Category Archives: Vermischtes

Eieiei…

…ich versemmel das mit dem Schreiben ja mal wieder auf’s Bösartigste. 2 Tage keinen Blog-Eintrag gemacht! Was geht denn hier ab? Wird der Sash langsam alt und vergisst zu schreiben? Mitnichten. Nur hapert es gerade ein wenig an der Lust zum Bloggen. Als alter Tagebuchschreiber kann ich eines nur sagen: Es gibt das Sommerloch! Das ist keine Erfindung, es existiert! Warum auch immer. Und wenn das da draussen kein Sommer ist – was dann? Wir haben locker 25°C, die Sonne knallt und Stuttgart ist voller Baustellen. Ja nun, ich weiss nicht so recht, was ich noch alles schreiben sollte, ich bin gerade ein wenig ideenlos. Und müde! Kann das Sommerloch in Kombination mit einer Frühjahrsmüdigkeit existieren? Ich denke es schon – zumindest seit ich heute morgen aufgestanden bin. Ich bin brotfertig, Leute! Jetzt aber mal sehen, was noch so geht. Muss los!

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Vom Leben in Autos…

Hallöchen allerseits! Heute ist wieder einer der Tage, an denen ich es nachträglich vermisse, dass ich keine Kamera dabei hatte, nicht ausreichend geschlafen hab, und dass ich es immer noch nicht geschafft habe, dass mich das Autofahren stresst. Dies ist kein ganz gewöhnlicher Tag, aber ich will dennoch mal frisch daherpalavern, was eigentlich los war. Wie gestern schon erwähnt: Ilka ist wieder da! Wohlbehalten zurückgekehrt, überfordert und übermüdet, aber lebendig und immerhin ohne schlechte Laune (Ilka: „Ich glaub, ich hab gar keine Laune gerade…“). Aber mein Tag begann eigentlich bereits gestern abend, als Ralf „für 5 Minuten“ vorbeikommen wollte, weil sich der Termin unserer Absprache wegen Wohnung und so verschiebt. Das war so gegen 21 Uhr rum. Um 23 Uhr war er wieder weg, und ich weit über dem Punkt, an dem ich eigentlich ins Bett gehen wollte. Pustekuchen. Noch ein kurzes Gespräch mit dem Durchling, und dann was essen… schon hatte auch im herkömmlichen Sinne der 9. Mai begonnen. Der 9. Mai… wir haben den Tag alle irgendwo im Gedächtnis gehabt, aber letztlich war es doch Sven, der Ilkas Zimmer im Alleingang von den vielen Büchern befreit hat, weil es niemand anders mehr hingekriegt hat. Von Sven stammte gestern der beste Satz in meinem Zimmer: „Hast du ne neue Seite?“ Äh… ja! Gut, als ich nach ein wenig lesen (dieses Buch fesselt irgendwie) am Einschlafen war, zeigte der Wecker 0.17 Uhr an. Eine schöne Zeit um schlafen zu gehen, wenn man nicht um 4.00 Uhr wieder raus müsste. Irgendwie schaffte ich es aber, meinem Wecker zu verzeihen, und es war gerade mal 4.28 Uhr, als ein dunkelblauer Renault Mégane Scénic durch Gablenberg stotterte, im Innern den Sash, und das ganze mit einem Ziel: 7:10 Uhr, Frankfurter Flughafen. Ich überspielte die anfängliche Müdigkeit mit lauter Musik, kurvte Jan zielsicher um die nicht zu engen Ecken, und auf meinem Parkticket war zu lesen: 6:39 Uhr. Dass ich am falschen Terrminal stand, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, sollte aber auch im weiteren Verlauf keine allzu große Rolle spielen. Ich checkte die Anzeigentafel, den Flug U916 aus Washington, D.C. suchend und fand ihn alsbald als einen der letzten auf dem Display (Mords der Verkehr da oben in der Luft!) und staunte nicht schlecht. Mir war beim Überfliegen schon aufgefallen, dass die meisten Flüge 10 bis 15 Minuten Verspätung haben, nur bei einem Flug war das anders: Flug U916 aus Washington, D.C., planmäßige Ankunftszeit: 7:10 Uhr, erwartet: 12:13 Uhr… was ich in diesen Momenten alles gedacht habe, das weiss ich nicht mehr, aber ich hatte es ziemlich eilig, den Info-Point aufzusuchen. Die Angabe stellte sich als korrekt heraus, und ich verlies fluchtartig das Gebäude, um den idiotischen Parkkosten zu entrinnen. Da saß ich im Auto, hatte keine Zeit, zurückzufahren (was auch aus wirtschaftlicher Sicht eine mehr als miserable Idee gewesen wäre), zuviel Zeit um zu warten – also stieg ich ins Auto und fuhr nach Kelsterbach. Ich hatte von diesem Ort noch nie was gehört, ich werde hoffentlich nie wieder was von ihm hören, aber er liegt ziemlich nahe am Flughafen. Da meine Mutter eine Rückgabe ihres Gefährts um die Mittagszeit geplant hatte, benötigte ich ein Telefon, sie zu erreichen – da ich, wie allgemein bekannt sein dürfte, noch immer kein Handy besitze. Die Suche gestaltete sich nicht schwer, zunächst säumten nur zwei Kartentelefone den Weg, aber dann fand ich noch einen Münzfernsprecher, sogar