Category Archives: Vermischtes

Jetzt schon geil

Nicht, was ihr jetzt wieder denkt!

Ich glaube, ich habe eben – Heiligabend 2011 um 4:44 Uhr – mein erstes Buch fertig geschrieben. Damit ist natürlich erstmal noch gar nichts gewonnen. Es ist noch nicht einmal von irgendwem gegengelesen worden, geschweige denn vernünftig lektoriert. Ich habe noch keinen Verlag und und und…

Will heißen: Der stressige Teil fängt erst an!

Aber irgendwie ist es schonmal ein gutes Gefühl. Ein verdammt gutes! So ziemlich jeder Autor hat irgendwann mal diesen Satz gesagt, dass das erste Mal das eigene Buch in Händen zu halten, besser als Sex ist. Das glaube ich ohne jede Herabwürdigung meines Sexuallebens unbesehen! Aber es ist eben auch jetzt schon geil! Mir ist eben ein riesiger Stein vom Herzen gefallen, denn dieses Projekt hab ich jetzt seit über einem Jahr irgendwie vor mir als unvollendet herumliegen gehabt. Zwischendrin hab ich dreimal das komplette Konzept verworfen und quasi wieder neu angefangen. Das mal weg zu haben, ist der pure Wahnsinn.

Ansonsten trifft es sich zeitlich ganz gut. Denn erst gestern Abend habe ich mit meinem Chef ein paar Details in Richtung Firmenblog besprochen – und dieses Projekt soll auch schnellstmöglich anlaufen. Schön, wenn das Buch da nicht noch dazwischenhängt, fast fertig, fordernd und Quell meines schlechten Gewissens seiend…

Mir ist klar, dass das jetzt noch Ewigkeiten dauern kann – aber das ist nicht schlimm. Geschrieben ist es erst mal, im Zweifelsfall macht es sich auch in der Schublade ganz gut, bis der geeignete Zeitpunkt da ist.

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Einblicke in Abläufe

Hier und da erhascht man ja bei in Anspruch genommenen Dienstleistungen einen Einblick in die geschäftlichen Abläufe des betreffenden Unternehmens. Und es ist nicht immer schön, was man dabei erfährt.

Nehmen wir doch beispielsweise die Post. Zugegeben: Vielfach funktioniert dort alles ganz gut und sie transportieren Dinge, die man ihnen anvertraut, schnell und gut. Aber wenn mal etwas nicht so richtig klappt, dann kann es ganz schön absurd werden. Ozie hat vor ein paar Tagen Briefmarken bestellt. Eine größere Menge für ihren Shop. Zu liefern an die Packstation hier ums Eck.

Nun erhielt sie nach einem Tag von der DHL die Meldung, dass die Sendung nicht den Versandrichtlinien entspricht und zurückgesendet wird. Das ist schon mal großartig! Innerhalb eines Logistikunternehmens kriegen sie es nicht hin, Dinge zu ihrer eigenen Zufriedenheit zu packen…

Da die weitere Vorgehensweise offen blieb, schrieb Ozie eine Mail mit der Frage, ob die Sendung ihr erneut zugestellt werden würde oder ob sie eine neue Bestellung aufgeben soll.

Die Antwort darauf, einen weiteren Tag später, war beeindruckend. Sie besagte, dass die Sendung retourniert wurde und sie bitten um eine Telefonnummer für einen telefonischen Kontakt. Wozu der jetzt genau dienen sollte, ist uns beiden nicht ganz klar gewesen, schließlich sollte dank der Mail doch klar sein, dass wir die Marken brauchen. Warum sie jetzt eine Mail geschickt haben, in der sie wie damals im Deutschunterricht ganz brav den von Ozie geschilderten Sachverhalt nochmal in eigenen Worten wiedergegeben haben, entzieht sich unserer Kenntnis.

Aber gut: Sie wollen eine Telefonnummer – dann kriegen sie eine Telefonnummer. Dass wir das Telefonat knapp verpasst haben, ist ärgerlich, interessant war dann, wie es weiter ging.

Nach 3 Stunden (was wohl bedeutet, dass das zumindest einmal in eine andere Abteilung weitergeleitet wurde) kam eine E-Mail mit dem Hinweis, dass sie uns telefonisch nicht erreicht haben und was sie jetzt mit der Sendung machen sollen. Wahrscheinlich war die ursprüngliche Mail von Ozie da schon wieder gelöscht oder so…

Naja, es fiel also eine weitere Mail an und nun warten wir mal, ob es nicht vielleicht doch noch einer telefonischen Rückfrage bedarf. Oder einer Mail, oder…

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So, und jetzt?

