
Klingt ja nicht schlecht soweit, Screenshot: Sashs Admin-Bereich

Klingt ja nicht schlecht soweit, Screenshot: Sashs Admin-Bereich
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Hier habe ich etwas ganz Besonderes gefunden. Obwohl ich in den letzten Wochen geradezu arbeitsscheu bin und dachte, ich sei der Einzige, der sich diesen Luxus erlauben kann, gibt es auch noch andere Glückliche.
Wir sehen auf dem Bild einen Gehweg-Reparations-Rüttel-Platt-Stampf-Donner-Arbeiter im klassischen blauen Balzgewand, dessen Arbeitszeiten zu etwa 80 % mit meinen Schlafzeiten übereinstimmen. Ihr könnt euch gar nicht ausmalen, wie glücklich ich mich schätze, ein so seltenes Exemplar ausgerechnet vor meinem Fenster gefunden zu haben!
Seltener Glücksfall: Wiederherstellung des Gehwegs, Quelle: Sash
Naja, ich leg mich dann nochmal hin…
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Ich saß hier gerade am PC und las ein bisschen. Dann bemerke ich aus dem Augenwinkel heraus Ozie, und stelle fest, dass sie im Flur stehenbleibt und in ihr Zimmer starrt.
„Falter?“
„Riesig!“
Wie das so ist im Sommer: Immer wieder verirren sich verschiedenste Insekten ins Haus, und natürlich gerne zu uns, schon weil oftmals die ganze Nacht über das Licht brennt. Die Tagesrhytmusgeschichte eben. Und gerade die scheinbar extrem minderbemittelten Falter, die offenbar nie etwas anderes tun, als um, gegen und in die Nähe einer Lampe zu fliegen sind natürlich desöfteren Gast in unserem Hause.
Ozie ist auf diese Flügeltiere nicht so sonderlich gut zu sprechen, ich finde sie eigentlich unter den ganzen Insekten eine positive Ausnahme. Falter stechen nicht (wie Wespen, Bienen und Schnaken), lassen sich nicht in Lebensmitteln nieder (wie Motten) und stellen ihre eigene Ungefährlichkeit auch noch mit beachtlicher Ausdauer im Vorführen ihrer Blödheit zur Schau. In gewisser Weise mag ich die Tiere also sogar.
Im Gegensatz zu anderen Insekten (oder auch Spinnentieren) schaffen sie es eigentlich nie, in mir dieses bekloppte Ekel-Gefühl hervorzurufen, dass ich mir nun schon mit zig Viechern abzugewöhnen versucht habe. Die Wirkung ist immer zeitlich begrenzt. Einmal im Jahr muss ich von einer Wespe gestochen werden, um meine Angst davor zu überwinden, und ähnlich oft sollte ich mir eine möglichst große Hausspinne über die Hand laufen lassen, um nicht doch wieder ein wenig Panik vor diesen nützlichen und faszinierenden Tieren zu entwickeln.
Falter dagegen? Immer her damit! Warum das so ist, weiss ich auch nicht – aber es ist so.
Entgegen aller Erwartungen haben wir den Falter sogar in den Flur locken können, was schon seltsam ist, da diese Spezies es offenbar just in dem Moment völlig verlernt, ihrem Trieb zum freiwilligen Feuertod nachzugeben, wenn man sie mit einer Lichtquelle locken will. Nun ja, bei diesem war es anders, und so treibt er jetzt im Flur sein (Un-)Wesen, während Ozie vorsichtshalber ihre Zimmertüre geschlossen hat.
Und ich durfte feststellen, dass es sich zwar nicht wirklich um ein riesiges, dafür aber ein sehr schönes Exemplar handelt. Beweise? Bitte:
Alter Falter! Quelle: Sash
Wir schreiben das Jahr 2009 und Ozie und ich leben nun schon eine gewisse Weile fern der elterlichen Fürsorge oder Zumutung – wie immer man das bewerten will. Wir gehören in die Jahrgänge 1981 und 1987, was uns zwar noch davor bewahrt hat, Zauberwürfel wirklich ernst zu nehmen, uns aber inzwischen recht problemlos erlaubt, all die Drogen zu kaufen, die uns Papa Staat erlaubt.
Das ist ganz angenehm, aber zumindest mich konnte man damit nie schocken. Ich war mit 15 bereits kurz vor der Zwei-Meter-Marke angelangt, und so konnte ich in zartem Jugendalter bereits die Schnapsversorgung bei Klassenfahrten übernehmen. Dass ich aus völlig idiotischen Gründen mit dem Rauchen erst angefangen habe, als ich es schon legal durfte, trägt mit dazu bei, dass man mich eiskalt damit überraschen könnte, wenn man mich nach einem Ausweis fragt. Also im Supermarkt… dass die Cops das gerne machen, habe ich ja auch schon gelernt.
Naja, Ozie hatte heute ausnahmsweise ihren Personalausweis nicht dabei. Das Ganze hat sogar eine erwähnenswerte Vorgeschichte, die ich hier kurz anschneiden möchte:
Ozie zieht ja – wie ich auch demnächst – innerhalb der Wohnung um. Und wie das so ist, wenn man sich ein neues Zimmer einrichtet, gestaltet man es sich so angenehm wie irgendwie möglich und realisiert auch mal künstlerische Vorhaben, denen man sich so mitten im Alltag vielleicht manchmal verschließt. Kurzum: Ozie hat ein Wandgemälde geschaffen, und da wir alt genug sind für Spielereien mit politischem Hintergrund und Satire, benötigte sie dafür ihre Personalausweisnummer. Ich kann das Werk ja einfach mal zeigen:
Ozies Kunstwerk, Quelle: Sash
Aus sicher verständlichen Gründen ist die Nummer hier ein wenig verpixelt…
Naja, so kam es jedenfalls, dass der Personalausweis zur Sichtung im neuen Zimmer lag und Ozie vergessen hat, ihn ins Portemonnaie zu packen, als sie zum Kaiser’s ging, um ein paar Sachen einzukaufen.
Und beinahe wäre ihr das in diesem einzigen und einmaligen Fall auch zum Verhängnis geworden, denn die Kassiererin (die uns eigentlich langsam kennen sollte) schielte auf eine Flasche in Ozies Einkaufssammelsurium und fragte:
„Aber 18 sind sie schon, oder?“
Und Ozie reagierte wenigstens schlagfertig:
„Ja, aber wegen einer Flasche Olivenöl zeige ich ihnen meinen Ausweis nicht!“
Ich war gerade etwas irritiert. Da ist jemand auf meinem Blog gelandet, weil er nach „2 mal 1“ gesucht hat. WTF? Mein erster Gedanke war:
„Wie viele Seiten mit google-Suchergebnissen hat der denn bitte durchforstet?“
Keine allzu schlechte Überlegung, denn es sind tatsächlich „ein paar“ Ergebnisse:

