Wohnungs-Verschmandung (2)

Wenn man die Bude mal ein wenig entrümpelt, hier und da beschließt, dass gewisse Dinge eben doch nicht für die Ewigkeit sind oder zumindest nicht bis in alle solchige in der eigenen Wohnung stehen sollen, dann ist es Zeit für:

SPERRMÜLL!!!

Bis zu unserem Abholungstermin ist es noch eine runde Woche hin, aber wir haben jetzt bereits fleissig gesammelt:

Alles muss raus... Quelle: Sash

Alles muss raus... Quelle: Sash

Schuhschränke, Sessel, Sofa-Reste, ein Schreibtisch, einzelne Bretter und und und…

Man kann schon behaupten, dass das eine größere Aktion ist, die wir gerade angehen.

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Wohnungs-Verschmandung (1)

So wie etwa jedes halbe Jahr… oder Jahr sind Ozie und ich neben unser aller harter Arbeit dabei, in der Wohnung einiges umzuräumen und neu zu machen. So haben wir gestern einiges an Geld in einem Tempelhofer Einrichtungshaus schwedischer Herkunft liegen lassen und sind heute Abend am Auspacken, Aufbauen und Umräumen. Und warum schreibe ich das? Ich hab neulich einen Eimer Farbe gekauft. Ausbesserungsarbeiten im Saarland. Und jetzt räume ich unser Werkzeugregal um und entdecke einen verschlossenen 10l-Farbeimer…

Ey, was ist das für ein Haushalt, in dem ein 10l-Eimer im Regal unentdeckt bleibt?

(Das war eine rhetorische Frage – ich will besser keine Antworten hören 😉  )

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Burzeltag

Ich hab mir lange überlegt, was ich alles tolles schreiben könnte zum Geburtstag von Ozie.

Ich könnte einfach nur erwähnen, dass sie nun 23 geworden ist, oder gar ihr Alter verschweigen. Ich könnte Verschwörungstheorien spinnen, weil die 23 bekanntlich die Zahl der Illuminaten ist oder gar darüber lästern wie jung, bzw. alt sie inzwischen ist. Ich könnte damit angeben, dass meine Freundin rund 5 Jahre jünger ist als ich, oder es einfach nur mehr oder minder still in einen Nebensatz einfliessen lassen. Ich könnte über nun mehr als 4 Jahre Beziehung schwadronieren oder gar die ein oder andere Peinlichkeit zum Besten geben. Aber das mache ich nicht.

Ich wünsche meinem Ozie einfach nur alles Gute für die Zukunft und vor allem, dass diese Zukunft möglichst so immer wie möglich mich beinhaltet!

Alles Gute zum 23.

mein Ozie!

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Was im Busch…

Rund um Halloween sollte man sich dieses Jahr vielleicht nicht in Schöneberg aufhalten. Die Berliner Polizei scheint etwas zu planen:

Ihrer Zeit voraus - die Berliner Polizei. Quelle: berlin.de

Ihrer Zeit voraus - die Berliner Polizei. Quelle: berlin.de

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In der Aronienburger…

Und durch Zufall hat dann gestern auch Aro, seines Zeichens Blogautor, Berlin-Profi, Taxifahrer und Vielkommentierer, es geschafft, mich im Real Life zu treffen. War zwar ein zeitdruckbedingt kurzes und überraschendes Aufeinandertreffen, aber wenigstens in seriöser Umgebung 😉

Hat mich gefreut und man kriegt das sicher mal mit mehr Zeit und geplant hin!

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Freitag = Polizeitag (4)

Die wahrscheinlich haarsträubendste Polizeikontrollen-Geschichte meinerseits geht so:

Ich fahre mit dem Schwob ganz gemütlich von einer Behinderten-Tour zurück zum Headquarter unseres Arbeitgebers. Es ist Nachmittag, etwa 15 Uhr. Nach dieser Tour haben wir Mittagspause, und uns trennen noch rund 0,9 km vom Abstellplatz des Autos. Wir nähern uns langsam dem Olgaeck in Stuttgart und sind gut gelaunt.

Neben uns hält an der Ampel ein Polizeiwagen.

Nach ausreichenden Erfahrungen vorsichtig geworden, haben wir das registriert und haben uns so unauffällig wie möglich verhalten. Wahrscheinlich ging es in den Augen der Cops gar nicht, dass sich zwei Behindertenbusfahrer unter 25 – einer noch dazu mit langen Haaren – unauffällig verhalten. Die Ampel wurde grün, und da Stuttgart eine Vorliebe für stehenden Verkehr hat, standen wir keine 25 Meter weiter – nach dem Rechtsabbiegen – wieder vor einer roten Ampel.

Das Polizeifahrzeug ordnete sich hinter uns zum Linksabbiegen ein.

Der Schwob und ich begannen zu mutmaßen, dass sie uns anhalten würden, machten unsere Witze und freuten uns auf die Mittagspause. Ich bog vorbildlich links ab, hielt mich zu 100% an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Noch 600 Meter bis zur Mittagspause.

Wir passierten die Bushaltestelle am unteren Ende der Alexanderstraße und begannen den langen harten Weg den Berg hoch. Die Spannung im Auto war unerträglich. Mit Argusaugen beobachtete ich den Streifenwagen im Rückspiegel.

Wir lenkten in die sanfte Linkskurve ein, als die Spannung jäh zerrissen wurde:

„FAHRNSE RECHTS RAN!!!“

brüllte es in einer martialischen Lautstärke durch den gesamten Talkessel der Schwabenmetropole. Vögel stieben aus den Bäumen, Rentner drehten sich verwundert um, Anwohner drehten die Musik lauter und Sash fuhr rechts ran. Beide stiegen sie aus, einer steuerte auf meine Türe zu, der andere postierte sich beim Schwob auf der Beifahrerseite.

