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@sashbeinacht

Ich wollte mal ein kleines bisschen Werbung für dieses sympathische kleine soziale Netzwerk namens Twitter machen. Also nicht, dass die mich jetzt bezahlen würden. Ich bin in letzter Zeit einfach gerne da. Und wenn, dann – ich muss es ja gestehen – lange!
Wenn ich um die frühe Mittagszeit mal schon halbwegs wach bin und nicht so recht weiß, was ich mit meiner vielen Freizeit anfangen soll, weil ich mich zu längeren Blogeinträgen oder gar Geschichten für Bücher nicht aufraffen kann, dann vergeht schon mal einige Zeit, bis ich meine Timeline wieder schließe und mich davon abwende, mir möglichst absurdes aus den Fingern zu saugen.

Twitter hat lange Zeit unter meinen Online-Aktivitäten eine geringe Rolle gespielt, aber im Moment – das muss nicht ewig so sein – ist es mein liebstes soziales Netzwerk. Trotz – oder gerade wegen – der geringen Möglichkeiten. Deswegen isses natürlich nicht neu und von vielen weiß ich ja, dass sie schon vor mir bei Twitter waren. Aber mal was dazu sagen, wollte ich jetzt da ich Twitter vermehrt nutze, eben doch mal.

Die Erfinder von Twitter hatten ja eigentlich schon eine ziemlich bekloppte Idee mit ihrer Begrenzung auf nur 140 Zeichen pro Tweet. Und dann, dass man Leuten einfach einseitig folgen kann: Ist zwar inzwischen Standard auch bei Facebook und G+, aber so radikal wie bei Twitter wird es kaum umgesetzt. Das hätte das Ganze auch schnell langweilig machen können, aber das wurde es nicht.

Dass man bei Twitter nicht jedem gleich folgt, der das bei einem selbst tut, gehört dazu. Wenngleich ein Haufen Bots und noch mehr SEO-Werbestrategen das immer noch für ein tolles Konzept zu halten scheinen. Und das ist gut. Denn nicht jeder, für den man sich interessiert, interessiert sich andersrum für mich – oder umgekehrt. Und während es irgendwie schon peinlich ist, bei Facebook Sascha Lobo zu liken, bloß um seine Kolumnen nicht zu verpassen, folge ich ihm auf Twitter ohne Bedenken. Dass er im Gegenzug mir nicht folgt, finde ich eher beruhigend 😉
Dann die Begrenzung auf 140 Zeichen: Ich hab selten etwas gesehen, das Menschen mehr beflügelt hat und merke es auch langsam selbst. Tweets, insbesondere die guten und unterhaltsamen, sind eine ganz eigene Kunstform geworden. Viele haben eine ganz eigene Grammatik, eine ganz andere Funktionsweise als Sprache in anderen Bereichen. Das verwirrt am Anfang ein bisschen, aber es funktioniert und macht die Sache nicht weniger gut!
Und die Geschwindigkeit ist atemberaubend. Natürlich verbreiten sich auch bei Twitter sinnfreie Mems schneller als alles andere, aber je nach Zusammenstellung der Timeline erfährt man Dinge maximal Minuten, wenn nicht Sekunden, nachdem sie passiert sind. Das Leben ist allgemein schnell und man muss es nicht übertreiben, aber wenn ich wissen will, ob Facebook seine Datenschutzrichtlinien gerade wirklich umschaltet, erfahre ich das schneller bei Twitter als bei Facebook selbst. Maßgeblich daran beteiligt ist natürlich das Retweeten, das noch kompromissloser und einfacher als das Teilen bei Facebook passiert und hier sogar ganz uneitel ohne das im eigenen Namen zu tun oder noch etwas ergänzen zu können.

Ich hab eine Weile gebraucht, ja. Und als Blogger mit einer Monster-Software wie WordPress als Standard hatte ich an soziale Netzwerke auch Erwartungen, die Twitter nicht gerade übererfüllt hat. Mir kam Facebook schon lächerlich funktionslos vor, da musste ich mich bei Twitter ja fragen, ob die nicht zufällig vergessen haben, für mich die 2010er-Version freizuschalten. Außer faven, retweeten und mal eine Message schreiben kann man da ja nix. Selbst das Profil hat bloß 140 Zeichen und Fotoalben gibt es auch nicht. Aber das hat dem Dienst nicht geschadet und er sorgt für unglaubliches Amusement und schnelle Verbreitung von Wissen. Oder beides. Oder nix davon und man verfolgt nur mit, ob andere den Tatort gerade genauso scheiße finden wie man selbst.

