Category Archives: Vermischtes

Wenn der Postmann dreimal klingelt…

Nun, eigentlich hat er nur zweimal geklingelt. Dazu war es nicht die Post, sondern PIN. Geweckt hat es mich dennoch. Und, hat es sich gelohnt? Kann man sehen wie man will. Mein Name ist falsch geschrieben auf dem Brief, was mich verwundert, denn es handelte sich um… unsere Telefonrechnung. Eigentlich ist es eine Nachfrage wert, weswegen sie meinen Namen nach Ewigkeiten mal falsch schreiben. Wollte da jemand mal was neues ausprobieren?

Aber das ist nur eine Besonderheit dieser Telefonrechnung. Ich hatte eigentlich eine Mahnung erwartet, weil sie letzten Monat das Geld nicht einziehen konnten.

Die Kosten für den nicht erfolgten Einzug haben sie auch auf die Rechnung gesetzt. Den Betrag der letzten Rechnung allerdings nicht. Also ich warte jetzt mal auf die Mahnung… Aber es geht noch weiter!

Die Telefonkosten sind bei uns ein leidliches Thema. Alle vertelefonieren wir Unmengen aufs Handy [/Ironie], und so kommt dabei eine faszinierend hohe Gesprächsabrechnung von 20,60 Euro zusammen. Dabei nimmt über die Hälfte schon alleine ein einzelnes Gespräch von Ralf ein. Wer (außer denen, die bei so dubiosen 0900er-Nummern anrufen) hatte schon einmal eine Rechnung, bei der ein einzelnes Gespräch 60% der Kosten ausgemacht hat? Ich find das absurd. Das war es aber immer noch nicht!

Jetzt erstatten sie uns noch einen Einrichtungspreis – warum immer wir den zahlen mussten – der uns damals kurz nach dem Umzug eine abnorme Rechnung beschert hat. Alles in allem keine normale Rechnung, vor allem, wenn man dann irgendwie hiervon die Mehrwertsteuer erstattet wird, da kommt dann Betrag x, und wenn man es dann mit Pi quadriert, erfährt mann, wie alt seine Oma wird – oder so… war mir erstmal zu hoch. Ach ja, Fazit:

Quelle: Sash

Quelle: Sash

Ich muss gestehen, dass es zwar nicht schön ist, wegen der Telefonrechnung geweckt zu werden, aber wenn man dann erfährt, dass sie bei minus 26 Euro liegt…

 

Niedrigste WG-Telefonrechnung ever!!!

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Urlaubsblog (3)

Ok, Ok, das mit der Uhr hab ich hinbekommen. Mich verwirren hier in Vista immer noch die ganzen ewigen Warnungen und Hinweise und seltsamen „benutzerorientierten“ Sortierungen. Auf der anderen Seite ist das für diesen Computer wahrscheinlich das Beste.
Für mich persönlich wäre ja ein Betriebssystem optimal, das von der Bedienbarkeit Win98 entspricht, von der Optik Vista und von der Stabilität XP. Dann wäre ich zufrieden. Ich bin ja nun wirklich niemand, der allzu tief in die Materie Computer vorgedrungen ist, aber bei Win98 konnte ich irgendwie sagen, ich kenne mich dort aus. Das hab ich bis zum Introscreen personalisieren können, und wusste bei jedem Scheiss, wie man ihn an oder ausstellt. Notfalls hab ich auch in der Registry rumgepfuscht. Mein System hat’s ja dann irgendwie doch immer überlebt. Aber gut, was rede ich hier? Die meisten Grenzen zwischen Usern laufen ja eher zwischen den verschiedenen Herstellern, da bin ich sicher eher eine Ausnahme. Ich geb zu, dass ich mich an Windows gewöhnt habe, und aus Faulheit auch genieße, dass es so kompatibel zu allem ist, was ich so brauche.
Naja, genug der konterrevolutionäen Phrasen in meinem Blog. Was gibt es sonst so? Neben mir hat sich gerade eine riesige Schublade mit Süßigkeiten geöffnet, und ich bin nicht sicher, ob ich dem noch lange widerstehen kann. Wobei die Kässpätzle schon noch einen Großteil des Magens füllen. Man wird sehen.

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Urlaubsblog (2)

Nun, wie immer im Urlaub vergeht die Zeit recht flott. Ich hab heute wieder einiges gelernt, und das nicht nur bezüglich meiner baldigen Prüfung, sondern auch mal außer Haus. Ich war mit dem hier ansässigen Teil meiner Family im Aeronauticum in Nordholz, was zugegebenermaßen ein interessanter Ausflug war. Ich als Freund von „Ironie des Schicksals“-Geschichten bin sogar hier fündig geworden. Auf einer Infotafel zu einem Gedenkstein für die Toten der Luftschifffahrt im Aeronauticum ist vermerkt, dass zur Einweihung (der Erweiterung) des Gedenksteins ein Glückwunschtelegramm der… (*lautlach*) Hindenburg einging. Angeblich handele es sich sogar um das letzte Telegramm derselben. Ich hab das bisher nicht bestätigt gefunden, aber wenn es so war, dann ist der Lacher gelungen.
Nach doch recht langer Abstinenz bin ich dann zudem wieder einmal selbst Auto gefahren. Ach, was für eine Erlösung. Meine Begeisterung werden nicht alle nachvollziehen können, aber als Fahrer auf dem Trockenen zu sitzen, ist auf Dauer irgendwie etwas absurd. Dann hab ich heute lecker Kässpätzle gefuttert – warum auch immer ich das ausgerechnet in Cux mache – und einen geruhsamen und lernlastigen Tag verbracht.
Ach so, hat eigentlich jemand eine Ahnung, wie man die Uhr bei Vista umstellt? Ich hab’s bisher nicht hingekriegt. Irgendwie bin ich für diese modernen Betriebssysteme wohl nicht gemacht…

