Category Archives: Vermischtes

Nee, also so nicht…

Ich blogge ja nach wie vor sehr gerne. Daran wird sich wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten wenig ändern. Vom Falle eines überraschend eintretenden Todes vielleicht mal abgesehen. Ich bin eigentlich auch froh, dass ich so „viele“ Leser habe.

Aber als ich gerade auf meine Statistiken, bzw. das Ranking bei blogoscoop gelinst habe, habe ich festgestellt, dass ich von der Betriebssportgemeinschaft Berliner Volksbank e.V. überholt worden bin.

Ich finde, das ist dann doch echt eine Spur zu bitter.

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Spruch des Tages

Fernsehmoderatorin:

„…wurden in einem Casino verletzt, als ein Spielautomat aus bisher ungeklärter Ursache explodierte.“

Mein Bruder:

„Jackpot!“

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U-Blog 30

Nun muss ich hier mal das Spiel erklären, das wir hier die ganze Zeit zocken. Ich nehme ja stark an, dass es dem ein oder anderen bekannt sein wird, aber zumindest meine Familie kennt es noch nicht so lange – vielleicht habe ich also tatsächlich die Chance, jemandem mal was neues zu zeigen.

Bei „30“ handelt es sich um ein sehr einfaches Würfelspiel, dass man gut um Geld zocken kann – aber nicht muss. Wir spielen es hier „mit Geld, aber nicht um Geld…“, wie ein Familienmitglied jüngst äusserte.

Benötigt wird: 1 Würfelbecher, 6 Würfel, 1 bis ? Mitspieler und Kleingeld. Wenn man das Geld nur als Zählmittel und nicht als Ziel nimmt, dann sind bei 1 bis 5 Spielern 10 € pro Person angemessen – wenn man um Kohle zockt, steht einem der Einsatz natürlich frei. Grundsätzlich: Je mehr Mitspieler, desto mehr Geld…

Spielablauf:

Man bestimmt, welcher Spieler anfangen soll – für gewöhnlich würfelt man das aus, aber das sollte ich nun wirklich nicht erläutern müssen…

Spieler 1 beginnt zu würfeln – mit 6 Würfeln. Ziel ist es, mindestens 30 Augen zu würfeln. Daher der Name des Spiels. Die Anzahl der Versuche ist frei, man muss aber bei jedem Wurf mindestens einen Würfel „rauslegen“, sprich: werten.

Wie es weitergeht, hängt vom Ergebnis ab. Hat man nun insgesamt weniger als 30 Augen, dann hat man ein Problem: Man muss seinen Mitspielern Geld zahlen. Für jedes Auge unter 30 wären das 10 Cent an jeden Mitspieler. Das heisst, dass man bei einem Ergebnis von 28 und drei Mitspielern 2 x 10 x 3 = 60 Cent los ist. Die Mitspieler verleiben dieses Geld ihrem Vermögen ein.

Hat man genau 30 erwürfelt, so ändert sich nichts und der nächste Spieler ist dran.

Würfelt man insgesamt über 30, so hängt wieder alles von der Augenzahl ab. Da das erreichbare Maximum 36 ist, kann ja jeder Zahl über 30 eine Seite des Würfels zugeordnet werden. Bei 31 die 1, bei 32 die 2 usw. Somit bestimmt das Ergebnis, auf welche Zahl der Spieler nun würfeln kann. Hat er also 34 zusammenbekommen, würfelt er nun auf die 4er. D.h. er würfelt mit allen 6 Würfeln, gezählt werden aber nur noch die 4er. So lange 4er gewürfelt werden, werden diese rausgelegt. Beim ersten Wurf ohne 4er werden die bisherigen Augen (also der 4er) zusammengezählt, und der Spieler erhält nun von jedem Mitspieler jeweils die Augenzahl x 10 Cent. Danach ist der nächste Spieler mit Würfeln dran. Sollte man übrigens tatsächlich sechs 4er gewürfelt haben, so werden alle Würfel wieder in den Becher getan, und der Spieler würfelt weiter. Das heisst: Theoretisch existiert kein Maximum an Gewinn – die Wahrscheinlichkeit macht einem aber in der Regel noch vor dem zehnten 6er einen Strich durch die Rechnung 😉

Es gibt noch Variationen, bei denen z.B. „Straßen“ auch gewertet werden – die haben wir hier allerdings nicht gespielt, die Regeln kann dann gerne jemand in den Kommentaren ergänzen.

