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Die andere Seite der anderen Seite

So, nun mal ein realistisches Bild vom Blick aus meinem Fenster. Das Motiv des vorigen Fotos ist hier auch fast vollständig drauf. Also zur Versöhnung mit der Marzahner Realität. Im Gegensatz zu vorigem Foto ist dieses keinen Fatz bearbeitet:

Marzahn wie es ist, Quelle: Ozie

Marzahn wie es ist, Quelle: Ozie

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Die andere Seite der Aussicht

Muss gerade noch ein Foto posten. Und bevor ernsthaft jemand fragt: Ja, es ist bearbeitet und in Realität nicht halb so grau…

Marzahn wie es sein soll...., Quelle: Sash

Marzahn wie es sein soll...., Quelle: Sash

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Morgendämmerung

10 Uhr und das wichtigste ist geschafft. Naja, also es sind noch zwei komplette Regale zu putzen und von einem Zimmer ins andere zu transportieren. Aber das wichtigste ist geschafft: Ich sitze in meinem neuen Zimmer an meinem Schreibtisch und blogge…

So langsam könnte ich auch ein wenig Schlaf vertragen – aber es ist gerade so schön. Das neue Zimmer hat eine ganz neue Akustik und wenn es endlich spät genug ist, dass die ganzen Leute arbeiten oder bei der Arge sind…

Ihr lest also einen Artikel, den ich in äußerst guter Verfassung schreibe: Ausgepowert, müde, neuzimmrig und zudem beim Musikhören während des ersten Feierabendbiers. Den restlichen freien Tag werde ich mit Schlafen, Kleinigkeiten transportieren und die neue Atmosphäre genießen gestalten. 🙂

Manchmal kann das Leben auch mit wenig Aufwand sehr nett sein. Gut, nicht jeder hat die Möglichkeit, mal kurz von 11 auf 22 m² zu wechseln – aber deswegen wohne ich ja in Marzahn in einer völlig überdimensionierten Wohnung.

Und abgesehen vom metaphorischen Sinn habe ich natürlich auch noch ein bisschen echte Morgendämmerung für euch. Auch aus Marzahn natürlich:

Novembermorgen, Quelle: Sash

Novembermorgen, Quelle: Sash

Nachtrag:

Lied der Stunde:

Ach ja: Das Video find ich scheiße, aber das Lied ist großartig!

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Bilder-Auslese fürs Gericht

Auch wenn ich dank mangelnder Fahrtätigkeit gerade nicht mit Schreckensmeldungen á la Unfall aufwarten kann – ein paar erschreckende Dinge finde ich noch.

Ozie und ich haben in den letzten Tagen mal angefangen, alte WG-Fotos zu sichten. Wir gehen zwar grundsätzlich davon aus, dass eine Beweisaufnahme in der Form nicht stattfinden muss – aber da man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein sollte, wenn man sich schon einen Rechtsstreit ohne Anwalt gönnt, kann eine Sichtung ja nicht schaden.

Klar sind Bilder im Zeitalter von Photoshop keine Wunderbeweise mehr, aber bei den Anschuldigungen unseres Vermieters in der Klageerwiderung kommen einem manche Dinge dann doch ein wenig fragwürdig vor. Ich kann ja mal ein paar aussagekräftige – oder teils auch einfach absurde – Details dem Anlasse entsprechend hier anfügen.

Die meisten dieser Bilder sind (teils vergrößerte) Ausschnitte aus Partyfotos etc. Sie sind bis auf’s zurechtschneiden nicht bearbeitet und meine Datumsangaben stimmen. Das nur vorweg. Die Quali ist eben leider oft mies.

Nochmal zur Erinnerung: Ich zeichne verantwortlich für den Zeitraum 01/2007 bis 10/2007.

Gehen wir zur ersten Anschuldigung:

a) Die Balkontüre mutwillig aus den Angeln gehoben. Sie weist beschädigte Teile wie Bänder- und Scherenbeschläge, ausgerissene Bandaufnahmen und beschädigte Holzelemente auf.

Zur kaputten Türe gibt es keine Fotos, wohl aber zwei Schnipsel, die die Detailfreude betonen, die an dieser Tür von Anfang angelegt wurde, um die Wohnung behaglich zu gestalten:

Bei der Einweihungsparty 10/2003

Bei der Einweihungsparty 10/2003

Zu erkennen sind 2 freiliegende Heizungsrohre über einer Stufe. Von der Stolpergefahr abgesehen zeigt sich das Ganze auch nicht sonderlich schön, da wohl ursprünglich eine weitere (Über-)Stufe die Rohre verdeckte und darunter folglich keine ernsthafte Bearbeitung stattfand. Hier auch schön zu erkennen: Genauigkeit beim Streichen/Tapezieren.

