Die Geschichte von Jan (3)

Jans Hochgefühl ob seiner heldenhaften Zurückweisung des dringenden Bankproblems hielt einige Zeit an. In den letzten anderthalb Tagen hatte er sich mehrmals moralisch hochgezogen an der Tatsache, gerade kein dringendes Problem zu haben. Auf der Suche nach einem Löffel für seinen Joghurt hatte er sogar zwischen zwei Filmen die Zeit gefunden, eine Spülmaschine einzuräumen. Ganz seiner neuen Pragmatik folgend ging er dabei so logisch wie möglich vor. Denn natürlich hätte sein Geschirr allenfalls in Scherben zersplittert komplett in die Maschine gepasst. So sah er sich gezwungen – nein, er erarbeitete aus freien Stücken den Plan! – das Gerät zunächst mit den Sachen zu füllen, die er am dringlichsten benötigte:

Müslischüsseln: Ja.

Gläser: Ja.

Besteck: Ein paar Löffel, ein paar Gabeln.

Tassen: Kaffee war alle, also wozu?

Er arbeitete auf diesem Wege immerhin genügend vom Stapel ab, um den Tisch freizuräumen und den Rest des Zeugs auf die Arbeitsfläche zu verfrachten. Schwer mit Tellern bewaffnet wie höchstens die befähigtsten Kellner ihrer Zunft verlud Jan das Lotterleben der letzten zwei Wochen auf einen fast schon nett anzusehenden Haufen hinten im Eck der Küche. Im Grunde konnte er damit schon relativ zufrieden sein, denn erstens hatte er sein Arbeitspensum rein mathematisch verunendlichfacht, zweitens hatte er jetzt einen Löffel für seinen Joghurt.

Seine Tage verbrachte er weitgehend sinnlos im Internet, wo er sich die Filme runterlud, zwischen denen er gelegentlich an die Hausarbeit dachte. Das Haus hatte er seit dem Bankanruf nicht mehr verlassen, sogar das Duschen hat er aufgeschoben, wenngleich die Spülmaschine inzwischen besser roch als er. Aber Jan wären genügend Gründe dafür eingefallen, notfalls hätte er mit irgendwelchen Umfragen in drittklassigen Blogs zu belegen versucht, dass er am Duschen gehindert wurde.

Am frühen Morgen des 10. Februars weckte ihn ein ausgesprochen ungemütliches Geräusch. Ungemütlich war es deswegen, weil er es selbst so eingestellt hatte. Der Klingelton, der einen Anruf seiner Mitbewohnerin Alexa anzeigte, war mit voller Absicht das nervigste Kreischen, das er jemals als Tondatei auf seinem Handy gespeichert hatte. Das Kreischen von Alexa.
Aufgenommen hatten sie es an einem gemütlichen WG-Abend, bei dem sie sich in volltrunkenem Zustand zu irgendwelchen Widerwärtigkeiten zu überreden versuchten. Soweit er sich erinnern konnte, war es Alexas Reaktion auf die Ankündigung, an Markus Unterhosen riechen zu müssen. So genau hatte er es nicht mehr im Kopf, vielleicht ging es auch um seine Unterwäsche.

Alexa jedenfalls, derzeit beim Snowboarden mit irgendwelchen scharfen Typen in der tiefsten Schweiz, hatte versprochen, den noch unklaren Zeitpunkt ihrer Rückkehr mit einem Telefonat anzukündigen – einfach, weil sie beide um Jans Ordnungssinn Bescheid wussten, jedoch unterschiedliche Einstellungen dazu hatten. Und er wollte keinesfalls unvorbereitet auf Alexa treffen, nur weil er den Anruf verpasste!

Das wilde Schreien holte Jan zwar nicht aus den tiefsten je gehabten Träumen, aber immerhin kamen nackte Menschen drin vor, schade war es also irgendwie trotzdem. Das darauf folgende Telefonat war kürzer als das mit der Bank, insbesondere weil Jan sich nicht gerade aktiv am Verlauf beteiligte. Er beließ es bei einem Grunzen hier und da und verabschiedete sich mit einem halblebigen „Bis dann“ – Alexa kannte seine Morgenlaunen wenigstens und nahm sie ihm nicht übel.