Ich jedenfalls will es nicht mehr missen und kann es nur empfehlen. Und auch wenn ich den Text damit begann, dass das Werbung sein soll: Das war jetzt ausnahmsweise keine eigennützige Folgt-mir-alle-Bettelei. Ihr findet mich dort wenn ihr wollt unter dem Namen in der Überschrift. Tatsächlich ist das gerade aber vielleicht doch eher eine Liebeserklärung als eine Werbeunterbrechung  …

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Gratis Scheiße! Freut euch!

Bösartig, Irrational, Lügend, Demokratiefeindlich: Noch eines der freundlicheren Backronyme, die mir für die BILD einfallen.

Ich weiß, dies ist nur einer von zigtausend Texten, die heute landauf und landab über die kostenlose BILD veröffentlicht werden, die in knapp 41 Millionen Haushalte flattern wird. Und natürlich bin ich auch nicht der einzige, der sich kritisch äußert. Da könnte ich es also eigentlich auch lassen? Nein.

Denn ich bin überzeugt davon, dass die BILD nach wie vor eine der größten Gefahren für diese Gesellschaft darstellt und ich halte das nicht für einen Zufall. Man sollte zwar nie Bösartigkeit vermuten, wo auch Blödheit als Erklärung reicht, die Grenze überschreiten das Blatt und der zugehörige Konzern jedoch zu regelmäßig. Und so sehr diese angebliche Zeitung auch immer öfter belächelt und marginalisiert wird – genau darin liegt auch ihre Gefährlichkeit.
Mir geht es nicht um irgendeine Rache, weil die BILD mit mir politisch nicht auf einer Wellenlänge liegt. Das bin ich bereit zu ignorieren. Nein, wirklich schlimm an dem Blatt ist die Selbstverständlichkeit, mit der es alleine aufgrund der Auflage und eben jener belustigenden Akzeptanz ganz tief in die Gesellschaft eingreift.

Na klar, wer hat noch nicht gelacht über Artikel wie „Frau verwechselt Globus mit Kopf des Nachbarn“?

„Lustig, Schenkelklopfer! Siehste: Nehm ich doch nicht ernst!“

Aber bei wievielen Menschen bleibt z.B. nach der beispiellosen und mitunter nicht weniger faktenfreien „Berichterstattung“ der letzten zwei Jahre eine schlechte Meinung über Griechen? Einfach so, bei Leuten, die von Finanzpolitik nicht den Hauch einer Ahnung haben, dank Bild aber immer treffsicher über irgendwelche irrelevanten Luxus-Rentner und korrupte Beamte in Athen informiert wurden?
Und die ganz hartgesottenen Fans berufen sich dann darauf, dass sie die Zeitung ja nur des guten Sportteils wegen lesen. Ein Sportteil, in dem bildblog vor Jahren beispielsweise eine Bundesliga-Tabelle mit mehr als 150 Fehlern (!) gefunden hat.

Und die BILD arbeitet systematisch mit Vereinfachungen, Überspitzungen und wenn es mal nach hinten losgeht, dann war ja alles nur Spaß und der Boulevard funktioniert eben so. Da mag ich als unbedingter Vertreter der Pressefreiheit auch ein ganzes Stück weit mitgehen, aber die Grenzen, an denen sich BILD stößt, sind keineswegs nur die des guten Geschmacks, sondern regelmäßig die des Rechtsstaates an sich.

Die BILD verletzt ungefähr täglich (!) das Persönlichkeitsrecht von Menschen. Viele davon, meist Beschuldigte in einem Strafprozess, werden zwar von manchen Lesern nicht als schützenswerte Individuen eingeschätzt, aber schon an dieser Stelle zeigt sich, wie die perfide ständige Aushöhlung von Normen das Gesellschaftsklima ändern. In Dubio pro Reo? Auf’s Maul! Man wundert sich kaum noch, wenn irgendwo ein „Sex-Verbrecher“ mitsamt Foto von sich und seinem Wohnhaus in der BILD abgedruckt wird. Die meisten empörten Leser kriegen dann gar nicht mehr mit, dass der Mann noch gar nicht verurteilt und am Ende unschuldig war – und jetzt trotzdem in seinem Dorf nicht mehr leben kann.