Ebenfalls 10/2003, etwas detaillierter

Ebenfalls 10/2003, etwas detaillierter

Ich möchte nochmal klarstellen: Diese Fotos sind 3 Jahre vor der Übernahme der Wohnung durch mich aufgenommen worden und stellen den Zustand nach dem letzten Eingreifen Dieters dar. So, bzw. schlimmer habe ich die Wohnung übernommen!

b) Der Holzdielenboden wies massive Kratzer und Löcher auf, die bei Einzug nicht vorhanden waren.

9 Monate vor dem, was hier als „Einzug“ bezeichnet wird:

Besagter Boden bei einer Party 03/2006

Besagter Boden bei einer Party 03/2006

Die Ausbesserung des Bodens, den ich so übernommen habe, soll 1190,00 € kosten.

Bei c) habe ich nur was zu den „Graffiti“ gefunden, und auch da keine Ist-Bilder. Dies ist leider nur ein weiteres Beispiel, wie gut die Wohnung bei der Übernahme war:

Qualitätsarbeit im Flur 10/2003, 3 Jahre vor Übernahme...

Qualitätsarbeit im Flur 10/2003, 3 Jahre vor Übernahme...

Oder die Wand, an der sich eines der Bilder befand:

Sauber gestrichen 10/2003

Sauber gestrichen 10/2003

Also ich soll zahlen, dafür dass er diese Wand nochmal streichen muss…

In d) heisst es:

Das Badfenster, ein Dachfenster, wies erhebliche Wasserschäden auf, was daraus  resultierte, dass bei Regen dieses Fenster offensichtlich meistens geöffnet war.

Ich hatte schon geschrieben, dass ich die Feuchtigkeit eher auf die Wanne darunter zurückführen würde. Mal ganz abgesehen davon, dass auch hier nicht fertig gestrichen war, als wir eingezogen sind – und immerhin das war bis zu meiner Übernahme gemacht. Dennoch lässt sich vielleicht auch daran zweifeln, ob es so sinnig ist, eine nicht weiter behandelte Rigipswand ausgerechnet dort zu verbauen:

Das Bad zur Einweihungsfeier 10/2003

Das Bad zur Einweihungsfeier 10/2003

Im Gegenzug ist das Fenster im Klo nebenan offensichtlich unbeschädigt. Die Verarbeitung war hier ähnlich, allerdings hielt das unseres begrenzten Eifers wegen noch bis 2005 an:

Die Wand im Klo 2005

Die Wand im Klo 2005

Jetzt kommen wir aber zum witzigsten Part eigentlich. Die Leitungen. Wir erinnern uns:

e) PC-, Telefon-, Strom-, und Kabelkanalverkabelungen sowie Steckdosen und 220-Volt-Kabel waren völlig unfachmännisch in bedenklicher Art und Weise installiert, jedoch nicht wieder entfernt bzw. in ursprünglichen Zustand zurückversetzt worden.

Diese Verkabelungen gab es. Nur hab ich die nicht verlegt. Das waren meine Vormieter. Um sowas geht es übrigens:

Internet-Knotenpunkt im Rohbau 10/2003

Internet-Knotenpunkt im Rohbau 10/2003

Is dilettantisch, ich geb’s ja zu!

Lampenverdrahtung anno 2005

Lampenverdrahtung anno 2005

Ja, unser Elektroniker war noch in der Ausbildung…

Aber glücklicherweise mussten wir sowas nicht oft verlegen (ich dann zum fraglichen Zeitpunkt eh nicht mehr!), da in der Wohnung seitens der eingebauten Leitungen jeglicher Art alles im grünen Bereich war.

Man nehme dieses Ofenrohr ohne Anschluss in der Küche, das ins Freie führt:

Ofenrohr mit Durchzug 10/2003

Ofenrohr mit Durchzug 10/2003

Oder das hier (ok, das Kabel rechts ist wieder von uns – fürs Telefon):

Vorbildliche Elektrik 2005

Vorbildliche Elektrik 2005

Wie wäre es mit dieser professionellen Sprechanlage, die seit 2003 in der Wohnung hing und bis zu meinem Auszug auf einen Anschluss wartete?