Siedend heiß schoss Jan aber in den Kopf, was sie ihm übel nehmen könnte: Den Zustand der Wohnung. Und zwar trotz seiner bisherigen Bemühungen in so ziemlich allen Details. Und das sollte er dem Haussegen zuliebe bis Sonntag Abend hinkriegen. Jan vergewisserte sich noch einmal, dass es wirklich erst Freitag war und schlief beherzt weiter. Als er erneut erwachte, war die Rückkehr von Alexa nur noch eine diffuse Bedrohung in den hintersten Winkeln seines Gehirns. Und hey: Sonntag! Da ist noch Luft!

Aber, seinen Tatendrang nicht ganz unterdrückend, beschloss er, wenigstens einen Raum noch an diesem Abend für ihre Ankunft – wenigstens oberflächlich! – in Schuss zu bringen.

 

Was sollte Jan jetzt machen?

  • In der Küche loslegen, dann ist das Gröbste schon weg! (50%, 53 Votes)
  • Den Flur fegen und chillen... (19%, 20 Votes)
  • Nicht aufräumen, ihr aber ein Geschenk zum Ausgleich machen. (17%, 18 Votes)
  • Drauf scheißen. Wenn sie es ordentlich haben will, soll sie selbst... (14%, 15 Votes)

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Die Geschichte von Jan (2)

Zunächst einmal musste er sich erinnern, warum er sich den Wecker gestellt hatte. Er überlegte kurz zu duschen, verwarf den Gedanken aber nach einem kurzen aber intensiven Geruchstest unter seinen Achseln. Er stand in der Küche, blickte auf die Spree, die zwischen den gegenüberliegenden Häusern durch die kahlen Bäume gerade so zu erkennen war.

Warum sollte er sich einen Wecker stellen? Es ergab keinen Sinn. Er war heute ganz alleine in seiner Bude, er erwartete keinen Besuch und er hatte keine Termine. Wozu also hätte er sich absichtlich im Ausschlafen seines Rausches sabotieren sollen? Er blickte sich im Raum um, in dem er am vorigen Abend seine geistige Umnachtung zelebriert haben musste. Ein voller Aschenbecher, zwei benutzte Töpfe, das Glas mit dem Killerdrink von vorhin, noch zwei benutzte Töpfe. Eine Pfanne und ein Haufen Kartoffelschalen verzierten den kleinen Tisch, umringt von acht halbleeren oder leeren Gläsern, auf die kunstvoll zwei vollgekrümelte Teller gestapelt waren.
Daneben stand sein eigentlicher Turm aus ungespültem Geschirr.

Im offenen Küchenschrank fand sich neben der ausgelutschten Jacky-Flasche ein bisschen Fertigessen und ein halbes Netz Kartoffeln. Sein trautes Heim hatte ohne jede Frage schon bessere Tage gesehen.

Er konnte später nicht mehr sagen, ob er zuerst das Blatt Papier gesehen und sich dann erinnert hat, oder ob es umgekehrt war. Er zog das mit dem quadratischen Abdruck der Whisky-Flasche verzierte Schriftstück mit dem roten Logo hervor und setzte sich erstmal. Die Bank!

Es musste ungefähr zwei Wochen her sein, da hatte sein Bankberater, Norbert Fritsche, ihm diesen Brief geschrieben, in dem er um eine Terminabsprache bat. Das konnte unmöglich etwas Gutes bedeuten – der Hauptgrund, weswegen Jan sich bisher nicht dort gemeldet hatte. Sein Konto war eigentlich immer komplett leer gewesen, mit Müh und Not hatte er sich vor zwei Jahren von einem Dispo befreit, dessen Ausnutzung ihn jährlich rund 400 € mehr kostete, als er hatte – also ziemlich genau 400 €.
Vor einem Monat ging dann einiges mit ein paar Überweisungen schief, bzw. eigentlich war an der Sache nur eines schief: Die Deckung des Kontos reichte nicht. Somit stand er bei der Bank ein paar Taler in der Kreide, ungewollt und unerlaubt. Kein Zweifel, dass der Fritsche diese Dreizehnzwanzich jetzt von ihm einfordern würde.

