Ich schreibe ja immer wieder gerne, dass Marzahn bei weitem nicht so schlimm ist, wie man gemeinhin denkt, oder wie es einem von dicken Frauen in rosa Sweatshirts im Fernsehen erzählt wird. Aber manchmal hinterlassen mich meine mich offensichtlich umgebenden Nachbarn auch ratlos.
Ich bin sicher nicht nach Berlin gezogen, um hier Ordnung und Sauberkeit einzuführen, keiner von den Kehrwochen-Freaks aus Prenzl’berg. Aber wenn ich schon – ob von missglückten Flaschenöffnungsversuchen oder Messerstechereien – safte wie eine Kuh im Schlachthaus, dann sehe ich doch zu, dass ich halbwegs zeitnah mein Blut aus dem Hausflur entferne. Auch wenn da einmal wöchentlich eine Putzkolonne (an die übrigens ein dickes Lob!) durchrockt. Bei einem Fleck will ich ja nichts sagen, aber bei sowas:
Unser Fahrstuhl heute, Quelle: Sash
Aber scheinbar liegt dem Verursacher auch ein wenig an der Verbreitung seiner DNA. Schließlich musste er sie auch noch dort platzieren, wo andere reinlangen müssen:
Hallo Dr. Sommer!!! Kann ich vom Aufzugfahren AIDS bekommen? Quelle: Sash
Nee, also irgendwann finde auch ich es eklig!




