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Nee, wat geil!

Vorher kam endlich ein inzwischen lang ersehntes Päckchen aus der Schweiz. Eines meiner Lieblingsgeschenke dieses Jahr. Musste ich natürlich gleich fotografisch festhalten, um meinem Dank grafischen Ausdruck zu verleihen:

„Mami, Mami, der Scheinwerfer tropft!“ Quelle: Berliner Wasserwerke

Ich hatte zunächst ein paar Bilder mit Ozie unter der Dusche aufgenommen, aber da konnte man die Farben nicht so gut sehen – und ich zeige euch ja stets nur die besten Bilder … 😉

PS: Super-Feature an dem Teil: Das rote Licht scheint abzufärben. Wenn man 5 Minuten auf rot duscht, ist die Haut danach rot. Cool!

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O Du Schreckliche …

Weihnachten. Eine süße altertümliche Geschichte über Mord, ungewollte Schwangerschaften und geistgläubige Wanderer. Das erklärt zwar nur bedingt, weswegen unser Viertel jetzt bei Dunkelheit aussieht wie eine Alienbasis, aber auch daran gewöhnt man sich. Dafür erfreuen sich dicke alte Männer im Dezember enormer Beliebtheit und Geschenke gibt es auch noch.

Ich selbst habe noch positiv anzumerken, dass mir die vereisten Straßen eine enorme Freude sind und ich auch geschäftlich ganz gut wegkomme dabei, weil durch die zahlreichen Weihnachtsfeiern endlich auch die Leute wieder saufen, die eigentlich schon längst trockene Alkoholiker und damit keine nennenswerte Nacht-Taxi-Kudschaft mehr waren.

Und ich selbst? Versaubeutele mir zumindest dieses Wochenende alles, was nur irgend möglich erscheint. Ich schlafe schlecht und wache zu Zeiten auf, in denen ich normalerweise ins Bett gehen würde. Das ist eventuell meiner neuen Matratze geschuldet. Seit rund 10 Jahren habe ich eine Liegestatt bevorzugt, deren Härtegrad auf einer Skala von 1 bis 5 ungefähr 8,7 entsprach und deren vorsichtiges Auffüllen mit Tomatensuppe und Cola in der vergangenen Dekade offenbar zu irgendwelchen Reaktionen geführt hat, die etwas sehr betäubendes ausstrahlen. Ganz so ist die neue nicht. Ob es daran liegt – oder an der zu warmen Winterdecke – wer weiß es schon?

Dass ich für die Arbeit zu müde bin, ist dabei eher ein finanzielles Problem. Trotz gewisser Annäherungen an die Leistungsgesellschaft wäre ich durchaus bereit, meine Lohnarbeit durch Dinge zu ersetzen, die ich auch im Halbschlaf kann. Insbesondere Sex, essen, bloggen und fernsehen sehe ich als heiße Anwärter auf die Stelle als aussichtsreicheste Hauptbeschäftigung.

Garniert wird das Ganze allerdings durch wirklich unschöne Zahnschmerzen. Also die bösen, die bis ins Gehirn ausstrahlen und einen in Versuchung kommen lassen, den Kopf nach erfolgreichem Spritzen illegaler Betäubungsmittel in Eiswasser zu halten und Gedanken zu formulieren wie dass wir ja ohnehin alle sterben müssen. Traurig daran ist vor allem, dass das just jetzt passiert, da ich mich endlich mal in regelmäßiger zahnärztlicher Behandlung befinde und so langsam sogar dem Termin eines Extraktions-Marathons näherrücke, nach dessen Ende ich meinem halben Wohnblock Zahnschmerzen bescheren könnte, indem ich alle Nachbarn mit meinen gezogenen Beisserchen bewerfe.

Und ich – immerhin seit mehreren Jahren quasi beschwerdefrei mit schlechtem Gebiss lebend – habe natürlich beschlossen, den Eingriff (der mir mindestens eine Woche Krankschreibung garantiert) erst im Januar vorzunehmen, wenn die durchschnittliche Taxischicht auch nicht mehr als Schmerzen einbringt.