In der letzten Nacht hatte Jan die Art Geistesblitz, die nur Betrunkene zustandebringen: Gleichermaßen deprimiert vom Zustand seines Lebens, aber alkoholbedingt in unglaublichem Tatendrang gefangen, hatte er irgendwann gegen 4:30 Uhr beschlossen, sein Leben grundsätzlich zu ändern. Den Brief der Bank hatte er zwischen den Kartoffeln und einer Maggi-Fix-für-irgendwas-Packung gefunden und ob dieses offensichtlichen Missstandes – beinahe hätte er ihn mitgekocht – fiel der Entschluss, mit genau diesem Termin alles zu beginnen. Nachdem er das Schälmesser gerade noch rechtzeitig von seinem Wecker abgesetzt hatte, speicherte er seine Weckzeit am frühen Mittag ein, mit verbissenem Stolz, die Zunge aus dem Mundwinkel drückend.

Mit einer für seinen Zustand beachtlichen Selbstreflexion hatte er die Zeit auf 5 Stunden und 13 Minuten vor das Ende der Banköffnungszeiten gelegt, ausreichend also, um sich auf ein Telefonat vorzubereiten. Jetzt, halbwegs ernüchtert am Küchentisch sitzend, kam ihm das alles gar nicht mehr so großartig vor. Dieser Fritsche war ein Lackaffe, der nervte ihn eigentlich schon immer!
Außerdem: Ein bisschen Geld bekam er zum Fünfzehnten von seinen Eltern geschickt, bis dato würde er die Kohle schuldig bleiben müssen. Und Fritsche würde ihm bestimmt was erzählen von Vorschriften und Abläufen, Protokollen – und dass Ausnahmen „leider“ nicht möglich wären.

Jan überlegte, was er ihm sagen sollte, wie er ihn wenigstens bis nächsten Monat oder so vertrösten könnte. Seine Gedanken kreisten um Drohungen, die Bank zu wechseln und um jämmerliches Flehen. Das Konto sperren dürften sie ihm nicht, er hatte nur das eine. Und wegen Dreizehnzwanzich!

Die Sonne war noch nicht untergegangen, da fühlte er sich bereit. Er schritt mit leicht wackeligen Knieen – er hasste sowas wirklich! – zum Festnetztelefon im engen Flur und hielt sich den Zettel vors Gesicht, um die Nummer zu lesen. Immerhin gleich eine Durchwahl. Tipptipptipp. Tut-tut-tut.

„Berliner Sparkasse Kreuzberg, Sie sprechen mit Norbert Fritsche.“
„Jan Merkel. Sie wollten einen Termin mit mir?“
„Herr Merkel! Sehr schön, dass Sie anrufen. Ich hätte da etwas mit ihnen zu besprechen.“
„Was denn?“
„Herr Merkel, haben Sie sich schon einmal Gedanken um ihre Altersvorsorge gemacht?“
„Äh, nein.“
„Herr Merkel, da muss man sich heute frühzeitig kümmern. Sie können von vielen staatlichen Förderungen profitieren, wenn Sie bereits jetzt beginnen…“

Jan schwankte zwischen Erleichterung und Abscheu. Der ganze Stress für, ganz ehrlich, Werbung? Also eigentlich aber gar kein Stress oder wie?