einen dieser alten gelben: Keine bepisste Säule! Der Wagen stand „an der Niederhölle“, so ziemlich genau hätte ich die Gegend auch beschrieben. Wahrscheinlich ehemalige Kasernengebäude stellten hier ein Wohngebiet so eindrucksvoll dar wie Rudi Carell einen Musiker: Irgendwie ähnlich, aber… naja! Meiner Mutter war es glücklicherwiese egal, wann sie das Auto wiedersah und nachdem in der WG niemand erreichbar war, konnte ich dennoch mit gutem Gewissen, versuchen, mir was essbares zu beschaffen. Dazu fuhr ich die einseitig gesperrte Hauptstrasse durch Kelsterbach lang, was in einem Stau endete. Im Stau in Kelsterbach. Wären nicht im Minutentakt die Flugzeuge vom Himmel auf den Airport zugestürzt, hätte ich eher eine folkloristische Tanzgruppe als eine Baustelle als Auslöser erwartet. Unter einer Brücke las ich die eindrucksvolle Meinung mitten aus der Bevölkerung über die Niederhölle: „Niederhölle ist scheise!“ auf der linken, „Fick to Niederhölle“ auf der rechten Seite. Ich kurvte ziemlich planlos durchs Gelände, aber am Ende fand ich ein WalMart Supercenter, also Supercenter für niderhöllische Begriffe… in dem auch ein McDonalds integriert war. Der machte natürlich erst um 8 Uhr auf, also las ich noch ein wenig im Auto. Wenigstens daran hatte ich gedacht! Dort stellte sich mir eine weitere interessante Frage: Wenn ich im Haus verkaufe, warum gibt es keine Tresen, an dem man sich über die Wünsche der Kunden zumindest amüsieren kann? Das heisst, Moment! Einen Tresen gab es, aber der war hinter einen provisorisch anmutenden, aber völlig selbstvertändlichen Trennwand angebracht. Ich verbrachte die Wartezeit auf die ersten Menüs des Tages mit einem etwa 13jährigen Mädel, das sich – auf dem Schulweg wohl – zwei Cheeseburger und einen Kaffee rausgelassen hat. Na denn: Hang! Ich hab mich dann ins Auto geflackt, Spiegel gelesen und nebenher gefuttert. Nach knapp über einer Stunde war mir das dann aber auch zu langweilig, und über ein paar Umwege suchte ich wieder den Frankfurter Flughafen auf, nicht ohne zuvor wieder in ein bisschen Stau reinzuschnuppern. Aber ich hatte Zeit! Mehr als genug! Es waren noch über zweieinhalb Stunden, bis das Flugzeug auch nur erwartet wurde. Wann es dann landet… oder wann sie Ilka rauslassen… also egal. Diesmal versuchte ich clever zu sein, und fuhr in ein Parkhaus an Terminal 1, aber den Parkplatz den ich bekam… sagen wir es so: Habt ihr auch schon mal den Wasen zum Volksfest mit dem Auto angefahren und habt letzten Endes in Gablenberg geparkt? So in etwa darf man sich streckenmäßig vorstellen, wie weit er von Ilkas Gate entfernt war. Eine zu derbe unterirdische Stadt, diese Parkhäuser dort. Der Tagesumsatz dürfte an manchen Tagen in den sechsstelligen Bereich gehen! Wenn er das nicht immer ist… ich setzte mich also vor den Ankunftsort unserer Mitbewohnerin, an die „Smoking Area“, und das in meinen üblichen Klamotten (ich weiss, der Witz ist alt!). Nachdem ich ausgerechnet hatte, dass die Kosten des Parkhauses genau passen, wenn Ilka nicht mehr als eine Stunde nach der, naja „planmäßigen“ Ankunftszeit ihren Fuß auf deutschen Boden setzt, habe ich mich hingesetzt und gelesen. Mindestens hundert Seiten, vielleicht ein wenig mehr, und dann noch im Spiegel. Der Flug kam „früher“, und so gegen 12.50 Uhr haben wir dann das Gelände auch wieder verlassen. Kurz bevor ich Ilka in den Arm genommen habe, hab ich noch herzhaft lachen müssen, als ich im Hohlspiegel gelesen habe, dass in der Anleitung zur neuen S-Klasse von Mercedes steht: „Fahren sie die ersten 1500 km nicht schneller als 40km/h!“ Diese Geschwindigkeit hatte ich noch im Parkhaus erreicht und wir flogen dem Schwaben-Metropölchen entgegen. Nun war aber bei der Verbrauchsrechnung beim Sprit und der Finanzrechnung meinerseits kein Essen im Mac, kein Ausflug nach Kelsterbach überhaupt und kein Parkentgeld von fast 20 Euro einberechnet. Kurzum: Wir mussten noch tanken und hatten so gut wie kein Geld. Wie ihr wisst, gelte ich nicht zu Unrecht als chronisch unterfinanziert – konnte also nur aufs WG-Konto zurückgreifen. Dazu allerdings hätten wir eine LB:BW gebraucht. Kurzum: Wir sind in Heilbronn von der Autobahn, sind durch Stadtteile wie Großgartach gegurkt und fanden NICHTS! Also zumindest nicht die richtige Bank. Also haben wir unsere Portemonnaies ausgewrungen und noch 6 Euro zum Tanken verwendet. Dann aber… zack zack!!! Eine halbe Stunde später waren wir in Stuggicity.

