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Mein Herz…

Irgendwie scheint mein Telefonanbieter der Meinung zu sein, er müsse mir ein abenteuerliches Leben bescheren. Ob ich bezüglich der Telefonie daran überhaupt ein Interesse habe, das ist natürlich unwichtig. Vor einer halben Stunde hatte ich einmal mehr ein Gespräch mit der Arcor-Störungshotline.
Es war wieder alles wie schon so oft: Der Router konnte keine WAN-Adresse finden, wahrscheinlich also eine alte Fehleinstellung der Leitung – hatten wir ja neulich erst…
Ich habe dann angerufen, und den Menschen am anderen Ende gebeten, insbesondere den Upload und das Übertragungsprotokoll zu überprüfen. Nicht nur, dass er keinen Fehler finden konnte: Er konnte das auch nicht verständlich artikulieren, da er es sich zu Aufgabe gemacht zu haben scheint, kommunikationstechnisch möglichst nahe an Piet Klocke heranzukommen. Das hörte sich in etwa so an:

„Moment. Ich hab hier – aber das sollte eigentlich nicht. Aber wenn. Ich stell sie mal kurz – dann kann ich auch gleich. Hmm? Haben die sie? Das verstehe ich jetzt aber – aber eigentlich müsste es doch.“*

Das Ergebnis dieses Telefonates war ein für die Arcor-Hotline geradezu typisches: Da ist gerade eine kaufmännische Umstellung im Gange (für die Langzeitleser hier: DSL 6000 auf DSL 2000).
Das klingt jetzt vielleicht logisch, aber der werte Hotliner hat auch unumwunden zugegeben, dass das gar nicht das Problem sein KANN. Weil da ja technisch gar nichts geändert wird. Ich solle aber doch mal zwei drei Stunden warten, und wenn es dann immer noch nicht tut, dann könnte ich ja.
Ja? Wieder anrufen! Logo!
Für ein paar Minuten habe ich also hingenommen, dass ich wieder einmal eine Woche kein Internet haben würde, weil irgendein Idiot bei Arcor mal wieder einen Hebel umgelegt hat, über dem inzwischen wahrscheinlich ein Zettel hängt: „Schalter umlegen, um lustige Gespräche mit Sash zu bekommen“.

Dann aber kam mir eine – ich muss mich mal eben selbst loben – geniale Idee. Wir haben inzwischen ja ein Arcor-Ersatz-Modem. Und da das mit anderen Leitungseinstellungen läuft wie das alte, das wir sonst dran haben, habe ich beschlossen, es mal zu testen. Sollte nämlich tatsächlich ein Idiot bei Arcor den Hebel umgelegt haben, dann dürfte das neue Modem auf einen Schlag problemlos funktionieren.

Und es hat geklappt!

Wenn jetzt das Netz mal wieder ausfällt, werde ich wieder das andere Modem anschließen, weil sie dann wahrscheinlich sowieso nur wieder die Einstellungen zurückgestellt haben. Mit anderen Worten: Ich habe einen Arcor-Idioten-Detektor erfunden! Und dieser Idioten-Detektor ist auch ohne Hotline lauffähig! Ich fühle mich heute irgendwie total von mir selbst ergriffen, Entschuldigung!

* Ansonsten war er nett und bemüht, keine Frage!

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Infantile Spielchen

Es gibt ja einige bekloppte Spielchen, die einen Abend unterhaltsam machen können. Unter anderem zählt natürlich das Fernsehen dazu. Nun ist das Fernsehen alleine bisweilen so bekloppt, dass es die gewünschte Unterhaltung alleine gar nicht mehr bieten kann. Da haben wir in der WG Abhilfe geschaffen.

Wir nennen es „Was sagen sie zu…“, denn das beschreibt das Spiel recht gut.

Man setzt sich am besten in großer Runde vor einen Fernseher und denkt sich eine Frage aus. Unser erster Beitrag in diese Richtung war:
„Was sagen sie zur aktuellen Finanzkrise?“
Dann zappt man zu einem anderen Kanal und hört sich an, was dort „zur Finanzkrise“ gesagt wird. Natürlich sind viele Fehlschläge dabei, aber bisweilen kann man heulen vor Lachen.
So gab es heute auf die Frage nach dem Wahldebakel in Bayern die vortreffliche Antwort: „Das ist eine Frage, die letzte Woche viele Menschenrechtskenner beschäftigt hat.“ (so in etwa, Wortlaut habe ich nicht mehr parat.