Spielziele kann man vorher ausmachen, z.B. kann man spielen, bis ein Spieler bankrott ist. Oder man macht eine bestimmte Rundenzahl aus. Grundsätzlich kann man – da man mit dem Geld ja immer einen aktuellen Spielstand hat – eigentlich zu jeder Zeit aufhören und einen Sieger ermitteln.

Das Schöne an dem Spiel ist zum einen die Einfachheit. Man braucht kein Spielbrett, und im Gegensatz zum Kniffel nicht einmal einen komplizierten Wertungszettel. Das Spiel ist aber trotz der geringen Komplexität insbesondere bei vielen Mitspielern unberechenbar, da der eigene Spielstand in enormem Maße auch davon abhängig ist, ob die anderen Glück haben. So kann man 10 Runden lang nahezu einen identischen Kontostand haben, mit einem guten Zug aber plötzlich 6 € bekommen oder 3 € verlieren – was ja nicht wenig ist, wenn man mit 10 € startet.

Ehrlich gesagt: Bei dem Spiel würde ich wirklich gerne mal „ernsthaft“ um Geld spielen – weil da der Anreiz natürlich noch höher ist. Irgendwie stößt mein Wunsch in der Familie aber auf wenig Gegenliebe 🙁

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U-Blog 2

Irgendwie sieht so ein Urlaubs-Blogeintrag mit einer 1 dahinter so blöd aus, wenn es keinen mit einer 2 gibt.

Aber wenn ich im Urlaub bin, dann leidet auch meine Lust zu schreiben immer ein wenig. Woran es liegt, weiss ich auch nicht so genau. Überhaupt schlafe ich hier gerade 2 bis 4 Stunden mehr pro Tag. Und das, obwohl ich hier schlechter schlafe, da die Matratze ca. 40 cm zu kurz und 3 Klassen zu weich ist.

Naja, ist ja auch nicht mein PC – noch nicht mal mein inzwischen geliebtes Betriebssystem – das spielt sicher auch eine Rolle.

Zudem sind wir hier ständig am Zocken – und zwar offline! (!!!) So analog mit Würfeln und so…

Ein paar Fotos gibt’s auch erst, wenn ich wieder in der Hauptstadt bin.

Aber insgesamt muss ich sagen, dass es mir wahrscheinlich nicht so schlecht geht. Da bin ich seit einem Jahr das erste Mal wieder abends alleine in der Kneipe, habe sogar Geld dabei – und trotzdem bin ich nach einem Bier gegangen – und hab nicht etwa nach 7 Bier angefangen, schlechte Gedichte zu schreiben… 🙂

Nun gut, vielleicht melde ich mich nochmal. Und irgendwann erkläre ich die Regeln von „30“…

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U-Blog 1

So, nun sitze ich hier in Cuxhven rum. Auch nicht schlecht. Gut, der Supermarkt ist weiter entfernt als zu Hause – aber ich bin ja auch ein wenig weiter weg von Zuhause, nicht wahr?

Aber irgendwie kann ich einfach nicht ohne Internet – daran ändert sich irgendwie nichts. So schön Urlaub auch ist, man muss ja nicht alles umschmeißen. Etwas ärgerlich war, dass ich gestern meine Reisepläne umschmeißen musste. Ich glaube, es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen Zug verpasst habe. War vielleicht eine dumme Idee, den ganzen Abend nicht ins Bett zu gehen, dann noch gemütlich ein paar Bierchen zu trinken, und zwei Stunden vor der Abfahrt „nur ein Stündchen“ zu schlafen. Ich war ziemlich fertig nach dem Aufwachen um 5.27 Uhr – der Zug fuhr ja um 4.40 Uhr.

Ich glaube, ich hab Ozie ziemlich gestresst mit meiner miesen Laune – was natürlich nicht mein Ziel war. Der Rest lief dann eigentlich gut, wenn man mal davon absieht, dass ich volle S-Bahnen nicht leiden kann, und die 60 €, die ich für die neue Fahrkarte gezahlt habe, auch lieber hier oben in Essen und Trinken investiert hätte. Dafür hab ich mir dank der geänderten Reisedaten noch auf dem Hinweg eine (na gut, zwei) neue Speicherkarten für die Cam kaufen können.

