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Die Taste 2*

Freitag, 19.09.2008

Ein Tag noch, bis Arcor uns die Bandbreite von DSL 2000 auf DSL 6000 erhöhen wollte…
Ozie stellt um 7.20 Uhr fest, dass sie nicht ins Internet kommt. Der Router findet trotz Restart keine WAN-IP.

11.35 Uhr

Ich rufe nach mehrfachem Modem- und Router-Restart bei der Störungshotline (im Folgenden SH genannt) an. Ich schlage gleich zur Gesprächseröffnung zwei Dinge vor: Einmal könnte die geplante Umstellung auf DSL 6000 vielleicht das Problem verursachen, zum anderen wäre denkbar, dass die vor einem Jahr schon einmal aufgetretenen Kommunikationsprobleme zwischen unserem alten Modem und der Leitung erneut vorliegen. Der Mitarbeiter verkündet nach wenigen Sekunden: Es ist ersteres. Die Umstellung sei im Gange, und auf Nachfrage meint er, bis spätestens 16 Uhr sei das dann erledigt.

16.00 Uhr

Das Internet will immer noch nicht, ich rufe wieder bei der SH an. Der Mitarbeiter am anderen Ende entdeckt nach meinem Hinweis auf das eventuelle Problem zwischen Modem und Leitung einen anderen, eher kuriosen Mangel: Es sei nur eine ISDN-Telefonleitung, aber keine DSL-Leitung vergeben, es handele sich wohl um ein kaufmännisches Problem, ich solle doch beim Kundendienst anrufen, die könnten das klären.

16.10 Uhr

Die nette Mitarbeiterin sieht sich meinen Account an, dementiert eine fehlende DSL-Leitung und verweist mich zurück an die Technik, da es kein kaufmännisches Problem gebe.

16.20 Uhr

Ich lande zufällig wieder beim selben Mitarbeiter an der SH und erkläre ihm, dass im kaufmännischen Bereich wohl kein Fehler vorliege, alles sei korrekt gebucht. Zur Fehlerfindung werde ich gebeten, den Rechner direkt ans Modem anzuschließen, und – wenn erfolglos – den dreistelligen Windows-Fehlercode zu nennen. Meine Aussage, ich würde Linux nutzen, lässt mich erfahren, dass Arcor das nicht supportet. Ich sage zu, es mit einem Windows-Rechner zu versuchen und lege auf.

Ein erster Versuch, meinen Rechner nur übers Modem online zu kriegen, scheint erfolgreich. Nicos (Windows-)Rechner spuckt keinen Fehlercode aus. Wegen des scheinbar erfolgreichens Versuchs vermuten wir das Problem beim Router. Erfolglose Folgeversuche, übers Modem alleine online zu gehen, sowie der Test mit einem zweiten Router scheinen das aber zu widerlegen.

19.00 Uhr

Der (unfreundliche) Mitarbeiter der SH weist bei einem erneuten Anruf die Zuständigkeit von sich, da es ein Routerproblem sei, obwohl wir deutlich machen, dass wir zwei verschiedene Router getestet haben. Den Hinweis auf die alte Modem-Leitungs-Geschichte übergeht er ebenfalls und verweist uns an ein IT-Spezialistenteam. Immerhin: Die DSL-Leitung scheint vorhanden zu sein.

Wir beschließen, dass uns 1,24€/min zu teuer sind, da das Problem sicher zeitintensiv ist und mit höchster Wahrscheinlichkeit wieder einmal bei Arcor – und damit außerhalb der Reichweite des IT-Teams – liegt. Die alte Modem-Leitungs-Geschichte wurde bisher ja auch immer übergangen und es wäre schon ein enormer Zufall, wenn ausgerechnet zeitgleich mit einer Umstellung bei Arcor beide Router den Geist aufgeben. Weitere Versuche folgen.

19.30 Uhr

Ozies Anruf bei der SH bringt uns einmal mehr die Information, dass keine DSL-Leitung zu existieren scheint. Nach einer Rückfrage im kaufmännischen Bereich (die können das also auch selbst machen) teilt der Mitarbeiter mit, dass das scheinbar so in Ordnung sei. Das Modem ist synchron und nach einer geführten manuellen Netzwerkkonfiguration unter Windows erscheint  Fehlercode 678. Dieser ist der Arcor-Datenbank allerdings unbekannt. Ozie wird mitgeteilt, dass wahrscheinlich das Modem kaputt sei, der Hinweis auf die Modem-Leitungs-Geschichte ergibt wieder nichts. Immerhin: Das Problem wird an die Technik übermittelt. Uns wird eine Entstörungs-SMS, bzw. im Falle von Rückfragen ein Anruf seitens der Technik versprochen. Sollten wir tatsächlich ein neues Modem benötigen, werden wir ebenfalls informiert.