Die Krönung war ein Dialog über die Unterwäsche, die HSE24 verkauft (auch hier alles eher sinngemäß):
„Was sagen sie zu den Schlankstützprodukten?“ -zapp-
„Ich bin ja so entzückt“
„Was sagen sie zu Frauen, die so etwas tragen?“ -zapp-
„Darf ich mal was aus ihrem Wäscheschrank klauen?“

Diesen infantilen Humor werden vielleicht nicht viele teilen, aber wenn es jemand tut: Ich wäre interessiert an anderen witzigen Treffern…

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Geburtstagswünsche

Ja, auch wenn ich ewig prickelndund frisch zu schreiben scheine, so kann ich doch nicht leugnen, in der Zwischenzeit ein gewisses Alter erreicht zu haben. Nicht einmal mehr anderthalb Monate, und ich erreiche mit 27 ein Alter, bei dem sich schon streiten lässt, ob es Mitte oder Ende 20 ist. Mir persönlich sind solche Haarspaltereien egal, es ist eher eine Hommage an Ozie, dass ich behaupte, ich wäre dann immer noch Mitte 20. Denn wem würde es nicht Sorge bereiten, wenn man selbst die 20 gerade erst hinter sich gelassen hat, und der Freund schon ein beträchtliches Alter von fast 30 aufweist. Um also meine Freundin nicht zum Fremdgehen zu ermutigen, bleiben wir doch besser dabei, dass ich Mitte 20 bin. Entfernt zu diesem Thema hat (ich habe es schon irgendwann einmal geschrieben) Leinis Mutter einmal gesagt, dass Männer nie aus der Pubertät herauskommen. Das scheint zu stimmen, denn irgendwie habe ich immer noch nicht das Gefühl, wirklich erwachsen zu sein. Oder um es praxisnäher zu formulieren: Wenn ich gewusst hätte, das Erwachsene sich so fühlen und benehmen, dann hätte ich wahrscheinlich schon mit 8 Jahren den Gehorsam verweigert.
Es ist komisch, in so einem Moment geradezu zu spüren, wie mein Vater sich beim Lesen dieser Zeile den Schweiß von der Stirn wischt und sich denkt: „War auch so früh genug…“ 🙂
Aber gut: Geburtstag! Am 12. November ist es dann so weit, und da ich überzeugt bin, dass hier nur mir wohlgesonnene Menschen lesen, kann ich ja mal ganz unverbindlich meine Wunschliste für dieses Jahr online stellen. Die Wünsche sind nicht nach Wichtigkeit oder Wert sortiert.

  • Eine Grafikkarte, die nicht unter Garantie den Feuertod sterben wird, nur weil ich zu lange im Internet surfe
  • Der Personenbeförderungsschein (also falls die Prüfer mitlesen: 22. Oktober! Bittöööööö!)
  • Dieses sackteure Schoko-Chili-Eis, das ich nicht ohne schlechtes Gewissen kaufen kann
  • Ein Eck-Schlaf-Sofa fürs neue Wohnzimmer (gerne auch gebraucht!) inklusive Lieferung
  • Ein Handbuch zu Ubuntu, das von „was ist Ubuntu eigentlich?“ bis „Wie kann ich mein System darauf trainieren, den Hund der Nachbarn meiner Mutter in 500 km Entfernung Stromstöße durch die Hoden jagen, wenn er ein hohes C singt ohne zusätzliche Hardware zu installieren?“ reicht
  • 100 Kommentare im Blog an meinem Geburtstag
  • Eine Hunderterpackung billige Haushaltskerzen für die Atmosphäre
  • Ein Kasten Berliner Pilsener
  • Eine Möglichkeit, hier im Blog Umfragen zu veröffentlichen
  • Wenigstens eine einzige frische Chili-Schote der Sorte Jolokia
  • Das neue Metallica-Album
  • Eine funktionierende Idee, wie ich meinen Bruder mal nach Berlin locken könnte
  • DAS WG-Video (Alex, you know what I mean!)
  • Eine Flatrate für einen Baumarkt

Aber wisst ihr, was? Das sind neben einer veränderten Welt und ein paar Euro extra wirklich alle Dinge, die mir binnen einer halben Stunde eingefallen sind. Und das lässt eigentlich nur einen Schluss zu: Mir geht es verdammt gut!