An dieser Stelle zeigt sich oft auch, dass die BILD gerade bei solchen „großen Meldungen“ nicht den Hauch einer Recherche anstellt. So wurde neulich aufgrund einer einfachen Namensverwechslung eine Bloggerin von der Zeitung für tot erklärt – und weil man davon ausging, dass es sich um die richtige Person handele, hat man bei der Redaktion gleich noch Details aus ihrer Vita dem real existierenden Todesfall zugeschrieben.
Und auf der anderen Seite kämpft der Springer-Verlag, dem die BILD zugehörig ist, mit allen Mitteln für das Leistungsschutzrecht und jammert herum, wie schlimm es sei, wenn die Leute „aus dem Internet“ Fotos und Texte klauen.

Natürlich landet die BILD auch mal einen Treffer. Sicher haben sie auch schon mal einen Skandal aufgedeckt oder einen Politiker zu Recht in Bedrängnis gebracht. In weit mehr Fällen allerdings geschah das entweder mit fragwürdigen Methoden oder die Eigenleistung der BILD war überschaubarer als sie selbst verkündet. Denn auch in keiner anderen Zeitung werden derart viele Exklusiv-Meldungen verkündet, die in Wirklichkeit weder exklusiv, noch aktuell, in den schlimmsten Fällen aber sogar völlig haltlos sind – und somit exklusiv nur in dem Sinne, dass sich niemand anders getraut hätte, diesen Datenmüll auf Papier zu drucken.

Nein, die BILD ist nicht einfach irgendein doofes Käseblatt, das man nicht ernst nehmen muss. Die BILD ist eine angebliche Zeitung, die wiederholt, planmäßig und mit einer perversen Arroganz darauf hinwirkt, die Gesellschaft in ihrem Sinne zu beeinflussen. Und trotz sinkender Auflage schafft sie es immer wieder. Da werden anlässlich von Fußballspielen Nationen gegeneinander aufgehetzt, den Menschen Angst vor Ausländern gemacht, in dem man die Namen von Verbrechern in Achmed und Mohammed ändert und Menschen werden zu Freiwild gemacht, weil der BILD nichts daran liegt, dass sich in Deutschland Gerichte damit befassen, Straftäter zu verurteilen. Persönlichkeitsrechte werden mit Füßen getreten, Existenzen zerstört und nach 10 Jahren mit der BILD unterm Arm rutscht dann doch vielen mal ein „Man wird ja wohl noch sagen dürfen, dass …“ heraus.

Nein, bei mir wird heute keine BILD im Briefkasten liegen. Ich habe meinen Widerspruch rechtzeitig abgesendet. Und vielleicht kann man bei der Reichweite der Zeitung schon froh sein, dass es noch mehr als 200.000 andere auch so gehalten haben. Dennoch wird das Land heute geflutet mit gedruckter Scheiße in Multi-Millionenauflage und neben den an dem Projekt direkt beteiligten Schaumschlägern im Diekmann-Gewand werden sich wahrscheinlich auch ein Haufen Menschen finden, für die „Geil, für umme!“ ein Grund ist, dieses Hetzblatt zu lesen. Ich für meinen Teil habe nicht den Hauch eines Verständnisses dafür und ich betrachte jeden, der die BILD verteidigt, als potenziell gefährlich. Und Blödheit alleine entschuldigt das in diesem Fall kein Bisschen!

Links:

bildblog
Spiegeloffline mit einem Tipp
Lukas Heinser im Freitag über die Abstumpfung durchs ständige BILD-Lesen
Stefan Niggemeier darüber, wie die BILD Ausländerfeindlichkeit fördert

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Noch nicht immun

Ich bewege mich ja mit meinen Blogs inzwischen durchaus im kommerziellen Bereich. Ich schalte Werbung und streue auch mal ein paar Ref-Links ein. Das ist kommerziell, keine Frage. Andererseits bin ich immer noch fest davon überzeugt, dass das himmelschreiend blöd wäre, würde ich nicht trotzdem hauptsächlich gute, interessante oder witzige Sachen schreiben. Denn in erster Linie schreibe ich für mich als Beschäftigung und für euch Leser zur Unterhaltung. Und daran wird sich hoffentlich nie was ändern und ich bin da auch guter Dinge. Denn jedes einzelne Mal, wenn ich Anfragen kriege, rollen sich mir die Zehennägel hoch:

„[…] und möchte mich mit dieser E-Mail erkundigen, ob Ihr Portal sashs-blog.de Werbemöglichkeiten wie Linkeinbuchungen ermöglicht.“

Schon alleine, dass mein Blog als Portal bezeichnet wird – oder oft auch als „Forum“ – weckt in mir den Drang, einmal längs über die Tastatur zu kotzen. Die Verteidigungsreflexe gegen allzu blöd inhaltsleere Werbeblogs sitzen also noch da, wo sie sein sollten! 🙂

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Juhu! Leistungsschutz!