„Herr Merkel, sind Sie noch dran?“
„Wie? Äh ja. Sie wollen mich bloß wegen der Altersvor…“
„Herr Merkel, es ist nicht bloß EINE Altersvorsorge. Es geht um ihre Zukunft!“
„Vielen Dank Herr Fritsche, aber ich habe kein Interesse.“
„Herr Merkel, bitte denken Sie noch einmal…“
„Nein! Vielen Dank!“

Das Telefonat war schneller beendet als es begonnen hatte und Jan fühlte sich gut. Mit Elan legte er das Telefon zurück in die Ladestation und war überglücklich, dass er doch keine Geldsorgen hatte. Also nicht so direkt, eigentlich ja schon, das versteht ihr nicht! So würde er es jedenfalls seinen Eltern erklären.

Er tänzelte zurück in die Küche und war stolz, den ersten Schritt getan zu haben. In einer Drehbewegung griff er aus dem untersten Regalfach eine frische Cola und rutschte mit seinen Hausschuhen schwungvoll vor den Kühlschrank, wobei ihn die Verletzung von seinem Wecker nur kurz schmerzvoll aufschreien ließ. Er fummelte eine Funghi-Pizza aus dem Eisfach und stellte den Backofen ein. Jetzt würde er es sich erstmal mit einem Filmchen gemütlich machen. Genug gearbeitet für heute!

Welches Ereignis kommt als nächstes auf Jan zu?

  • Seine Mitbewohnerin kommt verfrüht aus dem Urlaub. (39%, 52 Votes)
  • Er bekommt ein Päckchen. (35%, 47 Votes)
  • Er bekommt unangenehme Amtspost. (13%, 18 Votes)
  • Das Essen geht aus und er muss einkaufen gehen. (13%, 18 Votes)

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Die Geschichte von Jan (1)

Als Jan die Augen öffnete, gab sich die Sonne alle Mühe, seine Lebensgeister zu wecken. Keck strahlte sie ihm nach dem ersten Blinzeln seinerseits ins Gesicht. Jan nahm das wahr, dachte sich seinen Teil und artikulierte ihn dann auch:

„Leck mich!“

Dem Sonnenstand nach war es kurz nach Mittag und er wusste, er bräuchte allenfalls noch 3 Stunden warten, bis der dämliche Stern sich wenigstens hinter die Häuser in Berlin-Mitte verzogen hätte. Er zog seine Decke über den Kopf und stellte enttäuscht fest, dass der dünne Stoff nicht nur die Sonne durch ließ, sondern ihn zudem nötigte, dieses hässliche Blumenmuster anzustarren. Sonderangebot bei Ikea, immerhin günstig. Und mit geschlossenen Augen konnte er die Sonne – und das hässliche Blumenmuster – ja durchaus ignorieren.

Es kostete ihn keine zehn Minuten, wieder in einen ausgeprägten Tiefschlaf zu fallen. Gerade rechtzeitig, um auch vom klingelnden Wecker tödlich genervt zu sein, den er sich auf 12:47 Uhr gestellt hatte. Warum hatte er das?

Während er seinen Wecker mit einem seiner tigerpfotenförmigen Hausschuhe gekonnt vom Tisch fegte, überlegte er bereits. Was war heute? Welcher Tag überhaupt? Der 7. Februar 2012, aha. Und?

Kurz darauf stand Jan mit seinen Tigerpantoffeln im Flur vor dem Spiegel und sah sich fragend an. Irgendein abgebrochenes Plastikteil des Weckers hatte ihm beim Anziehen der Schuhe in den Fuß geschnitten. Folglich war sein Gesicht zusätzlich zu den üblichen Attributen komisch, unrasiert, müde und uncool auch noch schmerzverzerrt. Er beschloss, diesen Umstand zu ändern und schnitt eine Grimasse. Wieso bloß hatte er sich den Wecker gestellt?

Auf dem Küchentisch stand ein Glas mit abgestandener Cola, im Schrank daneben fand er eine Aspirin. Er schluckte die Tablette mit einer routinemäßigen Bewegung und verzog keine Miene, als er beim Nachspülen feststellte, dass die Cola nicht nur eklig schmeckte, sondern rund 50% Jack Daniels enthielt. Die dazugehörige Flasche überprüfend stellte er zwar nicht fest, warum er sich den Wecker gestellt hatte, wohl aber, warum er genau das vergessen hatte: Die Flasche war bis auf einen Bodensatz leer.

