Bloggen im Wandel der Zeit

Heyho liebe Mitleser und Mitschreiber!

Alleine, dass ich das schreiben kann… es lesen ja tatsächlich ein paar Leute mit 🙂

Ach, was ist es lange her, dass ich das erste Mal gebloggt habe. Es ist sogar schon eine ganze Weile her, dass ich das letzte Mal gebloggt habe, dass es lange her ist, dass ich das erste Mal gebloggt habe. Ihr seht schon, der nächste Eintrag zum Thema bekommt dann ein ziemlich langes Intro 😉

Wird dieser Artikel nun nur langweiliges Geschwurbel mit Nostalgie- und Peinlichkeitselementen oder will ich auf etwas heraus? Sowohl als auch. Die Phase einleitenden Geschwurbels – manche nennen es nervig, ich definiere so meinen Schreibstil – könnte dieses Mal allerdings etwas länger als üblich werden.

Als ich mit Bloggen angefangen hab, das war ja – aus der heutigen Sicht – kurz hinter der Keilschrift. Klar gab es das Netz schon 10 Jahre, aber außer findigen Hackern, verstörten Programmierern und Pornokonsumenten mit sonderbaren Pixel-Fetischen kannte das ja damals niemand. Ich auch nicht.

Die ersten eigenen Gehversuche im Netz im Rahmen der damaligen WG-Homepage sind zwar technisch eher belustigend, aber wenn ich ehrlich bin, dann bin ich doch auch verdammt stolz darauf. Klar, ich hab die Seite damals auch nicht selbst programmiert, ich hab mich eines relativ mächtigen Programms namens Dreamweaver bedient, das wesentlich mehr konnte als ich. Ich kann mir immerhin zu Gute halten, dass ich das auszunutzen wusste. Unsere Seite hatte Frames, Flash-Buttons und einen stylischen Bilder-Rundgang durch die WG zu bieten, gegen dieses 180-Seiten-Monster ist jede Profi-Page abgestunken wie sonst noch was. Etwas, das ich manchen Profiseiten leider noch heute attestieren muss.

Von der WG-Seite gab es insgesamt 3 eigenständige Versionen, die letzte befindet sich als Visitenkartenpage immer noch im Netz, die anderen existieren größtenteils funktionsunfähig auf meinem Rechner weiter.

Der Umstieg auf einen „richtigen“ Blog war bei mir eigentlich nur logisch. Schließlich hatte ich immer was aktuelles zu sagen, und gelegentlich ist es ja auch ganz nett, sich via Kommentarfunktion die neuesten Schimpfworte an den Kopf zu werfen, anstatt Stinkbomben in Paketen zu verschicken. Interaktivität war irgendwie dann doch wichtiger, als die freie Konfiguration der Seite.

In der ersten Zeit passierte also total übel und kein bisschen untertrieben NIX!

Ich schmiss zwar verschiedene Blogimitate in die Welt – auch ehrlich gesagt ohne besonders viele andere gelesen zu haben – und gab sie so bald als möglich wieder auf. Kostenlose Blogportale bieten eine Menge Einschränkungen, die ich inzwischen nicht mehr gewohnt war, und für die drei Kommentare pro Monat hätte man nach wie vor den Postweg beschreiten können. Im Endeffekt sogar mit Pferden.

Geändert hat sich das dann in Berlin erst wirklich – mit overblog. Dort hab ich erstmals wieder regelmäßig geschrieben, und da der deutsche Ableger dieses Portals noch jung war, war ich gleich bei den obersten mit dabei. overblog bot damals das interessante Modell der Bezahlung von Bloggern durch Werbung an, was im Grunde auch gut funktioniert hat. Dummerweise war es das einzige was funktioniert hat. Und die 1,27 €, die ich dort monatlich mit meinem Werbebanner umgesetzt habe, haben irgendwann einfach nicht mehr ausgeglichen, dass sich meine Leser reihenweise über Nicht-Erreichbarkeit meiner Seite beschwerten und das Portal selbst nach einem Jahr noch nicht einmal vollständig in deutscher Sprache lief. Aber meine Leserzahl wuchs dennoch.

