“ oder „Das versteht ja keiner!“, dann bitte ich euch drum, mir das zu schreiben. Ist es zu kurz oder zu lang (vielleicht eine Frage für die angehenden Juristen hier), zu einfach oder zu kompliziert? Bekloppte Formulierung oder falsche Wortwahl? Jede Anregung zum Nachdenken und Umformulieren ist willkommen!

OK, genug gesagt! Hier ist der Text, wie ich ihn wahrscheinlich mehr oder minder in der Endfassung wörtlich vorlesen werde:

Die Existenz von Mietverhältnis und Kaution sind unstrittig. Aus folgenden Gründen lehne ich die von den Beklagten erklärte Aufrechnung ab:

1. Verjährung
Die in der Klageerwiderung erklärte Aufrechnung mit meiner Forderung ist nicht möglich. Die Schadensersatzansprüche seitens der Beklagten sind am 9. April 2008 verjährt. Innerhalb der Verjährungsfrist haben die Beklagten keinen Schadensersatz von mir gefordert. Da die erst jetzt gestellte Forderung den Beklagten kein Recht zur Aufrechnung gibt, sind sie dazu zu verurteilen, die Kaution an mich auszuzahlen.

2. Einrede
Die von den Beklagten erklärte Aufrechnung ist desweiteren nicht möglich, da eine schriftliche Einrede meinerseits den Beklagten schon am 6. April 2008 zuging. Bereits damals erklärte ich, nur den am 8. Oktober 2007 vereinbarten Schadensersatz für zwei geringfügige Schäden zu leisten. Hierfür setzte ich natürlich eine Abrechnung voraus. Diese jedoch ist bis heute unterblieben.

3. Erklärung
Herr Dieter XXX hat im Namen der Beklagten am 8. Oktober 2007 abschließend erklärt, dass ich nur für eine fehlende Türklinke und ein beschädigtes Türblatt im Wert von ca. 50 € Schadensersatz zu leisten habe. Die Beklagten haben dieser Erklärung nicht widersprochen. Daher war sowohl die Zurückhaltung meiner Kaution über nunmehr zwei Jahre, als auch die Forderung weiteren Schadensersatzes unrechtmäßig.

4. Verantwortlichkeit
Bis zum 31.12.2006 war Sven XYZ Hauptmieter der gesamten Wohnung. Sämtliche mir nun zur Last gelegten Schäden bestanden zu diesem Zeitpunkt bereits, was den Beklagten spätestens seit der Wohnungsbesichtigung im November 2006 bekannt war. Obwohl ich bereits seit 2003 Teile der Wohnung bewohnte, begann das nun relevante Mietverhältnis zum 1. Januar 2007. Für sämtliche vorher entstandenen Schäden an der Mietsache bin ich daher nicht verantwortlich.
Trotz des Wissens um diese Verantwortlichkeiten versuchte insbesondere Frau Petra XXX bereits im Namen der Beklagten, mir einige dieser Schäden anzulasten. Da ich mich eindeutig gegen diese Rechtsauffassung im Beisein beider Beklagten gewehrt habe, hat Herr Dieter XXX die unter 3. genannte Erklärung abgegeben.

5. Schäden
Ungeachtet der Tatsache, dass ich für die Schäden nicht verantwortlich zeichne, habe ich berechtigte Zweifel am Schadensumfang, den Kosten der Behebung, sowie an den Kostenvoranschlägen an sich.

Der Klage ist daher in vollem Umfang stattzugeben.

Bevor hierzu Anmerkungen kommen: Wir sind uns bewusst, was es bedeutet, zwei Wochen vor dem Verfahren alle Punkte offen zu legen unter dem Gesichtspunkt, dass der gegnerische Anwalt das in die Finger bekommen und für seine Zwecke nutzen kann. Ich bin aber überzeugt davon, dass die Tatsachen an sich bis ins letzte Detail wasserdicht sind, und nach abschließender Einschätzung der uns bisher zugegangenen Schriftstücke gibt es dem hier von der Sache her nichts entgegenzusetzen. Die kritischen Punkte kennt der Anwalt aus unseren Schreiben und bereitet sich darauf vor. Der Erkenntnisgewinn bei ihm wird sich im Zweifelsfall auf die Tatsache beschränken, dass ich doch nicht so blöd bin und die Verjährung nicht bemerke.

Also keine Sorge, ich weiss, was ich tue 😉

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WG-Abenteuer am Sonntag

Zugegeben, so sonderlich abenteuerlich ist es hier in der WG nicht am Sonntag. Eigentlich werden wir hier nur irgendwie zu viert rumlungern, und meist überschneiden sich auch unsere Schlafzeiten nur bedingt, sodass allzu viel Action nicht erwartet werden kann.

Völlig unfreiwillig haben wir allerdings die Anforderungen dieses Mal erhöht: Wir haben vergessen, Klopapier zu kaufen. Eine Viertelrolle für 4 Erwachsene. Je nach Verdauung kann das spannend werden 😉

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Sprit-Zwiebeln

Kulinarische Hochgenüsse sind bisweilen ja eher subjektiv. Nico fragte mich vorher, ob ich etwas von seinen „Sprit-Zwiebeln“ abhaben wolle. Was zur Hölle sind Sprit-Zwiebeln?

Die kurze Erklärung lautet:

Eine Zwiebel in Kräuter-Sprit-Essig eingelegt mit etwas Dill.

Ehrlich gesagt: Wahrscheinlich würde ich es lieben, wenn mein Magen nicht so empfindlich wäre. Aber so ist das Leben eben…

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