Nach mehrfachem Überlegen kaufen wir uns ein neues Modem. Dies hat zwei Gründe:

  1. Sollte das Modem tatsächlich kaputt sein, würde das Problem erledigt sein – und ein neues Modem von Arcor wäre sowieso ebenfalls kostenpflichtig.
  2. Sollte das neue Modem nicht tun, wäre der Defekt etwas sicherer bei Arcor verortet, im schlimmsten Fall haben wir ein Ersatzmodem. Der Gedanke an zukünftige Probleme spielt mit eine Rolle.

Mit dem neuen Modem und mit und ohne die beiden Router testen wir erneut. Keine Veränderung. Wir kommen nicht ins Netz.

21.45 Uhr

Die automatische Bandansage der SH verkündet, dass das Problem bis 20 Uhr (also scheinbar des Folgetages) behoben sei. Die daraufhin erreichte Mitarbeiterin hat Ozie dann gebeten, den Technikern zusätzlich zu den bisherigen Infos mitzuteilen, dass wir es auch mit einem neuen Modem versucht hätten. Synchron scheint das neue Modem zu sein, durch die Weiterstellung zur Technik sei aber ein Ping-Test derzeit nicht durchführbar. Dabei erfahren wir, dass anscheinend vorher ein Ping-Test negativ war.

Samstag, 20. 09.2008

11.00 Uhr

Wie erwartet funktioniert das Internet nicht. Aufgrund eines Verdachts rufe ich erneut bei der SH an, um sicherzustellen, dass der Vermerk, wir hätten es auch mit einem weiteren Modem versucht, auch wirklich an die Technik weitergegeben wurde. Die Mitarbeiterin kann einen derartigen Vermerk nicht finden und ergänzt ihn. Ob eine DSL-Leitung existiert, kann sie nicht sagen, da nun nur noch die Techniker an die Daten kommen würden.

20.15 Uhr

Inzwischen ist der Bandansage – wie erwartet – nicht mehr zu entnehmen, dass das Problem bis 20 Uhr behoben ist. Die einzige Aussage: Es liegen keine neuen Informationen vor seit dem letzten Anruf, das Problem wird schnellstmöglich behoben und die Kundenbetreuer können uns keine neuen Auskünfte gebenDen Sonntag bringen wir ohne Internet zu, im Wissen dass die Techniker (so wurde es uns mal erklärt) nur im Notfall am Wochenende arbeiten. Ich wäre gerne mal ein Notfall.

Montag, 22.09.2008

12.00 Uhr

Die Bandansage verkündet: „Es gibt neue Informationen. Die Störung wurde am 21.09.2008 behoben.“ Da der Router das nicht glaubt, lasse ich mich zur SH durchstellen. Ein verständnisvoller Mitarbeiter teilt mir mit, die Techniker hätten festgestellt, unsere Leitung sei zu lang für DSL 6000. Lösungsvorschläge, SMS, Rückruf? Fehlanzeige. Der Mitarbeiter stellt mich (mal so eben kurz) auf DSL 2000 zurück und lässt mich das Modem neu starten. Nix.
Immerhin kann er mir verkünden, dass der Fehlercode 678 in der Arcor-Datenbank keineswegs unbekannt ist. Was er allerdings genau bedeutet, weiss ich immer noch nicht. Dann macht er die bislang absurdeste Entdeckung: Der Benutzername ist falsch. Leider nicht der, den ich am Router eingebe (PPPoE), sondern irgendeiner, bei dem er selbst nicht weiss, wo er herkommen soll. Das (neue) Modem ist offenbar in Ordnung. Er sagt mir, wir müssen wohl vorerst (?) mit DSL 2000 auskommen, er leite das „idiotensicher“ an die Techniker weiter und das Problem sollte in 24 Stunden behoben sein. Es kann – wenn es ein schwerwiegender Fehler ist – auch länger dauern, aber „Erfahrungswerte“ zeigen, dass es eher kürzer ist. Ich schweige über meine Erfahrungswerte. Ach ja, was ist jetzt eigentlich mit dem Benutzernamen? Egal.