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Welcome back!

So, nun bin ich zurückgekehrt in die süddeutschen Lande, und mir fehlt momentan das Vokabular um meinen Zustand trefflich zu beschreiben. Muss aber so auf die Schnelle auch gar nicht sein. Bin ich eigentlich wirklich schon da? Ich bin mir nicht so ganz sicher. Nur meine bescheuerte Veranlagung, jeden zweiten mal etwas nicht über alle Maßen unvernünftiges zu tun, hält mich davon ab, meine morgen anstehende Fahrt umgehend ein wenig zu verlängern. So auf 1372km (ganz grob also bis zum Mond und zurück!) Es ist nie schön gewesen, sich von Ozie zu trennen, und wenn es nur für ein paar Tage war. Also die pure Euphorie kann ich euch auch heute nicht bieten. Ihr werdet es alle überleben. Aber damit ihr diesen Zustand nicht immer ertragen müsst, gönne ich mir ja das ein oder andere Wochenende in Berlin, und wenn es sich nur um mein Leben und mich dreht ;-). Aber meine Ankunft ist ja bei weitem nicht das wichtigste diese Tage: Ilka kommt morgen wieder! Und ich hab die verantwortungsvolle Aufgabe, sie vom Frankfurter Flughafen hierher zu chauffieren. Ich bin jetzt schon gespannt, was sie alles zu erzählen hat. Aber ich hab gerade keine Lust viel zu erzählen… das mach ich dann morgen! Bis denn…