So in etwa muss man sich die google-Umsätze vorstellen... Screenshot: google.de
Und von diesen 2,85 Milliarden Ergebnissen landet mein Blog gerade auf Platz 2. Ähm? Irgendwie hab ich so meine Zweifel an den Relevanz-Kriterien der google-Suche…
Irgendwie skuril wirkt auch der google-Calculator, der brav „2 mal 1 = 2“ ausgibt, und eigentlich erst dadurch komisch wirkt, dass er hinter einem Link „Mehr Informationen“ verspricht:

Au ja, gib mir mehr Infos zu dieser spannenden Aufgabe! Screenshot: google.de
Im Grunde ist das – Kritik an google hin oder her – natürlich ein faszinierender Fortschritt. Die meisten von uns werden sich noch an Zeiten erinnern, als Browser nicht einmal auf die Eingabe des „http://www.“ verzichten konnten, und inzwischen rechnet eine Suchmaschine automatisch Währungen um. In solchen Fällen kann man den sicher plausiblen Einzelrechnungen eines google-Servers aber dennoch eine gewisse Unsinnigkeit nicht absprechen, oder?
So, und jetzt bin ich mal gespannt, ob mein Blog in den nächsten Tagen von rechenwütigen Grundschülern gestürmt wird 😉
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Postpubertärer Zwangsvulgarismus! Ganz eindeutig! Quelle: Sash
Berlin mag arm an Geld sein – arm an Kuriositäten aber sicher nicht. Die ein oder andere liegt versteckt in den Köpfen der Menschen, andere wieder schaffen es von dort in mannigfacher Art in die Öffentlichkeit. Vielleicht ist ja selbst mein Blog unter diesem Gesichtspunkt zu betrachten – das aber müssen andere bewerten.
Nun, ich habe jedenfalls beschlossen, gelegentlich absurde Graffiti zu posten. Den Anfang macht eine kuriose Aufforderung dirket hinter meiner Stamm-Tanke:
Köpfe töten - da fragen sie besser ihren Arzt, Quelle: Sash
Ich bin mir noch nicht sicher, was das nun wirklich zu bedeuten hat. Aber wahrscheinlich waren es wie immer SIE 😉
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