wird bei weitem die bescheuertste Überschrift in diesem Monat sein, da bin ich mir sicher 😉 Aber gut, ihr wollt alle mal wieder ein paar Neuigkeiten aus meinem Leben erfahren oder auch nicht? Na klasse. Was ihr aber sicher wollt, das sind ein paar Fotos von der Demo in Stuttgart gestern, und… die gibt es natürlich hier auf der Page. Wäre doch gelacht! Auf der rechten Seite könnt ihr schon einen uns allseits bekannten Unordner sehen, der seine Aufgabe gestern auch noch offiziell hat durchführen können (Foto gelöscht). Mit eine der geilsten Erfindungen, die für diese Demo gemacht wurden: Die „Unordner“-Binden, die ein wenig für Verwirrung sorgen sollten und zugleich ein wenig das ausdrückten, was wir eigentlich auf die Strasse tragen wollten: Warum in aller Welt immer nur Ordnung verbreiten? Ich halte mich da immer noch gerne an ein Zitat aus einem meiner Lieblingsbücher, „Völker dieser Welt, relaxt!“, in dem es zu diesem Thema heisst: „Die so genannte Ordnung hat historisch gesehen mehr Opfer gefordert als die so genannte Unordnung!“ In meinen Augen war die Demo ein voller Erfolg: Gute Laune, endlich mal wieder eine lautstarke und bestimmte Demo, aber ohne aus den Augen zu lassen, um was es uns eigentlich geht: Ein Leben, das auch noch Spass macht. In dem man nicht ständig gegängelt wird – und wenn es vom eigenen Geldbeutel ist. Nun gut, es lief also bunt, laut und witzig in der Stadt und mehr gibt es dazu von meiner Seite aus gerade nicht. Ich war nicht bis zum letzten Schlusspfiff dabei, also sorry, falls noch was passiert sein sollte, auf das nich nicht eingegangen bin jetzt. Für alle jetzt aber: Hier gibts die Fotos! (Link entfernt) Ansonsten: Mein zunächst als solches erscheinendes KBV-Problem hat sich gelöst. Danke deswegen an Marco und Tanja! Nun mal sahen, wie ich den nun schon recht kurz gewordenen Nachmittag noch rumbringe. Was bleibt zu sagen: Lordi haben den Grand Prix gewonnen, ein Computerprogramm zur Lokalisierung von Stechmücken via Mikrofon stellt einen Teil unserer Zukunft dar und hier in der WG sind zunächst mal alle ausgeflogen und haben den kleinen Sash alleine gelassen. Na denn: Hang!
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Rock on!
„Hello evryboddy in se next maunss“ würde der olle Loddar sagen, aber ich, ich sag das nicht! Ich sage „Ein herzliches Willkommen im vorletzten Monat dieses Halbjahres, good evening an alle Kackbratzen und… Recht so!“ Wir haben heute den ersten Mai. Und ich hoffe, dass das auch alle gemerkt haben, und nicht versehentlich zur Arbeit gerannt sind, obwohl dieser Tag ja – wenngleich „Tag der Arbeit“ genannt, frei ist! Der Tag bot relativ wenig an Spannung für mich persönlich, aber das muss auch nicht immer der Fall sein. Ich bin froh, mehr als überfrüh (1 Stunde vor dem Wecker) erwacht zu sein, und deshalb die Frage, ob ich auf die Demo gehe, eindeutig, pfeilschnell und unwiderruflich mit „Ja!“ beantwortet werden konnte. Wie in letzter Zeit offenbar üblich in der WG (siehe letzten Eintrag) hat sich die Abreise noch ein wenig verzögert, aber wir waren pünktlich (man sollte das unterstreichen können!!!) in der Innenstadt und haben uns dann als zunächst recht unansehnlicher schwarzer Haufen der Mai-Demonstration der übrigen Gruppen angeschlossen um einen würdigen Abschluss zu bilden. Es war schön, mal wieder so viele Menschen auf der Strasse zu sehen, da ja nun wirklich nicht alles Gold in diesem Land ist, was glänzt. Die anfängliche Anzahl der bösen schwarzen oder buntfrisierten stellte sich aber nach dem gemeinsamen Zug zum Schlossplatz als nicht so schlimm heraus. Zur anschliessenden revolutionären Demo, die ab Kronprinzstrasse / Büchsenstrasse startete, kamen erstmal mehr Leute insgesamt als erwartet