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So dies und das …

Erst einmal vorweg die neuen Infos zum Zahngedöns: Alles supi! Gleich am Montag Nachmittag bin ich hin und hab ein neues Provisorium erhalten, das jetzt zwar nicht mehr ganz so hübsch gefertigt, dafür aber stabiler ist. Kann ich mit leben und es war auch super, dass ich gleich einen Termin bekommen habe. Manches Unglück passiert halt – schön, wenn es dann so einfach aus der Welt zu schaffen ist.

Sonst geht hier alles seinen Gang, aufregendste Neuerung ist wohl, dass wir heute Nacht das erste Mal selbst Guacamole gemacht haben, was ein reichlich spätes Debüt ist für so eine Lappalie. Aber besser spät als nie. Und verdammt lecker war’s auch, trotz ziemlicher Pi-mal-Daumen-Mischung.

Ansonsten, und deswegen schreibe ich jetzt eigentlich, kann ich nun wohl sagen, dass ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Stern bin. Das schreibe ich ehrlich gesagt nicht, damit Ihr euch alle die Zeitschrift kauft. Ich hab denen nix erzählt, was ihr nicht im Blog lesen könnt und ich persönlich finde den ultraknappen Stil des Sterns auch nicht sonderlich schön. Also dass es für Euch Leser interessant ist, glaube ich eher nicht.
Ich schreibe das vor allem, weil’s Wahnsinn ist und für mich furchtbar spannend. Das sind Interviews per se immer ein bisschen gewesen, aber das mit dem Stern ist nun rein von der potenziellen Leserschaft  einfach ein paar Nummern größer als alles, was bisher war. Print-Interviews wirken sich erfahrungsgemäß nicht übertrieben auf die Blogleserzahlen aus, aber man weiß ja nie und die Dimension jetzt ist wie gesagt ziemlich abartig. Arg viel darüber hinaus kann’s ja im deutschsprachigen Raum kaum noch gehen. Neben der Arbeit werden das also auch so sehr spannende Tage.

Und das nächste (genau genommen übernächste) Wochenende bin ich dann auch auf einer meiner eher wenigen Reisen. Einfach mal mit jemandem, den ich (fast – ein paar Taxifahrten waren es schon 😉 ) nur aus dem Internet kenne, durch die halbe Republik zu Leuten gurken, die ich (dieses Mal wirklich) nur aus dem Internet kenne. Zu einer Geburtstagsfeier. Warum auch nicht? Spaß muss bekanntlich sein. 😀

Ausführliche Berichte folgen sicher hier und auf allen anderen Kanälen. Stay tuned!

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Endspurt auf dem Zahnfleisch

Und? Was gibt es neues?

Zähne.

Also quasi.

Manchmal verläuft das Leben in langweiligen Bahnen. Passiert mir öfter mal. Und die BVG-Transportmittel, die ich oft zur Heimreise wähle, sind da nicht einmal mit gemeint. Nein, manchmal passiert einfach so recht wenig. Arbeit, Haushalt, dieses, jenes, ihr kennt das.

Ich würde zwar auch gerne hier und da von aufregenden Reisen und neuen Liebschaften berichten, aber, um ehrlich zu sein: Ich bin nunmal jemand, der sich sein Zimmer gemütlich genug eingerichtet hat, um nicht ständig wegrennen zu müssen und ebenso bin ich immer noch ein bisschen verliebt in die Frau, mit der ich mein Leben verbringe, weswegen neue Bekanntschaften stets etwas unspektakulär daherkommen.

