Category Archives: Vermischtes

Unzeit

Was auch mal wieder typisch ist, ist der Zeitpunkt, zu dem mein Handy geklaut wurde. Meine neue Karte kam gestern schon an, und ich hätte ja noch ein Handy hier rumliegen…

Jetzt ratet mal, wann der SIM-Lock bei dem Teil abläuft?

Ganz genau weiss ich es auch nicht, aber es kann sich nur noch um Tage handeln, da ich das Telefon vor fast exakt zwei Jahren gekauft habe – kurz vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm. Timing könnte man das nennen. OK, daran, dass ich ein neues Handy brauche, ändert das auch nichts, da ich es meistens zum Telefonieren mit Ozie verwende, und die dazu eben dieses benutzt – wegen Flatrate zu D2 und so…

Ist also alles kein Drama, aber irgendwie witzig finde ich es schon.

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Grinse-Problem…

Hmm, ich muss mich einmal mehr mit einem Hilferuf an euch, liebe Leser, wenden.

Ich habe ein dezentes Problem mit meinen Smilies hier. Nicht wundern, gerade sind sie deaktiviert – sichtbar ist das also gerade nicht. Ich habe vorher – ein wenig dämlich – gleich ein paar Plugins ausprobiert, weil ich nach einer Möglichkeit gesucht habe, eigene Smilies zu verwenden. Irgendwie war ich aber mit nichts zufrieden, bzw. das ein oder andere Plugin hat nie getan. Folglich habe ich sie deinstalliert.

Dabei gab es – zumindest einmal – einen Fehler. Kann auch sein – schließlich war ich so blöd, und hab auch Plugins installiert, die mit meiner aktuellen WordPress-Version nicht sicher kompatibel sind. Nun habe ich zwei Probleme, wovon ich wenigstens eines gerne lösen würde.

1. Das Plugin „More Smilies“ taucht nicht in meiner Plugin-Liste auf, kann aber zumindest über den WordPress-Dialog nicht gelöscht werden – weil es dort nicht existiert. Das ist eigentlich nicht weiter schlimm – wenn es nicht für weitere Probleme verantwortlich ist. Die paar kB Speicher hab ich dann auch noch…

2. Die Smilies werden nicht mehr angezeigt, wie sie sollen. Das ärgert mich dann doch. Ärgerlich ist, dass wenn ich die Umwandlung in Smilies aktiviere, meine Standard-Smilies (z.B. “ 🙂 „) nicht mehr erkannt werden – dafür aber jedes Ausrufezeichen (ohne dass es in die eigentlich nötigen Doppelpunkte eingebettet ist) als Grafik angezeigt wird. Deswegen wollte ich fragen, ob mir irgendjemand sagen kann, wo ich da ggf. im Quelltext rumpfuschen kann, damit das wieder rückgängig gemacht werden kann, bzw. wo das Problem liegen könnte. Ich hätte ja nach wie vor gerne Smilies, aber auf Ausrufezeichen zu verzichten ist dann auch ein bisschen blöd…

Also: Wenn irgendjemand auch nur eine Idee hat, wäre das gut. Ich werde vielleicht auch noch ein paar Sachen probieren, also nicht wundern, wenn das mit den Smilies sich hier in der näheren Zukunft seltsam gestaltet… 🙂

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Konnte nicht anders…

Nachdem mir am Freitag Handy und Kamera geklaut worden sind, hat sich noch nichts weiter ergeben. Wie auch? Passieren wird da aller Voraussicht nach nichts, außer dass ich ein bisschen Papierkram zu erledigen habe. Der Quatsch war nicht versichert, und wenn die Cops bis jetzt nicht auf die Idee gekommen sind, in dem von mir zweifelsfrei genannten Haus nach einem beinlahmen Skater zu fragen, dann werden sie das wohl auch in den folgenden Monaten nicht tun.

