Category Archives: Haushalt

Vorbei

Guten Mo Gute Nacht aus Marzahn!

12.01 Uhr haben wir es und die Handwerker, die hier „Panzerschläuche gegen Festverrohrung“ gespielt haben, sind soeben abgedampft. 7 bis 17 Uhr war zeitlich angesetzt – da finde ich 7 bis 12 Uhr eine faire Geschichte.

Das mit dem Schlafen war natürlich dennoch etwas schwierig. Ich bin zwar ziemlich früh (so um 5 Uhr) ins Bett gefallen, aber natürlich war ich nicht wach, als die fleißigen Arbeiter kurz nach 7 Uhr hier reingerockt sind. Irgendwann habe ich festgestellt, dass mein Unterbewusstsein echt eine clevere Sau ist. Da die Handwerker nämlich pausenlos rein und rausgerannt sind, ist unsere Klingel beinahe geschmolzen vor Überbeanspruchung. Da sich das natürlich schlafmindernd auswirkt, hat mein Gehirn nun eine sehr feine Strategie ersonnen: Ich hab das mit den Handwerkern zwar nie ganz verdrängen können, aber ich hab das viele Klingeln in einem Traum untergebracht, in dem ich Geburtstag hatte und viel Besuch bekommen habe. Das ist zwar unrealistisch, weil ich bekanntlich ein Mensch aus dem Internet bin, und deswegen keinen Besuch zum Geburtstag bekomme – aber weil ich so wenigstens 5 Stunden Schlaf hatte und außerdem hübsche Frauen drin vorkamen, will ich mal nicht all zu kritisch sein.

Ja, ich bin dann doch ein bisschen rausgekraxelt, als die Handwerker Frühstückspause gemacht haben und habe die letzten anderthalb Stunden zwischen gemütlichem Handy-Surfen in Ozies Bett und Dialogen mit dem arbeitenden Teil der Bevölkerung rumgebracht.

Unsere Wohnung ist im Laufe dieses Morgens um ein paar Löcher reicher geworden, soweit wir bisher feststellen konnten, führt immerhin keines bis ganz nach draussen. Im Nachhinein fragen wir uns zwar, warum wir die Spüle leergeräumt haben, wenn sie die Klappe dann doch daneben einbauen, aber im Grunde ist das egal. Um da wieder ranzukommen, wird nach dem Umbau der Küche sowieso wieder einiges Geschick notwendig sein, und wahrscheinlich wird in den nächsten Jahren auch niemand mehr da hin müssen. Ist ja schließlich alles neu gemacht worden, damit es eine Weile hält.

Wie immer in so einem Fall haben wir natürlich auch schwerwiegende Schäden nach der Aktion zu melden, und der besteht in einer von einem der Männer wohl versehentlich zum Absturz gebrachten Flasche Duschgel. Das hat er dann so vorsichtig mitgeteilt, dass wir schon dachten, die Duschtüre wäre kaputt und das mit einem „Die war schon beim Einzug nicht ganz ok“ abgetan haben. Dass wir es nun wohl mit ausgelaufenem Duschgel (in der Dusche), finanziell im Mikrocentbereich angesiedelt, zu tun haben, lässt uns wahrscheinlich auf Schadensersatzklagen verzichten 🙂

So, und jetzt müssen wir nur noch die Küche renovieren.

Und ich sollte nachher noch mal 2 bis 3 Stunden schlafen vor der Arbeit. Vielleicht finde ich ja noch raus, warum die hübsche Frau in meinem Traum geweint hat. Der Handwerker wegen wird es wohl kaum gewesen sein…

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Putzwahn

Der vergangene Abend war aufgrund meines Freimachens der optimale Zeitpunkt, die Bude etwas in Schuss zu bringen. Von einzelnen Ecken abgesehen war es nicht sonderlich eklig bei uns – aber wir haben ja demnächst Handwerker im Haus. Dazu müssen wir sowieso ein paar Möbel verrücken, und wer sich schon mal die Mühe gemacht hat, dies zu tun, wird wissen, dass sich unter, hinter, in und um Möbel die verrücktesten Sachen finden lassen.

Und so haben wir einigen bisher unentdeckten Organismen den Garaus gemacht 😉

Zunächst waren wir erstaunt, dass der Flur so sauber ist. Da hat sich einiges geändert, seit wir nur noch zu zweit hier wohnen. Kuriose Arrangements wie das Motoröl zwischen Router und Modem haben wir bewusst unangetastet gelassen. Bei der ersten Raucherpause waren wir dann erst mal unterschiedlicher Meinung darüber, wie das Geschmackserlebnis der Mischung Cola-Traubensaft-Kleiner Feigling zu werten ist. Falls es interessiert: Ich war dafür!

Im Gegensatz zu den letztmaligen Horror-Episoden um diesen Bereich gab es im Saarland dieses Mal nichts zu tun. Aber inzwischen stellen wir dort auch nur noch unser Putzzeug ab. OK, das haben wir vorübergehend umgesiedelt. Egal.