Dafür habe ich jetzt keine Zahnlücke mehr! \o/

Im Ernst: Der Zahnarzt-Marathon nähert sich einem Ende. Weit über anderthalb Jahre ist es jetzt her, dass ich mit völlig zerstörtem Gebiss und etwas kindischer Angst vor Zahnärzten in der Notaufnahme landete, weil mir ein Abszess das Leben zur Hölle machte. Aber da selbst ich meine starken Momente habe, bin ich damals geblieben und hab mich einer Sanierung unterzogen. Ein bis zwei Termine pro Monat hatte ich inzwischen, so langsam wird die Luft eng für meine Zahnärztin: Ich habe nun wohl fast alle Instrumente ausprobiert, die weh tun könnten.
Überhaupt bin ich die härteste weinerliche Sau geworden, die man sich vorstellen kann. Wie irgendwann mal erwähnt: Ich hasse nach wie vor Spritzen im Mundbereich, weswegen ich – leicht ironisch, ich weiß – alle Behandlungen ohne Betäubungen über mich ergehen lassen habe. Ich war da so konsequent, dass meine Ärztin zwischenzeitlich glaubte, ich verträge die Spritzen nicht.

Als ich am Donnerstag dort war, stand die Vorbereitung zum Zahnersatz für die etwas unschöne Lücke in meinem strahlenden Lächeln auf dem Programm. Nach einigem Gedöns lag da plötzlich die Betäubungsspritze auf dem Tisch.

„Äh, wird das etwa weh tun?“

„Ja, ziemlich …“

„Mehr als bohren?“

„Auf jeden Fall.“

„Na, probieren wir’s erst einmal ohne bitte …“

Ich Depp! Hätte ich mich mal vorher mit dem Thema beschäftigt. Ich hatte ja keine Ahnung, dass einem dabei zwei Zähne komplett rundgeschliffen werden, ohne Rücksicht auf dann eventuell freiliegende Nerven oder dergleichen.

Aber es lässt sich überleben.

Obwohl ich es bislang weder geschafft habe, mich während der Termine selbst zu hypnotisieren oder einfach einzuschlafen, hab ich ein recht komisches Verhältnis zu Zahnschmerzen entwickelt. Mit ein bisschen am Nerv rumbohren kann man mich kaum noch schocken. Nicht, dass ich sagen würde, es tut nicht weh. Aber mir ist es das irgendwie wert. Ich kann das schwer beschreiben, denn masochistisch veranlagt bin ich keinesfalls. Das ist immer wieder grenzwertig gewesen und im Gegensatz zu den meisten von Euch kriege ich beim Zahnarzt die Stirn abgetupft, weil das sehr schweißtreibend sein kann.

Und nun?

Nun hab ich schon mal ein Provisorium drin, was heißt, dass Unbedarfte nicht mehr sehen, dass ich eine unschöne Lücke direkt neben den Schneidezähnen habe. Während mir binnen eines zweistündigen Termines die Zähne geschliffen wurden, wurde mir ebenfalls eine eigentlich recht ansehnliche Kunststoff-Brücke von Hand geschnitzt und ich möchte die Dialoge zum künstlerischen Aspekt dieser Arbeit keinesfalls missen wollen. Herrlich!

Bislang fühlt sich das alles noch fremd im Mund an, aber es bleibt auch nur einen Monat drin. Noch drei Termine, dann ist die Sache erst einmal vorbei und der endgültige Ersatz ist drin.

Yeah!

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2013

So, Ende Gelände für dieses schöne kleine Jährchen irgendwo im Mittelfeld meines Lebens!

Allzu pathetisch will ich’s nicht ausklingen lassen, denn auch ich lerne aus meinen Fehlern. Trotzdem war 2013 ein tolles Jahr, was vor allem auf die Schreiberei zurückzuführen ist.
Anfang des Jahres hab ich mein erstes eBook veröffentlicht und nebenbei bereits an einem geschrieben. Das hab ich zwar wieder zur Seite gepackt, allerdings nur, weil sich eine Literaturagentur gemeldet hat, die mich nach meinen Ambitionen für ein Taxibuch gefragt hat. Tatsächlich ist mit der Agentur ein Vertrag zustande gekommen und ich bin bislang sehr sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit – auch wenn das bislang alles Vorgeplänkel für den hoffentlich im kommenden Jahr folgenden Buchvertrag mit einem Verlag war.