Vielleicht bin ich ein Opfer des guten alten Murphy, der offenbar alles schiefgehen lässt, was schiefgehen kann. Und um zum Ausgangspunkt zurückzukehren: dieser Vollarsch hat wahrscheinlich auch Maria geschwängert. Das ist zumindest momentan meine Theorie.

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Mahlen nach Zahl…*hatschi*

Was außer „Danke!“ soll ich eigentlich sagen? Einige Leute haben ihre (Vor-)Weihnachtseinkäufe tatsächlich über meinen Amazon-Link getätigt. Das tut zwar sicher niemandem weh, aber ich bin ja nicht der einzige, der darum bettelt 😉

Noch mehr aber hat mich gefreut, dass einige Leser mal wieder meinen Wunschzettel geplündert haben. Ich kann zu all den Büchern bisher gar nichts schreiben, weil hier inzwischen mehr als nur ein paar ungelesen herumliegen. Das wird dauern. Diejenigen, die die pragmatischsten Geschenke gemacht haben, dürfen aber meinen ganz besonderen Dank einsacken, denn es ist wirklich schön, mal ein paar Detailprobleme hier in der Wohnung anzugehen. So sind der Block, die Kühlschrankeinlage und die Steckdose z.B. mit besonderer Freude ihrer Verpackung entledigt worden. 🙂

Die Wandaufkleber werden erst in den nächsten Wochen ihren Weg an die senkrechten Betonplatten unseres Wohnsilos finden, der Akku leistet meinem Handy jetzt schon gute Dienste. Der Duschkopf ist nicht angekommen, da frage ich mal bei Amazon nach.

Heute aber haben wir dann erstmals die Kaffeemühle eingeweiht. Und zwar wie versprochen: nicht mit Kaffee!

Ein Löffel davon, und selbst eine Wassermelone spuckt Feuer! Quelle: Sash

Eine (vorerst) letzte Zwischenernte der Fuoco-Chilis hat mit einem kleinen Umweg über den Backofen den Weg der geringsten Grobkörnigkeit angetreten. Und zwar schnell und problemlos. Für diese Möglichkeit auch noch mal herzlichen Dank!

Wie schon mal irgendwo erwähnt: in meinen Augen ist das alles angenehmer niederschwelliger Luxus, den ich mir aber nicht leisten könnte oder wollte, wenn es euch nicht gäbe. Ganz im Ernst: euretwegen sieht es hier an manchen Ecken nicht mehr ganz so „originell“ aus wie in meiner alten WG. Ey, ehrlich Leute: Internet, Kostenloskultur, hach! 😀

Danke.

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Dieses „Internet“ …

Kurze Wasserstandsmeldung von mir:

Alles in bester Ordnung soweit, ich bin bloß wie üblich mit diesem und jenem beschäftigt. Dieses Mal eben auch mit jenem. Ich lese gerade von Anfang an den Web-Comic „Das Leben ist kein Ponyhof“ von Sarah Burrini durch und empfehle euch das hiermit auch.

Und (nach viel zu langer Zeit) darauf gestoßen bin ich natürlich über einen anderen Blogger, in diesem Fall über den Lieblingsastronomen des deutschen Internets, Florian Freistetter.

Manchmal glaube ich, ich habe großes Glück mit meiner Filterbubble. 🙂

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Ein bisschen PR (Serienjunkie 2)

Ich bin ja immer ein bisschen langsam, was tolle Dinge angeht. Ich lasse mich manchmal nur widerwillig von schönen Sachen überzeugen und entdecke Trends in der Regel dann, wenn sie schon wieder uncool sind (was durchaus auch einen Reiz hat, aber man prahlt dann halt besser nicht damit!).

Die etwas länger anwesenden Leser wissen ja, dass ich inzwischen ein Serienjunkie bin. Wenngleich ich nach wie vor Literatur und Film wesentlich eher als meine wahre Liebe betrachten würde – Serien nehmen doch inzwischen einen Großteil meiner Sehgewohnheiten vor dem Bildschirm ein. Natürlich nach Blogs, Twitter und dem Netz im allgemeinen.

