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40-50-38

Auf großem Fuße leben... Quelle: Ozie

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Der Knaller

Wie inzwischen ja allgemein bekannt sein dürfte, bin ich einer der vielen Berliner Immigranten. Herverschlagen hat es mich aus Stuttgart, und wie wir alle wissen und teilweise ausführlich erörtert haben, ist Stuttgart in vielen Punkten anders als Berlin.

Und das ist auch gut so.

Mein Lokalpatriotismus war nie sonderlich ausgeprägt und ich hab den bisher einzigen überregionalen Umzug vor allem deswegen genossen, weil es so fantastisch und interessant ist, die Unterschiede im Alltag zu erleben. Die geistig Armen, die ihre jeweilige Heimatstadt gegen alles andere verteidigen zu glauben müssen, sind ja glücklicherweise hier wie dort in der Unterzahl.

Ein interessanter Unterschied ist aber beispielsweise die Anzahl an Knallern. Es klingt vielleicht komisch, aber Stuttgart erfüllt seinen Ruf als langweilige und ruhige Stadt zumindest insofern ganz gut, als dass sich der Gebrauch von Pyrotechnik im Wesentlichen auf die Tage um Silvester rum beschränkt und ansonsten bloß in professioneller Form beispielsweise zum Lichterfest oder zum Abschluss von Frühlings- und Volksfest auftritt.

Es kann sein, dass ich hier in einen besonders pyromanen Stadtteil gezogen bin, aber hier explodiert mehrmals täglich irgendetwas so laut, dass es keinesfalls immer dasselbe Etwas sein kann. Und richtige Feuerwerke…

 

Kleines Feuerwerk an der Spree. Quelle: Sash

Wenn ich eine Schätzung abgeben müsste, wie viele Feuerwerke jährlich irgendwo in Berlin stattfinden, dann würde ich 150 sagen und damit wahrscheinlich immer noch deutlich zu niedrig liegen. Ich kriege zwar gefühlt zwei- bis viermal die Woche irgendwelches Geknalle mit, aber da ich nicht überall gleichzeitig sein kann – nicht mal mit dem Taxi – vermute ich, dass mir so einiges bisher auch entgangen sein wird.

Der wirkliche Knaller sind dann allerdings Leute, die mit Schreckschusspistolen großangelegte Polizeieinsätze auslösen, wie jetzt erst wieder geschehen. Da fällt einem dann echt nichts mehr ein.

Wenn ich hier schreibe, dass ich das aus meiner alten Heimat nicht kenne, dann ist das im Übrigen kein sentimental begründeter Ruf nach mehr Ordnung und Ruhe, sondern allenfalls eine nette Anekdote im Hinblick auf die Unterschiedlichkeit der beiden Städte. Es bestätigt aber auf jeden Fall eine Theorie meinerseits:

Nachts ist die Stadt bunter!

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Immer runter mit!

Handelsüblicher Hopfenblütentee, Quelle: Sash

Immer runter damit?

Seltsame Überschrift für einen Artikel, der mit dem Foto eines Bierkastens beginnt. Und tatsächlich geht es gar nicht so wirklich um diesen Kasten. Nur am Rande. Fakt ist: Ich habe diesen Kasten Bier heute gekauft. Nicht nur um den köstlichen Inhalt zu genießen, sondern auch des Bloggens wegen.

Aber der Reihe nach:

Wie die meisten von euch inzwischen wissen, bin ich zwar ein überwiegend niedliches Kerlchen, aber gesegnet mit einer eher birnenförmigen Silhouette. Man könnte sagen, die Figur ist das einzige, was ich mit Helmut Kohl gemeinsam habe. In Anbetracht der Tatsache, dass es statt der Figur auch die Partei hätte sein können, kann ich das sogar positiv sehen.

Probleme damit hab ich inzwischen eigentlich nicht mehr. Auch der größte Minderwertigkeitskomplex wächst sich in einem geeigneten sozialen Umfeld irgendwann aus und bei mir ging es immerhin so weit, dass ich mich nun sogar im Internet rumtreiben muss, um überhaupt noch beleidigt zu werden.

Aber wenn wir ehrlich sind: Übergewicht hat natürlich auch negative Seiten. Die Widrigkeiten der Partnersuche und des Sportunterrichtes hab ich hinter mir gelassen, nun da ich bald 30 werde kann ich mich aber mal mit dem Gedanken beschäftigen, auch die 60 noch zu schaffen. Wenngleich ich bei meiner bescheidenen Gesamtkonfiguration erstaunlich wenige Mängel aufweise, hab ich doch beschlossen, mal ein paar Kilo loszuwerden. Erschwert wurde dieser Versuch nicht nur durch meinen Lebensstil (siehe Foto oben), sondern auch durch die Tatsache, dass ich seit Pi mal Daumen 8 Jahren keinen Plan hab, wie viel ich eigentlich wiege. Kunststück, zeigt unsere Waage jedesmal „Error2“, was wahrscheinlich bedeutet, man solle sich bitte nur einzeln wiegen.

