
- Meine Artikel durch wordle gejagt…
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Spielerei mit künstlerischem Anspruch: wordle.net
Zahltag…
Heute (also genau genommen gestern) war der Heizungsableser da. Sowas gibt es bei uns, weil wir dieses dubiose System mit den Röhrchen haben, deren Flüssigkeit bei Bedarf verdampft, und die so eine ungenaue Aussage treffen, als wäre es geschätzt. Aber ok.
Da ich schon lange nichts mehr über unseren Ex-Mitbewohner Ralf geschrieben habe, nehme ich das hier doch zum Anlass. Ozie und ich haben vor ein paar Tagen Bilder vom Stand der Röhrchen gemacht, und die will ich niemandem vorenthalten. Das hier zusammengestellte Foto ist zwar nicht so aussagekräftig, wie ich es gedacht hätte, aber man muss dennoch auch mal die unterschiedliche Skala, die bei den Teilen verwendet wird, berücksichtigen.
Um es deutlich zu sagen: Ich bin ein Loser, was Energiesparen beim Heizen betrifft! Ich habe es gerne mal warm in der Bude und ich vergesse auch gerne mal, die Heizung auszumachen, wenn ich außer Haus bin.
Naja, hier die Ergebnisse:

Es weihnachtet sehr…
Nun haben wir also den 23. Dezember 2008. Das Jahr ist fast vorbei, und spätestens heute rennt die Großansammlung der Bekloppten den Geschäften die Türen ein, um sich noch für Weihnachten zu versorgen. Im Supermarkt hat man das Gefühl, dass selbst das Besteck zum Weihnachtsessen natürlich am 23.12. gekauft werden muss. Aber gut. Ich war eben selbst noch kurz im Kaiser’s, nachdem ich meinen überraschend freien Tag nicht drogenlos verbringen wollte.
Just in diesen paar Minuten haben meine beiden Mitbewohner auch ein gewisses Maß an Beklopptheit an den Tag gelegt: Sie haben mein Weihnachtsgeschenk in Position gebracht. Nun fragt der geneigte Leser, was man mir zu Weihnachten schenken kann, dass ich es als bekloppt bezeichne – was ich im Übrigen mit einem nicht zu übersehenden Grinsen im Gesicht tue.
Nun ja, die Antwort darauf müsst ihr mit eigenen Augen sehen, eine Erklärung alleine reicht einfach nicht!
Bitte sehr:

- Mein Tabasco-Mobile
Bevor jemand sich zu fragen erdreistet: Ja, es handelt sich tatsächlich um ein Tabasco-Mobile. Es hängt in einer bis vor kurzem recht schmucklosen Ecke meines Zimmers überhalb meiner Matratze. Kann jemand dieses Geschenk noch toppen? Was ist euer absurdestes Geschenk?
Umzug!? (Halb-Live-Blog den Tag über)
Durch eine ominöse Verkettung völlig unspektakulärer Banalitäten bin ich heute Morgen um 5 Uhr erst ins Bett, nun aber vor 11 Uhr wieder geweckt worden. Das ermöglicht mir wahrscheinlich, mehr von Ralfs Umzug mitzubekommen als mir lieb ist. Die letzten Abende hat er immer mal wieder an etwas herumgeschraubt. Ich habe keine Ahnung, an was, aber bei aller gesunden Neugier muss selbst ich nicht alles wissen.
Gestern Abend ist er weit vor seiner eigentlichen Zeit mit einem recht sympathisch wirkenden jungen Mann (ich hoffe nicht, dass das sein Mitbewohner ist) hier aufgekreuzt. Sie haben die aufgestapelten Möbel im Wohnzimmer bewundert und sich dann hauptsächlich in seinem Zimmer aufgehalten. Offenbar wollte Ralf am letzten (oder vorletzten) Abend noch einmal genießen, dass die Nachbarschaft hier erschreckend tolerant ist, und so könnte ich jetzt eigentlich ausgiebige Informationen darüber streuen, bei welchen Musiktiteln Ralfs Anlage besser oder schlechter klingt. Das wäre dann aber eine sehr einseitige Geschichte, da Ralf – wie einige angeblich Musikbegeisterte – noch nicht einmal merkt, wenn der Bass „zu heftig“ ist. Ich möchte an dieser Stelle anfügen, dass ich selbst gerne laut Musik höre, und gegen einen ordentlichen Bass überhaupt nichts einzuwenden ist. Ich höre auch öfters HipHop, da ist das angebracht. Also die Loudness-Taste an meinem Verstärker ist auch standardmäßig an, was mich jedoch nicht dazu treibt, dem Glauben zu erliegen, die restliche Instrumentierung sei unnützes Beiwerk, dass es zu übertönen gilt.
So, das klang jetzt ziemlich arg nach frustriertem Rentner, denn eigentlich wollte ich nur anmerken, dass es recht laut war, und ich – man beachte auch die Wecker-Problematik – durchaus nicht ausschließen will, dass Ralf noch einen Schaden mehr hat, als man gemeinhin zu wissen glaubt. So, jetzt ist es kurz nach 11 Uhr am Montag Morgen, und noch scheint niemand wach oder da zu sein. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, schließlich hat Ralf vorbildlich gepackt, und es ist alles bereit. Sein Schrank ist fast leer, der Schreibtisch ist fast aufgeräumt, der Boden fast zu zwei Dritteln, die Sachen sind fast alle gepackt…