Dienstag, 23.09.2008

9.36 Uhr

Die Bandansage der SH gibt an, es gebe neue Informationen. „Die Störungsmeldung vom 19.9.2008 wurde am 22.9.2008 behoben. Die Störungsmeldung vom 22.9.2008 wird bearbeitet. Das Problem ist bis 12 Uhr behoben.“ Das ist vor allem insofern neu, als das „alte“ Problem gestern noch vorgestern erledigt worden war. Oder so.

12.30 Uhr

Laut Bandansage gibt es keine Neuerungen. Witzigerweise, denn das hieße dann ja, ich könnte seit 15 Minuten wieder online sein. Die Mitarbeiterin scheint die Geschichte mit der Länge der Leitung zu glauben und erklärt mir, dass der Status der Meldung noch auf „neu“ sei. Was immer das bedeutet. Offenbar, dass sich noch niemand des Problems angenommen hat . Dass vor ein paar Tagen – zumindest mit DSL 2000 alles funktioniert hat, scheint sie nicht zu interessieren. Sie vermutet das Problem nämlich in einer zu langen Leitung zwischen Starterbox und Modem. Oder von der Dose zur Starterbox. Sie kündigt mir an, dass es wohl auf einen Technikerbesuch herauslaufen werde, und dann würde es kostenpflichtig, wenn der Fehler bei uns liegt. Davor will sie mich mit den Tipps bewahren. Sie verspricht mir, dass sich die Techniker melden werden, und: Sie verspricht „nur, was sie auch halten kann“. Mir scheint, ich bin länger bei Arcor als sie.

12.55 Uhr

Die gute Frau hat offenbar Kontakte. Anruf eines Technikers. Mit der Leitung scheint alles in Ordnung, zumindest soweit, dass wir ins Internet kommen müssten. „Kleinere Unterbrechungen“ wären schon möglich. Er erkennt wieder einen falschen Benutzernamen, woraufhin ich die PPPoE-Account-Daten mit ihm abgleiche. Ergebnis: Er muss mal mit Kollegen Rücksprache halten und ruft dann wieder an. Ich habe mit einem Arcor-Techniker gesprochen! Ich bin ein lebenswertes Etwas! Juhu! Naja, Internet tut immer noch nicht…13.05 Uhr
Die Rücksprache mit den Kollegen hat nichts ergeben. Ein Reset des Routers und die komplette Neueingabe der Daten ergibt ebenfalls nichts. In spätestens vier Stunden wird sich ein Techniker melden, der dann vor Ort nach dem Rechten sehen wird. Mal sehen…

13.20 Uhr

Heute erschüttern sie mich ernsthaft: Rückruf von der Technik: Der Mann wird augenblicklich losgeschickt. Ist das Ende etwa ernstlich abzusehen?

14.00 Uhr

Der Techniker ist da. Sehr bald ist klar, dass das Modem nicht will. Zumindest nicht an dieser Leitung. Erinnert sich noch irgendjemand an meine Diagnose beim allerersten Gespräch? Bleibt die Frage, ob man an der Leitung die Einstellungen ändern kann. Der böse Feind ab dato: Die unerbittliche 25-Minuten-Horror-Hotline-Warteschleife. Nach knapp über einer Stunde hat er uns dann wieder an der Leitung: Mit DSL 2000 und dem alten Modem. Alles andere klappt nicht. Warum das beim neuen Modem der Fall ist, kann sich der Techniker nicht erklären. Aber egal: Das Internet tut!!!

16.30 Uhr

Nach ein paar Erledigungen stelle ich fest, dass ich – Überraschung! – wieder nicht ins Internet komme. Beim erneuten Anruf bei der SH geht der ganze Quatsch wieder von vorne los: Ist das Modem synchron? Ja! Neustart, Einzelversuch ohne Router, Leitungsdämpfung überprüfen, neue Netzwerkverbindung erstellen… letzteres hat dem Mitarbeiter am anderen Ende dann wohl zu lange gedauert, sodass er mir empfahl, wieder anzurufen, wenn ich damit fertig bin.