„Führerschein, Fahrzeugpapiere und Personalausweise.“

Ungeachtet des Fehlens mehrerer Satzbausteine schien es mir sinnig zu sein, nicht zu sagen

„Is vorhanden, schönen Tag noch!“

sondern kramte die Papiere – die ohnehin schon in Reichweite gebracht worden waren – hervor. Mit zackigen Schritten verschwand der Polizist zu seinem eigenen Fahrzeug, um die Dokumente zu überprüfen. Der andere versuchte sich inzwsichen recht erfolglos mit Smalltalk, was eine komische Komponente bekam, als der Schwob meinte:

„Das kann dauern, der kriegt jetzt sicher meine komplette Augsburg*-Akte durchgefunkt…“

Es ging um ein unglückliches Aufeinandertreffen des Schwobs mit ein paar Beamten während einer größeren Demonstration. Das Verfahren war zu diesem Zeitpunkt noch anhängig.

„Ach, hatten sie schon mal Kontakt zur Polizei?“

fragte der Grünbemützte scheinheilig interessiert.

„Ja…“

stöhnte der Schwob, den zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich lebhafte Erinnerungen an Fußtritte, Schlagstöcke und ein Seil plagten, bei dem die entsprechenden Beamten versucht haben, ihn sowohl darüber als auch darunter durchzuziehen.

„Drogen, oder?“

jubilierte der selbsternannte Profiler.

„Nee, hab ’nen Kollegen von ihnen angegriffen…“

resümmierte der Schwob trocken und ohne den Kopf zu heben. Der letzte witzige Part an dieser Kontrolle war der gesittete aber hektische Schritt des Polizisten zur Seite, um ausser Reichweite zu gelangen.

Dann ging es los.

„Aussteigen!“

Na gut.

„Haben sie irgendwelche Drogen genommen?“

„Nein.“

„Sind sie mit einem Test einverstanden?“

„Nicht wirklich, aber ich nehme an, dass wir ihnen sonst auf die Wache folgen müssen.“

Nun ist die Problematik an Drogen-Tests ja folgende: Alkohol kann man mittels Blasen nachweisen. Aber da die Cops stets vermuteten, ich würde kiffen, kamen sie natürlich auf diese Idee gar nicht. Also müssten wir pinkeln. Etwa eine Minute dauerte es, bis die Cops einen „geeigneten“ Hinterhof fanden, in den sie uns nacheinander unter Aufsicht führten, damit wir dort in einen Becher pinkeln können. Man kann sagen, was man will: Das ist entwürdigend.

Ich hab den beiden aber nicht die Freude gemacht, unter Parurasie zu leiden und eine gewisse Komik kann man der Situation ja nicht einmal absprechen. Ihr glaubt gar nicht, was einem für vielfältige Dinge durch den Kopf gehen, wenn man von einem Polizisten bewacht in einem Hinterhof in einen Becher pinkeln muss. Der Bull Polizist hat natürlich registriert, dass das nicht wirklich eine heitere Situation ist und hat mir mitfühlend versichert:

„Wenn sich jemand beschwert, keine Sorge, wir sind ja da!“

Als ob ich in diesem Moment ernstlich befürchtet hätte, dass sich eine schwäbische Oma beschwert, dass ich in ihrem Hinterhof meine Blase zu entleeren versuche. Im Gegenteil. Das hätte die Situation merklich aufgewertet 🙂

Der Schwob, der erst nach mir pinkeln musste, hatte indes ganz andere Sorgen, weil der Kollege des Pinkel-Partners in seiner Tasche eine Tablette gefunden hat.

Drogen! Extasty! Weltuntergang! Verhaftung! Panik!“

Genau genommen handelte es sich um eine Tablette gegen Heuschnupfen, die sich aus der Verpackung gelöst hatte. Aber wenn die Staatsmacht erst einmal ein Vergehen wittert…

Nebst dem Urin zweier Fahrer im Behindertenfahrdienst wurde nach dem Einpacken sämtlicher Körperteile auch die Tablette einem Schnelltest unterzogen. Amphetamine! Der Test sagte, es seien Amphetamine darin.

Der Schwob hat gleich angeboten, den Cops noch etwas Nachschub zu besorgen, er kenne da eine Apotheke… die Beamten waren not amused und erstatteten Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das BTMG. Dass wir beide sauber waren und der Schwob bereitwillig die Adresse seines Dealers, sowie die düsteren Vertriebskanäle seiner „Drogen“ offenlegte (ich sag nur „rezeptfrei“ – ganz böse!), half wenig.

So war unsere Mittagspause also eine halbe Stunde kürzer und der Schwob um eine völlig absurde Anzeige reicher. Selbstverständlich ist der ganze Quatsch später eingestellt worden – aber man kann es ja mal versuchen…

* Stadt geändert

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Bin’sch romandisch, weiss’sch?

Kurze Impression:

Zwei Typen kaufen am 13. Februar Abends um 22 Uhr bei Kaiser’s ein. Der erste hat eine Kiste Bier und irgendwelchen Kleinkram. Der zweite hat eine Falsche Goldkrone und schnappt sich aus einem Blumenständer vor der Kasse noch schnell einen Strauß. Der erste guckt ihn komisch an. Dazu der Zweite:

„Ich will morgen ausschlafen!“

In diesem Sinne: Valentinstag und so…

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