und vor allem viele der türkischen und kurdischen Genossen. Zunächst aber schien die Organisation wie von meiner Wenigkeit geplant: Die PA tat nicht und es gab ein ewig andauerndes Um-die-Wette-Stehen am Startpunkt, bis mehr oder minder bekannt erscheinende Reden und ein wenig Musik aus den Boxen kamen. War aber nicht so schlimm, denn: Ich habe mir die Zeit ganz gut vertreiben können, indem ich es endlich mal fertiggebracht habe, mich mit Ralf über die Wohnungssuche zu unterhalten und nicht zuletzt auch noch Maike wiedergesehen habe. Für alle, die zu diesem Zeitpunkt noch gelangweilt auf dem Platz standen, sorgten gerade die türkischen Leute für ein bisschen Unterhaltung und Tanz. Dann ging es endlich los, und es gab gleich nach 50 Metern einen kaum als solchen bezeichenbaren Zwischenfall: Ein Kollege der Polizei schien nicht sonderlich angetan von einem großen auf ihn zeigenden Schild, auf dem zu lesen stand, dass er ein Zivicop ist. Wahrscheinlich hat er das als Beleidigung aufgefasst 😉 Wie dem auch sei: Die Demo suchte sich friedlich ihren Weg nach Heslach über die B27 und den Westen, nur unterbrochen durch eine kleine Rangelei mit einem Menschen, der meinte, er müsste Plakate abhängen. An dieser Stelle sei vermerkt: Es wurde der Grundstein gelegt für einen neuen Arbeitsplatz in der Optikerbranche und das sollte doch ein bisschen Gerangel wert sein, oder? Falls tatsächlich einer von Team Green mitlesen sollte: Ich war’s nicht, das hättet ihr gesehen ;). Insgesamt eine friedliche, mitunter nicht sonderlich lautstarke aber große revolutionäre Demo, bei der die Polizei sich erstaunlich weit zurückgehalten hat. Recht so! Danach wurde (und wird wahrscheinlich immer noch) im Generationenhaus Heslach gefestet und vielleicht will ich gar nicht wissen, wie der erste Mai für den einen oder den anderen noch endet… Schade fand ich, dass mein Vater nicht mal auf der Gewerkschaftsdemo anzutreffen war, aber: Naja! Ich hab mal wieder ein paar Leute gesehen, die ich ewig nicht gesehen habe – allen voran mein wohl zukünftiger Mitbewohner und Rebekka aus meiner Stufe, was gar nicht frostig war 😉 Ich bin dann noch über den Bahnhof heimgefahren, von den KS-Stuttgart-Faschos war niemand am Bahnhof, bleibt zu hoffen, dass sie im Laufe des Abends (oder besser schon bei den Demos direkt) ein bisschen beeindruckt wurden. Am Besten im Gesicht! Zu Hause angekommen, waren Vera, Felie und Felix gerade am Essen und als ich das nächste Mal aus meinem Zimmer gekrochen kam, war der Schmandling bereits zurück auf dem Weg nach Berlin. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es nur unsere Arbeitgeber freut, dass wir die Rollen nicht getauscht haben. Aber wie sagte Ralf heute bereits: „…und ich brauch nen Platz wo ich mein pseudolinkes Leben leben kann, um mich dann im realen Leben wieder zu prostituieren!“ Alex kam noch bei mir vorbeigerockt (Recht so!) und wir haben noch ein wenig Film geschaut: „Clockwise“, einen etwas älteren Film mit John Cleese, der ziemlich skurril, aber lustig ist, und aus dem auch dieses bescheuerte „Recht so!“ stammt. Dazu haben wir ein paar Bier getrunken, ich bin jetzt nicht mehr ganz nüchtern, aber das macht erstmal nichts. Bei der Suche nach einem Bus, der Alex in den Buchwald bringt, hat uns die VVS im Übrigen überrascht, was ihr unter „Fundstücke“ sehen könnt. Bis denn sag ich mal, wünsche einen angenehmen Abend! War schön, euch alle auf der Demo gesehen zu haben und meine abschliessend noch einmal:
„Recht so!“
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Weltpolitik im Badeanzug