Das seit gestern (vorgestern?) öffentlich rumliegende Intelligenzfragment mit der Bezeichnung Referentenentwurf eines Siebenten Gesetzes zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes hat mich trotz meiner weitläufig bekannten Friedfertigkeit nur nicht auf die Palme gebracht, weil die Exemplare in unserem Haushalt noch zu wenig tragfähig sind.

Etwas, dass man diesem „Entwurf“ auch nachsagen kann.

Das Leistungsschutzrecht ist wieder da und mitsamt einiger anderer blöder Ideen sorgt es bei mir so langsam für die Befürchtung, unsere Regierung weiß was, von dem wir noch nicht wissen. Irgendetwas so wichtiges, dass es jetzt völlig egal ist, was für einen Blödsinn man fordert oder umsetzt, weil es eh keine Rolle mehr spielt. Anders ist das nicht mehr zu erklären!

Aber worum geht es? Wie sich das schon anhört: Das Leistungsschutzrecht – klingt ja erst mal nicht schlecht. Leistung kann man doch mal schützen, oder?

Probleme gibt es aber sowohl mit der Idee des Leistungsschutzrechtes an und für sich – als auch mit dem jetzt vorliegenden Entwurf.

Die Idee:

Ich habe mich mit der Idee vor einiger Zeit schon mal polemisch auseinandergesetzt, trotzdem auch hier nochmal:

Das Leistungsschutzrecht ist ein Wunschgesetz, das auf Initiative deutscher Zeitungsverlage auf den Weg gebracht wurde. Die Verlage stellen seit geraumer Zeit einige bis alle ihrer Texte auch online und kostenlos zur Verfügung. Das machen sie im Grunde freiwillig. Ein bisschen verdienen sie sogar daran, schließlich schalten sie beispielsweise Werbung auf ihren Websites. Viele Besucher kommen über Suchmaschinen und andere Links aus dem Internet auf die Verlagsseiten.

Das klingt soweit erst einmal nach Friede-Freude-Eierkuchen. Ist ein Text gut, wird er überall verlinkt, die Leute gehen auf die Seite der Verleger und generieren dort Einnahmen. Damit die Verleger diese Einnahmen auch bekommen, sorgt z.B. das Urheberrecht dafür, dass man fremde Texte nicht einfach woanders veröffentlichen darf.

Nun haben die Verleger aber ein Problem: Das Geld, das sie verdienen, ist zu wenig. Statt daraus aber zu schließen, dass sie vielleicht zu schlechte Texte veröffentlichen, oder dass sie ihre guten Texte nicht mehr kostenlos vertreiben sollten, gucken die Verlage sich um und stellen fest: Mensch, andere verdienen im Internet ja ganz gut, da wollen wir auch was davon.
So zielten die ersten Ideen auch hauptsächlich darauf, große Suchmaschinen dafür zahlen zu lassen, dass diese mit kleinen und automatisch generierten Textstückchen (so genannte  „Snippets“) auf die Seiten der Verlage locken. Das ist so, als würde ich in meinem Taxi den Kunden einen Werbeflyer eines Hotels geben und sagen: „Übernachten sie dort!“ Am Hotel angekommen würde der Portier dann zu mir sagen: „Danke für den Kunden, ich bekomme jetzt noch 50 Cent dafür, dass sie unseren Werbeflyer verwendet haben.“

Würden wir diese Logik zur Staatsraison erklären, wäre Deutschland die erste formelle Idiotie des Planeten!

Die Verlage nutzen dabei eine kleine Lücke im Urheberrecht, die zum einen Zitate eines urheberrechtlich geschützten Textes in einem eigenen Kontext erlaubt, zum anderen aber auch die Snippets, die bisher schon wegen ihrer Länge und der damit einhergehenden geringen „Schöpfungshöhe“ niemals zu beanstanden waren. Zu Recht, denn solche Kurzausrisse können ja allenfalls genutzt werden, um überhaupt auf einen Text aufmerksam zu machen – und im Internet ist Aufmerksamkeit dank visit- und klickbasierter Bezahlung bares Geld wert!

