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Arbeitsplatz für Nachtblogger (2)

Vor fast genau 2 Jahren habe ich so ein Foto unter so einer Überschrift schon einmal gepostet:

Ein Nachtarbeitsplatz außerhalb des Taxis, Quelle: Sash

Ein Nachtarbeitsplatz außerhalb des Taxis, Quelle: Sash

Ich spüre in mir die Versuchung, mich darüber zu beschweren, dass ich damals wie heute keine vernünftige Kamera dafür habe – aber in Anbetracht der Freude lasse ich das mal sein.

Es mag Einimpfung der christlich geprägten Gesellschaft um mich herum sein, aber immer wenn es draussen ein wenig dunkler wird, die Temperaturen kälter, die Straßen nasser – dann fühle ich mich genötigt, gelegentlich Kerzen aufzustellen für den eigenen Seelenfrieden und die beinahe  festliche Stimmung an meinem PC zu genießen.

Ich hab schon ein paar Artikel für den Taxiblog runtergerockt und hab irgendwie das Gefühl, dass es meinetwegen nicht mehr hell werden bräuchte dieses Jahr. Aber da bin ich Nachteule sicher ziemlich alleine…

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Wecker mit Startguthaben

Ich hab mich ja neulich gefragt, ob die bei Vodafone nicht einen an der Klatsche haben, mir zufällig ausgerechnet nach dem Bestellen einer neuen SIM-Karte eine Prepaid-Karte mitzuschicken.

Die bösen Worte nehme ich besser zurück, denn einmal mehr kann sich ein Konzern freuen, den Bedarf der Kunden richtig eingeschätzt zu haben.

Telefonieren wird mit dem Ding natürlich keiner. Nicht nur, dass ich nach wie vor ein Wenigtelefonierer bin: Sowohl ich als auch Ozie haben unsere Verträge, und damit telefonieren wir günstiger bis umsonst, und ich werde niemandem ein Handy, das auf meinen Namen läuft, mitgeben.

Aber jetzt ist bei Ozies Handy – das ansonsten sehr gut funktioniert und nicht unbedingt ersetzt werden muss – ausgerechnet die Weckfunktion ausgefallen. Wie auch immer das geht… und dank der prima CallYa-Karte kann sie jetzt parallel mein altes Handy (das mit dem defekten Lautsprecher) als Wecker benutzen.

Insofern sage ich: Danke Vodafone!

Das ändert nix daran, dass sie gerade eine Mail mit der etwas galanter formulierten Forderung „Mach billiger, oder ich weg!“ erhalten haben. Aber das ist eine andere Geschichte und hat nix hiermit zu tun. 🙂

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Eine Anfahrt, die ist teuer; eine Anfahrt, die ist schön…

Ich bin ein fauler Sack. Die Lorbeeren ob des gewonnenen Gerichtsverfahrens gegen meinen Ex-Vermieter sind längst ihrer Vergänglichkeit anheim gefallen, und wir haben bisher immer noch keinen Antrag auf Kostenfestsetzung auf den Weg gebracht. Aber gut Ding will Weile haben…

Im Gegensatz zu heiteren Blogbeiträgen fließen mir gerichtstaugliche Schreiben nicht so locker aus den Fingern. Aber in den letzten paar Stunden haben Ozie und ich uns dann doch mal rangesetzt und geschaut, was von unseren Auslagen wir eigentlich geltend machen können. Dass dabei eine ordentliche Summe rauskommt, war im Prinzip klar. Das Verfahren fand in Stuttgart statt, insofern ist schon die Anfahrt jeweils teuer und zeitraubend gewesen, und in Kombination mit Tagegeld, Verdienstausfall und Übernachtungspauschalen könnte da am Ende eine wirklich knuffige Stange Geld bei herauskommen, über die sich unser werter Dieter sicher dreifach ärgern wird.

Mit allen Auslagen für Gericht und Zeugen kommen wir im Optimalfall auf einen Betrag von rund 1.500 €. Das sind 150% des Streitwertes 🙂

Das ist zweifelsohne völlig unverhältnismäßig. Aber wahr.

Es war ja nicht meine Idee, ein aussichtsloses Verfahren zu führen, bei dem die gegnerische Partei einen Anreiseweg von nahezu 700 km hat. Wie geil wäre die Auflistung erst, wenn wir auch noch einen Anwalt hätten?

Die Geschichte mag jetzt auch noch mit Widerspruch hier und Einwand da ein bisschen hin und her gehen. Das ist ok. Vielleicht fallen auch ein oder zwei Tage Verdienstausfall weg und der Betrag verringert sich etwas, mal sehen! Aber ich bereue es irgendwie schon wieder, die Gesichter unserer Lieblingsverschläfer in Stuttgart nicht zu sehen, wenn sie das entsprechende Schreiben aufmachen…

Ach ja, und bei aller Freude über den winkenden Reichtum: Das sind alles Kosten, die im letzten Jahr, oder Anfang des jetztigen aufgelaufen sind. Den Gegenwert in Form zweier Kurzurlaube haben wir auch schon genossen. Das ist nur ein klitzekleiner Bonus, ein Zuckerchen, ein gemeiner Seitenhieb, ein Schlag mitten in die Fresse. Kurz: Ein Riesenspaß! 😀

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„Kundenservice“

Ich hab bei Vodafone vor ein oder zwei Wochen eine neue SIM-Karte bestellt. Die alte ist inzwischen 2 Jahre alt und wohl ein bisschen abgenutzt, so dass sie gelegentlich vom Handy nicht erkannt wird, was dann logischerweise Ärger in Form von keinerlei Verbindung nach sich zieht. Wer sich mal die Mühe gemacht hat, über das Prinzip eines Handys nachzudenken, wird erkennen, dass ein Handy ohne Verbindung nur noch eingeschränkten Nutzwert hat, und so hielt ich das für eine gute Idee.