Da haben wir es: Kaum haben wir das Merkel zum Kanzler gewählt, da fällt sogar denen vom anderen Ufer auf, dass es im Badeanzug nicht wirklich eine gute Figur macht. Hier ist nicht von den homosexuell orientierten Leidensgenossen der Spezies Mensch die Rede, sondern von den Insulanern, die sich da Briten nennen. Wobei sich diese beiden Eigenschaften nicht ausschliessen. Die Briten haben mit der „Sun“ das, was sich die Bildzeitung in Deutschland noch nicht traut, so lange nicht 99% hinter Dieter Bohlen stehen und damit ihre Immunisierung gegen BSE aufgrund eines Mangels an zu infizierender Materie öffentlich eingestehen. Die „Sun“ wettert (wie das ihr Name nahelegt) munter gegen alles europäische, deutsche, vielleicht sogar alles außerbritische. „Pariser Hure“ und „Wurm“ soll sie beispielsweise über den Präsidenten unserer Nachbarrepublik Frankreich gewettert haben. Ohne zu erörtern, inwieweit an diesen Anschuldigungen etwas dransein sollte, kann man doch sagen, dass das diplomatische Geschick dieser Presse in etwa so hoch anzusiedeln ist wie ein Hochsprungbalken für fußlahme Landameisen auf Alkoholentzug. Faszinierend ist aber nun, dass alle Menschen diesseits des glücklicherweise genau dort existenten Ärmelkanals rotieren, als hätte man ihnen ein wasserstoffgefülltes Furzkissen mit Schraubenmuttern am Arsch befestigt und es angezündet. Nach wie vor spalten diese lächerlichen Nationalitätskonflikte das ach so vereinte Europa, und es stellt sich die Frage, ob die von Christoph Sonntag herbeischwadronnierte „sackteure Fuchsabgreifanlage“ im Eurotunnel noch Realität wird, wenn er nicht gerade am Brennen ist. Das meinungsbildende Blatt in Deutschland schoss umgehend zurück und verkündete in einem Anflug sentimentaler 40er-Jahre-Diplomatie: „Die Rückseite meiner Kanzlerin ist mir dennoch sympathischer als eure Whisky-aufgedunsenen Arschgesichter in London.“ Ich interpretiere also richtig, dass sich der Kampf der Kulturen am Arsch von Angela Merkel entzündet? Na denn: Good Work! Hang!
…und täglich grüßt das Sashtier
Oder eben doch nicht ganz so täglich! Beinahe schon hat es den Anschein als sei mein Blog nicht arg viel regelmäßiger als der meines geschätzten Kollegen „Metal-Son“, auch bekannt als einer der Sessionkings, Alex oder „Mister Metal fucking rulez“. (so, genug Werbung ;-). Nein, so soll es nicht werden, aber ich kann es für die nächsten Tage kaum ausschliessen. Ozie kommt endlich mal wieder zu Besuch. Pünktlich zum halbjährigen Jubiläum der Beziehung. Ja liebe Freunde und Genossen: Es ist nun bereits genau ein halbes Jahr her, dass die WG im absoluten Chaos versunken ist und die derbste Party der Chaoze-Geschichtsschreibung die Gablenberger Nacht zerrockt hat. Eigentlich müsste ich derzeit völlig verkatert in Mettelberg aus dem Bett gekrochen sein und mich auf ein paar Pädagogik-Einheiten freuen. Irgendwie hatte ich aber gestern keine große Lust auf allzu viele Leute und hab mich lieber ein wenig mit meinem PC um den Ausbau der Page bemüht. Es sind nur ein paar Kleinigkeiten, die von aussen ersichtlich sind, aber sie haben ein wenig Zeit gekostet. Und Stress mache ich mir alleine am PC ja dann auch nicht! Ja, was gibt es über den heutigen Tag zu sagen? Mir persönlich geht gerade nicht viel mehr durch den Kopf als der Besuch von Ozie. Zeitgleich gibt es aber auch eher unerfreuliches zu berichten. In Mannheim findet heute der wahrscheinlich größte Nazi-Aufmarsch der letzten Jahre im süddeutschen Raum statt. Es werden mehrere tausend Teilnehmer erwartet. Die werden hoffentlich nicht allzu weit kommen. Man darf gespannt sein, was in den Medien zu hören ist. Ansonsten ist es mal wieder an der Zeit, sich um die Lebensmittel in der WG zu sorgen – es muss dringend eingekauft werden! Das werde vermutlich auch ich machen. Hoffentlich ist Felie irgendwann aus ihrem After-Abi-Koma erwacht und begleitet mich! Man hört noch voneinander!