Der aktuelle Vorschlag:

Der vorliegende Entwurf bestätigt nun eigentlich alles, was man dem Leistungsschutzrecht von Vornherein unterstellt hatte. Neben o.g. Idiotie wäre das vor allem das Schaffen einer größeren Rechtsunsicherheit im Umgang mit Pressetexten.

Es fängt damit an, dass der Entwurf bei strenger Auslegung  einen Verstoß nunmehr schon bei winzigen Textfragmenten, mitunter einzelnen Worten oder Wortkombinationen sehen würde. Unklar ist dabei z.B., inwiefern wenigstens eine Überschrift in einem Hinweis eingebettet sein dürfte oder was ist, wenn man einen Text verlinkt, der um bei Google gefunden zu werden (sic!) die volle Überschrift in der Link-URL enthält.
Suchmaschinen – die naturgemäß keine eigenen Texte zu Suchergebnissen verfassen und damit nicht unters Zitatrecht fallen, könnten künftig theoretisch alle Verlinkungen auf leistungsschutzrechtlich gesicherte Texte unterlassen, weil ihnen sonst eine Abmahnung droht.

Der zweite große Stolperstein ist das „gewerblich“ im Text. Das Ganze gilt „natürlich nur für gewerbliche Nutzer“. Aber die Unterscheidung zwischen privat und gewerblich ist bei Blogs z.B. seit langem ein Streitthema. Ein Flattr-Button, eine Werbeeinblendung – und wenn sie nur 2,12€ im Monat einbringen – können schon einen gewerblichen Blog ausmachen und sollen es nach dem aktuellen Entwurf auch. Aber es geht noch weiter: Man kann auch unkommerziell bloggen, es aber dennoch gewerblich tun, wenn man sich beim Bloggen mit seinem normalen Beruf beschäftigt. So gesehen könnte mein Taxiblog GNIT als gewerblich gelten und ich nicht nur als Nutzer von Pressetexten abgemahnt werden, sondern meinerseits für meine Texte das Leistungsschutzrecht in Anspruch nehmen und Leute abmahnen, die die Artikel von mir via Facebook (zu meinem Nutzen!) weiterverbreiten. Doch wie unterscheidet man, welche Texte privat sind oder nicht? So fragt Kai Biermann auf zeit.de auch:

„Wobei sich natürlich die Frage aufdrängt, wie der Leser eines Blogtextes wissen soll, ob der Autor zu den gleichen Themen auch als Journalist arbeitet. Zumindest wenn der Autor nicht so bekannt ist wie eben Stefan Niggemeier.“

Ob dieses Zitat nach dem Leistungsschutzgesetz legal ist? Keine Ahnung! Derzeit ist es durchs Zitatrecht gedeckt. Rechtsanwalt Thomas Stadler weißt in seiner Kurzanalyse darauf hin, dass die Gesetzesbegründung sich ausdrücklich auf ein BGH-Urteil zu Tonträgern beruft, das „kleinste Tonfetzen“ bereits als schützenswert sieht.

Udo Vetter weist zuletzt noch darauf hin, dass die zu erwartenden Abmahnwellen zumindest indirekt dafür sorgen dürften, dass die Menschen sich weniger zu veröffentlichen trauen und vor allem scheuen werden, aufgrund dieser unklaren Rechtsfragen über geschützte Zeitungstexte zu reden und sie ggf. öffentlichkeitswirksam zu kritisieren – dass also quasi über die Hintertür auch noch in die Meinungsfreiheit eingegriffen wird.

Fazit:

Als Fazit kann ich als Blogger schonmal sagen, dass mir diese Idee auf den Zeiger geht. Viel wichtiger aber ist, was dieses Leistungsschutzrecht, wenn es denn so oder so ähnlich kommen sollte, gesamtgesellschaftlich bewirken würde. Und da das Konstrukt bereits die Wort gewordene größte anzunehmende Blödheit zwischen zwei Buchdeckeln darstellt, sehe ich da schwarz. Nico Lumma beispielsweise schreibt, dass das Leistungsschutzrecht als einziges recht gut erkläre, warum in Deutschland keine finanzstarke Internet-Elite existiert. So kann man es auch sagen.