Das wiederum war nur logisch, denn obwohl ich wie blöd für die Ortskundeprüfung gelernt habe, war ich prinzipiell arbeitslos und hab mir die Zeit damit vertrieben, blödsinnige Kleinigkeiten zu beschreiben und nebenbei auf unbeliebten Medien rumzuhacken. Viele dieser Artikel finden sich jetzt auch in diesem Blog.

Aber irgendwann war dann klar: Endlich wieder eigener Server!

Im Laufe der letzten 2 Jahre hab ich dann wirklich angefangen, viele Blogs zu lesen und dadurch sicher irgendwie auch meinen Stil gefunden, daran geschliffen und ihn „perfektioniert“. Im Übrigen fast ausschließlich unabsichtlich und nebenbei 🙂

Die Übersicht über die vielen anderen Blogs habe ich irgendwann – obwohl ich mich ja jeglicher technischer Neuerung bis zum Schluss verweigere – nur noch mit Hilfe eines FeedReaders erhalten können. Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, zu dem ich eigentlich kommen wollte.

Ich nutze den Google Reader, und so unspektakulär und einfach er sein mag, er tut genau das, was ich von ihm erwarte: In chronologisch halbwegs stimmiger Reihenfolge listet er mir meinen kleinen Ausschnitt aus der Blogosphäre auf, sodass ich ihn weglesen kann. Weglesen trifft es ganz gut, oftmals dient es der Informationsbeschaffung, manchmal auch der dringenden Befriedigung meines humoristischen Triebs. Aber wenn ein Artikel gut ist, dann lese ich ihn im Feedreader wie auch in einem Blog aufmerksam und interessiert. Ich verpasse nicht die kleinen Sprachnuancen und ironischen Seitenhiebe, für die mir bei den darüber eingeblendeten Polizeimeldungen durchaus manchmal der Sinn fehlt…

Dennoch haben einige von euch da draussen die Einstellung deaktiviert, dass die Texte vollständig im Feed angezeigt werden, ggf. werden Bilder nicht mitübermittelt etc.

Das finde ich ehrlich gesagt schade!

Und ich meine schade – nicht scheiße! Es gibt viele gute Gründe dafür. Zum einen das oben bereits genannte Überlesen: Jeder Blogger möchte seine Texte gerne so sehen, wie er sie layoutet und im Kontext seines Blogs unterbringt. Dann schwinden natürlich die Besucher von der Seite. Im Falle einer Werbefinanzierung tut das sogar finanziell weh. Viele Bilder schaden natürlich dem Traffic, und vielleicht kommentieren die Leute auch weniger, wenn sie dazu erst die Seite aufrufen müssen, ich weiss es nicht.

Ich möchte einfach nur darum bitten, mal darüber nachzudenken. Auch im FeedReader werden die Einträge gelesen – und das ist doch das wichtigste, oder? Ich bin zum Beispiel sehr froh darum, dass ich einige ansonsten ungünstig formatierte Seiten so bequem auch auf meinem Handy im Taxi lesen kann.
Vielleicht kostet es ein paar Kommentare, das zu tun – aber es erweitert dauerhaft sicher die Leserschaft. Gerade Handyleser wird es ja immer mehr geben. Gebt euch einen Ruck! Texte sind nicht weniger wert, bloß weil sie anders übertragen werden!
Der Traffic sollte eigentlich nur bei den wenigsten ein Problem sein – und das sage ich, obwohl ich wohl selbst in absehbarer Zukunft ein teureres Webspace-Paket wählen muss – und inzwischen lässt sich ja sogar im Feed ganz gut werben.

Ich würde mich freuen, wenn ein oder zwei Leute in ihrer Blogsoftware das Häkchen mal anders setzen würden. Ich hab meine Feeds von Anfang an komplett zur Verfügung gestellt, und ich hab es auch nicht bereut.

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Männer, Frauen, Reisen

Beziehungen sind ja was tolles. Der Sex macht zu zweit mehr Spaß, alleine streitet es sich so schlecht und ausserdem kann einen durchaus der sportliche Ehrgeiz packen, wenn es darum geht, die künstlerische Ausgestaltung des letzten Fleckchens freier Wand zu diskutieren.