Serien sind einfach zu einer weiteren Kunstform geworden, die ich sehr zu schätzen gelernt habe. Sie sind natürlich anders als Filme, bieten aber so viel Spielraum für die Macher, auch komplexeste Handlungen angemessen umzusetzen und die Charaktere tiefer zu zeichnen, weiter zu entwickeln, als das in maximal 3 Stunden Kino machbar wäre. Im oben verlinkten Artikel sind ein paar Serien genannt, die ich allesamt empfehlen kann, aber es ist ja auch neues passiert. Momentan warte ich natürlich auf die nächste Staffel „Dexter“, neue Folgen von Eureka und fiebere dem Ende der fünften und letzten Staffel „Breaking bad“ entgegen, wobei man die Serie nach der vierten auch hätte beenden können. Dennoch fantastische Unterhaltung mit Tiefgang – aber da erzähle ich nichts neues. Hier greift das oben erwähnte.

Vor allem aber sehe ich derzeit mal eben im Schnelldurchlauf „Parks and Recreation“ an. Da habe ich die Hoffnung, dem ein oder anderen noch was neues zu erzählen, da die Sendung hierzulande nur im Pay-TV läuft.

Das hab ich natürlich nicht, aber bezüglich Serien muss ohnehin mal ein Rant raus an die deutschen Medien:

Geht’s noch?

Mal abgesehen davon, dass man es offenbar in Deutschland kaum schafft, wirklich neue und gute Serien zu produzieren: Die Crème de la Crème der internationalen Serien wird hier im Fernsehen mit teils Jahren Verspätung verhackstückt durcheinander mit alten Folgen gesendet, teils ohne festen Sendeplatz, die Handlung völlig egal! Ein Programm, das geradezu darauf abzielt, bloß das Klientel zu bedienen, das sich mittags beim Bügeln schon betrinkt und denen es scheißegal ist, was da gerade läuft, so lange nur irgendwas Geräusche und lustige Farben macht. Mir persönlich kann das wurscht sein, ich nutze dann halt illegale Angebote wie serienjunkies.org, aber es ist eine Frechheit sondersgleichen gegenüber den kreativen Machern dieser Meisterwerke, denen ich das Geld wesentlich lieber zukommen lassen würde als irgendwelchen Filehostern. Nun aber genug davon …

Ich wollte wirklich einfach gerne Parks and Recreations lobend erwähnen! Ich habe in letzter Zeit selten so gelacht über etwas! So sehr, dass ich trotz fantastischer Synchronisation inzwischen die englischen Folgen anschaue, weil es davon einfach schon 2 Staffeln mehr gibt. Ich finde den Mockumentary-Stil fantastisch, bin aber als zartbesaitetes Wesen bei Stromberg trotz der Genialität vor Fremdscham fast gestorben. P&R ist da nicht ganz so schlimm, wenngleich der Reiz auch hier daraus entsteht, dass die Protagonisten gleichermaßen überambitioniert und hoffnungslos überfordert oder dämlich rüberkommen. Der Humor reicht von extrem flach bis anspruchsvoll, eigentlich sollte jeder irgendwann mal lachen müssen. Ich erteile nicht gerne Befehle zum Lesen oder Ansehen, das hier kann aber als solcher verstanden werden. Und lasst mich wissen, was ihr dazu sagt!

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Nicht meine Welt!

Während ich noch darauf warte, ob aus der Schufa-Geschichte irgendwas wird und ich allgemein den gängigsten Debatten zum Thema Datenschutz lausche, habe ich in den letzten Tagen doch auch mal wieder über das schöne Wörtchen Privatsphäre nachgedacht. Privatsphäre – ein Wort, dass man weder sonderlich schnell tippen, noch sagen kann, geschweige denn verstehen und beschreiben.