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Urlaubsblog (1)

Hallo allerseits, ich melde mich hier als Internet-Junkie nach einer für meine Verhältnisse extrem lange Entzugszeit mal wieder zu Wort. Ich melde mich von einem Laptop, der heute einiges hat über sich ergehen lassen. Der Sash hat erste Erfahrungen mit Windows Vista gesammelt und mit Helgoland. Eines davon ist eine Insel mitten in einem Meer, sieht extrem gut aus und das Schwimmen lernen ist in den dortigen Gewässern schwer. Alles ist auf ahnungslose Touris ausgerichtet, die jeden neuen Plunder kaufen wollen und dafür auch überhöhte Preise zahlen. Das andere ist Helgoland.
Sind wir mal ehrlich: Das Teil, an dem ich gerade schreibe, scheint eine robuste Arbeitsmaschine zu sein. Nicht gerade ultraportabel (Elli wiegt die Hälfte), aber in recht guter Verfassung. Es ist auch ok, dass in einem Laptop mit DVD-Brenner und so nur 512 MB RAM drin sind. Aber von welcher Furie muss man geritten sein, um zu versuchen, darauf Vista zu installieren?
Nun, ich weiss, hier geht es nicht um Geschwindigkeit – in Cux laufen die Uhren anders – aber XP wäre sicher auch billiger gewesen.
Naja, ich ward hier an den Rechner gelassen, um ein Schreibprogramm zu installieren. Open Office, zack, erledigt!
Ich war hier, um das W-LAN und den DSL-Zugang als solche zu identifizieren und zum Laufen zu kriegen. Die Verbindung auf on gestellt, Passwort rein, zack, erledigt!
Jetzt bin ich noch hier, um meiner werten Verwandschaft zu erklären, wofür sie eigentlich einen Laptop mit Windows Vista und einer DSL-Flatrate brauchen. Das wird komplizierter. Part eins der Verwandtschaft spart noch auf eine Brille, mit der ein Text kleiner der Bild-Headline gelesen werden kann – um dann Tetris zu spielen. Der andere erwartet einen Einführungskurs in Sachen „Was kann man mit dem Internet machen?“, allerdings ohne Wert auf Shopping, Technik und Pornos zu legen.
Ich weiss noch nicht so recht, was ich machen soll. Naja, wenn ich hier zu Besuch bin, kann ich in Zukunft bloggen – ist doch großartig!
Ja, ansonsten: Das Meer ist meistens da, Helgoland hat eine gemütliche Kneipe, Cux mindestens zwei, und mir geht es gut. Nur Nico, den Fischkopf, kann ich nicht erreichen. Ich nutze die Zeit ein wenig zum Lernen, öfter allerdings für die Familie. Was will man machen? Ich hoffe, in der WG und anderswo sind alle soweit wohlauf. So wie ich das sehe, melde ich mich noch einmal von hier oben. Zur ausführlichen Medienkritik bin ich hier allerdings nicht in der Laune. Ich schreibe das, obwohl eine aktuelle Bild neben mir liegt. Ich hoffe, man verzeiht mir das.

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Ich bin dann mal weg…

Texte mit diesem Titel sind scheinbar erfolgreich. Dieser hier wird es nicht. Ich wollte eigentlich wirklich nur das sagen, was im Titel steht.
Aller Voraussicht nach ist hier Sendepause bis Mittwoch. Ihr kennt mich, ich werde es versuchen, aber ich bin nunmal nicht an meinem PC, nicht in meiner Stadt… wird also wohl so sein. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. I’ll be back!

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Poesie

Ich wollte gerne mal etwas sehr schönes erwähnen, das ich jedes Mal auf meinem Weg zum Arbeitsamt sehe. In einer Ecke am Arsch der Welt stehen zwei alte Plattenbauten, wie so viele in Marzahn verlassen und kaputt. Auf dem einen allerdings findet sich – wahrscheinlich von „bösen Randalierern“ – ein Gedicht:

weisse flocken
wirbeln
von ein    ander
zu     ein  ander
durch einander
jede einzeln
ganz
für sich

Untermalt ist das ganze mit etlichen ans Haus gekleisterten Papierzetteln, DIN A4 schätze ich, die den Eindruck erwecken, sie wirbeln um den einsamen Zahn in der Landschaft. Nun fahre ich immer nur mit dem Bus vorbei, und zudem nehme ich meine Kamera nicht regelmäßig mit. Deswegen habe ich leider kein Foto. Aber wozu haben wir das Netz. Bei deviantphoto.eu hat „kleinesfaulesetwas“ ein Bild davon eingestellt.

So sieht das dann aus(wollte das Foto nicht einfach klauen).

Ich hab leider noch nicht herausgefunden, von wem das Gedicht ist, ob es nur ein Auszug ist, etc. Wenn jemand es weiss: Ich würde es gerne nachtragen.

Ich wollte an dieser Stelle meine Bewunderung und meinen Respekt vor einer solchen Kunst kund tun. Wieviel hässlicher wäre gerade Berlin ohne das ein oder andere Einsprengsel von Poesie im Alltag?

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Tief im Feindesland…

Hab mir gerade mal wieder angesehen, von wo aus meine Leser so zu mir stoßen. Hatte es ja gestern bereits davon. Dabei bin ich auf etwas interessantes gestoßen: Die Suche bei bild.de…
Quelle:bild.de

Quelle:bild.de

Übt denn sonst niemand Kritik? Armes Deutschland…

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