- Ralfs Zimmer vor einem Tag
Wenn man nun in sein Zimmer schauet, würde man denken, man betritt ein gewöhnliches, nicht aufgeräumtes Zimmer, in dem irgendjemand die Bücher versteckt hat. Aber er hat zwei ganze Tage (also jetzt noch anderthalb). Ich bin gespannt.
14.30 Uhr
Bereits kurz nach der ersten Version des Eintrages kamen sie an mit einer Robbe (Auto von Robben und Wientjes) und haben angefangen einzuladen. Ralf hat scheinbar die Abbuchung vom Konto bemerkt, denn er hat mich auf die Brettchen angesprochen und gesagt, er habe zwei mitgenommen, weil er zwei mitgebracht habe. Gut, das kann ich nun nicht widerlegen, fraglich ist nur wo mein zweites dann ist. Wenn wir aber gerade beim Geschirr sind…

- Ein Teil des Geschirrs…
Das Horrorbild kann ich leider nicht liefern, obwohl wir gestern extra nochmal die Küche aufgeräumt haben, um das Ergebnis besser dokumentieren zu können. Ralf hat es nun – nachdem er das letzte Mal im Juli gespült hat – tatsächlich eine Spülmaschine aus-, und dann eingeräumt. Ihr müsst euch also zu all diesen Dingen (und auch das ist ALLES bei ihm gewesen) eine komplette Spülmaschine voll vorstellen…
Naja, wie sieht das Zimmer jetzt aus? Ich würde sagen, sie sind beinahe fertig:

- Der Endzustand?
Was noch kommt, kann ich nicht sicher sagen. Könnte sein, dass das was nun hier zu sehen ist, tatsächlich bleibt – der Müll natürlich hoffentlich nicht! Denn so sieht es mit den Besitzverhältnissen der Dinge aus:
- Der Kerzenständer hinten links: Gehörte lange schon der WG, allerdings wurde er nur mitgenommen nach Berlin, weil Ralf ihn haben wollte. Ergo: Seiner.
- Der Sessel: Stammt von Ozies Oma, allerdings auf Wunsch Ralfs mitgenommen. Ergo: Seiner
- Der Stuhl: Gehört Ozie
- Die Palme (Fürchtegott): ist Ralf seine, allerdings stark lädiert. Wer weiss, ob er sie mitnehmen will…
- Der Schrank (blau): Gehört Ralf.
Es scheint vorbei zu sein. Wenn man davon absieht, dass Ralf die Schlüssel offenbar mitgenommen hat. Vielleicht kommt er ja auch irgendwann heute Abend nochmal vorbei, um den Sessel und / oder den Schrank abzuholen. Aber vorerst ist es ein schönes Gefühl.
Symbolfotos der Spitzenklasse (2)
Herzlichen Dank an welt online für diesen Schmu:

- Das naheliegendste Foto schlechthin… Screenshot: welt.de
Jedes Mal, wenn Stefan Niggemeier oder Lukas Heinser über welt online schreiben, denke ich mir ja, dass es so schlimm nicht sein kann. Aber schon alleine die Tatsache, dass irgendwo tatsächlich eine 333-teilige Klickstrecke online gestellt wird…
Ein neues Beispiel
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten sich unter dem Begriff „Kackspuren“ etwas vorstellen konnten. Ebenso bin ich mir im Klaren darüber, dass dieser Eintrag – insbesondere mit dem Foto – das Niveau meines Blogs empfindlich nach unten zieht. Dennoch bereitet es mir gerade in gewisser Weise Freude, Ralfs Hinterlassenschaften der Welt zu präsentieren. Bitte sehr:

- Ralfs gesamte Produktivität, Quelle: Sash
In leidlich schlechter Qualität sei hiermit gepostet, was Ralfs produktive Leistung am Abend des 19. November war. Einen herzlichen Dank hiermit einmal mehr an unseren hausinternen Evolutionsverweigerer im Kochgewand!
Nicht schlecht…
So, man kann schon fast behaupten, dass ich eine Weile nicht mehr geschrieben habe. Das lag wohl daran, dass ich ein wenig beschäftigt war.
Ich habe (überwiegend) am gestrigen Tag mein komplettes System umgeschmissen – was dieses Mal aber geplant war. Witzigerweise habe ich im Rahmen dessen ein Downgrade meines PC’s vorgenommen, was im Nachhinein betrachtet zwar eher unnötig war, aber das ist gerade nicht so schlimm. Ich habe meinen Festplattenspeicher nämlich von 320 auf 240 GB verringert – etwas, dass ich ertragen kann, da ich kein fanatischer Datensammler bin.
Nun, mein notdürftig eingerichtetes Ubuntu-System sollte einem Doppel-System weichen: Windows XP und Ubuntu. Ziel war vor allem, das Ubuntu-System dieses Mal mit ordentlich eingebundenen Platten zu erstellen und Windows habe ich – wenn ich ganz ehrlich bin – eigentlich nur installiert, um die nächsten Tage mal wieder ein bisschen Worms World Party spielen zu können…
Und was soll ich sagen: Ich habe zusätzlich zu meinem nicht zu geringen Lernpensum gestern 2 Festplatten komplett neu partitioniert und formatiert, 2 neue Betriebssysteme inklusive allem lästigen Quatsch wie Aktualisierungen, grundsätzlich nötige Software, Treiber und all den Scheiß installiert. Dabei gleich eine Platte aus- und eine andere eingebaut (wobei ich zwischendrin aus Sicherheitsgründen mehrfach Platten gewechselt, um- und ausgesteckt habe. Zeitweise sah mein Rechner dann wie folgt aus:

- Hauptsache irgendwie dran! Quelle: Sash
Man beachte hierbei weniger das Chaos im Hintergrund oder mein Bein links vorne, sondern vor allem die senkrecht auf dem Boden stehende Festplatte (hinter dem DVD-Brenner) und die Tatsache, dass die beiden Festplatten, die hier draußen liegen, die sind, die jetzt eingebaut sind. Und selbige welche, die im Gehäuse verschraubt ist… naja, ihr erahnt sie Logik sicher 😉
Für die Interessierten: Die schwarze Platte im Vordergrund ist die 160 GB-WD-Platte mit dem Ubuntu-System, von dem aus ich jetzt schreibe. Die senkrecht stehende (und in diesem Zustand schon oft irgendwo angehängte) Platte ist die mit meinem WinXP-System, eine sehr robuste alte 80 GB-IBM-Platte. Der Brenner war notgedrungen angeschlossen, da meiner die leidlich geschundene Windows-CD nicht lesen konnte.
So, nun aber sieht es auf meinem Rechner in etwa aus, wie auf meinem Schreibtisch gestern:

- Kampf der Systeme, Quelle: Sash
Für meine linke Seite ein großes Linux-System, von wo aus ich die Welt mit politischem Schmand zumülle und von wo aus ich arbeite. Für meine Rechte Seite ein kleines, bei Bedarf anschließbares Windows-System, dass ich zum stupiden Zocken verwenden kann, und von dem alle politisch korrekten dieser Welt nix wissen müssen 😉 Und im großen und Ganzen ist es sehr gemütlich 🙂
Den Laptop hab ich übrigens gestern ausschließlich angeschlossen, damit ich während der ganzen Formatierungen und Installationen dennoch mit der Online-Datenbank lernen konnte.
Ja, und deswegen war ich den ganzen Tag mehr oder minder weg vom Fenster. Doch nun: Ich bin wieder da!!!
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