Da wir den ersten Tag allerdings nicht viel draussen verbracht haben, sind noch nicht viele Fotos entstanden, und welche, die dann auch tatsächlich blogbar wären, kommen vielleicht erst nach dem Urlaub.

Tja, jetzt hab ich das Ozie telefonisch noch nicht erreicht, aber das wird noch – bin ich sicher.

Mir geht’s jedenfalls gut – obwohl ich hier wieder mit Vista „arbeiten“ muss. Irgendwas ist ja immer 😉

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Sendepause

So, dies hier wird der letzte Eintrag aus Berlin für eine Woche sein. So in etwa…

Wenn das hier veröffentlicht ist, bin ich bereits auf dem Weg in den Urlaub. Eine Woche Cuxhaven. Frische Luft, frischer Fisch, und wahrscheinlich einige frisch gezapfte Bier werden meinen Weg an der Küste entlang pflastern. Da sich bei meiner Familie im hohen Norden zwei Laptops befinden, werde ich mich sicher mal melden, vielleicht sogar ein paar Fotos posten. Aber ewig lange Einträge oder gar Taxi-Geschichten gibt es erst einmal nicht. Am 9.5. kehre ich gegen Abend wieder in der Hauptstadt ein – und erst am 11.5. fahre ich wieder.

Ich wünsche allen Lesern eine gute Woche bis dahin, allen Kollegen gute Umsätze, meinem Ozie gute Ideen für „Dinge die sie nicht tun könnte, wenn ich da bin“ und allen anderen ein gutes Mittagessen.

Bis denne,

Sash

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Die Botschaft wird weitergetragen

Ich freue mich ja immer wieder, wenn meine kleinen Alltagskunstwerke den Weg in die Weiten des Netzes finden. Da ich meinen Ausflug ins world wide web bisher nicht mit ernsthaften finanziellen Ansprüchen verbunden habe, stelle ich gerne Dinge, die ich veröffentliche, auch anderen Seiten zur Verfügung. Nur eine Nachfrage wäre nett.

Das Maß an Nachfragen übererfüllt hat AW, seines Zeichens Journalist. Vor etlichen Monaten schrieb er mich an, um mir bezüglich meines (damals noch bei overblog gehosteten) Blogs ein paar Fragen zu stellen, deren Antworten dann auch teilweise in seinem Artikel in der „Tomorrow“ wiedergegeben wurden. Überregional! Wow!

AW ist zugleich treibende Kraft hinter der Kaschemme, und so bekam ich von ihm immer wieder Anfragen, ob ich nicht dieses Gedicht oder jene kleinen Bildchen für diese zur Verfügung stellen würde. Naja, lieb wie ich bin, habe ich das immer auch gerne getan, und so haben es tatsächlich die sinnentleerten Textfragmente auf unserem WG-Kühlschrank geschafft, im „Magazin für exzentrische Literatur“ zu landen.

An dieser Stelle möchte ich gerne einmal erwähnen, dass dies für mich bisher eine der positivsten Erfahrungen mit dem Internet an und für sich war. Es zeigt, dass sich auch dort noch Menschen tummeln, die Fragen stellen, beantworten, und zu guter Letzt im Rahmen von Nischenangeboten Platz schaffen für die kleinen Schönheiten des Lebens. Und beweisen, dass all das möglich ist, ohne die Rechte des einzelnen mit Füßen zu treten, wie es die ein oder andere wandelnde Gelfrisur im Boulevardjournalismus gerne macht, bzw. rechtfertigt.

Wahrscheinlich wird die Kaschemme die Popularität meines Blogs auf Dauer weit überbieten. Schon, weil sich sicher mehr Menschen gerne mit Lyrik als mit Taxifahrern auseinandersetzen wollen. Das ist ok, ganz ehrlich. Bei allen angestrebten Zensurmaßnahmen seitens der Regierung (Ja, ich weiss: Die wollen ja nur Kinderschänder überführen!) habe ich meine Zweifel daran, ob das Internet noch lange die grunddemokratische Kommunikationsplattform sein wird, die es einmal war, und vielleicht nicht einmal mehr jetzt ist. Wie dem auch sei: Ich bin froh, daran Teil zu haben!

Und: Wenn ihr auf abgefahrene Gedichte steht: Besucht die Kaschemme!

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