Inzwischen druckse ich herum, wenn die Leute im Taxi mich fragen, ob ich das hauptberuflich mache. Denn ja: es ist wohl wirklich seit dem jetzt endenden Jahr Fakt, dass ich nebenbei Autor bin. Etwas, das natürlich nicht gerade Reichtümer einbringt in der Anfangsphase, aber dennoch das Zeug hat, verdammt interessant zu werden. Was es auf dieser gerade erst beginnenden Reise noch zu erleben gibt, kann ich mir noch gar nicht ausmalen. Und von Träumereien wie Bestsellern will ich hier gar nicht reden, das liegt alles noch soweit weg, wie 2008 die Vorstellung, dass ich mal großen Tageszeitungen Interviews geben würde. Was ja auch immer noch kurios ist.

Was mich zu dem Punkt bringt, dass ich die Neugier auch in meinem 32. Lebensjahr nicht ablegen konnte und wollte. Obwohl selbst in mir der ein oder andere vernünftige Zug zutage tritt, bleibt mein Leben ein bisschen das Spiel, das es immer gewesen ist, und das bitte nicht vor meinem hoffentlich noch fernen Ableben endet. Trotz allerlei Einschränkungen (z.B. der offensichtlichen, nebenbei Geld verdienen zu müssen) versuche ich immer noch, einfach zu machen, was ich will. Was in erster Linie lernen ist. Obwohl ich mich manchmal fast schon fahrlässig treiben lasse, schaffe ich es doch, mich nahezu unbegrenzt in gute Literatur zu vertiefen und aus all dem etwas mitzunehmen, was mir letztlich dann wieder beim Schreiben hilft und meine Texte besser macht.

Und obwohl ich derzeit nicht absehen kann, wo das alles hinführt und wie lange es dauern wird, ist mir die Erkenntnis geblieben, dass ich alles machen kann, was ich will. Und das ist nicht eben nichts. Das Wissen um die Möglichkeit, sein Leben in die Hand nehmen zu können, soll wohl einer der wichtigsten Eckpfeiler sein, der einen vor psychischen Krankheiten schützt – und dieser Annahme entsprechend fühle ich mich sehr wohl. So sehr man mich vielleicht hier und da als Jammerer und Ankläger sehen mag, so sehr bin ich froh, dass ich die meisten Kämpfe nicht für mich fechten muss, sondern es mir erlauben kann, einfach mal auf den Putz zu hauen, indem ich Probleme anspreche, die eben gerade nicht meine eigenen sind.

Das muss dieser „Luxus“ sein, von dem immer alle sprechen.

Gute Vorsätze habe ich wie üblich eher nicht, aber das liegt natürlich daran, dass ich mit mir selbst ganz zufrieden bin.

Natürlich gilt es, auch hier einen Dank auszusprechen an viele Menschen. Allen voran natürlich Ozie, mit der ich nicht nur dieses fantastische Leben teile, sondern die mir auch oft bei sehr konkreten Problemen hilft und notfalls diverse Karren für mich aus dem Dreck zieht. Ich danke auch allen Lesern, die bisweilen richtige Fans geworden sind. Ein großes Prost zudem an jene, die mich auch materiell unterstützt haben!
Freude empfinde ich auch beim Denken an die tolle Unterstützung meiner Literaturagentur, die mir schon jetzt sehr viel konstruktive Kritik gebracht hat, die mir eine enorme Hilfe war und hoffentlich bleiben wird.
Ein ebenso ganz spezielles Lob geht an meine Chefs, die mir diese unglaubliche Freiheit bieten, sowohl in ihrem Unternehmen ein wenig Geld für die Miete zu verdienen, als auch mir entgegen einiger Absätze in meinem Arbeitsvertrag „Freizeit“ für all die anderen Projekte zu nehmen.
Freunde und Familie runden das alles ab; ohne sie wäre ich vielleicht zu sehr Einsiedler, als dass es mir gut tun würde.
Zu guter Letzt möchte ich darüber hinaus sagen, dass es schön ist, in einer weitestgehend aufgeklärten Welt zu leben, die es mir erlaubt, meine Zeit nicht für sinnlose Rituale zu verschwenden. Und ich möchte deswegen allen Wissenschaftlern, Atheisten und Skeptikern dafür danken, dass sie diese Welt lebensfroher und -freundlicher gestalten; ebenso jenen, die an meiner statt derzeit ganz konkret und mit vollem Einsatz das verteidigen, was wir im weitesten Sinne Freiheit nennen und die entgegen medial vermittelter Ideen die höchste mir bekannte Form der Sicherheit ist.