Während er weiter über den Umstand sinnierte, dass er sich ausgerechnet an einem Dienstag wecken ließ, kochte er sich einen Kaffee und legte sich seinen Bademantel um. Das Thermometer in seiner Küchenfunkuhr zeigte irgendwas zwischen -5 und -8°C, wahrscheinlich wäre es noch tiefer gestanden, wäre es nicht vor ein paar Monaten irreparabel beschädigt worden. Jan sah trotzdem hin und wieder darauf. Zum einen aus Gewohnheit, zum anderen um sich anschließend ärgern zu können, dass er die falschen Klamotten angezogen hatte. Der Februar war der dritte Monat in Folge ohne Arbeit und wenn man seine Freunde fragte, merkte man ihm das an. Glück für Jan, dass er sie sowas nie fragte.

Was zur Hölle sollte er an diesem eisigen Wintertag tun?

Was soll Jan jetzt tun?

  • Nach Anzeichen suchen, warum er den Wecker gestellt hat. (41%, 51 Votes)
  • Duschen! Duschen hilft immer! (36%, 45 Votes)
  • Im Bademantel nach draußen rennen und einen Schneemann bauen. (12%, 15 Votes)
  • Chillen. (11%, 14 Votes)

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Werbung oder so…

Nein, eigentlich will ich keine plumpe Werbung machen. Aber einer der Gründe, weswegen ich in den letzten Tagen nichts gebloggt habe, ist dieses Buch:

John Katzenbach – Der Professor

Ich persönlich bin ja ein großer Fan von Thrillern aller Art und liebe beispielsweise die Werke von Robin Cook, der seine Erfahrungen als Arzt in seine Arbeit mit einfließen lässt.

Inzwischen bin ich selbst fast etwas überkritisch geworden, weil ich mir jedes Mal denke, wie ich das Ganze geschrieben hätte. Nichtsdestotrotz sind die Romane von Katzenbach geil und fesseln immer wieder auf irgendeine Art. Ihr müsst nicht über meinen Amazon-Ref-Link auf die Seite gehen (was mich natürlich freuen würde), aber ich möchte Katzenbach auch einfach so allen empfehlen, die gerne mal was spannendes lesen.

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Die Geschichte von Jan (Einleitung)

Wie ich vor ein paar Tagen ja erwähnt habe, plane ich eine Fortsetzungsgeschichte. Voilà!

Na gut, das hier ist noch kein richtiger Teil davon, ich möchte das Ganze erstmal kurz erklären. Also: Ich schreibe eine Geschichte, immer abschnittsweise – als Blogeinträge. Die Geschichte heißt nun „Die Geschichte von Jan“. Auch wenn ich schon ein paar interessante Ideen hab, weiß ich wirklich noch nicht, wie lange das gehen wird und wo wir damit vielleicht mal hinkommen. Deswegen hab ich einen eher neutralen Titel gewählt, der nicht schon übermorgen nicht mehr passt. 🙂

Ich werde die Geschichte (hoffentlich regelmäßig) fortführen, und zwar unter der Zuhilfenahme von einer Umfrage immer am Ende eines Abschnitts. Dort frage ich mal wichtige Dinge zur Handlung, mal aber sicher auch Nebensächlichkeiten. Mit dieser Umfrage könnt ihr ein kleines bisschen mitbestimmen, wie es weiter geht, zumindest könnt ihr den Helden der Geschichte hier und da mal in ein Fettnäpfchen treten lassen oder dergleichen. Ich schreibe die Fortsetzung immer erst nach der Abstimmung. Versprochen!

Damit ich trotzdem nicht ewig warten muss mit dem Schreiben, ist die Umfrage aber nur einen halben Tag freigeschaltet. Wenn deswegen mal nur 5 Leute abstimmen, ist es ja nicht schlimm. Ich veröffentliche die Artikel pünktlich zur Mittagszeit, um Mitternacht ist dann die Abstimmung vorbei.