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„Rock on!“

…so lauten die letzten Worte auf meiner heutigen 2-do-Liste. Ich bin dezent gut gelaunt heute. Der Tag erschien nach dem Aufwachen noch etwas stressig, aber nachdem die meiste Arbeit getan ist, kann ich ein wenig relaxt dem Wochenende entgegensehen. Denn: Ja liebe Leute, ich habe ab heute Abend Wochenende! Um 18.51 Uhr bringt mich die Bahn – ihr wisst, das ist das Unternehmen, das noch nicht weiss, ob es mit oder ohne Schienen an die Börse gehen soll – nach Berlin. Hoffentlich auf Schienen! Ich muss davor noch ein wenig packen, aber letztlich ist das alles Quatsch. Ich kann nur hoffen, dass die Tour weitestgehend störungsfrei läuft, dann kann ich auch wirklich pünktlich weg. Haltet euch am Besten fern von unserer Route (Stgt. Ost – Münster – Freiberg – Steinhaldenfeld – Cannstatt – Eugensplatz), dann kann euch auch nix passieren 😉 Ich habe mich vorher mal wieder (hab ich echt lange nicht gemacht) ein wenig über die Bild-Zeitung belustigt. Vom Titel her ist sie leider mehr als nur langweilig: Jaja, die beiden Deutschen sind wieder frei. Na denn… wen ausser ihren Familien interessiert sowas ehrlich? Einen fast ganzseitigen Artikel war es ihnen wert, zu berichten, wie arme niedliche Hunde in China geschlachtet werden. Schöner Abschlussatz: „Mir dreht sich der Magen um.“ Wetten, dass der entsprechende Redakteur gerade zu dieser Stunde zu Mittag eine Wurst oder einen Döner isst? Was gibt es sonst neues in der Welt: Bild zeigt eine wunderbare Rekonstruktiuon des Neandertalers. Man fragt sich, weswegen erst jetzt: Hat in den letzten Jahren niemand mal die Tür zu dem Raum aufgemacht, hinter denen die Bild-Fotomontagen zusammengebastelt werden? Da dürften einige sitzen… Ach ja, der neue Sicherheits-OB gab ein Interview: Da kommt noch was auf Stuttgart zu! Man stelle sich vor: Die Stuttgarter Bürger müssen geschützt werden vor so vielen Open-Air-Veranstaltungen und dem damit verbundenen Lärm… wie DRAMATISCH! Ich kann echt nicht mehr, wenn ich sowas höre. Neue Blitzer soll es auch geben. Noch mehr gefährtliches Gebremse auf den Straßen. Schöne alte Welt! Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, was wir heute für eine Schokolade bekommen haben… dass ich das WE in Berlin verbringe, hat natürlich noch andere Auswirkungen: Bis Montag werde ich die Seite keinen Fatz aktualisieren, es wird nix neues geben! Aber das kennt ihr ja…

Ozie, ich bin bald bei Dir!

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Kennt ihr das noch?

Kennt ihr es noch, das Gefühl, morgens aufzustehen, hinauszusehen und festzustellen, dass das ein wunderbarer Tag wird. Die frische Luft kriecht noch kalt ins Zimmer, aber bereits morgens um halb sieben ist dieses Sonnenlicht da, das einem bestätigt, dass der Tag sowas von geil wird… ich fühle mich an solchen Tagen immer ein bisschen zurückversetzt in meine Kindheit, in die Sommertage, als wir in dieser frischen Morgenluft mit unserer Familienkutsche Balduin den Killesberg erklommen haben, um dort bereits um 10 Uhr am Freibad zu sein. Am späten Vormittag das erste Mal ins noch beinahe unerfreulich kühle Nass springen, um dann in der Mittagssonne einen ausgewachsenen Sonnenbrand zu bekommen. Ach, was waren das für Zeiten! Ja, fürs Freibad fehlt mir dann heute die Zeit, denn ich bin natürlich am Arbeiten. Also nicht jetzt direkt… ach ihr wisst doch, was ich meine 😉 Zu meiner Überraschung ist der Durchling nicht hier, und ich frage mich, ob er noch kommen wird. Ich hadere mit mir selbst was eine zweite Hälfte Schlaf angeht. Brauche ich sie? Brauche ich sie nicht? Ich weiss noch nicht so genau. Aber momentan nicht! Ich werde nun mal abwarten, was der Tag sonst noch so bringt…

Schoki: Goutier Haselnuss

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Servus Leutz!