Ich hab im Laufe der letzten Dekade gelernt, wie individuell der Begriff aufgefasst wird. Ich als Betreiber zweier Blogs und Unterhalter mehrerer Social-Media-Profile ordne mich immer ziemlich vorschnell in die Post-Privacy-Ecke ein. Mein Mitteilungsbedürfnis ist groß und die Schamgrenze niedrig. Den ein oder anderen flüchtigen Besucher mag das irritieren, die meisten regelmäßigen Leser werden wissen, dass ich das bei allen beiläufig erwähnten Details nicht mache, um dem Ausverkauf meiner Persönlichkeit Vortrieb zu leisten. Ich erzähle gerne, und mit der Zeit weiß man eben, was ich gerne esse, welche Schuhgröße ich habe und wie meine politische Meinung ist. Ich weiß, dass ich das alles erzähle und ich bilde mir ein, dass der Austausch über dieses und jenes sehr fruchtbar sein kann und man neue Dinge, Meinungen und Sichtweisen aufgezeigt bekommt. Und das beileibe nicht mit dem Dampfhammer, wie einige Trolle es natürlich versuchen, sondern auf dem wunderbarsten Weg, sich Dinge zu erarbeiten: mittels zwischenmenschlicher Kommunikation. Ob nun per Taste oder Wort – geschenkt!

Und – wie ich beim Schufa-Artikel schon geschrieben habe – ich habe großes Verständnis dafür, dass es anderen Menschen anders geht. Ich kann zwar nicht mehr nachvollziehen, wieso Anderen sowas belangloses wie ihr Einkommen peinlich sein kann, aber natürlich gestehe ich jedem das Recht darauf zu, Teile seines Lebens und seiner Person vor den Blicken der Öffentlichkeit geheim, privat zu halten. Das ist wichtig und ob ihr’s glaubt oder nicht: ohne könnte auch ich nicht leben! Ich hab nur andere Grenzen.

Eine der wichtigsten Grenzen ist  meine Wohnung. Es geht gar nicht darum, dass es hier oft unaufgeräumt und dreckig ist – das dürft ihr ruhig wissen. Ich hab vorher die letzte saubere Gabel zum Essen benutzt und noch keine neue Spülmaschine angestellt, aber wayne? Ich bin unordentlich und steh dazu – und so schlimm, dass man es nicht wieder aufräumen könnte, isses dann ja auch nicht. Nein, die Wohnung ist mein Rückzugsraum, der Platz, an dem ich alleine bestimme, wen ich wie weit an mich heranlasse. Ich habe beruflich mit Menschen zu tun, ich muss notgedrungen auch mal raus zum Einkaufen und für andere Erledigungen, hier aber bestimme ich, welche Telefonate ich entgegen nehme, welchem Klingelnden ich öffne und erst recht, wer hier eintreten darf.
Vielleicht sind das psychologische Nachwirkungen der Hausdurchsuchung vor 6 Jahren, vielleicht ist es auch einfach nur verständlich, weil ich sonst so offen und überall verfügbar bin – und das by the way gerne. Ich meine, hallo – ich tracke mich freiwillig bei der Arbeit mit GPS!

Wenn ich darüber schreibe, dann erwähne ich gerne Heizungsableser und vielleicht auch mal nerviges Geklingel von Paketboten. Wirklich wirklich schlimm aber sind Vertreter.

Natürlich, in erster Linie sind es arme Schweine. Was für eine Scheiße die sich täglich an gelogenen Ausreden anhören müssen, will ich gar nicht wissen. Aber egal ob es jetzt um Staubsauger, Spendenbeteiligungen oder illegale Abzockerfallen geht – ich hasse sie alle!

Natürlich, die meisten gehen ganz ehrlich und aufrichtig ihrem Job nach und es wäre mir sogar egal, 20 € mehr für ein Küchengerät zu zahlen, wenn es mir nach Hause geliefert wird und ein kompetenter Verkäufer mir dazu Rede und Antwort liefern kann. Ich verstehe auch, dass sie ihre Arbeit machen müssen, habe ein gewisses Verständnis für erfolgsbasierte Bezahlung und bin sowieso ein lieber und umgänglicher Mensch. Aber ich hasse sie. Alle.

Denn ich weiß auch, dass mein Überrumpeltfühlen, meine fehlende Vorbereitung und mein Wunsch, Leute vor meiner Türe schnell wieder loszuwerden, Teil des Geschäftsmodells sind.

