JA!

Der ein oder andere Internetnutzer wird das kennen: Kaum treibt man sich auf mehr oder minder kuriosen Seiten rum, wird einem von allerlei Seiten Werbung entgegengeschleudert. Auf der einen Seite sind es unseriöse Angebote für billige Kredite, auf der anderen Seite schreiben einem offensichtlich schwer beeindruckte und sicher sehr seriöse Damen:

„Der Glied meines Boyfriends wachste um 30 Centimeter!!!“

Bisweilen erscheinen auch kleine Chat-Fensterchen mit Aufnahmen sicher zufällig nackter Mitmenschen, die einen – sicher auf der Suche nach halbwegs erträglicher Abendbeschäftigung – sehnsüchtig fragen:

„Willst du ficken?“

An all das gewöhnt man sich. Man ist im Internet, und damit automatisch begehrt, solange die Kreditkarte mindestens 30 cm misst.

Mit Vorsicht zu genießen sind hingegen sicher die Angebote, die einem nicht einmal mehr eine Wahl lassen. Als glücklich liierter Mensch denkt man sicher – bei aller gebotener Attraktivität – auch manches mal, dass man die holde Sehnsuchtsschnalle eventuell nicht umgehend begatten will. Aber just dann zwingen sie einem die Antwort auf:

Nö! Quelle: Böse Seite

Nö! Quelle: Böse Seite

Fiese Geschichte! Ich kann nur hoffen, dass meine Leser darauf nicht reinfallen. Denn wer paart sich schon gerne unfreiwillig? Eben!

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Gestern

Gestern war ein ziemlich verstrahlter Tag bei mir. Der 2.2.2011 wird mir und einigen anderen wohl noch eine Weile im Gedächtnis bleiben. Hier in Berlin war die Hölle los rund um die Liebig14-Räumung, und ich hab nicht einmal etwas davon mitbekommen. Nur so nebenbei mal via Twitter.

Ich bin nach nur 3 Stunden Schlaf von mehrmaligem Klingeln wachgeworden, und das hatte dann auch noch ausgerechnet gar nix mit mir zu tun. Einen ehemaligen Mitbewohner haben sie gesucht – für eine förmliche Zustellung. Na danke!

Und dann? Ja dann hab ich gesehen, dass ich bei bildblog verlinkt worden bin. Zugegeben, meine Statistiken haben mich die nächsten zwei Stunden wachgehalten. Glücklicherweise ist der Server nicht abgeschmiert, ganz so heftig war es auch nicht. Wobei: Das ist ja immer eine Definitionssache. Eindrucksvoll ausgesehen hat es schon:

Wenn man mal bei bildblog verlinkt wird, Quelle: Sash

Wenn man mal bei bildblog verlinkt wird, Quelle: Sash

Dann stand noch ein Besuch bei Cheffe an, und letztlich bin ich nachmittags wieder völlig geplättet ins Bett gefallen, um irgendwie die ganze Nacht nicht mehr so recht aufzuwachen.

So, dafür bin ich heute ausgeschlafen und stürze mich in das Ge… lassen wir das! Da draussen wird heute nichts los sein, und die Schicht wird langweilig werden. Da bin ich mir ziemlich sicher!

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Winter’s back!

Man kann den Winter mögen oder nicht, die ein oder anderen Auswüchse sind dann doch ganz nett anzusehen. Und was auf gigantische Schneeskulpturen, adrette Wintermode und von Schlittschuhkufen abgetrennte Finger zutrifft, gilt auch für die kleinsten Spuren an den blödesten Orten: Die Eiskristalle an öffentlichen Mülleimern:

Mount Trash mit Ufos im Hintergrund, Quelle: Sash

Mount Trash mit Ufos im Hintergrund, Quelle: Sash

Also echt, was es alles gibt…

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Internetziges

Manchmal fühle ich mich genötigt, mich gegenüber dem Internet zu entschuldigen. Ich verlinke viel zu selten andere Seiten. Das ist in keinster Weise böse gemeint, geschweige denn irgendeine Taktik. Das Netz lebt von Verlinkungen, und ohne die vielen Links auf anderen Seiten hätte ich so viel schönes nie gelesen und so viele Seiten nicht gefunden. Ganz zu schweigen davon, dass auch meine Blogs niemand lesen würde…

Naja, ein Problem ist, dass ich – vielleicht überrascht es einige – meist ziemlich mainstreamige Sachen lese. Ich hab irgendwie immer ein bisschen die Befürchtung, es wäre langweilig, auf all die Beiträge bei lawblog, bei bildblog oder bei Stefan Niggemeier zu verlinken. Hat ja eh jeder schon gelesen.

Der Blog vom RA Hoenig ist längst kein Insidertipp mehr, bei Pharmama lesen schon jetzt 150% meiner zukünftigen Leserschaft, und bei den Taxiblogs verliere ja selbst ich den Überblick und überlese manche versehentlich.