Ich glaube so langsam, jedes Pärchen ist irgendwie stolz auf sich, weil es doch so anders ist als die anderen peinlichen Pärchen da draussen, und dass man es eigentlich viel besser hat als die. Der Eindruck verfliegt augenblicklich, wenn es ums Reisen geht. In die Berge oder ans Meer? Sehenswürdigkeiten oder Einsamkeit? Mobiles Internet oder gleich direkt neben der Shopping-Mall? Den Themen sind kaum Grenzen gesetzt, Reisen kann so unglaublich viele Facetten haben, deren unbedingte Wichtigkeit und Ausgestaltung es dem Partner näherzubringen lohnt.

Mein nächster Urlaub ist noch ein Weilchen hin, Reisesorgen plagen mich und Ozie gerade nicht wirklich. Also haben wir beide gerade mal eben schnell zwei Stunden damit zugebracht, über philosophische und technische Fragen bei Zeitreisen zu diskutieren. Nicht sonderlich fundiert, dafür umso energischer.

Irgendwie sind wir also doch alle gleich 🙂

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Kurzes Wochenende!

Oder langes?

Manchmal komme ich auch ein wenig durcheinander mit meinen beiden Definitionen. Fakt ist, dass ich dieses Wochenende kaum gearbeitet hab, weil ich Besuch aus der alten Heimat habe. Mein langjähriger Freund und inzwischen Blogkollege sachma hat sich aufgemacht, die Hauptstadt allgemein und unser Gästezimmer im Speziellen zu besuchen.

Das eigentlich sehr nette Wochenende und vor allem der alkoholreiche Abend, den wir gestern im Billard-House und im uffels verbracht haben, ist leider gerade nicht mehr so schön. Das liegt nur bedingt am Alkohol, der dafür gesorgt hat, dass wir unsere Köpfe nur noch schwer durch die normalbreiten Türen hier bekommen, sondern daran, dass sachma sein Apfel-Fon abhanden gekommen ist, und wir nur wenig Chancen sehen, dass es ein netter und ehrenwerter Finder war, der das Ding jetzt mit sich herumträgt.

Falls doch, dann waren auch die 2 zusätzlichen Taxifahrten zur Kneipe zurück und wieder heim nicht so schlimm – momentan sieht es allerdings nach einem ziemlich ziemlich teuren Wochenende aus.

Falls durch irgendeinen dummen Zufall tatsächlich jemand mitlesen sollte, dem in Friedrichshain ein herrenloses iPhone 4 über den Weg gelaufen ist, dann würde ein Kommentar hier oder bei sachma im Blog einige Leute ziemlich glücklich machen!

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Filed under Haushalt, Vermischtes

Wissenswert

Wer sich wie ich bisweilen fragt, warum so viele Regierungsgebäude groß und klobig gebaut sind, warum die heiligen Hallen der Politik um einiges höher ausfallen als die privaten Kellerräume, der weiss seit heute: Es ist wohl ein Kompromiss zugunsten der Reinigunskräfte, damit diese im Falle abtretender Minister nicht noch eine Schleimspur von der Decke wischen müssen.

Das war es eigentlich, was ich zur Causa Guttenberg noch zu sagen hatte.

Link zum Spiegel-Artikel

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Filed under Medien, Politik

lustlos²

Was mir gerade einfällt, wenn ich den letzten Artikel sehe:

Ich war am Samstag noch im Netto, ein paar Bier fürs Wochenende holen. Da hab ich dann in Anbetracht der Tatsache, dass morgen der Heizungsableser kommt… verdammt: Das wisst ihr ja auch noch nicht!

Morgen kommt der Heizungsableser. Und zwar Abends! In den Kommentaren unter meinem letzten Eintrag zum Thema – als wir den Termin bewusst verschlafen haben – kam ja die Sorge auf, das würde teuer werden. Nein, wir haben einfach ein paar Tage später einen Zettel mit einem neuen Termin im Briefkasten gehabt – und der liegt noch dazu in den Nachmittagsstunden. Also zu einer Zeit, in der ich wach bin. Wie schon mal erwähnt: Ich bin mit unserer Wohnungsbaugesellschaft sehr zufrieden.

Naja, deswegen bin ich die vergangenen Tage, als ich sturmfrei hatte, ausnahmsweise dazu übergegangen, dort wo ich mich in der Wohnung bewege, eher Ordnung als Unordnung zu hinterlassen. Man kann jetzt nicht sagen, dass das überall geglückt ist, aber für meine bescheidenen Verhältnisse bin ich zufrieden.

