Monthly Archives: Januar 2026

Kausal? Xid? Hauptsache Mono!

Nach einem ganztägigen und am Ende dann zumindest wegen der 400 km Autofahrt anstrengenden Ausflug zurückzukommen in eine Wohnung, in der einen das Piepen des Kohlenmonoxid-Alarms empfängt, ist nur so mittel erheiternd. Und ja, wir hätten da gestern eigentlich die Feuerwehr rufen sollen. Sicher ist sicher und so. Aber uns kam das alles etwas seltsam vor und wir haben – neben dem Ausstatten des Gerätes mit neueren Batterien – auch einen Grund gefunden, der irgendwie plausibler war als eine leckende Gastherme, die vor ein paar Wochen überprüft und gewartet wurde:

Das Gerät stand in der Küche im Regal – kein sehr guter Platz. Es hätte eigentlich beim Tragen in den Raum, in dem die Therme ist, abgehen müssen wie Schmidts Katze. Stattdessen Ruhe. Und nach ein bisschen überlegen und vor allem Googeln seitens Sophie sind wir dann auf eine gar nicht so komplizierte – und sehr eindimensionale (deswegen das monokausal im Titel) – Lösung gekommen:

Farbe!

Sophie hatte am Tag zuvor in der Küche direkt neben dem Regal einen Teil der Wand gestrichen. Und das kann die empfindlichen Geräte wohl schon mal zu einem Alarm verführen. Am Tag zuvor war aber zu viel Trubel: Personen, die rein und raus gingen, Lüften … da war immer Bewegung drin. Aber als wir dann einen Tag lang weg waren und die Wohnung dicht, da hat das Gerät dann wohl angeschlagen. Da seither trotz neuer Batterien nichts mehr war, reicht uns das jetzt als Begründung.

Ich finde ja, schon wegen so einem Scheiß sollte Gas eigentlich keine Zukunft haben. Irgendwie schon absurd gefährlich das alles.

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Happy 2026!

So, ich hoffe, Ihr seid alle gut angekommen im neuen Jahr.

Unser Übergang hat sich wie stets recht gemütlich gestaltet mit einem Abend zwischen Fernseher und Chips. Wir haben dem Spätzle mit großem Erfolg Mr. Bean nahegebracht und beide Kids haben sich gegen 20 Uhr auf der Terrasse ein wenig mit Wunderkerzen und Knallerbsen austoben können. Das Knöpfle hat irgendwann kurz nach 22 Uhr aufgegeben und das Spätzle hat es jetzt das zweite Jahr bis nach 0 Uhr geschafft und war beeindruckt von dem, was wir hier aus dem Garten vom Feuerwerk sehen und hören konnten.

Das ist also das, was mit 44 Jahren und Kindern von Silvesterparties bis 5 Uhr übrig bleibt. 🙂

Um aber ehrlich zu sein: Das ist gar nicht so übel wie es sich für diejenigen anhört, die selber am feiern sind. Perspektive verschiebt sich und nicht nur bei Kindern gilt, dass es im Leben solche und solche Phasen gibt. Missen will ich eigentlich weder diese noch jene. Keine Frage, irgendwo in mir ist auch noch der Wunsch, mal wieder eine Party vom Schlage der alten WG-Parties zu feiern, aber man kann sich von einem Morgen mit Kindern nicht frei nehmen. Heute morgen sind wir alle bis nach 8 Uhr im Bett geblieben, das ist um Längen der absolute Rekord bisher und wie erwähnt damit erkauft, dass ich dem Spätzle um 0:20 Uhr noch was vorgelesen habe.

Im Großen und Ganzen freue ich mich auf das Jahr, und seit langem mal wieder ohne das davor zu verdammen. Nice!

Wie gesagt: Ich hoffe, bei Euch lief auch alles gut – was immer das dann im Einzelnen bedeutet.

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