Zu meiner neuen Heimat kann ich nur immer wieder Aro als Adresse für Informationen nennen und möchte auch blikeberlin mal sehr lobend erwähnen für all die geilen Fotos, Zitate und und und…

Beim Maskierten lesen inzwischen hoffentlich viele Leute mit, ich finde persönlich, er schreibt ziemlich ähnlich wie ich und es macht mir auch immer wieder Spaß. Paramantus sollte auch auf jeden Fall in keinem Feedreader fehlen. Nicht mal, weil er bei GNIT die Süßigkeiten gewonnen hat, die alle haben wollten, sondern weil er einfach einen herrlich satirischen Blog zum aktuellen Tagesgeschehen hat.

Lediglich einen Tipp kann ich noch geben derzeit, und das wäre der noch recht junge Blog von sachma. Der ist ein alter Bekannter von mir und hat den ein oder anderen diskussionswürdigen Text in den letzten Wochen geschrieben, und mich nervt es gerade, immer als einziger zu kommentieren. Also schenkt ihm ein wenig Beachtung 🙂

Und es tut mir ernstlich leid um die 50 anderen Einträge in meinem Reader, die ich jetzt nicht erwähnt habe!

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Erste Reaktionen auf Lebensmittelskandale

Netto scheint auf die vielen Lebensmittelskandale behutsam zu reagieren. Neuerdings gibt es keinen Wein aus fiktiver Herkunft mehr zu kaufen. Beweis:

Der Wein aus göttlicher Herkunft ist aus dem Programm! Quelle: Sash

Der Wein aus göttlicher Herkunft ist aus dem Programm! Quelle: Sash

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Ausmäusig

Eine kleine traurige Nachricht gibt es noch zu verkünden: Unsere letzte Maus ist gestern gestorben.

Sie hat ihre letzte Kameradin damit überraschenderweise doch noch um 3 Wochen überlebt, sie schien anfangs nicht so wirklich fit zu sein, als wir sie in einen kleineren Käfig umgesetzt haben, da die Mäuseburg für ein Tier definitiv zu groß ist. Für Mäuse ist es alles andere als schön, alleine in einem Käfig zu sitzen, wenn man aber Bewegungsdrang, Appetit und Fitness der Kleinen als Maßstab nimmt, schien es ihr in den letzten Wochen doch gar nicht so schlecht zu gehen.

Schade ist es natürlich, aber es war absehbar und wir hatten früher damit gerechnet.

Vorerst werden wir uns keine Mäuse mehr anschaffen, aber das ist wahrscheinlich auch eher eine periodisch wiederkehrende Geschichte. Nette Mitbewohner mit geringen Ansprüchen sind sie ja, und niedlich noch dazu. Das nahezu wochenlange Versteckspiel mit der einen Artgenossin in unserem zugestelltesten Zimmer muss ich allerdings auch nicht unbedingt in nächster Zeit wiederholen. 😉

Naja, jetzt ist unsere Bude erst einmal wieder tierfrei. Abgesehen von den üblichen Krabbeltieren. Und mit den großen Zitterspinnen im Bad beginne ich auch so langsam eine Beziehung aufzubauen…

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Vom Auto zum Autor

Puh, wenn es mal nur das Anhängen eines Buchstabens wäre 🙂

Ich hab mich die letzten zwei Tage ein wenig ins Zeug geschmissen, und es hat echt Spaß gemacht. Ich hab gleich mehrere Kapitel niedergeschrieben, und immerhin wären sie schon gut genug für den Blog.

Es ist echt komisch, dass mir das so schwer fällt. Das ein oder andere Mal sitze ich dann doch wie der Ochse vorm Berg, nur weil ich den Text jetzt mal nicht bei wordpress eintippe, sondern in Open Office. Dabei hab ich schon längst beschlossen, dass ich weiter so schreiben werde wie bei GNIT, und gar keine großen Experimente wagen werde.

Gut, ein Experiment ist vielleicht der Versuch, dieses Mal wirklich auf die Einflechtung von Rechtschreibfehlern zu verzichten 😉

Außerdem freue ich mich drauf, nach dem Wochenende fast eine ganze Woche frei zu haben, und mir das Elend an den Halten in dieser miesen Zeit nicht antun zu müssen.

Die größte Umstellung gerade ist vor allem, dass ich so viel schreibe. Die Aussage, dass ein guter Autor eine Seite pro Tag schafft, lässt nur den Schluss zu, dass ich noch nicht wirklich gut bin – denn zumindest an Rohmaterial schaffe ich derzeit das 5- bis 20-fache.

Ach, was wird das für eine Freude, den ganzen Quatsch nachher gegenlesen zu dürfen und jedes Wort nochmal umzudrehen. Aber eines kann ich vorweg sagen: es lohnt sich. Mag sein, dass der ein oder andere Blogeintrag entfällt, weil ich mich gerade mehr um das Buch kümmere, aber was ich bisher aufs elektronische Papier gebracht habe, kann sich sehen lassen. Ich hab teilweise selbst lachen müssen, als ich einen Text fertig hatte, obwohl ich die Story schon kannte und die Pointe erst zwei Minuten vorher ausformuliert hatte. Ich denke, das ist ein gutes Zeichen 😀

Aber trotzdem: Wehe, es kommt noch mal einer an, und behauptet, das sei keine Arbeit!

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