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I love Panikattacken!
Die nämlich haben dafür gesorgt, dass ich nun noch ein wenig Zeit für mich habe. Und das ist heute viel wert. Hab nämlich einiges zu tun. Sind heute 4 statt 3 Touren, und wenn alles so gelaufen wäre wie geplant, dann wäre jetzt meine Mutter hier am PC und würde ihre Kündigung schreiben. Die gefühlte Temperatur liegt mindestens 15 Grad über der tatsächlichen. Ich glaube dem Thermometer im Leo auch nicht, dass wir um 10 Uhr noch -1°C hatten. Ich fühle mich gerade erstaunlich fit, was auch daran liegen kann, dass ich gestern bereits um punkt 23 Uhr das Licht ausgemacht habe, und somit relativ ausgeschlafen bin. Da kann der Tag ja kommen. Trinkgeld gab’s auch noch – und zwar gleich 15 €! Die habe ich (da werden mich jetzt die Männer hauen) allesamt in Produkte zur Körperpflege investiert. Ihr lest also gerade den Blog eines frischrasierten Sashs. Der schreibt hier nicht so oft! Trotz der niedrigen Temperaturen strahlt die Sonne und verspricht einen angenehmen Tag. Aber: Wo soviel Freude ist, muss natürlich irgendwo der Haken liegen. Der liegt dieses Mal ein wenig ausserhalb, nämlich in Karlsruhe. Dort wird seit den frühen Morgenstunden versucht, die Ex-Steffi zu räumen, was letztlich sicher auch gelingen wird. Dazu wird es heute Abend in Stuttgart auch noch eine kleine Demo geben, und ich denke, dass einige Leute heute Abend nach Karlsruhe düsen, um der Stadt dort zu zeigen, was man von ihrer Aktion hält. Ich weiss noch nicht, ob ich mitreise, aber eigentlich brauche ich mal gaaanz dringend eine Auszeit vom Leben. Wie dem auch sei: Ich hoffe, ihr habt alle einen schönen Tag, ggf. eine gelungene Abi-Prüfung und lest fleissig meinen Schrott, der gerade wieder ziemlich politische Tendenzen bekommt. Bin ja mal gespannt, ob mich mal jemand anwerben will 😉
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So langsam nervts echt!
Klar, ich meine das Wetter! Ich rede hier ja eh von kaum was anderem. Was soll man auch gerade schreiben? Die Bildzeitung lässt ja auch nix mehr anbrennen und fragt die alten Fragen, heute z.B. ob da was falsch läuft mit den Ausländern. Vielleicht auch mit den Bild-Redakteuren? Was ist denn los? In der Schule gibt es Gewalt. Das war dem Spiegel sogar eine Titelstory wert. Die „Horror-Schule von Neukölln“ ist in aller Munde. Oh Mann, Leute. Zunächst mal: Gewalt an der Schule gab es schon immer. Vielleicht hat sich das Maß etwas erhöht, aber ich bin auch froh, dass ich nicht an einer Hauptschule war. Und ich wusste auch schon während der Schulzeit weswegen. Klar, jetzt geht wieder der ganze Sermon mit der misslungenen Integration los. Es ist mir auch klar, dass Verständigungsprobleme zu Ausgrenzung und zu enormen Schwierigkeiten in der Schule führen können. Ich würde mich ja auch kaum in eine bayrische Schule trauen, weil ich da sicher nur die Hälfte von dem verstehe, was die mir beibringen wollen. Und diese Kids sind jetzt einerseits frustriert weil sie kaum Chancen haben „ich werd‘ eh Hartz IV Alder“ und dadurch andererseits bestrebt, sich in ihrem Umfeld „Respekt“ zu verschaffen. Das klappt am simpelsten mit Gewalt. Ein Prinzip, das bisweilen auch eher minderbemittelte Staatsoberhäupter verwenden, um sich in ihren Kreisen Gehör zu verschaffen. Aber zurück zur Schule. Das Problem sind jetzt auf einmal die ganzen schlechtausgebildeten jungen Ausländer? Die kriegen eh keinen Job… ok, schwer das