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Unbefriedigt?

Der Typ, der bei mir landete, weil er „Penis in Ameisenhaufen Bilder“ eingegeben hat, ist offenbar wieder da. Gestern besuchte mich jemand, der nach „Penis in Ameisenhaufen was machen Ameisen“ gesucht hat.
Für alle, die in Zukunft etwas zu diesem Thema wissen wollen, will ich doch gerne einmal einen kleinen Eintrag schreiben. Bilder gibt es hier zwar nicht, aber vielleicht kann ich ja trotzdem helfen.
Meiner bescheidenen Meinung nach ist es ein recht sinnloses Unterfangen, sein Geschlechtsteil in einen Ameisenhaufen zu hängen oder zu stoßen. Zum einen beeinträchtigt das nicht wenige Ameisen in ihrer Lebensqualität, zum anderen bin ich mir auch ohne empirischen Beweis recht sicher, dass der (vermutlich erwartete) Lustgewinn sich trotz der enormen Anzahl an Krabbeltieren nicht einstellen wird. Selbst wenn der Schmerz durch hohldrehende Insekten, die wie blöde ihre Säure als Waffe einsetzen, das Ziel wäre, so ist das doch wesentlich einfacher durch das Einreiben des entsprechenden Körperteils mit ein paar frischen Habanero-, oder – für die ganz harten – Jolokia-Chilis zu erreichen. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass man nicht dem Förster Rede und Antwort stehen muss, wenn dieser ungläubig fragt, was man sich davon erhofft, Ameisen zu beweisen, dass auch der Mensch evolutionär nicht in einem Stadium ist, das es zu erreichen lohnt.
Ich habe entgegen jetzt sicher auftretender Vermutungen gar kein Problem mit außergewöhnlichen Sexualpraktiken, wenngleich ich der Meinung bin, dass die eigenen Extremitäten (meinetwegen in Kombination mit Hausrat) genügend Abwechslung für einsame Stunden bereithalten.
Da aber die Vergewaltigung ganzer Völker auch im Tierreich sicher nicht zur feinen Art gehört, möchte ich dennoch die Bitte loswerden, die entsprechenden Neigungen vielleicht doch lieber vor dem Bildschirm mit züchtigen Tierdokus von Sielmann und Co auszuleben.

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Das Paradoxon lebt weiter…

Ich bin ja nach wie vor immer recht gut im Bilde über die Statistiken bei meinem Blog. Insbesondere nach längeren Abwesenheitsphasen ist das ja auch so uninteressant nicht. Und wie auch die letzten Male, habe ich auch nun wieder festgestellt, dass ausgerechnet am letzten Tag meiner Abwesenheit mein Blog die höchste Besucheranzahl in der gesamten Zeit hatte.
Vielleicht erklärt es sich ja mit Suchtverhalten!? Je länger ich offline bin, desto energischer wird nach neuen Beiträgen gefahndet? Ich finde diese Erklärung für mich immer noch angenehmer als diese „Der Blog ist am Besten, wenn ich nict schreibe…“-Geschichte. Aber werde ich es je erfahren.
Was ich unbedingt noch erwähnen wollte, ist, dass ich in der letzten Woche einmal gefunden wurde, als jemand bei google nach „Penis in Ameisenhaufen Bilder“ gesucht hat. So sehr ich mich darüber freue, dass dieser Blog so langsam einen ganz passablen Bekanntheitsgrad hat, so sehr wundere ich mich das ein oder andere Mal, wonach manche Leute suchen…