Naja, also hatte ich im Netto einen leeren Bierkasten zwecks Pfandabgabe dabei. Dummerweise ist der bei Flaschen verdammt locker eingestellte Automat bei Kästen übel zickig. Ich hab den Kasten da nicht reinbekommen. Nicht mit allen Flaschen, nicht halbvoll, nicht leer, nicht vorwärts und nicht rückwärts. Aber glücklicherweise kam mir eine Angestellte dort entgegen. Sie zog einen Rollcontainer hinter sich her, aber vielleicht würde sie mir ja kurz beantworten, was ich nun machen sollte.

Denkste! Deswegen auch die Überschrift. Ein

„Sorry, beschäftigt!“

wäre ja ok gewesen, aber die hat es geschafft, nach meinem

„Entschuldigen sie bitte!“

30 cm von meinem Gesicht entfernt vorbeizugehen, ohne mich auch nur einmal anzusehen. Also ich erwarte ja keine Wunderdinge, aber das?

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Filed under Haushalt, Vermischtes

lustlos

Eigentlich bin ich um die Uhrzeit schon aus dem Haus. Ich hab mich bisher noch nicht aufraffen können. Ich werde es natürlich trotzdem gleich tun, ist ja immerhin Wochenende. Aber die ganzen letzten Tage waren immer so zum Abgewöhnen! Ich hab scheinbar meine Erkältung nur so teilweise auskuriert und die Tage sind umsatzschwach und trinkgeldarm. Irgendwie so richtig bäh!

Also wenn es das Schicksal heute gut mit mir meint, dann schickt es mir einen Kunden, der kurz mal 200 € springen lässt um nach Frankfurt/Oder zu kommen, und dann mache ich danach Feierabend 🙂
Ich freue mich schon darauf, dass dieser Monat zu Ende ist, und ausnahmsweise würde ich mich sogar freuen, wenn es wärmer werden würde.

Ansonsten weiss ich es aber zu schätzen, dass ich morgen einen arbeitsfreien und menschenleeren Sonntag vor mir habe. Ozie ist auf Kurzurlaub, und ich hab auch schon alles eingekauft, was ich übers Wochenende brauchen könnte. Das sollte eigentlich ein Tag mit relativ viel Internet werden, ich hab gerade einfach keine große Lust auf noch mehr Menschen.

So, schlechte Laune weggebloggt – jetzt geht es zur Arbeit!

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Ausstattung!

Dinge, die die Welt nicht interessieren, Part 42425252.

Gelegentlich schreibe ich, dass ich mich trotz Niedriglohnjob im Luxus befinde. Das kann ich immer wieder nur bejahen! Gewiss, das ein oder andere notwendige und wichtige Teil besitze ich nicht – zum Beispiel eine Krawatte oder eine Gelddruckmaschine. Auch sonst sieht mein Zimmer eher aus, als wäre es das vielbeschworene „Jugendzimmer“, dessen Existenz uns findige Möbelfabrikanten immer wieder einreden wollen.

Aber das ist nur ein kleiner Teil unserer Wohnung, und ich stellte heute einmal mehr fest, dass wir hier so verdammt viel verfreakten Quatsch herumstehen haben, der anderen vielleicht nicht die Tränen in die Augen, aber sicher das Fragezeichen auf die Stirn treibt.

Dass wir eine Schlagbohrmaschine besitzen, erklärt sich vielleicht noch aus der Tatsache heraus, dass wir in einem Plattenbau leben. Und auch wenn wir nur wie normale Menschen gelegentlich mal Bilder aufhängen und Regale an die Wand schrauben, haben wir diese inzwischen eher zur Zierde tief in unserem Werkzeugregal untergebracht und sind umgestiegen auf den Gebrauch eines Bohrhammers. Naja, Werkzeug…
Für den Großteil unseres Werkzeugs haben wir ein Regal in der Wohnung stehen, das überraschenderweise kein Billy ist, sondern doppelt so groß und zudem meiner Familie seit nunmehr einem Vierteljahrhundert gute Dienste leistet. Schon erstaunlich, was aus der kleinen „Werkzeug-Schublade“ der WG in Stuttgart geworden ist.

Aber blablabla, eigentlich wollte ich auf was ganz anderes heraus:

Wir haben endlich einen Baustrahler in der Wohnung!