Alles fit im Schritt? Ich hoffe es mal stark. Mir geht es gut, aber wenn es nach Felie geht, dann soll ich in Zukunft nicht mehr mit „alles fit?“ grüßen… dabei habe ich mich immer so gefreut, dass ich mir nix neues ausdenken musste. Mäh! Naja, was gibt es sonst zu sagen? Heute war ein extrem angenehmer Tag. Das lag vor allem am Wetter. Ich schreibe am Anfang eh immer über das Wetter – da habt ihr das sicher erwartet. Nein, aber auch arbeitsmäßig und sonst war alles bestens! Ich hocke frisch geduscht am PC und höre ein wenig Musik und erfreue mich am Leben. Der Salat von heute Mittag liegt zwar eion bisschen schwer im Magen, aber das soll mich mal nicht weiter beeinflussen. Der findet den Ausgang auch noch. Es ist immer wieder schön, mit meinem Bruder ein wenig Salat zu machen (so ca. 2kg pro Person). Was aber mindestens genauso rockt wie das Zuschauen, wenn unser lieber Spucki zelebriert, was er essen nennt. habt ihr je Nicos Brote gesehen. Die amerikanische Sandwich-Gewohnheiten liegen bezüglich gesundheitlicher Bedenken weit hinter dem, was sich der Schmandling hier in der WG immer reinzieht. Habt ihr je eine 0,5 cm hohe Schicht Margarine auf einem Toastbrot gesehen? Und wenn ja: Wurde sie dann auch noch mit Mayonaise verfeinert? Ach… ihr kennt Nico ja… er hatte übrigens vorher das erste Mal Nasenbluten wegen zu scharfen Essens. Sehr bedenklich das ist! Kann es sein, dass ich verbalen Müll verbreite? Es kann sein! Mach ich an der Stelle doch immer. OK, zurück zum Thema: Es war schön, heute erst um 7 Uhr aus dem Haus zu müssen, aber genug geschlafen hab ich dennoch nicht. Passiert! Nun will ich aber vorerst endigen – nicht ohne darauf hinzuweisen, dass ihr noch ca. 3,5 Stunden habt, um euer Gedicht einzureichen/schicken. So, genug getextet. Hab euch alle ein bisschen lieb und eine gaaanz arg! (Respekt und Neid für die 12 Punkte und die 10000 Einheiten 😉

Schoki: Goutier Haselnuss

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Rock on!

