Category Archives: Vermischtes

Wochenanfang

Die Woche hat begonnen. Mit ihr das neue Semester, neues dies, neues das. Man sollte meinen, bei mir bleibt immer alles gleich, so lange ich meinen P-Schein noch nicht habe. Naja, auch nicht zu hundert Prozent. Diese Woche lerne ich „endlich“ meine Bearbeiterin beim Arbeitsamt kennen und gegen Ende der Woche bin ich dann für ein paar Tage weg. Es geht noch weiter in den Norden, Familienbesuch in Cux. Nebenbei werde ich es hoffentlich noch nach Bremen schaffen, und ansonsten sehen wir mal. Ich freu mich echt drauf. Es ist seit unserem Umzug das erste Mal, dass ich länger als 2 Tage aus Berlin weg bin – und das tut auch mal gut. Was nicht an Berlin liegt, aber ist ja auch egal. Ich hab nachher noch Taxi-Schule und so weiter und so fort. Man kann fast sagen, dass ich diese Woche viel zu tun habe 🙂

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Kein Veganer, dennoch nett!

Seit jeher bin ich ein Fleischfresser gewesen. Das mögen mir meine Eltern eingeredet haben oder die sicher mehr als nur fehlerbehaftete Gesellschaft. Vor einigen Tagen sah ich durch einen sehr absurden Zufall auf youtube ein Video über eine Schweineschlachtung. Der einleitende Kommentar war wieder einer von der Sorte „Das ist an alle, die immer noch Fleisch essen…“
Nun bin ich trotz meiner Vorliebe für Fleisch ein Freund von Veganern, manchmal sogar Vegetariern (wenngleich ich sie für inkonsequent halte). Ich selber habe mir bisweilen die Vorwürfe zu Herzen genommen, und mich selbst gefragt, wie ich es eigentlich verantworten kann, dass ich Fleisch esse. Denn natürlich will ich keinem Tier etwas Böses, und ich denke, dass ich diese Einstellung grundsätzlich mit einer Menge Fleischfresser teile. Über dieses Video, das eine eigentlich humane Schlachtung – wenngleich anders kommentiert – zeigte, habe ich mit meiner Freundin eine Weile diskutiert. Und dieses Gespräch hat mich zu einer Einsicht gebracht, die ich bis dato nicht so wahrgenommen hatte:
Es ist nicht das Gleiche, das Leid von Tieren zu ignorieren und die Tötung zu unterstützen!
Denn: Ein plötzlicher Tod ist de facto kein schlimmes Erlebnis. Das möchte ich hier auch gerne mit Bezug auf mich selbst betrachten. Wenn ich jetzt plötzlich tot umfalle, dann kann ich nicht behaupten, dass das schlimm für mich ist. Meine Verwandten und Bekannte mögen das als Verlust auffassen, aber für mich wäre es de facto egal. Ich wäre tot.
Warum sollte das bei Tieren anders sein? Insbesondere bei Tieren, die keine Selbsterkenntnis haben? Die Diskussionen darüber, ob Tiere Leid empfinden, erübrigen sich bei einer Schlachtung, die einen Elektroschock vorwegnimmt. Noch einmal zwischenrein: Ich respektiere keinerlei Tierquälerei und keine Massentierhaltung. Dass hier auch der derzeitige Standard bei weitem nicht in Ordnung ist, das finde ich auch. Eine Reformierung halte ich für unumgänglich. Wenn das dazu führt, dass Fleisch nahezu unbezahlbar wird, oder man sich sein Essen wieder selber jagen muss, dann finde ich das ok. Aber ob das Tier nun einem Herzschlag des Alters wegen oder einem Herzschlag eines Stromstoßes wegen erliegt, macht keinen Unterschied.
Man kann es für falsch halten, dass Menschen Tiere töten. Und es ist mir relativ egal, ob der Mensch ein Allesfresser ist. Ich halte es allerdings für absurd, mit diesbezüglich falschen Tatsachen gegen den Fleischkonsum zu wettern. Der Mensch hat noch nicht ewig die Wahl, sich gleichermaßen gesund und pflanzlich zu ernähren. Aber inzwischen kann er es.
Dennoch glaube ich nicht, dass es grundsätzlich schlimm ist, Tiere zu töten. In der freien Natur haben fast alle Tiere Fressfeinde, und der Mensch ist eben ein besonders erfolgreicher. Wenn er sich mehr darum kümmern würde, dass sein Raubzug ökologisch vertretbar ist, sollte dem eigentlich nichts entgegenstehen.
Hat jedes Tier ein Recht auf Leben? Auf ein langes Leben? Auf ein gesundes Leben?
Wenn ja: Warum nicht auch jede Pflanze? Ein Tier ohne Selbsterkenntnis kennt nicht den Wert eines Lebens. Natürlich versucht es, seines zu verteidigen, aber dem ein menschliches Antlitz zu geben, indem man von „Furcht, Beängstigung“ und dergleichen redet, ist in meinen Augen reichlich verlogen.
Wenn ein Tier ungequält zu Tode kommt, welche Argumente bleiben, es nicht auch zu essen? Wieviele Argumente gibt es gegen den Konsum von glücklichen, niedlichen Kartoffeln? Und warum kann man nicht auch mal sachlich drüber sprechen? Weder sind Vegetarier und Veganer zu schwach und körperlich marode, noch sind Fleischfresser alle skrupellose Mörder und am Unrecht dieser Welt schuld.
Das wollte ich nur mal gesagt haben.

