Category Archives: Haushalt

Panik!

Horrorszenarien kennt jeder. Während der eine sich nichts schlimmeres im Leben vorstellen kann, als dass seine zwei Frauen sich mal kennenlernen, fürchtet ein zweiter um den Verlust seines Arbeitsplatzes und ein Dritter den Überraschungsbesuch seitens der Schwiegermutter.

Für eine Zweitfrau fehlt mir persönlich die Zeit, meinen Job könnte ich jederzeit in einer anderen Firma weiter machen und zudem lebe ich in einer schwiegermutterfreien Beziehung. Nichtsdestotrotz gibt es Dinge, die einfach nicht passieren dürfen, und doch mit geradezu absurder Regelmäßigkeit auftreten.

Der Heizungsableser zum Beispiel!

Heizungsableser sind im Grunde Menschen, mit denen ich aufgrund ihrer kurzen Anwesenheit keinerlei emotionale Bindung unterhalte. Erfunden worden sind sie aber dennoch irgendwann, als zwischen den verstörenden Panikgründen Genitalherpes und Nazis eine schöpferische Lücke klaffte.

Denn Heizungsableser werden für gewöhnlich viel zu kurzfristig angekündigt und erfordern ein Höchstmaß an gestalterischer Tätigkeit in der Wohnung. Nun sieht es bei uns nicht so hoffnungslos aus, dass wir noch eben schnell verendetes Großwild unter den Teppich schieben müssten, zweifelsohne sind aber 5 Zimmer nebst Bädern Flur und Küche für 2 Personen mit eher marginal ausgeprägtem Ordnungssinn eine Herausforderung in Punkto Begehbarmachung.

Richtig fies wird es dann, wenn man die Ankündigung für seinen Besuch nicht in der Post hat, sondern sie erst mal bequeme zwei bis achtzehn Wochen am schwarzen Brett im Hausflur übersieht. Und so teilte Ozie mir vorher mit, dass der Besuch des werten Mannes exakt morgen heute ansteht. Zeitpunkt: Zwischen 11 und 15 Uhr.

Wenn ich nicht gerade wochenendmäßig bis spät in die Nacht schlafe, dann könnte man sagen, ich teile mir derzeit einen Schlafrhytmus mit Ozie. Das ist super. Und deswegen liegt der anberaumte Termin nun für uns beide mitten in der Nacht. Für Normalsterbliche übersetzt: Zwischen 1 und 5 Uhr. Und aufstehen müssten wir so oder so beide…

Ich glaube also, da wird morgen jemand eine Wohnung auslassen müssen und wann anders wieder einkehren.

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Gestern

Gestern war ein ziemlich verstrahlter Tag bei mir. Der 2.2.2011 wird mir und einigen anderen wohl noch eine Weile im Gedächtnis bleiben. Hier in Berlin war die Hölle los rund um die Liebig14-Räumung, und ich hab nicht einmal etwas davon mitbekommen. Nur so nebenbei mal via Twitter.

Ich bin nach nur 3 Stunden Schlaf von mehrmaligem Klingeln wachgeworden, und das hatte dann auch noch ausgerechnet gar nix mit mir zu tun. Einen ehemaligen Mitbewohner haben sie gesucht – für eine förmliche Zustellung. Na danke!

Und dann? Ja dann hab ich gesehen, dass ich bei bildblog verlinkt worden bin. Zugegeben, meine Statistiken haben mich die nächsten zwei Stunden wachgehalten. Glücklicherweise ist der Server nicht abgeschmiert, ganz so heftig war es auch nicht. Wobei: Das ist ja immer eine Definitionssache. Eindrucksvoll ausgesehen hat es schon:

Wenn man mal bei bildblog verlinkt wird, Quelle: Sash

Wenn man mal bei bildblog verlinkt wird, Quelle: Sash

Dann stand noch ein Besuch bei Cheffe an, und letztlich bin ich nachmittags wieder völlig geplättet ins Bett gefallen, um irgendwie die ganze Nacht nicht mehr so recht aufzuwachen.