Sprechanlage 2005

Sprechanlage 2005

Auch was fürs Auge und zum Anfassen: Das Rohr, das neben der Wohnzimmercouch Kabel von draußen in die Wohnung brachten. Woher? Vom Dach wahrscheinlich…

e-2005-x3
Das Rohr 2005

Aber es war nicht alles so langweilig und perfekt an der Wohnung, als ich sie übernommen habe. Was hier schwer erkennbar ist: Der kleine runde Lampion hängt ebenfalls an Kabeln. Das waren die vor einiger Zeit mal erwähnten Kabel, die auch Strom geführt haben. Man kam aber nur ganz selten da ran. Im Hintergrund der Lebensmittelschrank. Da muss man nicht so oft hin…

Die Küchenkabel 2005

Die Küchenkabel 2005

Dass da wirklich Strom drauf war, beweist folgendes Bild aus dem Jahr 2006, wenn man mal genau hinsieht:

Der Küchenlampion nach "Benutzung" 2006

Der Küchenlampion nach "Benutzung" 2006

Nochmal für die, die es nicht glauben: Die Entfernung der Verkabelungen von mir soll 228,48 € kosten. Was bin ich froh, dass der Rest umsonst war!

Dann kommt der Küchenboden. Seit 2005 war Dieter bekannt, dass er kaputt ist und er wollte ihn „bald“ austauschen.

Küchenbodenausschnitt ein Jahr vor mir 01/2006

Küchenbodenausschnitt ein Jahr vor mir 01/2006

Im nächsten Bild: So sah der Boden dann quasi bei meiner Übernahme der Wohnung aus. Dieter hatte schon vor, ein Provisorium aus Stahlplatten „übergangsweise“ einzulegen, damit wir nicht die Küche abbauen müssen. Dank des unebenen Untergrunds verschlechterte sich der Boden täglich. Ich weiss das, denn ich hatte die Splitter im Fuß.

Details 09/2006

Details 09/2006

Aber es ist ganz offensichtlich, dass ich jetzt für den Boden veranwortlich bin. Schließlich sah er 2007 bei der Übergabe so aus:

10/2007

10/2007

Man beachte hier wirklich mal das wichtige Detail. Es ist ja nicht so, dass die Fliesen sonderlich zerbrochen sind. Es handelt sich hier um  „irreparable Wasserschäden“ an „21,5 qm der Terrakotta-Fliesen“. 2182,00 € kostet das. Also die alten Fliesen zu entsorgen. Woher die neuen kommen, weiss ich nicht. Aber Dieter hat mal gesagt, er hat noch 25 m² davon in der Garage rumliegen. Happy Halloween liebe Nachmieter irgendwann mal!

Im Ernst: Bis auf das letzte Bild war das alles VOR der Übernahme durch mich. Ich schäme mich schon dafür, dass ich es geschafft habe, diesen Prachtbau binnen 10 Monaten so zu entstellen. Ihr könnt euch ja kaum ausmalen, wie das JETZT da drin aussieht. 😉

Wer noch was über die Substanz des Hauses wissen will….

Kurzer Schnappschuss im November 2006, als das Fenster in meinem alten Zimmer „fachmännisch ausgebaut“ wurde:

Fensterrahmen 11/2006
Fensterrahmen 11/2006

Der Einsatz klassischer Materialen bewahrt die gemütliche Atmosphäre überall. Und hier nochmal zur Erklärung für die Neuen: Nachdem das Fenster 2 Stockwerke tiefer im Hof landete, stellte der begnadete Ingenieur (heute Zeuge der Beklagten) fest, dass das neue nicht passt und so ergab es sich dann, dass zeitweilig (also das restliche Jahr das ich da wohnte) Styropor die Stellen stopfte, die beim Einbau des modernen Doppelglasfensters (gut für den Energiehaushalt!) übrig geblieben sind.

Wie kann ich diesen fürsorglichen Vermieter eigentlich um die Kaution bitten? Ich komme mir soooo schäbig vor!

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Erstklassige Prevention…

Wer kann einer so netten Bitte widersprechen? Quelle: Sash

Wer kann einer so netten Bitte widersprechen? Quelle: Sash

Aber was einen wirklich dazu bewegt, auf die Stoßstange „!Parkrämpler bitte vermeiden!“ zu schreiben, das will ich vielleicht gar nicht wissen…

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Streckenrandnotizen

So. Fertig. Ich hatte schon geschrieben, dass ich froh sein würde, wenn die Marathon-Guckerei vorbei sein würde – und das bin ich nach wie vor. Aber keine Sorge, schlechte Laune will ich nicht vebreiten! Es war ein schöner, aber anstrengender Tag, und wenn man davon absieht, dass ich Massenveranstaltungen nur bedingt mag, Laufen für einen bekloppten Sport halte, um dabei zuzusehen und es mir im Herzen wehtut, dass fast die ganze City nur schwer zu erreichen ist, dann war es wirklich sehr schön.