16.40 Uhr

Ich bin fertig – und zwar nicht nur mit dem Neueinrichten einer Internetverbindung an einem mir fremden PC – sondern auch mit den Nerven. Der Hotline-Komiker stimmt mit mir überein, dass es „so ja nicht“ laufen könne. Also wird das Ganze an wiederholt an die Technik weitergegeben, und „in spätestens 24 Stunden“ ist dann alles gelöst. Warum nur glaube ich, dass das nicht das letzte Telefonat war?

Mittwoch, 24.09.2008

11.15 Uhr

Das standardmäßige Überprüfen der Bandansage ergibt, dass die Störung vom 22.9. am 23.9. behoben wurde und die Störung vom 23.9. in Bearbeitung ist. Um 17.30 Uhr soll das Problem behoben sein. Ich werde langsam kleinlich und frage mich, wieso 16.40 Uhr plus 24 Stunden 17.30 Uhr ergibt…

15.43 Uhr

Geistig und moralisch auf das nächste Gespräch vorbereitet stellen wir fest, dass der Router sich verbinden kann. Das Internet scheint zu funktionieren. Der SMS-Dienst von Arcor offenbar weniger. Eine Entstörungs-SMS fehlt noch. Wir warten gespannt. Die Bandansage ist noch auf dem Stand von 11.15 Uhr. Hmm…

17.00 Uhr

Die Bandansage vermeldet, das Problem ist heute behoben worden, eine Entstörungs-SMS oder dergleichen kam natürlich nicht. Das Internet ist noch immer da – trotz Router- und Modem-Reset. Hoffnung!

Bilanz:

  • 129 Stunden ohne Internet
  • 15 Anrufe bei der Störungshotline
  • ein Telefonat mit dem Kundenservice
  • 3 Rückrufe von der Technik
  • 9 verschiedene Fehlerdiagnosen von Arcor
  • davon 4, die das Problem bei uns oder unseren Geräten verorten
  • eine Behebung des Problems ohne Auswirkung
  • ein nicht eingehaltenes Rückrufversprechen
  • 5 verschiedene Termine, wann die Störung behoben ist
  • ein Techniker vor Ort, dessen Problemlösung sich nach einer Stunde selbst löste
  • keine Auskunft darüber, was das Problem jetzt am Ende war

Fazit:

Selbst für Arcor eine beeindruckend hartnäckige (wenn auch nicht sonderlich lange) Störung.

* die Taste 2 muss man drücken, wenn man bei der Störungshotline eingeben will, dass man ein Problem mit dem Internet hat.

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Blogeintrag 431

Es ist schon manches Mal seltsam, dieses Leben. Wir haben es Mitte September, es ist langsam ein wenig kälter geworden, und zudem ist es mitten in der Nacht – zwei Uhr genau. Ich sitze – wie so oft – am PC und weiss ausnahmsweise nicht so recht, was ich tun soll.
Am PC selbst weiss ich nicht viel mit mir anzufangen. Im Internet finde ich gerade keine Seite, die mir inhaltlich das bietet, was ich suche. Das Video, dass ich gerade runterlade, braucht noch eine Weile, ein wirklich spannendes Spiel habe ich noch nicht installiert, und irgendwas sonstig kreatives weiss ich auch nicht.
Die Wohnung selbst ist mehr als tot, nur aus Ralfs Zimmer sind noch Fernsehgesräusche zu vernehmen, aber da er nicht grundlos binnen des nächsten Monats auszieht, bleibt mein Wunsch nach Konversation mit ihm im Reich der Fantasie und lernen will ich erst im Laufe des Mittags. Auf der Straße hängen nicht einmal mehr die Proleten mit ihren Audio-getunten Kleinwagen rum, die wenigstens noch amüsantes Anschaumaterial liefern könnten. Für eine Fahrt mit der Bahn in die Innenstadt, sowie für einen gepflegten Marsch in die Wildnis unweit der Wohnung bin ich schlicht und ergreifend zu faul.
Also blogge ich. Nun stellt sich einem aber zwangsläufig die Frage, warum um alles in der Welt man Bloggen muss, wenn man eigentlich gar nichts zu sagen hat?
Hmm? Habe ich nichts zu sagen? Oder habe ich nur zu sagen, dass ich nichts zu sagen habe? Und wenn: Was ist der Unterschied und wen interessiert es?
Offenbar ist der Unterschied groß und es interessiert gar nicht so wenige, denn viele Blogs beschäftigen sich mit Banalitäten (meiner ja auch oft), die bei näherer Betrachtung oftmals noch langweiliger sind als ein Eintrag über Langeweile selbst. Vielleicht ist die Tatsache, dass auch diese Einträge überwiegend mit Wohlwollen gelesen werden, ein Zeichen dafür, dass auch die Blogosphäre mitunter Bestätigung darin findet, dass es dem jeweils nächsten nicht besser geht. Dass er auch nur ein Mensch ist, dass er auch Finanzprobleme hat, Ärger mit dem Telefonanschluss oder damit, dass die Katze in regelmäßigen Abständen stolz auf den Teppich kackt.
Wahrscheinlich ist das ein sehr unterbewusstes Gefühl, aber ja: Bisweilen merkt man es. Dann stellt man fest, dass man auch als Blogger nur völlig normal ist, dass auch die Blogosphäre nicht nur aus intellektuellen Genies und verzogenen Gören besteht. Der einzige Unterschied ist: Wenn uns langweilig ist, dann können wir drüber schreiben 😉