Vor zwei Monaten haben wir dann eine neue Waage bestellt, die etwas mehr aushält, aber nicht ganz so grob unterteilt ist wie die übrigen LKW-Waagen vom Zoll. OK, Scherz beiseite, es war so ziemlich die billigste, die es gab 😉

Also hab ich vor 2 Monaten angefangen, mal ein bisschen bewusster zu essen um ein paar Kilo runterzukriegen. Das Fantastische an sehr großem Übergewicht ist nämlich, dass es den Energieumsatz dermaßen erhöht, dass ich jetzt „auf Diät“ immer noch mehr futtern kann, als die meisten von euch 😀

Als Stichwort kann ich ja mal angeben, dass ich noch lange nicht auf meine 2 Flaschen Cola am Tag verzichten muss…

Aber halt, was hat das jetzt eigentlich mit dem blöden Bierkasten da oben zu tun? Verzichtet Sash nun aufs Bier?

Nö. Nicht mal das. Obwohl Bier jetzt ja nicht unbedingt bekannt dafür ist, grazile Körper zu formen.

Ich bin natürlich ewig damit schwanger gegangen, darüber zu bloggen. Wie immer, wenn ich irgendwelche Dummheiten anstelle. Aber so öffentlich ich auch gerne in Privatdingen bin: So was wie eine Diät ist nun nichts, was ich gleich rausposaunen will, wenn noch zur Debatte steht, ob sie überhaupt funktioniert. Ich wollte den richtigen Zeitpunkt abwarten – wenn man schon von einem Erfolg sprechen kann. Also kam ich auf die Idee mit dem Bierkasten.

„Ich fotografier ’nen Bierkasten und schreib dann, dass das das Gewicht ist, das ich bisher verloren hab!“

hab ich Ozie diesen Vorschlag mitgeteilt, und sie fand es nicht schlecht. Nun wusste keiner von uns, was so ein verdammter Kasten wiegt und waren zu faul zum Googeln, also haben wir abgewartet, bis ich halbwegs in Reichweite komme. Aber ich hab mich verschätzt, ganz ehrlich 🙁

Wusste von euch jemand, dass dieser verdammte Kasten genausoviel wiegt wie das Bier darin? Holy Shit! Was für eine Verschwendung!

Aber ich wollte jetzt nicht länger warten.

Ergo: Nein, der Kasten Bier ist leider kein Äquivalent zum verlorenen Gewicht meinerseits. 20 kg hab ich noch nicht geschafft! Seit dem ersten Tritt auf unsere Waage sind jetzt 11,9 kg runter und daran wird auch der Inhalt des Kastens nichts ändern. Also wenn, dann nur kurzfristig…

Für alle Leute, die jetzt neidisch an ihren letzten erfolglosen Versuch denken, vor der Badesaison noch 3 Kilo zu verlieren, kann ich leider auch keine Tipps geben. Außer vielleicht, 3 Kilo nicht allzu ernst zu nehmen.

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Meanwhile in Prenzl’berg

Werbefigur in der Eberswalder Straße

Sonnenbrand vom auf die Bahn warten? Quelle: Sash

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Laaangweilig!

Die Überschrift verwundert ganz sicher einige Leute, denn es geht um meinen PC. Mein alter hat ja versucht, sich klammheimlich ins digitale Nirvana zu verkrümeln, und ich scheine ihm damit nur unwesentlich zuvorgekommen zu sein. In den letzten Wochen und Monaten war er nicht nur furchtbar lahm, sondern hier und da hat auch immer mal wieder was gesponnen. Die Festplatten ließen sich schon lange nicht mehr überprüfen – weil sie zu viele Fehler hatten, und abgesehen davon, dass der Bootvorgang nur jedes 5. bis 10. Mal geklappt hat, konnte ich keine Filme ohne Ruckeln auf Vollbild sehen, der DVD-Brenner brannte allerhöchstens innerlich vor sich hin und eine Systemauslastung von 90% konnte man als guten Tag bezeichnen. OK, das natürlich nur mit so aufwändigen Adventure-Games wie Firefox.

Kurzum: So überstürzt es auch alles war, es hatte sich schon lange abgezeichnet, dass irgendwas getan werden muss.

Was das für meinen Rechner bedeutet, kann man nicht nur im letzten Eintrag erahnen, sondern ich kann es auch bildlich zeigen:

 

Nach dem Ausbau der alten Teile. Quelle: Sash

Die Anschaffung der neuen Teile erfolgte überraschend schnell. Von unserer Bank bis zur Post und unter massiver Beteiligung des Computerhändlers flutschte unsere Bestellung ohne Haken durchs Netz. 22 Uhr Bestellung und Überweisung, 10 Uhr Geldeingang, 15 Uhr Weitergabe an die DHL und am nächsten Morgen um 11 Uhr Lieferung – wenn die alle immer so arbeiten, wird da nie jemand via Express-Versand bestellen 🙂

Das aber war noch nicht alles.