Nun könnten natürlich Fragen aufkommen. Erstmal: Nein! Wir verwenden das niedliche (hey, sind nur 500 Watt) Tierchen nicht, um das Glühbirnen-Verbot zu umgehen. Wir sind also nicht dazu übergegangen, das Saarland zu einer Lichtwelt umzugestalten. Wobei ich mich gerade beim Schreiben frage, was das wohl für ein Gefühl ist, beim Verrichten seines Geschäftes von so einem Teil angstrahlt zu werden… ok, too much information!

Nein, selbst bei uns folgen Anschaffungen meist einer gewissen Rationalität. Das mag im Nachhinein nicht so aussehen, schließlich haben wir nach der erfolglosen Einstellung unseres Chili-Experimentes auch etwa 75 Blumenkübel (ich wollte sie zählen, war aber zu faul) und nur einen Kaktus. Aber zum Zeitpunkt der Anschaffung waren die Gerätschaften meist notwendig. Und wer an der Notwendigkeit beispielsweise eines Schokoladen-Fondue-Sets zweifelt, der hat noch nie ein glücklich dreinschauendes und schokoverschmiertes Ozie gesehen 😉

Also Nutzwert! Was ist der Nutzwert eines Baustrahlers? Klar, Licht! Aber wozu? Und hier kommen wir zu dem Punkt, an dem ich euch nicht nur ein weiteres Foto aus unserem Kreativlabor im fernen Osten zeigen möchte – sondern sogar ein bisschen Werbung machen.

Denn unser neues Schmuckstück (hier rechts im Bild) ist eigentlich nur für dieses liebevoll arangierte Chaos da:

Voll Profi-Zeug, ey! Quelle: Sash

Voll Profi-Zeug, ey! Quelle: Sash

Nun, auch wenn es für Laien nicht erkennbar und für Profis unglaublich dilettantisch erscheint: Das ist ein Lichtzelt (gucksu Wikipedia). Und da ein Lichtzelt mitunter eine ziemlich intensive Beleuchtung zum Fotografieren erfordert, die wir im Übrigen mit unseren völlig selbstverständlich auch in unserem Besitz befindlichen Tageslichtlampen noch nicht zufriedenstellend  erreicht haben, haben wir nun noch einen Baustrahler 🙂

Nun warten die aufmerksamen Leser auf die Werbung, während die unaufmerksamen sich auch fragen, weswegen wir so einen Aufwand betreiben. Nun, es geht nicht um die Fotos an sich. Die Leute, die wirklich alles von mir lesen (beide Blogs, twitter und facebook) wissen, dass Ozie vor rund einem halben Jahr (erinnert euch an den Androiden-Schlafsack!) mit Nähen angefangen hat. Und ja, das „angefangen“ meine ich recht wörtlich. Seit zwei Tagen bin ich deswegen schon im Besitz eines neuen Hemdes (Ein Hemd, verdammt! Meine Freundin hat mir ein Hemd genäht und es sieht aus wie ein echtes! 🙂 ), aber noch viel beeindruckender lässt sich der Eifer meiner Freundin daran zeigen, dass sie seit nunmehr zwei Monaten Täschchen aller Art näht und diese auch (sehr erfolgreich) verkauft.

Ich persönlich bin ja immer noch ein wenig irritiert über diese seltsame Handarbeits-Szene, die von mir völlig unbemerkt im Netz herumgeistert und wäre immer noch skeptisch, wenn mir jemand erzählt, er hätte eine reizende Bücher-Tasche oder ein tolles Pillen-Etui gekauft. Aber hey, wir besitzen einen Baustrahler, also warum nicht? 😉

Naja, und so langsam – auch in Anlehnung an ihren Geburtstag vor zwei Tagen – kann ich Ozies Shop beim Portal DaWanda auch mal verlinken. Und die Fotos sind im Übrigen wirklich fantastisch 😉

Hier ist der Link:

mausgrau design

Nachtrag: Da ich mal wieder planlos einfach drauf losgeschrieben habe und sich das Thema im Laufe des Artikels verschoben hat, entsteht nun natürlich ein seltsamer Eindruck. Ich beginne den Text mit „Dinge, die die Welt nicht interessieren“ und ende mit dem Link auf Ozies Shop. Das ist so natürlich nicht gedacht gewesen. Der Anfang bezog sich auf die Ausstattung unserer Wohnung 🙂

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