Trotz des ärgerlichen Verlustes von Elektronik im Wert von 400 € geht mein Leben schließlich weiter. Eigentlich ganz genauso wie vorher. Die kleinen Änderungen sind im Einzelnen:

1. Ich kann keine Fotos mehr machen.

2. Ich kann nicht mehr mit Ozie telefonieren, wenn ich unterwegs bin.

3. Ich brauche keine Sorgen mehr haben, dass mir jemand Kamera und/oder Handy klaut.

Da der dritte Punkt aber leider die ersten beiden nicht ganz aufwiegen kann, ist die Bestellung schon raus, und abgesehen von weiteren 400 € Minus auf meinem Konto wird sich also nichts ändern. Na gut, ein anderes Handy…

Ohne Materielles überzubewerten, so brauche ich meine ein zwei elektronischen Helfer doch recht dringend, um mein Leben angenehm zu gestalten. Das muss ich wohl zugeben. An die neue Kamera habe ich mich so schnell gewöhnt – im Gegensatz zu früher habe ich die letzten 3 Monate das Haus fast nie ohne sie verlassen. Meine alte Cam habe ich höchstens mal zu einer Party ausgegraben, oder wenn es mal was wirklich wichtiges gab. Dabei ist das überhaupt nicht mein Fall. Ich lebe zwar sicher nicht das weltbewegend aufregendste Leben, aber ich dokumentiere zu gerne die kleinen Absurditäten, die selbiges so unglaublich lebenswert machen. Es ist nur logisch, dass ich mich ohne Kamera plötzlich wieder reichlich unbewaffnet fühle.

Deswegen jetzt also wieder eine neue alte neue quasi. Selbes Modell, selbe Farbe – komplett identisch. Absurd ist nur, dass ich mich echt kaum drüber freuen kann, dass diese jetzt neuwertig ist. Das war die alte ja durchaus auch noch. Obwohl?

Das Display war dreckig. Also: Brauche ich immerhin das Display nicht zu reinigen! Sollen die Spinner von Freitag Abend doch mit der schmutzigen Kamera klarkommen! Ich kann’s mir ja leisten. Display dreckig – neue Kamera! Analog zum oft in meiner Familie rezitierten Spruch: „Der Aschenbecher ist voll, wir brauchen ein neues Auto!“, oder den unsterblichen Worten meines Physiklehrers: „N Traktor mit abg’fahrene Reife koasch wegschmeisse…“

Aber eigentlich sollte der Eintrag gar nicht so zynisch werden. Ich hab mir eine neue Kamera bestellt, in ein paar Tagen ist sie da, und ich werde folglich bald damit fortfahren können, hier Bilder zu posten, die ich nicht geklaut habe. Den ein oder anderen Leser wird das sicher auch freuen…

Aber bestimmt nicht so arg wie mich! 🙂

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Ein Hammer-Einkauf…

…steht mir und Ozie jetzt bevor. Den kompletten Vormittag werden wir nutzen, um mal ein paar Kleinigkeiten zu erledigen. Zum einen werden wir einen Haufen Sperrmüll wegbringen, der sich hier in den letzten Monaten angesammelt hat. Also z.B. einen Sessel von unserem Ex-Mitbewohner, viele Bretter und sogar noch Reststücke der schon lange verstorbenen Sofas im ehemaligen Wohnzimmer.

Dann werden wir im Baumarkt nicht nur eine Gummimatte gegen das Verrutschen unseres neuen Kühlschrankes holen, sondern zugleich auch noch Bretter für die geplante Mäuseburg, sowie für zwei Regale im Bad, die noch zu bauen sind. Dazu die üblichen Kleinigkeiten, die man zum Montieren und Lackieren des Ganzen benötigt.

Abgerundet wird das Ganze durch einen möglichst schnellen Besuch in einem schwedischen Möbelhaus, wo einige Kleinigkeiten wie Mini-Kommoden für die bessere Einrichtung des Werkzeugregals, ein Regal fürs Saarland und dies und das auf dem Einkaufszettel steht.

5 Stunden sind geplant, der Transporter ist gemietet und kann um 8 Uhr abgeholt werden. Davor gilt es noch, den Sperrmüll vors Haus zu stellen – was aber mit Aufzug kein Mörder-Act werden wird.