So, dafür bin ich heute ausgeschlafen und stürze mich in das Ge… lassen wir das! Da draussen wird heute nichts los sein, und die Schicht wird langweilig werden. Da bin ich mir ziemlich sicher!

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Ausmäusig

Eine kleine traurige Nachricht gibt es noch zu verkünden: Unsere letzte Maus ist gestern gestorben.

Sie hat ihre letzte Kameradin damit überraschenderweise doch noch um 3 Wochen überlebt, sie schien anfangs nicht so wirklich fit zu sein, als wir sie in einen kleineren Käfig umgesetzt haben, da die Mäuseburg für ein Tier definitiv zu groß ist. Für Mäuse ist es alles andere als schön, alleine in einem Käfig zu sitzen, wenn man aber Bewegungsdrang, Appetit und Fitness der Kleinen als Maßstab nimmt, schien es ihr in den letzten Wochen doch gar nicht so schlecht zu gehen.

Schade ist es natürlich, aber es war absehbar und wir hatten früher damit gerechnet.

Vorerst werden wir uns keine Mäuse mehr anschaffen, aber das ist wahrscheinlich auch eher eine periodisch wiederkehrende Geschichte. Nette Mitbewohner mit geringen Ansprüchen sind sie ja, und niedlich noch dazu. Das nahezu wochenlange Versteckspiel mit der einen Artgenossin in unserem zugestelltesten Zimmer muss ich allerdings auch nicht unbedingt in nächster Zeit wiederholen. 😉

Naja, jetzt ist unsere Bude erst einmal wieder tierfrei. Abgesehen von den üblichen Krabbeltieren. Und mit den großen Zitterspinnen im Bad beginne ich auch so langsam eine Beziehung aufzubauen…

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I survived Christmas!

Ein prima Aufdruck für ein T-Shirt. Würde sich unter Atheisten sicher jedes Mal zum Jahresende als absoluter Verkaufsrenner erweisen. Aber es ist auch was wahres dran. All die ungesunden Sachen, die man jedes Jahr futtert oder sogar futtern muss. Dazu die tiefen Temperaturen und die oftmals augenschädliche Weihnachtsbeleuchtung vom Nachbarbalkon bis hin zum Einkaufscenter…

Man hat es nicht immer leicht zur schönsten Zeit des Jahres.

Ich bereite mich seelisch und moralisch ja bereits vor auf die Silvesterschicht, aber dennoch ist ein wenig zur Ruhe kommen (auch wenn ich selbst in den nächsten Tagen noch arbeiten werde) am Jahresende Pflicht.

Ich tue das wie so oft an meinem Schreibtisch und arbeite an meinem das Jahr abschließenden Blogeintrag. Besinnliche Musik ist zwar nicht mein Ding, dafür aber habe ich immerhin ein Faible für Kerzenlicht. Hier also explizit unweihnachtliche, zwischenjährliche Grüße und ein Bild dazu:

Auf dass ihr es auch gemütlich am Schreibtisch habt! Quelle: Sash

Auf dass ihr es auch gemütlich am Schreibtisch habt! Quelle: Sash

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Happy Cryrespect!

Frohe Weihnachten an alle da draussen!

Ich hoffe, es werde alle reich beschenkt oder wenigstens beschränkt reich!

Da Weihnachten ja ebenso wie Silvester ein Zeitpunkt ist, an dem man sich gerne der guten Taten vergangener Tage erinnert, und das für mich ein Kommentator beim letzten Artikel getan hat, habe ich gedacht, ich krame doch mal ein altes Bild aus WG-Tagen heraus. Nachdem jetzt alle wissen, wie unser aktuelles Gästezimmer aussieht, kann ich doch mal das einzige erhaltene Bild vom „Gästezimmer“ der alten WG posten.