zu leugnen! Aber wie sieht es denn mit den besser gebildeten jungen Deutschen aus? Besser im Moment, klar! Um die reisst man sich geradezu. Dass aber dennoch reihenweise überqualifizierteste Leute nach Arbeit suchen, weil sie auch nicht mehr gefragt waren – was ist damit? Und wohin man schaut: Die Arbeitslosenzahlen steigen. Eigentlich ist das in der Produktion (immer noch größter Arbeitsmarkt) auch zu erwarten, denn: Wo sollen die Arbeitsplätze herkommen, wenn nicht von jenen Unternehmen, die die großen Gewinne machen und jetzt immer in den Schlagzeilen auftauchen, weil sie tausende von Arbeitsplätzen streichen. Die nach wie vor zunehmende Technisierung im produzierenden Gewerbe fordert nunmal Arbeitsplätze. Das müsste jedem Kind klar sein. Das ist einer der Hauptgründe, warum es irgendwann einen großen Knall geben muss: Überall wird propagiert, dass wir mehr Nachwuchs brauchen, damit die all die Produkte kaufen können die wir produzieren. Aber bitte nicht die Ausländer, die werden eh nur Arbeitslos. Das ist falsch. Wenn alle hier lebenden Ausländer qualifizierte Deutsche mit Hochschulabschluss, Studium, 5 Jahren Berufserfahrung und internationaler Anerkennung wären, dann hätten wir deswegen keinen einzigen Arbeitsplatz mehr in Deutschland! Ständiges Wachstum kann gar nicht funktionieren. Wie auch? Überall sind Ressourcen begrenzt. Ob das die Energie, der Lebensraum oder eben Arbeitsplätze sind. Aber was soll’s? Freuen wir uns darüber, dass uns Merkel und co. mit Senkung der Arbeitslosenzahlen locken, Familiengründungen bezuschussen und nebenbei die Ausländer ausweisen. Ich verneige mich vor der Weitsicht der menschlichen Spezies und wünsche allen angehenden Abiturienten viel Spaß in der Welt da draussen und rate ihnen, sich möglichst schnell aus der gewalttätigen Welt der Schule zu verpissen! Ach ja, was ich zu Beginn eigentlich schreiben wollte: SCHEISS WETTER!!!
Schoki: Goutier Milk
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Es ist ein Kreuz
mit dem Wetter. Ich bin heute Morgen aus dem Haus gegangen und hab mir gedacht: Wow, vorgestern erst noch Schnee, tiefster Winter, gestern Sonnenschein und Frühlingstemperaturen und heute: Regen und Arscheskälte – also Sommer! Es kann verdammt schnell gehen in dieser hektischen Zeit, das habe ich mitlerweile ja begriffen. Aber das? Die Bild-Zeitung hat heute den wohl spannendsten Skandal seit dem Gurkenlaster-Unglück von Kampftröte Küblböck ausgegraben: „SKANDAL 61 Jahre nach Kriegsende: 4000 Deutsche Soldaten in Pappkartons!“ Sind also tatsächlich ein paar Wehrmachtssoldaten in Tschechien gestapelt, weil ein Verein von dem ich das erste Mal höre, der „Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge“ sie hat exhumieren lassen um sie zentral zu bestatten. Nun aber – da wird’s dann witzig, passiert folgendes: „Die Tschechen stellen außerordentlich hohe Denkmalschutzanforderungen, die wir nicht bezahlen können.“ Wenn man schon so jammert, hätte man sich das auch vorher mal anschauen können. Im Übrigen ist die Idee für die Inschrift (“ Sie kämpften tapfer, aber für eine schlechte Sache“) schon ein Witz in sich. Denkmäler für die Wehrmacht bauen wir (oder wollen es), aber wir kämen nie darauf, sie als Helden zu bezeichnen (siehe bild-online.de). Ein wenig paradox erscheint mir das schon. Ich gehe dann duschen ohne mich nasszumachen, um anschliessend ein trockenes Brot mit Butter, Wurst und Gurken drauf zu essen. Man sieht sich…