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Für Arcor-Kunden

Bei der Anmeldung an der Hotline wird irgendwann gefragt, ob man zustimme, dass das Gespräch aufgezeichnet wird. Normalerweise akzeptiert die Spracherkennung als positive Bestätigung ausschließlich ein glockenklar gesprochenes „Ja!“. Alles weitere wird kommentiert mit „In Ordnung. Ihr Gespräch wird nicht aufgezeichnet.“ Selbst „Aaaa!“ oder „Yo!“ funktionieren normalerweise nicht (heute hat „yo“ das erste Mal geklappt).
Was dagegen offenbar (zweimal getestet) als „Ja“ durchgeht, ist: „Fick dich!“

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Arcor-Update

Ich will das Thema nicht zu breit treten, aber ich muss hier noch einmal die Fortsetzung des Ganzen anfügen. Man muss den letzten Artikel vor diesem hier gelesen haben, um ihn zu verstehen.

Gestern Abend hatten wir noch Post im Briefkasten: Von Arcor. Sie teilen uns schriftlich mit, dass unsere Bandbreite wegen technischer Probleme auf DSL 2000 geändert wurde. Ab dem 25.9. seien wir dann mit der neuen Bandbreite online. Da hätte uns klar sein sollen, dass das wieder Horror bedeutet.

Donnerstag, 25.9.2008

11.20 Uhr
Hoffnung zerstört. Das Internet tut wieder nicht. Der Router kann sich nicht einwählen. Ozie ruft bei der SH an. Die schlimmsten Befürchtungen bestätigen sich: Fehlercode 678, das Modem ist synchron aber nicht anpingbar. Die Fehlerquelle ist recht schnell klar: Sie haben heute eine Umstellung von DSL 2000 auf… ja, DSL 2000 vorgenommen. Dabei wurden natürlich alle vom Techniker hart erkämpften Einstellungen rückgängig gemacht. „Binnen 24 Stunden“ ist das Problem dann wieder einmal behoben, es wird also an die Technik weitergeleitet. Ich scheine Déjà-vus zu haben. Ozie sagt deutlich, dass das keine adäquate Lösung ist. Ihr wird erklärt, dass es keine andere Möglichkeit gibt.

11.55 Uhr
Nachdem wir beschlossen haben, dass für die Lösung eines bekannten Problems, das ja nicht mal nur identifiziert ist, sondern auch noch mehrfach ohne unser Verschulden wieder ausgelöst wurde, 24 Stunden wirklich keine angemessene Zeitspanne ist, rufe ich bei der SH an und verlange ohne lästige Erklärungen, einen Vorgesetzten zu sprechen – damit der uns vielleicht gleich mit der Technik labern lässt oder dergleichen. Er hat aber leider gerade ein Gespräch, er ruft uns aber binnen der nächsten halben Stunde zurück.

12.05 Uhr
„Er“ ist eine Sie und ruft schnellstens zurück. Nach einem kurzen Crash-Kurs in „Was die Chaoze-WG in 5 Tagen bei Arcor so erlebt hat“ möchte sie „gerne Eskalation machen“. Bis 14 Uhr spätestens hören wir dann wieder was.

Wir schließen die Rechner wieder ordentlich an den Router an, da Rückrufe in der Regel Mangelware sind, wenn das Problem erst einmal behoben ist. Mehrer Einwahlversuche verlaufen negativ, aber was erwarten wir auch?

14.35 Uhr
Rückruf? Problem behoben? Eher Fehlanzeige. Also Anruf bei der SH. Der nette Mann am anderen Ende der Leitung sitzt natürlich in einem anderen Callcenter, sodass er leider keinen Einblick hat, was die obig erwähnte Vorsitzende so macht und wer sie überhaupt ist. „Im Laufe des Tages“ melden die sich aber in der Regel, so seine Aussage. Damit bin ich wieder bei „binnen 24 Stunden“. Für einen kurzen Moment kommt dann noch der Schock, dass wir kaufmännisch auf DSL 6000 laufen, und scheinbar keine Änderung in Planung ist. Dies stellt sich dann jedoch als (hoffentlich?) falsch heraus. Seiner Meinung nach sind die Leitungsdaten aber auch für DSL 6000 ok. Warum auch immer. Fazit: Keins? Wir warten weiter auf den Anruf der Vorgesetzten von vorhin.