Also liebe Leute! Da haben wir ihn: Den Winter mit Plusgraden und ohne Schnee.

Und: Ist das verdammt nochmal besser als letztes Jahr?

Ich bin ja selbst gerade eher ein bisschen verfroren und freue mich über mein gemütliches Zimmerchen. Aber wenn ich rausgucke (das kann ich dank frühem Aufstehen heute auch mal bei Tageslicht), dann deprimiert mich der Anblick doch eher. Nee nee, bin ich ja nicht wirklich überzeugt von, ganz ehrlich…

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DIE Lösung

Die meisten wissen es inzwischen: Ozie und ich schlafen für gewöhnlich nicht in einem Bett. Das ist scheinbar unüblich genug, dass uns schon vor der Hochzeit ständig gefragt wurden, ob bei uns der Haussegen schief hängt. Jetzt sind wir ja verheiratet, da vermuten das ohnehin alle 🙂

Obwohl uns diese Regelung zweifelsohne eine Scheidung enorm erleichtern könnte (Trennungsjahr und so…), sind wir heute mal wieder auf die Idee gekommen, dass es ja eigentlich doch auch eine ganz schöne Sache sein kann, in einem Bett zu schlafen. Nun gibt es verschiedene Gründe, die dagegensprechen. Einer davon wäre zum Beispiel, dass ich im Schlaf deutlich lauter zu sein Pflege als während meiner Wachzeit – was im Übrigen auch einer der Gründe ist, warum uns zwei geschlossene Türen trennen, aber das nur nebenbei.

Ein anderer wichtiger Grund ist einer, der wahrscheinlich die durchschnittliche Haltbarkeit jeder Ehe senkt: Der nächtliche Deckenklau. Wie in wohl jeder Beziehung gibt es auch bei uns jemanden, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sämtliches verfügbares Textilwerk über Nacht an sich zu reissen und über, unter und um sich herum zu horten. Kleiner Hinweis: Ich bin es nicht.

Obwohl dieses Problem zweifelsohne eine eigene Betrachtung verdient (was passiert bei unbegrenzter Menge an Decken, was passiert, wenn man sie gegen Kakteen austauscht?) bin ich ja mit einem sehr lösungsorientierten Ozie verheiratet, und als solches hat ein spontaner Einfall ihrerseits mal eben die Revolution für deutsche Schlafzimmer hervorgebracht:

Eine Endlosdecke!

Eine Decke, die man um das ganze Bett herumlegt und dann schließt, sodass immer weiter daran gezogen werden kann, ohne das der Partner keine Decke mehr hat.

Ist das nicht genial?

Wir warten auf die Nominierung für den Friedensnobelpreis und verbleiben mit der Info, dass falls jemand Interesse an der Produktion hat, wir uns mit 5% Umsatzbeteiligung zufrieden geben 😉

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Spam…

Ich weiß, ich widme Spam zu viel Aufmerksamkeit. Aber keine Sorge, ich lese nicht wirklich viel davon. Dennoch: Inzwischen werden abartig lange Kommentare hinterlassen, mit hunderten von Links, viele länger als meine Blogeinträge Da kann man sich seine Ausweise verlängern lassen, oder falsche Penisse bestellen, was weiß ich. Ist einfach zu lang zum lesen! Da wird schon das Durchgucken der 10 Comments im Spamordner nervig, was ich täglich mache um die ein oder zwei richtigen Kommentare rauszufischen. Vorher hab ich bei GNIT aber was geradezu niedliches altbackenes und irgendwie fast schon liebenswert naives gefunden:

„Hello we are a snow removal company from poland and this is our website: [Link]“

Das ist sowas von Internet 1.0, so 2001, das hat mich direkt ein bisschen an meine Jugend erinnert 😀

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Akkumatschulutotoren

Kennt jemand folgendes fiese Gefühl aus seiner Jugend:

Man hat sich einen neuen Walkman/Discman (wie heißen die neuesten Modelle von Sony? Fileman? mpegman?) gekauft und billig war er auch nicht. Aber irgendwie klappt das alles nicht. Das Kopfhörerkabel ist 5 cm zu kurz um das Gerät in die Lieblingstasche zu tun, das Kabel zieht im Nacken und der linke Ohrstöpsel fällt außerdem immer raus, wenn man den Kopf nach links dreht. Und man ist der einzige verdammte Mensch auf diesem Planeten, dem dieses geile Gerät so auf die Nerven geht – alle anderen sind super-glücklich und hören einfach nur Musik unterwegs!