Der Einsatz im Bad war ungleich größer. Das Vorschieben der Waschmaschine kostete zwar keine große Energie, beachtlich jedoch, dass dahinter offenbar ein mittelständischer Betrieb seine Handtücher lagert. Nach näherem Hinsehen entpuppten sie sich dann doch als unsere, die wohl von der Waschmaschine dorthin umgelagert worden sind.

Dieses Problem wollten wir auch gleich lösen. Die Füße der seligen Schleudergöttin sind unterschiedlich ausgefahren, was bei 1400 Umdrehungen manchmal eben dafür sorgt, dass einem beim Kacken das Klopapier vor den Augen zurechtgerollt wird. Coole Sache, leider schlecht planbar und damit behebenswert. Als wir die Maschine in ihre korrekte Position gerückt hatten, um zu testen, welcher Fuß zu kurz ist, stand sie wie eine Eins und hat uns lästiges Kippen, Kriechen und Schrauben erspart.

Die artgerechte Umsiedlung einer der beiden großen Zitterspinnen, die uns im Bad Gesellschaft leisten, erwies sich als schwierig, inzwischen sitzt aber auch sie wieder in Position und beschützt uns vor Fliegen, Schmetterlingen und Krokodilen. Letzteres ist eine Vermutung, aber die Abwesenheit von Krokodilen ist ein eindeutiges Zeichen!

(Über die Abwesenheit von Krokodilen liest man aber besser bei Stefan Niggemeier)

Die Dialoge während des Kloputzens und des Mülleimer-Leerens würde ich zwar gerne wiedergeben, aber ich will weder euch Leser verunsichern, noch meinen letzten Funken Privatsphäre verlieren.

Ungeklärt blieb die Frage, ob es sich bei einem auf dem Spiegel gefundenen Abdruck um den einer Zahnbürste oder den eines verendeten Riesen-Alien-Spermiums handelt, aber vielleicht erfahren wir es ja irgendwann.

Geendet hat das Ganze nicht nur mit gemeinschaftlicher Zufriedenheit, sondern auch mit der Entsorgung eines zerbrochenen Schoko-He-Man. Und natürlich der Frage, ob ein Pinguin künftig in diesem Blog eine größere Rolle spielen wird.

In den nächsten Wochen gestalten wir die Küche auseinander, und dann wird es auch was mit den Handwerkern.

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Kreativ Papier sparen mit Epson

Ich stehe mit meinem Drucker grundsätzlich ein wenig auf Kriegsfuß. Er ist schon ein paar Jahre alt, aber er tut noch zu gut, um ihn wegzuschmeißen. Aber ich bin überzeugt davon, dass er gerade einen schiefen Ausdruck produziert, weil er das hier mitliest 😉

Die Druckqualität ist prinzipiell bei Texten noch heute ok, für Briefe an Gerichte und Vermieter reicht es allemal.Nur manchmal, also in 2 von 3 Fällen zieht er eben 2 bis 8 Blatt gleichzeitig ein – was ihn immerhin nicht am sauberen Ausdruck hindert…

Jetzt hab ich gerade beim Ausdruck eines Dokumentes festgestellt, dass noch ein alter Druckauftrag in der Schlange festhängt. Von vor zwei Wochen…

Naja, ich hab ihn flugs abgebrochen. Und brav und umweltfreundlich, wie mein kleiner DX3800 eben ist, hat er mal eben unterbrochen, und auf dem selben Blatt das neue Dokument weitergedruckt. Beachtlich – aber leider unnütz…

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Nach einer wahren Begebenheit

Alltag einer Beziehung, Quelle: Sash

Alltag einer Beziehung, Quelle: Sash

…und meine Zeichen“künste“ stehen hier nicht zur Debatte 😉

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Arbeitsplatz für Nachtblogger (2)

Vor fast genau 2 Jahren habe ich so ein Foto unter so einer Überschrift schon einmal gepostet:

Ein Nachtarbeitsplatz außerhalb des Taxis, Quelle: Sash

Ein Nachtarbeitsplatz außerhalb des Taxis, Quelle: Sash

Ich spüre in mir die Versuchung, mich darüber zu beschweren, dass ich damals wie heute keine vernünftige Kamera dafür habe – aber in Anbetracht der Freude lasse ich das mal sein.

Es mag Einimpfung der christlich geprägten Gesellschaft um mich herum sein, aber immer wenn es draussen ein wenig dunkler wird, die Temperaturen kälter, die Straßen nasser – dann fühle ich mich genötigt, gelegentlich Kerzen aufzustellen für den eigenen Seelenfrieden und die beinahe  festliche Stimmung an meinem PC zu genießen.