16.35 Uhr
Nachdem immer noch kein Anruf eingegangen ist, rufe ich erneut bei der SH an, um mich wieder zu irgendeinem Vorgesetzten durchstellen zu lassen, der sich dann vielleicht in irgendeiner Form der Problematik annimmt. Ich gerate natürlich an die widerlichste Sorte Vollhorst. Dieser Mitarbeiter erklärt mir de facto, dass ich den Technikern doch ein bisschen Zeit lassen solle, ich wolle doch sicher nicht, dass es „wieder nur Flickschusterei“ werde. Meine Argumente werden komplett übergangen und meine nachdrückliche, mehrfache Bitte, mit einem Vorgesetzten verbunden zu werden, wird ignoriert mit der Bemerkung, dass er das jetzt nochmal „mit Nachdruck“ an die Technik schreibe (was immer das heißen soll), und dass das nun einmal der schnellstmögliche Weg sei. Die Tatsache, dass ich bereits einen Schritt weiter war, umgeht er gekonnt mit Ignoranz. Satz des Gesprächs: „Ich weiss, dass es frustrierend ist.“

17.55 Uhr
In der Hoffnung, vielleicht doch noch mit einem Vorgesetzten sprechen zu können, ruft Ozie reichlich demotiviert wieder bei der SH an. Aufgrund des nicht erfolgten Rückrufs stellt der Mitabeiter sie durch zu einem Vorgesetzten. Der ist aber leider aus der kaufmännischen Abteilung, hält unser Problem zwar für verständlich, könnte uns jedoch allenfalls einen günstigeren Tarif anbieten. In Sorge um unsere rare Freizeit lehnen wir jedwede Änderung ab. Er bittet uns, die SH erneut zu kontaktieren.

18.05 Uhr
Ozie ruft einmal mehr bei der SH an und gerät prompt an einen interessierten Mitarbeiter. Er ist der erste, der sich wundert, weswegen wir von DSL 2000 auf DSL 2000 umgestellt worden sind. Eine knappe halbe Stunde dauert das Gespräch. Er ist schwer irritiert von der Vorarbeit seiner Kollegen und teilt uns mit, dass heute eigentlich nur der Upload – warum auch immer – hochgestellt wurde. Dieses macht er rückgängig, und – zack! – kann der Router sich einwählen. So irritiert wir darüber waren, dass der Fehler von einem Hotline-Mitarbeiter behoben werden kann, so sehr haben wir uns auch gefreut.

18.33 Uhr
Voller Vorfreude aufs Internet nehmen wir das Klingeln des Telefons war. Eine Minute nach dem letzten Gespräch. Es ist ein Techniker von Arcor, der nach unserer Störung fragt. Ich teile ihm mit, dass sich das erledigt hätte und hoffe, dass er es nicht wagt, irgendeine Änderung vorzunehmen. Er fragt dann noch, ob wir „immer noch das Speed-Modem 200“ benutzen, woraufhin ich ihm mitteile, dass wir das noch nie getan haben. Er warnt mich, dass wir, wenn wir es wieder (hä?) benutzen würden, wieder nicht ins Netz kommen würden. Konfusion.

Zwei Minuten später: Ich versuche, mich ins Internet einzuwählen. Nix. Einen Router-Restart später stelle ich fest, dass der Router sich wieder nicht verbinden kann. Na klasse!

18.55 Uhr
Am Rande des Wahnsinns ruft Ozie noch einmal bei der SH an und gibt an, dass das Internet nicht tue.  Auf Nachfrage hin stellt er fest, dass seit 18.30 Uhr nichts an der Leitung geändert wurde. Zwischen 18.00 und 18.30 Uhr sei die Upstream-Geschwindigkeit und „ein paar technische Details, sag ich jetzt mal so“ geändert. Er bittet um einen Restart von Router und Modem und danach sind wir tatsächlich (wieder einmal) online.
Er erklärt auf unser Fragen hin, dass trotz mehrfacher gegenteiliger Eintragung in die Störungsprotokolle nicht die alte, sondern die (für unser Modem zu) neue Übertragungsweise eingestellt war. Wir sind online, aber noch nicht sicher, ob der Nervenzusammenbruch dieses Mal ausbleibt. Gnaaaaa! Hihi! Dollydolly!

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