„Lieber schnell bezahlen oder unterschreiben, dann ist er schnell wieder weg!“

Ich bin ja nicht der einzige, der sich das denkt.

Aber natürlich mache ich es nicht. Kein einziges Mal. OK, wenn jemand eine Bargeldspende erbittet – das Kleingeldglas steht im Flur. Bitte, danke, ciao auf nimmer Wiedersehen! Alles in allem lernt man aber doch schnell, dass eigentlich kein Klingeln an der Türe wirklich wichtig ist. Man macht mal eine Ausnahme für die Kinder an Halloween, aber das ist ja letztlich auch eher sowas wie angekündigter Besuch.

Wie gesagt: es ist nicht einmal der kommerzielle Aspekt, der mich so nervt. Es ist einfach nur das Eindringen in mein Leben, ja, meine Privatsphäre eben. Eine Welt mit Haustürbesuchen ist nicht wirklich meine Welt. Die anderen scheinen allerdings gerade ausverkauft zu sein. Und ich glaube kaum, dass eine solche Welt dann ausgerechnet an der Türe vertickt wird. Am Ende sitzt man da, bloggt drüber und denkt sich:

„War das jetzt wieder zu privat?“

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Altersweisheit?

So, 31 Sonnenumrundungen hab ich schon mitgemacht. Das wichtigste – nämlich mich trotzdem jedes Jahr auf den Winter zu freuen – hab ich noch nicht verlernt, aber hier und da lässt die Unvernunft schon auch mal nach.

Wer mich ein bisschen kennt, weiß, dass ich kein Geiz-ist-geil-Typ bin. Deswegen komme ich dennoch nicht umhin, gelegentlich nach dem Geld zu schielen. Einfach, weil’s hier nicht in großen Haufen rumliegt und ein weiteres ungelöstes Paradoxon der Gesellschaft ist, dass ausgerechnet Notenpressen sackteuer sind.

Wie so ziemlich jeder weiß, der schon mal einen Blick auf den Header dieses Blogs geworfen hat, wohnen wir hier in Marzahn recht günstig, aber die aktuellen Preisentwicklungen bei Mieten in Berlin geht selbst hier nicht an uns vorbei. Auch dieser Stadtteil entwickelt sich, es wird viel gebaut, renoviert und die Mieten steigen. Wir wohnen nun seit knapp über 5 Jahren hier und haben kürzlich unserer zweiten Mieterhöhung zugestimmt.

Nun aber zur Unvernunft. Als wir hergezogen sind, hatten wir noch einen Mitbewohner und überhaupt haben wir mit dem Umzug in die wesentlich günstigere Bude sicher manchmal wie die Axt im Walde gelebt. Das gibt sich mit der Zeit. Man wird eben etwas vernünftiger und denkt auch mal drüber nach, ob dieses oder jenes jetzt wirklich sein müsse. Und tatsächlich hat sich das gelohnt – unsere Nebenkosten sinken bislang jedes Jahr ein wenig. Ohne dass es uns gefühlt schlechter geht. Wir haben nach wie vor eine warme Wohnung, die PC’s sind schneller geworden, der Fernseher größer und es brennt immer noch nachts das Licht.

OK, der Auszug jenes Mitbewohners, der die Heizung auf 5 stellte, die Luft mittels Vorhang direkt aus dem Fenster leitete und dann in den Urlaub fuhr, hatte enormen Einfluss auf die Kostenentwicklung.

So kam es dann, dass ich zum Geburtstag nicht nur 200 € Rückzahlung bekam, sondern wir trotz gestiegener Miete den monatlichen Dauerauftrag an die degewo um 5 Euro senken konnten, womit wir unterm Strich und selbst ohne Einbeziehung der Inflation hier billiger leben als bei unserem Einzug.

Nein, Geld rechtfertigt sicher nicht alles. Aber für Vernunft mal entlohnt zu werden, schadet sicher auch nicht. Schlimm genug, dass das meistens nur im Kleinen funktioniert.

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