Die geschätzten 24 Stunden in der Hotline-Warteschleife hab ich wohlbehalten überstanden, wenn auch nur dadurch, dass wir reichlich mit Essen gesegnet sind, für dessen Zubereitung eine Hand genügt. Es war überraschenderweise auch gar kein Problem, eine neue Karte (auch kostenlos) zu erhalten, alles schön easy.

Nachdem ich nun die Post der letzten Wochen mal nach nützlichem überflogen habe, ist mir die Geschichte auch wieder eingefallen, und ich hab mir gedacht, ich ziehe das jetzt einfach durch. Wird ja kein Act sein.

Ich öffne also den ersten Brief von Vodafone, und siehe da: Eine Karte, eine PIN, alles also super! Glücklicherweise ist mir aber noch vor dem Einlegen aufgefallen, dass dies keineswegs die von mir angeforderte Karte war, sondern eine CallYa-Karte mit der ich zu super-tollen Tarifen telefonieren kann, die alle eines gemeinsam haben: Im Gegensatz zu meiner Flatrate will ich sie nicht haben.

Im zweiten Brief fand ich dann die richtige Karte, und es hat auch alles problemlos funktioniert mit dem Ändern. Aber bezüglich des ersten Briefes frage ich mich dann schon, ob das der gezielte Versuch war, unachtsamen Kunden noch was unterzujubeln… seltsam ist es jedenfalls, dass der Schrieb ausgerechnet jetzt kam!

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Aller Anfang ist schwer

Ui, eine Quasi-Blogpause.

Hier war nicht wirklich was erwähnenswertes los in den letzten 48 Stunden. Ich kämpfe nach wie vor ein bisschen mit meinem neuen Betriebssystem. Grundsätzlich läuft alles, und ich bin froh, dass ich bei den meisten Dingen nicht einmal meine Einstellungen neu vornehmen musste, weil das alles übernommen wurde.

Andere Dinge sind seeeehr kurios. Offenbar als Wechselgrund für Mac-Kunden haben die Designer bei Ubuntu nun standardmäßig die Fensterschaltflächen nach links verlegt. Finde ich mal eine ziemlich gewagte Geschichte und hab es auch gleich rückgängig gemacht. In die neuen Netzwerkeinstellungen musste ich mich auch erst mal reinpfriemeln. Immerhin muss ich jetzt nicht mehr manuell nach jedem Neustart meine DNS-Server umstellen. Dafür hatte ich vorher dank nach wie vor unklarer Umstände plötzlich gar keine Verbindung mehr. Und bis ich da überhaupt reingekommen bin, eben einen Tag Internet bei ISDN-Speed. Lecker. Andere Änderungen gefallen mir recht gut, aber Grafikkarte und Monitor ist nach wie vor irgendwie ein Knackpunkt. Naja, vorerst kann ich wenigstens wieder durch die Gegend netzen 🙂

Ansonsten genieße ich meinen freien Tag und sorge nebenbei dafür, dass bei den Taxisachen in den nächsten Tagen was nachkommt.

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Systemwechsel

Ich bin ja in den 2 Jahren, in denen ich jetzt als Hauptsystem Linux verwende, keineswegs zum absoluten Anhänger geworden. Ich hab immer noch keinen Bock gehabt, mich damit zu befassen, weswegen Ubuntu es nicht hinkriegt, die Grafikkarte in allen Lebenslagen korrekt anzusprechen, und ich deswegen keine Videos im Vollbild (ohne Ruckeln) ansehen kann. Aber das ist ok. Serien laufen hier und da im Fenster, und für gemütliche Filmeabende und Zockereien hab ich noch ein altes Redmonder Betriebssystem auf einer zweiten Platte. Kurz gewechselt, gut ist.

Aber was den sonstigen alltäglichen Kram angeht, möchte ich hier doch mal die Usability von Ubuntu loben. Während ich diese Zeilen schreibe, aktualisiere ich gerade auf die aktuelle Version, bzw. der PC zieht gerade das knappe Gigabyte dafür aus dem Netz. Während kleinerer Systemaktualisierungen war ich schon so oft online, hab nebenher dies und das gemacht, und immer hat alles stressfrei funktioniert. Einfach so im Hintergrund…

Wenn ich nicht gelegentlich irgendwelche Mainstream-Zockereien mögen würde, könnte ich echt auf mein altes XP verzichten. Anfänglich hat mich der Wechsel im Alltag auch vor so manche Aufgabe gestellt, aber seit ich meinen PC sowieso ganz spießig nicht um seinetselbst Willen nutze, sondern um etwas daran zu machen – was meistens schreiben bedeutet – bin ich wirklich zufrieden damit.

Nun ja, jetzt kommt dann wahrscheinlich ein kleines bisschen Umgewöhnung mit der neuen Version, aber das ist ja letztlich auch oft toll. Sorgen mache ich mir eigentlich keine… und das ist in Anbetracht eines neuen Betriebssystems schon sehr verwunderlich, muss ich sagen 🙂

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Zeitmessung

Ich mache mir Gedanken über die Ausstattung von BVG-Trams, seit ich gerade gesehen hab, dass der Fahrer eine Armbanduhr über seine Armaturen ausgebreitet liegen hatte. Sollte das anderswo auch so sein, könnte das so manche Verspätung erklären…

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