„Hello evryboddy in se next maunss“ würde der olle Loddar sagen, aber ich, ich sag das nicht! Ich sage „Ein herzliches Willkommen im vorletzten Monat dieses Halbjahres, good evening an alle Kackbratzen und… Recht so!“ Wir haben heute den ersten Mai. Und ich hoffe, dass das auch alle gemerkt haben, und nicht versehentlich zur Arbeit gerannt sind, obwohl dieser Tag ja – wenngleich „Tag der Arbeit“ genannt, frei ist! Der Tag bot relativ wenig an Spannung für mich persönlich, aber das muss auch nicht immer der Fall sein. Ich bin froh, mehr als überfrüh (1 Stunde vor dem Wecker) erwacht zu sein, und deshalb die Frage, ob ich auf die Demo gehe, eindeutig, pfeilschnell und unwiderruflich mit „Ja!“ beantwortet werden konnte. Wie in letzter Zeit offenbar üblich in der WG (siehe letzten Eintrag) hat sich die Abreise noch ein wenig verzögert, aber wir waren pünktlich (man sollte das unterstreichen können!!!) in der Innenstadt und haben uns dann als zunächst recht unansehnlicher schwarzer Haufen der Mai-Demonstration der übrigen Gruppen angeschlossen um einen würdigen Abschluss zu bilden. Es war schön, mal wieder so viele Menschen auf der Strasse zu sehen, da ja nun wirklich nicht alles Gold in diesem Land ist, was glänzt. Die anfängliche Anzahl der bösen schwarzen oder buntfrisierten stellte sich aber nach dem gemeinsamen Zug zum Schlossplatz als nicht so schlimm heraus. Zur anschliessenden revolutionären Demo, die ab Kronprinzstrasse / Büchsenstrasse startete, kamen erstmal mehr Leute insgesamt als erwartet und vor allem viele der türkischen und kurdischen Genossen. Zunächst aber schien die Organisation wie von meiner Wenigkeit geplant: Die PA tat nicht und es gab ein ewig andauerndes Um-die-Wette-Stehen am Startpunkt, bis mehr oder minder bekannt erscheinende Reden und ein wenig Musik aus den Boxen kamen. War aber nicht so schlimm, denn: Ich habe mir die Zeit ganz gut vertreiben können, indem ich es endlich mal fertiggebracht habe, mich mit Ralf über die Wohnungssuche zu unterhalten und nicht zuletzt auch noch Maike wiedergesehen habe. Für alle, die zu diesem Zeitpunkt noch gelangweilt auf dem Platz standen, sorgten gerade die türkischen Leute für ein bisschen Unterhaltung und Tanz. Dann ging es endlich los, und es gab gleich nach 50 Metern einen kaum als solchen bezeichenbaren Zwischenfall: Ein Kollege der Polizei schien nicht sonderlich angetan von einem großen auf ihn zeigenden Schild, auf dem zu lesen stand, dass er ein Zivicop ist. Wahrscheinlich hat er das als Beleidigung aufgefasst 😉 Wie dem auch sei: Die Demo suchte sich friedlich ihren Weg nach Heslach über die B27 und den Westen, nur unterbrochen durch eine kleine Rangelei mit einem Menschen, der meinte, er müsste Plakate abhängen. An dieser Stelle sei vermerkt: Es wurde der Grundstein gelegt für einen neuen Arbeitsplatz in der Optikerbranche und das sollte doch ein bisschen Gerangel wert sein, oder? Falls tatsächlich einer von Team Green mitlesen sollte: Ich war’s nicht, das hättet ihr gesehen ;). Insgesamt eine friedliche, mitunter nicht sonderlich lautstarke aber große revolutionäre Demo, bei der die Polizei sich erstaunlich weit zurückgehalten hat. Recht so! Danach wurde (und wird wahrscheinlich immer noch) im Generationenhaus Heslach gefestet und vielleicht will ich gar nicht wissen, wie der erste Mai für den einen oder den anderen noch endet… Schade fand ich, dass mein Vater nicht mal auf der Gewerkschaftsdemo anzutreffen war, aber: Naja! Ich hab mal wieder ein paar Leute gesehen, die ich ewig nicht gesehen habe – allen voran mein wohl zukünftiger Mitbewohner und Rebekka aus meiner Stufe, was gar nicht frostig war 😉 Ich bin dann noch über den Bahnhof heimgefahren, von den KS-Stuttgart-Faschos war niemand am Bahnhof, bleibt zu hoffen, dass sie im Laufe des Abends (oder besser schon bei den Demos direkt) ein bisschen beeindruckt wurden. Am Besten im Gesicht! Zu Hause angekommen, waren Vera, Felie und Felix gerade am Essen und als ich das nächste Mal aus meinem Zimmer gekrochen kam, war der Schmandling bereits zurück auf dem Weg nach Berlin. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es nur unsere Arbeitgeber freut, dass wir die Rollen nicht getauscht haben. Aber wie sagte Ralf heute bereits: „…und ich brauch nen Platz wo ich mein pseudolinkes Leben leben kann, um mich dann im realen Leben wieder zu prostituieren!“ Alex kam noch bei mir vorbeigerockt (Recht so!) und wir haben noch ein wenig Film geschaut: „Clockwise“, einen etwas älteren Film mit John Cleese, der ziemlich skurril, aber lustig ist, und aus dem auch dieses bescheuerte „Recht so!“ stammt. Dazu haben wir ein paar Bier getrunken, ich bin jetzt nicht mehr ganz nüchtern, aber das macht erstmal nichts. Bei der Suche nach einem Bus, der Alex in den Buchwald bringt, hat uns die VVS im Übrigen überrascht, was ihr unter „Fundstücke“ sehen könnt. Bis denn sag ich mal, wünsche einen angenehmen Abend! War schön, euch alle auf der Demo gesehen zu haben und meine abschliessend noch einmal:

„Recht so!“

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