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Weisheiten am frühen Morgen

Duftkerzen machen ihrem Namen erschreckend viel Ehre, wenn man versehentlich einen behaarten Körperteil zu dicht darüberhält.

Wollte ich nur mal gesagt haben 😉

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Nochmal zu Arcor…

Also ganz vorbei ist der Horror nicht. Ist ja eigentlich auch logisch, ist ja nach wie vor das selbe Unternehmen. Nun habe ich gestern nach den Daten gefragt, habe sie bekommen und versuche nun, mich auf der Seite von Arcor einzuloggen, da ich ziemlich flott mal eine andere Verbindung als DSL 2000 einstellen möchte. Wir haben diese Bandbreite ja auch unfreiwillig bekommen.
Was brauche ich aber, um mich dort anzumelden – abgesehen davon, dass ich mir eine Arcor-eMail-Adresse einrichten muss?
Meine Rechnungskontonummer!
Mancher mag sich an meinen gestrigen Eintrag erinnern, denn dort habe ich schon geschrieben, dass wir ja nie irgendwas schriftliches bekommen haben – so natürlich auch keine Rechnungskontonummer. Also habe ich mal wieder die kostenlose Hotline strapaziert und sie nach anfänglicher Suche nach der richtigen Kontonummer auch bekommen.
Nun meine – vielleicht unverschämte – Frage: Muss ich es wirklich hinnehmen, dass der Arcor-Server gerade jetzt am Abschmieren ist, und mir keine Registrierung erlaubt?
So langsam beschleicht mich das Gefühl, dieses Unternehmen wurde geschaffen, um mir persönlich das Leben schwer zu machen.

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Liebe und Hass!

Es ist so unglaublich. Meine Welt färbt sich dunkelblau und leuchtend rot. Ich bin in einer gewissen Art und Weise glücklich, auf die man nur glücklich sein kann, wenn man davor abgrundtiefen Hass empfunden hat. Und – oh ja! – den hatte ich, habe ich zu guten Teilen noch immer.

Wenn ihr hier links auf die Seite seht, dann seht ihr mit etwas Glück die Farben, mit denen meine Welt gerade durchflutet ist, in Form einer Werbeanzeige für Arcor.

In meiner momentanen Euphorie kann ich alle Leser nur bitten: Klickt nicht darauf! Nein, besser: Klickt darauf, dann kostet das Arcor Geld, und mir bringt es was. Nur nichts dort kaufen oder Kunde werden, sonst wird Sash böse…

Also, damit es alle verstehen: Ich bin Arcor-Kunde!!! Es hat zweieinhalb Jahre gedauert, es war eine absurde Geschichte, die beinahe komplett in meiner Kategorie „Dienstleistungswahn“ (gibt es hier im Blog nicht mehr) durchzulesen ist, und nun ist sie vorbei. Nie wieder dem Telefonsupport ein falsches Geburtsdatum vorschwindeln, nie wieder erlären, dass der Mensch auf den der Vertrag läuft 500 km entfernt wohnt. Vor allem aber: Nie wieder ein Versprechen, dass das bald behoben wird!

Aber natürlich war es so einfach auch dieses Mal nicht. Vor einiger Zeit habe ich ja einen extrem netten Brief an die Damen und Herren von Arcor geschickt, mit einem so vollständig wie dem Verein irgendwie zugebilligten Formular zusammen. Das war bis gestern Abend, 23.30 Uhr der Stand der Dinge. Zwei Wochen lang keine Antwort, nichts was wir nicht erwartet hatten. Als ich dann zu besagter Zeit vorher an den PC wollte, erzählte mir der etwas von einem ungültigen DSL-Passwort und „Fehler 691“. Wie eine technische Störung klang es nicht.