In den nächsten Wochen wird die Bude hier wirklich um einige Detaillösungen reicher sein als bisher – was zugegeben kein Wunder ist, da wir erst seit anderthalb Jahren hier leben und relativ selten durch Aktionismus auffallen. Aber Spaß muss ja bekanntlich sein. Schade, dass Nico gerade nicht hier ist. Ich hoffe, er liest wenigstens mit, damit der Schock beim Heimkehren nicht so groß wird…

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Foto-Held Sash

„Jeder Verkauf adelt“, stand im Spiegel-Artikel zu fotolia. Ich habe mich ja selbst bei fotolia angemeldet. Deswegen ja auch die Werbung im Blog hier. Ist ja keine automatisch generierte aus den g-Labs. Nun ist es also soweit: Wenngleich ich bisher nur ein einziges meiner Bilder bei fotolia unterbringen konnte – weil alle anderen aus qualitativen Gründen abgelehnt wurden – so wurde eben dieses eine heute das erste Mal verkauft.

Verdammt, ich habe eine Ahnung von Fotografie wie ein Maulesel von Raumfahrttechnik!

Ungeachtet der 1,50 €, die ich damit verdient habe, bin ich tatsächlich etwas stolz. 🙂 Schade nur, dass ich nicht weiss, wer das Foto zu welchem Zweck erworben hat. Das würde mich ja dann doch interessieren – vor allem: Ich hab ja noch mehr Bilder von Taxen in Berlin…

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Unter Strom

Ach, ich bin doch eine faule Sau. Sollte man meinen, wenn ich jetzt, nach nur zwei Arbeitstagen nachts schon wieder blogge und nicht arbeite. Die Lohnarbeit betreffend kann ich das derzeit nicht glaubwürdig dementieren, aber sonst war heute schon ein schaffensreicher Tag. Wie der letzte Eintrag zeigt, ist mal wieder ein bisschen Kühlschrank-Poesie entstanden. Das hat allerdings einen tieferen Hintergrund. Denn noch während der letzten Kühlschrank-Entschmandungs-Aktion seitens mir und Ozie vor ein paar Tagen reifte in uns das Vorhaben, nun doch endlich unseren alten Kühlschrank auszumustern. Die Gründe für dieses Vorgehen sind vielseitig, aber wenig spektakulär. Im Nachhinein dachte ich auch, dass es zumindest stilvoll gewesen wäre, den alten Kühlschrank auszumustern, weil er dreckig war. Haben wir aber nicht gemacht – schon alleine, weil das Putzen so oder so Sinn gibt, da das Teil zwar alt, aber dennoch voll funktionsfähig ist. Abnehmer haben wir eventuell auch schon.

Nein, der Grund ist wie so oft einfach die rationale Überlegung bezüglich des Energiesparens gewesen. Das Gerät bei uns ist zwar keine Jahrhunderte alt, aber als Gerät mit der Energieeffizienzklasse B auch nicht mehr wirklich up to date. Zudem handelte es sich um eine Kühl-Gefrier-Kombination, was energetisch immer Müll ist. Von der Tatsache, dass wir in der Gefriere mehr Platz brauchen könnten, mal ganz abgesehen.

Also haben wir uns zwei Einzelgeräte ausgesucht, die wenigstens die Standards für A+ erfüllen. A++ wäre schön gewesen, leider sind wir in unserer engen und gut geplanten Küche auf Geräte angewiesen, die nur 55 cm (statt standardmäßig 60) breit sind.

So kamen wir also über den alten Arbeitgeber von Ozie zu zwei zueinander passenden, preis-leistungs-mäßig guten Geräten, die uns zusammen nun „gerade mal“ 500 € kosten.

Heute früh war dann Anlieferung, und am späten Nachmittag – nach meiner Erholungsphase – dann das Aufstellen und Einrichten angesagt. Vom Prinzip her lief alles gut, wobei man allerdings schon kleine Abstriche machen muss. Nun benötigen wir noch eine Gummimatte oder dergleichen, weil die Geräte aufeinander nicht sonderlich vertrauenserweckend stehen, und zudem waren wir genötigt, uns um Schutzmaßnahmen zu kümmern. Nicht etwa Schal und Skihose, weil die Geräte so erschreckend gut kühlen – nein: Schutz vor elektrischen Schlägen!