Für alle, die die Geschichte mal am Stück lesen wollen, habe ich eine neue Kategorie angelegt und die Ansicht so eingestellt, dass man in der Kategorieseite die ganzen Texte sieht und die Story so (mit etwas scrollen) am Stück lesen kann. In nächster Zeit sehe ich mal zu, dass ich noch einen Link hinbekomme, mit dem man gleich zur letzten Kategorienseite und damit zur ersten Seite des Textes kommt. Aber das ist ja unnötig, solange es erst eine Seite gibt 😉

So viel zum rein technischen Schnickschnack.

Nun zum Inhalt: Ich habe schon ein paar Ideen, aber da diese ganze Aktion für mich völlig neu ist, bin ich an Kritik immer interessiert. Also etwas mehr als ein „Laaangweilig!“ darf’s gerne sein. Auch falls jemand Ideen oder Vermutungen hat, wie es weitergehen könnte, einfach in die Kommentare damit! Ich lese mir das durch und vielleicht greife ich ja was auf. Vielleicht auch erst später mal, ich bin einfach mal gespannt, was kommt. Auch wenn ihr findet, der Abschnitt sei zu lang oder zu kurz: Sagt es. Ich werde wahrscheinlich selber ein bisschen Zeit brauchen, bis das richtige Vorgehen bei der Sache gefunden hab.

Aber ich freu mich drauf 😀

Ach ja: der erste Teil kommt heute Mittag!

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Krieg per Postwurfsendung?

Netter Schreibfehler, der mich irgendwie beim ersten Lesen verwirrt hat:

DHL = Defense Help Logistics? Screenshot: tagesschau.de via Google

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Mögt ihr Experimente?

Ich hatte vor einiger Zeit schon eine ganz lustige Idee. Also zumindest glaube ich, dass sie lustig werden könnte. Ich könnte im Rahmen meines Blogs eine Fortsetzungsgeschichte schreiben. Das alleine ist irgendwie noch nicht sonderlich spannend, zugegeben. Aber ich dachte darüber nach, am Ende jedes Kapitels, jeder Seite, also nach einem bestimmten Teil der Geschichte mehrere Möglichkeiten vorzugeben, wie es weiter gehen soll, über die ihr als Leser dann abstimmen dürft. Nicht so, dass ich die Handlung schon im Voraus benenne, sondern vielleicht dem Helden der Geschichte eine Entscheidung abverlange. Oder mal übers Wetter oder den Schauplatz des nächsten Kapitels abstimmen lassen.

Die Idee dahinter ist, dass auch ich zu Beginn noch nicht so recht weiß, was am Ende daraus wird. Und je nachdem, wie clever ich die Fragen wähle, euch mit einbeziehe in die Entwicklung des Ganzen.

Ich schreibe gerade recht viel auf unterschiedlichen Plattformen. Ein neues Großprojekt kann ich eigentlich nicht gebrauchen. Aber immer nur kleine aufeinander aufbauende Geschichten sind ja nichts weiter als Blogeinträge, die kann man ja immer mal zwischenschieben. 🙂

Ich würde dann hier eine neue Kategorie anlegen (und den Beginn direkt verlinken), sodass man bei Bedarf die ganze Geschichte ohne den Rest des Blogs mitverfolgen kann. Entweder mir fällt nicht viel ein und es wird am Ende eine dreiteilige Kurzgeschichte – oder aber es läuft richtig gut und am Ende kommt vielleicht ein geiler ellenlanger Roman dabei raus. Wer weiß? Ich wie gesagt noch nicht. Aber ich hätte Lust darauf, es zu versuchen. Wie findet ihr die Idee? Schließlich passt es nicht so wirklich in den bisherigen Blog – NOCH eine neue Seite will ich gerade allerdings nicht wirklich an der Backe haben. Ich vertraue auf eure Weisheit 😉

Sollen wir das mit der Fortsetzungsgeschichte angehen?

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