Der eingeschränkten S-Bahn-Pläne wegen habe ich tatsächlich das Taxi als Transportmittel verwendet, und ein bisschen deprimierend war es schon, dass ich etliche Winker gehabt hätte, wenn das Auto nicht voll gewesen wäre.

Wie schon geschrieben: Ich war der Familie wegen da, und auch das war immerhin nicht umsonst. Ozies Onkel hat seinen allerersten Marathon mit über 40 Jahren immerhin bis zum Schluss durchgehalten und war mit rund viereinhalb Stunden auch bei weitem nicht der schlechteste – gerade unter den Amateuren.

Nun aber noch ein paar Fotos vom Rand der Veranstaltung:

Rekordversuch: Wie viele Menschen ziehen sich vor dem Kanzleramt um?

Rekordversuch: Wie viele Menschen ziehen sich vor dem Kanzleramt um?

Ja, es war schon ein bisschen was los im Tiergarten. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es gerade mal 8 Uhr Morgens an einem Sonntag ist. Mein Schlafbedürfnis fordert Mitleid!

Die Altersgruppen waren bunt gemischt. Ebenso wie Profis und Amateure:

...und der hat ne bessere Kamera!

...und der hat ne bessere Kamera als ich!

Anderswo herrscht dann noch die Ruhe vor dem Sturm:

Urkundendruckstand - oder doch Wahlkampf der Piraten-Partei?

Urkundendruckstand - oder doch Wahlkampf der Piraten-Partei?

Und aus der Reihe: Dinge, die man am Brandenburger Tor nicht auf einer Leinwand zeigen muss:

Redundante Information...

Redundante Information...

Und es waren wirklich viele Menschen…

Ein Ausschnitt aus dem H-Block, nur ein Ausschnitt...

Ein Ausschnitt aus dem H-Block, nur ein Ausschnitt...

…die aber auch viel Müll hinterlassen:

Wo gelaufen wird, fallen Säcke... oder wie war das Sprichwort?

Wo gelaufen wird, fallen Säcke... oder wie war das Sprichwort?

Überall schien es heute ein bisschen lockerer zuzugehen:

Mal spontan in der Mittagspause Zeitung lesen...

Mal spontan in der Mittagspause Zeitung lesen...

Mit Ausnahme diverser Botschaften natürlich:

Und Platz 1 für Partylaune teilen sich....

Und Platz 1 für Partylaune teilen sich....

Und die letzteren wirken durch die Unkenntlichmachung wesentlich freundlicher, ganz im Ernst! Innerer Konflikt! Alarm!

Ach ja: Alle Bilder sind von mir selbst aufgenommen worden.

Letztlich endete der warme und sonnige Tag in kleinem Kreis bei einem leckeren chinesischen Essen und auch  bei den Nicht-Läufern mit ausrangierten Füßen und Mattheit. Ist ja glücklicherweise nicht jede Woche sowas.

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Stuttgart Foto Reload

Auf den letzten Eintrag hin hat Basti nach der Außenansicht des Hauses gefragt. Nun gut, ein Bild gibt es hier zwar schon im Blog – aber ich füge es gerne noch mal ein. Dann hab ich mir gedacht: Mache ich doch einen kurzen Rückgriff auf den Zustand der Bude. Gleich vorneweg:

Ich hab viel mehr Bilder, die zeigen, was wir alles unmögliches gemacht haben. Unordentliche Zimmer, Siff und Saufgelage. Von der sauberen Wohnung haben wir leider keine Bilder gemacht – sonst würde ich sie gerne anfügen. Hier sind ein paar Bilder und Bildausschnitte, die sich wirklich nur mit der Wohnung und dem Haus als solches beschäftigen, ohne dass wir als WG dabei irgendwas verbrochen haben. Insofern einseitig – aber deswegen nicht unrealistisch.

Von den ganz harten Sachen wie den offen in der Küche endenden stromführenden Kabeln habe ich gerade keine Bilder gefunden. Aber irgendwo gibt es welche…

Und noch was: Wie im letzten Eintrag schon angesprochen: Wir (und das trifft auf die meisten WG-Bewohner zu) haben die Bude irgendwie trotzdem und dennoch geliebt. Nicht vergessen, auch wenn’s schwerfällt! 😉

Zunächst einmal das Haus von außen:

2009-09-20-wg-hausaussen

Das Haus in der Teichstr. 2007, Quelle: Sash

Der WG gehörte übrigens alles ab da, wo es schräg wird. Wenn man nicht das ganze Haus schräg findet… Man beachte den abgeblätterten Putz und insbesondere die Verkleidung des kleinen Lochs direkt unterm Giebel. Da kam man zwar von der Wohnung aus nicht direkt ran, aber es handelt sich hier auch um Styropor. Von der Rückseite (mit meinem Fenster) gibt es leider keine Fotos.