Und kaum etwas wünsche ich mir mehr, als dass es Euch zumindest vergleichbar gut geht, wenn Ihr heute Abend alleine oder in Gesellschaft über Euer 2013 nachdenkt.

Viel Spaß beim Feiern jedenfalls. Und ärgert Eure Taxifahrer nicht! 😉

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Was erzählen …

Der Artikel vorher hat mich ein bisschen an meine Jugend zurückerinnert. Ach, wie war das doch lustig, als man „eigentlich“ ja noch nicht ewig rausgehen durfte. Ich hatte es diesbezüglich gut, denn ich hatte mit meinem Vater zu der fraglichen Zeit, so ab 15, 16, eine recht gute Beziehung. Er hatte zwar die Telefonnummern meiner Freunde und wollte durchaus wissen, wo ich übernachtete, aber ich wusste, dass er sich dort nur melden würde, wenn es einen WIRKLICHEN Notfall geben sollte. Und wenn ich ihm danach erzählte, dass wir die Nacht über um die Häuser gezogen sind, war das ok. Selbst gröberen Unfug hab ich meist mit etwas zeitlicher Verzögerung eingeräumt und wir konnten das soweit angenehm bereden, dass ich so einen Quatsch wie Hausarrest oder dergleichen nie zu fürchten hatte. Ich durfte meine Grenzen ausloten, es war aber auch klar, dass es welche gibt, die tabu sind. Abends feiern und morgens nicht zur Schule gehen, das hätte ich mir sicher nie erlauben dürfen. Rückblickend ein guter Weg, denn so musste ich z.B. Konzerte nie vorzeitig verlassen und bin doch ein halbwegs zuverlässiger Mensch geblieben.

Was ich sicher nie vergessen werde, ist allerdings, was er mir mit auf den Weg gegeben hat, als ich ihn erstmals damit konfrontierte, dass ich und meine (damals glücklicherweise volljährigen) Freunde durchaus hier und da mal von der Polizei angehalten und nach dem Alter gefragt wurden. Und das war mehr oder weniger im Wortlaut folgendes:

„Sollten mich mal nachts um drei die Cops wecken wollen, weil Du noch draußen unterwegs bist, dann sag denen ruhig vorher, dass sie sich warm anziehen sollen, mir mit so einem Quatsch zu kommen! Wenn ich Dir und deinen Kumpels zutraue, nachts alleine unterwegs zu sein, dann ist das immer noch meine Sache und geht die ’nen feuchten Kehricht an!“

Schade (und eigentlich erstaunlich in Süddeutschland), dass es zu diesem Telefonat nie kam. 😉

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Gewitzte Argumente

Handygespräche in der Bahn zählen allgemein jetzt nicht unbedingt zu den Highlights meines Lebens. Aber das, das ich gestern Abend kurz vor 22 Uhr unfreiwillig mitbekam, war schon großes Kino.

„Ja, Mama! Nein, ich vergess‘ den Salat nicht! Nein. Nein. Hallo, hab ich doch gesagt! Ja, ich bin gleich da!“

So oder so ähnlich ging das anderthalb Minuten. Es war nicht schwer zu erkennen, dass das junge Mädel offenbar von Mutti einkaufen geschickt worden war. Und nicht sehr erfreut darüber noch dazu. So weit, so lame. Dann aber passierte was lustiges: Sie erzählte ihrer Mutter von einem Treffen am morgigen Tag mit diesem Marcel und jenem Tobi. Ich weiß zwar nicht, was „Mama“ dazu genau gesagt hat, aber ich habe eine Vermutung. Denn etwas zickig und mit brillianter argumentativer Überlegenheit keifte die Telefonistin in ihr Handy:

„Ach ja!? Dir ist aber schon klar, dass ich als 13-jährige um die Uhrzeit eigentlich auch nicht mehr alleine unterwegs sein sollte …“

Hach. 🙂

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Müde

Seid Ihr derzeit auch so müde?