Kennt ihr das?

Das ist natürlich ein falsches Gefühl, das hab ich nach jahrelangen Recherchen rausbekommen. Jeder hat so seine Probleme gehabt, nur hat keiner davon erzählt. Deswegen auch dieser Blogeintrag. Denn:

Es kann doch nicht sein, dass ich der einzige bin, der mit seinen Handy-Akkus so einen Stress hat, oder?

Mein Handy geht leider nicht sehr sparsam mit Strom um. Das war mir allerdings vor dem Kauf bekannt. Ich würde heute mehr Wert auf die Laufzeit legen, aber ich hatte andere Gründe, mein HTC zu holen. Der erste Akku, Nummer 1, hat seinen Dienst nach rund einem halben Jahr Dauerdienst mehr oder weniger quittiert. Kein Wunder, schließlich lade ich das Handy nach jeder Schicht wieder auf, weil es dann zu rund 70% leer ist. Es gibt keinen anderen Weg, bei meinen Schlafzeiten und den Ladezeiten des Handys immer die ganze Schicht erreichbar zu sein. Dass das dem Akku nur bedingt gut tut, ist klar. Aber man muss auch zugeben, dass 12 bis 15 € für einen neuen völlig im Rahmen sind, wenn man das all Halbjahr mal hat.

Gut, Nummer 1 ist also mehr oder minder tot. Auf die Reise zu meiner Hochzeit habe ich ihn mitgenommen, für Notfälle, allerdings entläd der sich inzwischen teilweise nach einer halben Stunde Standby, is also echt für’n A… bhängigen keine Lösung.

Nummer 2 wurde mir vor inzwischen auch einiger Zeit von einem netten Leser über meinen Wunschzettel gekauft und ich bin mit selbigem eigentlich bis heute recht zufrieden. Dummerweise hat Nummer 2 den letzten Monat (nach der Ankunft zu Hause) Verstecken mit mir gespielt. Ich hab mein Zimmer umgeräumt und konnte ihn nicht finden. Dabei hab ich ihn clevererweise extra in mein kleines Büchlein gelegt, dass ich brauchte, sobald ich mich wieder ins Taxi schwingen wollte. Das hab ich dann gemerkt, als ich mir Nummer 3 schon bestellt hatte.

Nun hab ich im Auto ein Ladekabel für das Handy. Natürlich ist auch da das Kabel zu kurz, ich kann es also nur in diebstahlsgefährdeten Bereichen liegen lassen. Dazu hat der Stecker für den Zigarettenanzünder die Tendenz, stets wieder rauszuspringen. Außerdem ist der Energiehunger meines Gerätes so groß, dass man es Berichten zufolge gar nicht laden kann, solange GPS aktiviert ist. Aus diesem Grund poste ich bei Facebook keine Statusmeldungen mit Ortsangabe: Weil der Strom nicht reicht!

Naja, in den letzten beiden Tagen hab ich dann mein kleines Handy also am Autofuttertrog gehabt und der Ladestatus war fantastisch zu beobachten: Anfangs 20%, nach 10 Minuten 46%, nach 30 weiteren Minuten 58%, eine Stunde später 45%, zwei Stunden darauf 72%. Am Ende der Schicht 39%. Obwohl das Ding immer an der Station hing, und ich es nicht verwendet habe. Aber Nummer 3 ist inzwischen angekommen! Super! Endlich wieder volle Power. Hab das Ding heute morgen um 7 Uhr hier zuhause ans Netz gehängt. Ladestatus jetzt, 17 Uhr: 73%.

Halloho!? Geht’s noch?

Und jetzt sagt mir bitte, dass ihr auch manchmal Ärger mit dem Strom habt 🙂

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Bild

Einige haben nachgefragt, deswegen hab ich mal geschaut, ob ich ein Bild von der Hochzeit soweit manipulieren kann, dass es veröffentlichungstauglich ist. Und siehe da:

Hier rein rechtlich noch zu haben: Sash im Standesamt. Quelle: Anne

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