Als Detail kann ich noch den Eingangsbereich anbieten:

Näheres zum Zustand der Fassade 2007, Quelle: Sash

Näheres zum Zustand der Fassade 2007, Quelle: Sash

Dazu gibt es eigentlich gar nichts zu sagen. Wenn man allerdings die Dachkonstruktion noch näher unter die Lupe nimmt…

Bitte:

Interessante Stützkonstruktion, Quelle: Sash

Interessante Stützkonstruktion, Quelle: Sash

Das wird übrigens sicher bis heute so sein… das ist NICHT temporär! Aber gut, gehen wir doch ins Haus…

Das Treppenhaus:

Modernes Ambiente - ansprechend restauriert, Quelle: Sash

Modernes Ambiente - ansprechend restauriert, Quelle: Sash

Zu beachten sind hier die im Hintergrund gelagerten Rigipsplatten und Türen – auch hier kann man bei 4 Jahren nicht von einer temporären Lagerung sprechen. Aber das Treppenhaus war so oder so famos.

Nun folgt hier ein Detail, dass ich unserem Vermieter nicht wirklich anlasten kann, geht es doch um den Bau des Hauses. Selbiges existierte offenbar schon eine Weile, als das Treppenhaus eingebaut wurde. Warum?

Seht selbst:

2009-09-20-wg-treppenhausfenster

Decke/Boden meets Fenster, Quelle: Sash

Das ist kein Scherz. Die Treppenhausfenster begannen beim ersten Treppenaufgang, wurden dann von einer Decke verdeckt und erstreckten sich bis zur nächsten Etage…

Aber das hat bei der gefühlten Sicherheit im Treppenhaus auch keinen negativen Eindruck mehr hinterlassen:

Die Wand im Treppenhaus 2007, Quelle: Sash

Die Wand im Treppenhaus 2007, Quelle: Sash

Aber gut, altes Gemäuer eben. Was will man machen? Ich bedauere es zwar, dass es kein Foto von der einen Metallstange im Keller gibt, die das ganze Haus zu stützen scheint (es sieht bedenklicherweise wirklich so aus!), aber eigentlich geht es bei all dem ja mehr um die Wohnung. Das Ambiente ist feinstens, das haben jetzt alle sehen können. Kommen wir also zu den wenigen inner-wg-lichen Fotos:

Wo war das nochmal? Quelle: Sash

Wo war das nochmal? Quelle: Sash

Bei diesem schönen Bild weiss ich leider wirklich nicht mehr, wo es aufgenommen wurde. Ich vermute, es war noch im Treppenhaus, aber alleine die Tatsache, dass ich das nicht sicher sagen kann, sollte zu denken geben.

Aber es gab auch noch schöne Beispiele im Flur:

Über meinem alten Zimmer im Flur, Quelle: Sash

Über meinem alten Zimmer im Flur, Quelle: Sash

Abdeckungen für elektrische Verwurstungen waren zumeist Fehlanzeige in der Wohnung. Bei einzelnen Steckdosen in der Küche übrigens auch. Das Bild hab ich mir allerdings erspart…

Zu guter Letzt kommen wir noch kurz zum Küchenboden:

Der Küchenboden in seiner ganzen Pracht 2007, Quelle: Sash

Der Küchenboden in seiner ganzen Pracht 2007, Quelle: Sash

So sah es an vereinzelten Stellen in der Küche aus. Die Splitter flogen dann lose in der Küche rum, Leute die barfuß liefen, bla keks. Man könnte es als nervig empfinden. Im Übrigen: Ja, dieser Boden ist dreckig! Man darf allerdings nicht vergessen, dass natürlich niemand auf die Idee gekommen ist, den Boden in irgendeiner Art zu versiegeln. In den kleinen Unebenheiten setzte sich also permanent Dreck fest. Glaubt mir, das ist beim besten Willen nicht ewig sauberzuhalten…

Tja, ich hoffe, euch hat der Ausflug in die großzügig ausgestattete Wg gefallen, in der wir 9,00 € / m² Miete gezahlt haben…

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