Relativ schmerzhaft hat Ozie nämlich herausgefunden, dass man immer eine gewischt bekommt, wenn man gleichzeitig das Türscharnier am Kühlschrank, sowie die Spüle berührt. Der Phasenprüfer brachte Klarheit: Auf dem Scharnier liegt tatsächlich Strom. Wir vermuten, dass es sich um eine Sicherung handelt, falls die Küche mal unter Wasser steht, aber da Spüle und Kühlschrank direkt nebeneinander stehen, riskiert man mit jedem Gefummel (z.B. Wischen) am Scharnier, dass man mal kurz geblitzdingst wird. Ist ja auch nicht so schön. Also war fitzeliges Abkleben angesagt.

Ach so, falls sich da jemand auskennt: Ist das wirklich normal, dass Türscharniere unter Strom stehen?

Ansonsten hat Ozie heute eine Monster-Baumarkt-Einkaufsliste erstellt, mit der wir am Freitag früh den Baumarkt rocken werden. In näherer Zeit sind nämlich zwei Regale im Bad, sowie die Mäuseburg geplant, die unseren neuen Mitbewohnern den nötigen Auslauf verschafft.

Wir machen uns fast schon Sorgen, dass Nico die Wohnung nicht wiedererkennt, wenn er in 14 bis 30 Tagen wieder hier einkehrt…

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Endlich wollen sie Geld!

Ja, es ist kaum zu glauben: Endlich einmal schickt mir das JobCenter mal einen Brief mit einem Betrag, den sie von mir haben wollen. Ich habe mich nun bald ein halbes Jahr nicht bei denen gemeldet, und das habe ich mit gutem Grund nicht getan. Ich finde es eine selten dämliche und unnütze bürokratische Idee, dass ich selbst nachweisen muss, dass mein Job mir zum Leben reicht, und ich kein Hartz IV mehr benötige.

Die Bedürftigen werden mit Anfragen überhäuft, man bräuchte aber hier auch noch eine Sterbeurkunde der senegalesischen Ziege, für die die Großmutter 1987 im Urlaub Patin wurde – aber es einfach akzeptieren, wenn ich sage: „Leutz, ich habe genug Geld, lasst mal gut sein!“: Nein!

Richtig verärgert war ich ob der Tatsache, dass sie meinen Telefonanruf zum Thema zwar dankend annahmen („Ich leite das dann gleich an die Leistungsabteilung weiter…“), aber – nachdem sie dann die Zahlungen eingestellt haben – behauptet haben, sie wären nicht in der Lage, meinen Status als Arbeitsloser, bzw. Leistungsempfänger zu ändern, so lange ich nicht ein recht detailliertes Blättchen einreiche, auf dem mein Chef mir einmal mehr irgendwelche Pseudo-Einkommen bescheinigt, da es in meinem Gewerbe nunmal keinen festen Lohn gibt.

Diesbezüglich habe ich mir gedacht: „OK, habt ihr mir jetzt halt einen Monat zu viel bezahlt – ihr werdet euch schon melden, den schließlich wollt ihr ja was von mir!“

Und nun habe ich meinen Schrieb, bin sogar gar nicht so unzufrieden mit der Summe, die da genannt wird, werde aber wahrscheinlich dennoch eine Ratenzahlung vereinbaren. Ganz so dicke hab ich es diesen Monat dann ja auch nicht.

Ich sehe es einfach nach wie vor nicht ein, dass ich – wenn ich schon so nett bin, und nicht verschweige, dass ich inzwischen Geld verdiene und nicht mehr arbeitslos bin – genötigt bin, dem Amt auch noch mitzuteilen, wo ich wie viel verdiene. Weniger als null Euro Staatskohle kann ich ja kaum bekommen. Und wenn ich mit meinem Verdienst unter der Grenze liegen sollte, dann sollen sie doch froh sein, dass ich keinen Antrag auf Aufstockung stelle, anstatt einfach mal pro forma zu prüfen, ob ich nicht doch noch Anrecht auf irgendwas gehabt hätte.

Aber was rege ich mich auf – ist doch schön, dass mein lieber Staat die paar Cent Lohnsteuer, die er von mir bekommt, gleich wieder in mich reinvestieren will. Ich mach wenigstens nicht so große Verluste wie die HRE oder Opel – im Verhältnis lohnt sich das ja fast schon wieder…

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