Ich frage das ganz ernst, denn ich hab mir in den letzten Wochen einen „Mittagsschlaf“ geradezu antrainiert. Was an und für sich ok ist, meine Fitness aber doch stark stört, wenn ich arbeite. Gefühlt schlafe ich recht gut und gestresst bin ich wie üblich kein bisschen.
Da ich jetzt und in den kommenden Wochen allerdings bis zu 0,00 Stunden Sonnenlicht haben werde, wollte ich mal nachfragen. Denn gerade weil ich gute Laune habe, will ich eigentlich keine Winterdepression oder einen vergleichbaren Mist.

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#aufschrei anyone?

Heute morgen ist mir was ganz normales passiert. An Ozie war ein Paket geliefert worden und da keiner von uns wach war, landete es bei einem Laden ums Eck, der es angenommen hat. Ich war heute morgen noch lange genug wach und hab es abgeholt. Die Konversation mit dem Ladenbesitzer war eigentlich ganz lustig, vor allem, weil ich keine Vollmacht von Ozie hatte. Aber er hat es bei einem „Nächstes Mal!“ belassen und mir das Ding ausgehändigt.

„Viel Spaß beim Auspacken!“

hat er noch gewünscht.

Ein weiterer Kunde dieses Ladens hat das ganze Gespräch mitbekommen und antwortete schneller als ich etwas sagen konnte. Und zwar wie folgt:

„Ach, is‘ doch für die Frau. Is‘ also nix wichtiges.“

Ich hab das mehr oder minder wirklich überhört, denn ich erwiderte nur eine Sekunde später dem Verkäufer:

„Sind Arbeitsmaterialien, so viel Spaß wird’s wohl nicht.“

Woraufhin er meinte:

„Na komm‘, ich behalt’s gerne hier!“

Ich bin da nicht schlecht konditioniert, aber ich war schon halb zur Tür draußen und so ist mir der Einwand des anderen auch erst kurz danach bewusst geworden. Ich bin auch einfach nicht gut in Multitasking und zudem niemand, der dauernd Streit sucht und Konfliktmöglichkeiten. Aber mal im Ernst: Wie scheiße war das denn bitte von diesem Arschloch?

Ja ja, kleiner Scherz, nicht so eng sehen, blabla.

Am Arsch! Da stand ein wildfremder Mann rum, der weder mich noch Ozie kennt – und er hat sich rausgenommen, die Interessen meiner Partnerin einfach mal so für unwichtig zu erklären. In diesem Fall sogar, wenn auch unwissentlich, ihre Arbeit. Einfach so, weil sie ja „nur“ meine Frau ist. Ihre Person, ihre Interessen, ihr Leben – alles egal! Wir sind ja hier „unter uns“ Männern, da kann man Frauen schon mal für ihr Geschlecht alleine vorverurteilen!

Ich weiß, das ist leider vielerorts noch einfach „gängig“. Eine normale, ja gehegte und gepflegte Angewohnheit. Was wären Stammtische ohne die Sticheleien gegen die Ehepartner zu Hause? Wie so oft kann man da nur sagen: Nur weil etwas von vielen geteilt wurde, muss es nicht gut sein. Ich erspare mir die negativen Referenzen aus der Vergangenheit, aber da findet sich was für jeden Geschmack. Lasst sexistische Kackscheiße einfach bleiben! Es macht das Leben nicht einmal schwerer, sondern angenehmer. Auch wenn man sich am Anfang vielleicht einen kleinen Ruck geben muss.

PS: Und es ist nicht so, dass ich mir diesen Ruck nie geben musste. Ich bin auch nicht in einer feministischen Hippie-WG aufgewachsen. Ich hab mir das erarbeitet und wenig ist mir heute mehr wert als diese Investition.

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