Letztlich habe ich dann allerdings doch bei der Störungshotline angerufen, denn das hat zwei Vorteile:

  1. Die arbeiten die ganze Nacht durch
  2. Die Hotline ist kostenlos

Und wenn es wer wissen will (ich hab ja inzwischen so meine Erfahrungen): Die haben auf alles Zugriff, auf das auch die Hotline Zugriff hat – ist wahrscheinlich sowieso das gleiche Callcenter. Also: Es ist nicht verboten, diese statt der anderen Nummer zu wählen – auch wenn das Arcor sicher nicht passt – dabei kann man Geld sparen und sonst ändert sich nichts!

Nun, dort hatte ich auch einen bis zur bei Arcor scheinbar vorhandenen IQ-Obergrenze kompetenten Mitarbeiter, der mir auch gleich erklärte, dass ich nun meinen eigenen Account habe, und es wohl ein Fehler von Arcor – wem auch sonst? – sei, dass ich noch keine Benachrichtigung erhalten habe. Er hat mir meine Zugangsdaten gleich telefonisch mitgeteilt, was bedeutet, dass ich gleich ins Netz kann – mit dem kleinen Nachteil, dass wahrscheinlich die ein oder andere Staatsbehörde die Daten jetzt auch hat 😉

Da ich die IQ-Untergrenze erwähnt habe, sollte ich vielleicht noch kurz erläutern, weswegen.

Er hat mir meinen Benutzernamen, mein Passwort und dergleichen mitgeteilt, und damit war es gut. Ich hab dann sicherheitshalber (weil man mit der Zeit ohne Nachdenken echt nicht mehr weiss, welches Passwort man wo angeben muss) gefragt, wie das mit dem PPPoE-Passwort sei, weil wir damals beim Umzug Probleme mit selbigem hatte, und ob ich da nicht auch ein neues bräuchte, ich wüsste es einfach nicht.

Antwort:

„PPPoE-Passwörter haben wir hier nicht. An Passwörtern mangelt es uns hier nicht, aber das muss dann was routerseitiges sein, etwas derartiges ist ihm noch nie untergekommen, der Router macht das ja dann automatisch…“ (so in etwa)

Beim Eingeben der neuen Passwörter am Router stellte sich dann heraus, dass das Passwort, das er mir mitgeteilt hat, das – ja! – PPPoE-Passwort war. Immerhin tut jetzt alles, und ich bin deswegen schon fast so etwas wie dankbar…

Aber nicht vergessen: Bei Arcor klicken und nichts kaufen, und zudem als Kunden immer die kostenlose Hotline wählen! Versprochen?

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Traumklo

Es gibt manches mal Träume, die einen verwundern, noch ehe man aufwacht. So ging es mir in den Morgenstunden heute. Ich habe in meinem Traum einen sehr ausführlichen Rundgang durch ein neues und völlig revolutionäres – ja! – Klo erlebt. Irgendwas völlig absurdes, inklusive digitaler Revolution in Form von holografischen News direkt auf dem Pott. Es war fast schon ernüchternd, beim Aufwachen festzustellen, dass ich einfach dringend pinkeln musste. Da soll nochmal jemand behaupten, Körper und Psyche arbeiten nicht zusammen…

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Guten Morgen!

Oh Mann, was war das denn gestern für ein verstrahlter Tag. Ich bin ziemlich früh in einem ziemlich abenteuerlichen Zustand im Bett gelandet, nachdem unser Besuch weg war und mein PC sich beharrlich allen Versuchen, ihn nutzen zu können, widersetzt hat.
Dadurch bin ich dann auch heute Nacht um 2.45 Uhr erwacht und bis jetzt wach. Grafikmäßig habe ich ihn in die Knie gezwungen, er zeigt jetzt wieder brav so viel Bildschirm wie zuvor auch. Ozie hat noch nicht bemerkt, dass ich ihre Karte drin habe – was aber auch relativ irrelevant sein sollte, da die Eckdaten zumindest die selben sind (selber Chip, gleiche Menge RAM, etc.).

Nun ja, der heutige Tag wird mal schaffensreich und nicht so lethargisch wie die letzten. Das ist schon beschlossene Sache.

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