Vorweg eine Erklärung:

Platz für ein Gästezimmer hatten wir nicht wirklich. Wir waren 5 Leute auf der gleichen Grundfläche wie Ozie und ich sie heute zur Verfügung haben, noch dazu war die Küche (von der wir auch hier einen Ausschnitt sehen) größer als die jetztige. Unser offizieller Schlafplatz für Gäste (wenn sie nicht sowieso im Bett eines Bewohners übernachtet haben) war eine Ecke in der Küche unter der Dachschräge. Um dem Platz doch eine gewisse Abgeschiedenheit zuteil werden zu lassen, haben wir in einer der absurdesten Bauaktionen einen Teppich an einen Balken an der Decke geschraubt, den man runterrollen und dort einhaken konnte. Diese ungewöhnliche Maßnahme war der Tatsache geschuldet, dass es in dem Laden, in dem ich mit einem Mitbewohner nach einem Vorhang gesucht habe, nur Teppiche gab und die unseren Preisvorstellungen entsprochen haben.

Ach ja: Mit der Bong auf dem Tisch wurde ausschließlich Salvia Divinorum geraucht, und das war zum damaligen Zeitpunkt legal. Irgendwann hat der deutsche Staat aber gemerkt, dass es da noch was spaßiges zu verbieten gibt, woran bisher keiner gedacht hatte…

So. Bild:

Das Gästezimmer in der alten WG, Quelle: Sash

Das Gästezimmer in der alten WG, Quelle: Sash

PS: Wer genau hinsieht, kann einen Körperteil des Schwob erkennen.

(und bei CSI würden die noch seine Fingerabdrücke davon nehmen können 😉 )

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Der Nachfrage wegen: Das Gästezimmer

Ja, letzte Woche war ja schwer rödeln angesagt bei uns in der Bude. Irgendwer hat irgendwo mal Vorher-Nachher-Bilder gefordert. Für die meisten Räume kann ich die nicht bieten. Beim Gästezimmer allerdings klappt das. Die ganz krassen Zustände von vor 2 Monaten, wo noch Rest-Zeug aus meinem alten Zimmer drin rumlag, hab ich nie dokumentiert. Aber  letzte Woche vor und nach den Arbeiten kann ich bieten:

Stri-stra-streichen... Quelle: Sash

Stri-stra-streichen... Quelle: Sash

Und im Gegenzug dazu sieht es heute so aus:

Unser Gästezimmer. Quelle: Sash

Unser Gästezimmer. Quelle: Sash

Aber ganz ehrlich: Was da alles an Arbeit dazugehört hat, lässt sich auch so kaum beschreiben…

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Knopfheiler

Manche Ausfälle im Alltag sind bisweilen ja kurios. Ich glaube, ich habe schon mal irgendwo geschrieben, dass unserem Herd die Beschriftung des Temperaturregelknopfes abhanden gekommen ist.

Das sah dann so aus:

40 Minuten bei 180 Grad? Quelle: Sash

40 Minuten bei 180 Grad? Quelle: Sash

Wie man erkennen kann, ist die Beschriftung bei den anderen völlig intakt, und wir haben den Knopf weder häufiger benutzt, noch geputzt als die anderen. Montagsmodell…

Unsere Elektriker waren auch schwer verwundert, so hat sich der schweigsame Mensch letztes Mal auch erst anschauen müssen, was wir meinen. Seitdem scheinen wir da immerhin bekannt zu sein 😉

Und heute kam er dann mit einem neuen Knopf im Gepäck. War wahrscheinlich seit Monaten der absurdeste Auftrag für ihn. Und siehe da: Das Kochen (bzw. genau genommen das Backen) wird uns ab jetzt sicher wieder ein wenig leichter fallen:

So sollte das sein! Quelle: Sash

So sollte das sein! Quelle: Sash

Aber man muss ja alles mal gehabt haben, nicht wahr?

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