Ich hab schon ein paar Artikel für den Taxiblog runtergerockt und hab irgendwie das Gefühl, dass es meinetwegen nicht mehr hell werden bräuchte dieses Jahr. Aber da bin ich Nachteule sicher ziemlich alleine…

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Andere Töne…

Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an diesen kuriosen Beitrag meinerseits.

Irgendjemand im Haus hat es sich zur Aufgabe gemacht, Müll – insbesondere vollgeschissene Windeln – einfach aus dem Fenster zu werfen, anstatt sie umständlich zu entsorgen. Also 2 Meter vor der Wohnungstüre im Müllschlucker.

Ich komme mir ja wirklich schon ein wenig spießig vor, wenn ich mich über sowas aufrege. Aber bei Aktionen, die einfach für niemanden einen Nutzen haben, komme ich einfach nicht mit. Da geht es nicht um irgendwelche peinlichen Reinlichkeitsfimmel, denn schließlich will niemand eine Windel auf den Kopf bekommen, oder damit leben, dass vor dem Zimmerfenster auf dem Vordach eine ganze Wagenladung davon dem natürlichen Verfall anheimfällt.

Inzwischen ist wohl auch die Hausverwaltung informiert, zumindest informiert diese uns Mieter darüber, dass sie es sind. Und sie nehmen Hinweise diskret entgegen, um mietrechtliche Konsequenzen zu ergreifen.

Na da hoffe ich mal, dass wir uns nicht allzu unbeliebt gemacht haben bei unseren Nachbarn. Nicht dass wir fälschlicherweise wegen, sind wir mal ehrlich: Kinderkacke, eine Abmahnung bekommen 🙂

Ja liebe Leute da draussen: DAS sind die Probleme in Berlin-Marzahn…

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Flüchtlingsproblematik

Unsere Mäuseburg verliert inzwischen stark an Bewohnern. Mäuse werden nunmal keine 10 Jahre alt, und somit ist es völlig normal, dass die ein oder andere inzwischen gestorben ist. Das ist bei Mäusen glücklicherweise keine große Sache, und so leid es einem auch tut, wenn so ein niedliches Tierchen stirbt: Es sind ja keine Kuscheltiere. So sehr die Mausenpeoples inzwischen zu unserem Haushalt gehören, so sehr lassen wir sie auch in Ruhe. Sie sind nicht handzahm, die leben in ihrer Mäuseburg ein friedliches Leben, ab und an von ein paar Gaffern gestört und ein paar frechen Händen, die Futter und Wasser vorbeibringen.

Aber eines der possierlichen Nagetiere entwickelt gerade wieder einen Trieb, die restliche Wohnung zu erkunden, dass es nicht mehr feierlich ist.

Grundsätzlich sind Mäuse ja relativ harmlos. Bedrohungspotenzial haben sie allenfalls Phobikern gegenüber, und entgegen aller Klischees hält sich auch ihr Interesse an Kabeln und anderen gefährlichen Gegenständen stark in Grenzen. Da sie aber natürlich auf Dauer doch ein bisschen Dreck machen und man gemeinhin nicht gerne in sie hineintritt, tut man doch gut daran, sie wieder zurück ins Gehege zu bringen.

Das ist dann wieder eine Art Wettrüsten der besonderen Art.

Grundsätzlich sind Mäuse – zumindest im Vergleich zu erwachsenen Menschen – nur mäßig intelligent. Sie lassen sich mit Futter ganz gut locken, und wenn man ein paar Minuten Geduld und ein dunkles Gefäß mitbringt, hat man die Viecher in aller Regel wieder da wo man sie haben will.

Die Mäuse hingegen lernen zwar scheinbar prinzipiell kaum was dazu, sie nutzen allerdings ihre natürliche Begabung, in Stresssituationen ohne Parurasie-Anfälle mittels Urin zu markieren, was unheimlich ist. Da man das wiederum als Mensch weiss, nimmt man natürlich nicht unbedingt jedes Behältnis zum Mäusefangen, wenn es nicht einfach wieder zu reinigen oder zu ersetzen ist.

Auf die Dauer gerät man in einem durchschnittlichen Haushalt an einen Punkt, an dem die Mäuse die üblichen Gerätschaften irgendwann mal markiert haben und man als Mensch nicht unbedingt den letzten Schuhkarton auch noch den Nagern opfern will. Es bleibt also spannend. Immer wieder.

Unser derzeitiger Rekordflüchtling allerdings scheint so langsam auch keinen Bock mehr zu haben. Wenn sich die Maus in den nächsten Tagen noch ein wenig langsamer bewegt, dann ist sie ohne weiteres mit der Hand zu fangen. Bis dahin hoffe ich, dass wir sie weiterhin wie ich gerade einfach auf einen Kartondeckel scheuchen kann, den man dann unvermittelt anhebt…

Das Fiese daran, wenn die Viecher so dreist angstlos werden, ist, dass man sie bisweilen im Bett neben / zwischen / unter sich wiederfindet. Was bin ich froh, dass das bisher noch nie eklig geendet hat!

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