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Och Menno!

Der Verfassungsschutz ist mir ehrlich gesagt ein bisschen zu langsam. Es ist immer hin schon über eine Woche her, dass ich nach den von mir gespeicherten Daten gefragt habe. Da ich so oder so davon ausgehe, dass sie mir einen uninspirierten Standardbrief schicken, ist das natürlich nicht so toll. Immerhin wurde mir am Telefon bereits gesagt, dass ich dann auch „schnell eine Antwort“ bekomme.
Ich weiss ehrlich gesagt noch gar nicht so recht, wie ich das psychisch verarbeiten würde, wenn es tatsächlich Daten gibt, die ich eigentlich lieber geheim gehalten hätte. Vielleicht wissen die auch mehr über mich als ich selbst, vielleicht bin ich ja adoptiert oder sowas 🙂
Nein, mal im Ernst. Wenn da rauskommen sollte, dass die wirklich tiefer in meinem Privatleben rumgeschnüffelt haben, als ich es ohnehin schon per Blog in die Welt hinausposaune, dann wird das sicher ein verdammt komisches Gefühl sein. Wie ist das, wenn man weiss, dass man beobachtet wird? Ist man sich dann irgendwann gar nicht mehr sicher? Leidet man nicht schnellstens unter einem handfesten Verfolgungswahn? Ich hoffe, ich kann damit umgehen, wenn was sein sollte.
Vielleicht schreiben sie mir ja auch nur: „Wat, wer bis du denn?“ Und vielleicht nicht…

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In the Ghetto…

„Ghettospinner“, wie Nico sie dereinst eindrucksvoll beschrieben hat, gehören hier im Osten Berlins ja zum alltäglichen Straßenbild. Da sie größtenteils harmlos sind, ignoriert man auch gerne mal ihren leidlich entwickelten Musikgeschmack, den sie mittels Top-Handy in die Straßenbahn tragen. Gewöhnlich sind diese Menschen ja dafür bekannt, dass sie fast alle Gefühle mit den Worten „ey Alter“ ausdrücken. Heute in der Tram habe ich das Gegenbeispiel kennengelernt. Wie alle seiner Spezies hat sich auch dieses Jungtier lautstark mit einem Mitstreiter unterhalten, und so war ich fast gezwungen, folgende Worte (dem Sinn nach) zu hören:

„Alter, binsch glücklichste Mensch auf der Welt. Weissu, voll die Umarmungen Alter! Sandra, Susi, Lisa, Jana, Isa, ey weissu binsch glücklichste Mensch Alter!“

Die alte Mär, sie wollen doch nur Liebe… sie scheint das ein ums andere Mal zu stimmen…

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Von ganzem Herzen…

Was man so alles aus der Heimat geschickt bekommt...

Was man so alles aus der Heimat geschickt bekommt…

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Im Zoo…

Wofür die Kategorie „Menschliche Idiotie“ erschaffen wurde:
Gerade wurde / werde ich wieder einmal Zeuge der unglaublichen Blödheit der Spezies Homo Sapiens Sapiens. Auch wenn es dieses Mal um untergroße Vorerwachsene (im Volksmund Kinder genannt) handelt, so kann ich diesen Exemplaren dennoch eine ausgewachsene Blödheit attestieren. Die letzten, sagen wir 10, Abende verbringen diese Deppen damit, irgendwelches Zeug aus dem Fenster zu werfen. Also nicht im Rahmen eines Wutanfalls, wie man das als vernünftiger Erwachsener mit Fernsehern macht, wenn mal wieder das Gesicht von Dieter Bohlen den Weg zu Informationen versperrt, sondern einfach nur so. Mitunter stundenlang. Größere Geschosse sind zwar nicht dabei, dafür aber ein beachtliches Arsenal an Explosivkörpern. Das alleine wäre jetzt aber nur unsinnig. Toll wurde die Geschichte erst vorher, als ich mit Ozie vor dem Haus stand und dabei zugesehen habe. In diesen 10 Minuten flogen etwa 20 bis 30 Böller aus zwei verschiedenen Fenstern, ein und zwei Stockwerke über uns. Explodiert sind davon null!
Es ist mir nicht erklärbar, was man mit Böllern machen muss, damit sie bei einer so großen Anzahl eine Explosionsquote von 0% haben, aber ich bin mir sicher, dass man recht doof sein muss, Böllern (wenn man sie schon hat) so etwas anzutun.
Aber woher haben die Kids eigentlich 4 Monate nach Silvester noch ein derartig reichhaltiges Arsenal an Knallern? Sie können ja schlecht mit dem Auto einkaufen gewesen sein…

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Selbstbeweihräucherung

Ich scheine einer der wenigen Sashs im Internet zu sein, die etwas mit Taxen zu tun haben. Bei google hab ich diesen Blog heute bei der Suche nach „sash taxi“ an zweiter Stelle gefunden. Faszinierend. Das muss man erst einmal schaffen mit vielleicht 4 Lesern täglich und einer Handvoll unbedeutender Links.
Naja, zugegeben, wer sucht schon bei google nach „sash taxi“?

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