Da die meisten der enthaltenen Komponenten zwischen 4 und 10 Jahre (meine IBM-Festplatte) alt waren, ging mehr oder weniger zwingend auch eine Aufrüstung mit der Erneuerung einher. Nirgends kann man das so plastisch greifen wie bei der Grafikkarte – wenngleich die alte hier zu den neuesten Bestandteilen meines Computers zählte:

 

Wer hat den größten...? Quelle: Sash

Die Leistung des Rechners hat sich enorm verbessert, aber wen wundert es? Doppelter Arbeitsspeicher, 2×2 CPU-Cores statt einem, etwa doppelt so flotte Grafikkarte und eine Festplatte mit doppelt so viel Kapazität… da muss was spürbar sein. High-End ist die Kiste nicht, ist sie aber auch schon lange nicht mehr gewesen. Ich nutze den Rechner ja fast nur zum Lesen und schreiben. Aber es ist schön, nicht erstmal ewig auf ein Programm warten zu müssen…

Ach ja, weswegen langweilig? Weil es geklappt hat. Einfach so. Jeder, der seine Rechner nicht bei Lidl kauft, wird das kennen: Man stöpselt seinen PC nach allen Regeln der Kunst zusammen und überzeugt sich, dass die nicht passenden Kabel auch tatsächlich keine elementare Funktion haben. Man schraubt und steckt, schwitzt und rödelt, schließt das Ding an und es tut nicht. Entweder er fährt nicht hoch, weil man ein Stromkabel vergessen hat oder er piept, weil der Arbeitsspeicher nicht sauber sitzt. Vielleicht hat auch der Prozessorlüfter Probleme oder das BIOS befiehlt dem Rechner unsinnigerweise, dass er nur von Laufwerk I: booten kann, das sich allerdings weder in Planung befindet, noch laut Voreinstellung überhaupt vergeben werden kann. Sollte der Rechner tatsächlich starten, dann wird irgendeine Platte nicht erkannt, das Betriebssystem lässt sich nicht installieren, man kriegt das Viech nicht ins Internet. Was auch davon eintritt:

IRGENDWAS IST IMMER!

Und heute? N‘ Scheiß!

Zusammengebaut, hochgefahren, Ubuntu installiert, Rechner läuft.

Danach alle Daten von der alten Platte kopiert, ein paar Einstellungen vorgenommen und gut ist. Das ist wie in der Werbung – und an sowas glaub ich nicht! Der Rechner heißt jetzt quasi DeepThought, und weil das zu langweilig ist, hab ich noch ein zweites O als Schreibfehler reingebastelt. Nicht absichtlich, aber wenn das nicht wäre, müsste ich ja die ganze Zeit wie ein Honigkuchenpferd durch die Gegend rennen 😉

So, das einzige was notwendigerweise gelitten hat, waren die üblichen Kleinigkeiten Schlaf und Lohnarbeit. Wird beides überbewertet.

Zum Abschluss noch ein Bild vom neuen Prozessor:

 

Ahhh, Musste Druffdruggn - AMD! Quelle: Sash

So ein Prozessor verliert laut Verpackungsüberschrift übrigens seine Garantie, wenn man einen besseren Lüfter benutzt als vorgeschrieben. Aber was wäre ein PC-Tag ganz ohne nennenswerte Absurditäten? 😉

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Nun sind sie da…

Nachdem ich (ausgerechnet ich!) zu doof war, die richtige Größe anzugeben, und es deswegen noch eine Umtauschaktion gab, sind meine Schuhe (die IHR gezahlt habt) nun endlich da!

Was ich alter Sack für unpassende Elbkähne trage, das erfahrt ihr aus dem Link auf „meine Schuhe“, aber ein Beweisfoto wollte ich doch auch mal gerne einstellen. Falls ihr vielleicht denkt, ich rede nur so blöd daher bezüglich meiner Größe, weil ich sonst nix besseres zu tun hab, dann schaut das hier an:

Sashs neue Boras
Innenleben meiner (noch) neuen Schuhe

Also noch mal vielen Dank an die fleißigen Flattrer! Ich konnte die Teile echt gebrauchen und mein Konto war leer!

Aus dem Fahren mit neuen Schuhen ergeben sich zwar hier und da mal Gefahrensituationen während der ersten 2 Kilometer, aber auch die hab ich heute schon hundertfach hinter mich gebracht – also ist alles in bester Ordnung 😀

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Pegelsport

Bei aller Liebe zum Alkoholexzess: Es ist immer wieder lustig, morgens in der Bahn mal nüchtern andere Leute anzusehen…

Absturz deluxe, Quelle: Sash

Absturz deluxe, Quelle: Sash

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