Peinlich daran wird vor allem werden, dass im Falle eines Durchkommens dieses Entwurfes erstmal reihenweise die Einnahmen der Verlage selbst sinken würden, falls haufenweise Blogger und Google – und das kann man allen, auch dem Unternehmen, eigentlich nur empfehlen – es fortan unterlassen würden, auf geschützte Texte hinzuweisen. Aus Angst vor Abmahnungen. Eine interessante Idee hatte dazu @donaupiratin auf Twitter:

„[…] dass das #lsr sich gar nicht gegen das Internet, sondern gegen kleine und mittlere Zeitungsverlage richtet?“

Eine gar nicht so dumme Idee, wobei es sich im Endeffekt nichts schenkt, wer an Lizenz- oder Abmahngebühren wegen kleiner Textfragmente pleite geht: Blogger oder Lokalzeitung.

Wie so oft bei schwarz-gelben Ideen zum Internet wäre das Ergebnis möglicherweise verheerend und keineswegs so harmlos, wie es Christopher Keese, seines Zeichens einer der Hauptbefürworter des Ganzen aus dem Axel-Springer-Verlag, unter presseschauder.de munter verkündet: Dass das ja eigentlich voll toll sei, schon alleine weil Blogger damit jetzt ja auch was verdienen könnten.

Die meisten Geldverschiebungen dank dieses Gesetzes werden sich aber sicher nicht aufgrund irgendwelcher Lizenzen für Texte ergeben, denn die meisten Nennungen von Texten erfolgen im Rahmen einer Kritik oder eines Hinweises, wer kauft sich dazu den ganzen Text? Das Internet bedient sich in solchen Fällen gerne und völlig zurecht kommentierter Verlinkungen! Nein, verdienen an der Sache werden in erster Linie Anwälte, die an harmlose Blogger horrende Abmahnungen wegen lächerlicher Zitate verschicken, mit denen die Verleger ohnehin Geld verdient haben.

Die Verlage überschätzen ihre Relevanz maßlos und glauben, es sich erlauben zu können, auf die paar wenigen Leute zu zielen, die sie für wichtig erachten und unterstützen. Der Schuss wird (auch) nach hinten losgehen und dann ist das Geschrei unter den jetzt so siegessicheren Arschgranaten umso größer!

Lieber lasse ich mir kostenlos ins Taxi kotzen, als diese Gesetzesentwurfsscheiße gutzuheißen!

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Von Kuskus und Ersatzverkehr

Wie ein nachtaktiver Sash tagsüber loszog, um ins Radio zu kommen

Seien wir mal ehrlich: Es ist nicht schwer, ins Radio zu kommen. Von Weg durchs gleichnamige Gerät direkt kann ich abraten, ich habe mich selbst für den langwierigen Weg über komische Hobbies, jahrelanges Drauf-Warten und einen komischen Gesichtsausdruck auf allen Profilfotos entschieden. Na und anlässlich von bestimmt irgendwas wurde ich dann irgendwann von DRadio Wissen zum Online-Talk eingeladen. Daraufhin versagte meine Stimme und ich ging nicht hin.

Der einäugige Zopfflechter in den Höllen irgendeiner pakistanischen Frisörbude, der sich nebenbei um Schicksalsverflechtungen kümmert, sorgte aber dafür, dass ich nochmal kommen durfte. Vielleicht lag es auch daran, dass Konstantin Zurawski mich weiterhin für einen interessanten Blogger hielt. Wie das beim Schicksal so ist: Wir sollten die Wahrheit besser nie erfahren!

Die wesentlichen Infos zum Termin im Studio hatte ich mir im Vorfeld gemerkt, einen Teil davon auf dem Stück Papier, das raschelnd für ein bisschen Kamin-Atmosphäre während der Live-Sendung sorgen sollte.

Aber zunächst musste ich ja zum Studio gelangen. Ob meiner plötzlichen Berühmtheit zwar nicht unbedeutend eingebildet, hatte ich es nämlich unterlassen, den Sender anzufragen, ob sie das Studio nicht einfach bei mir zuhause aufbauen würde. Außerdem wollte ich ja auch gar nicht aufräumen. Der Termin indes sprach für ein Bett-Interview, wobei die Rechte für dieses Format wahrscheinlich ohnehin noch bei Yoko Ono liegen. Dennoch eher Tagschicht-Zeit: 11 bis 12 Uhr am gestrigen Samstag (9.6.2012) und dank echter Livität auch nur bedingt zu verschieben. Also packte ich meinen schmucklosen Jutebeutel mit den Schichtutensilien und beschloss, mein sauer verdientes Trinkgeld umgehend der örtlichen Gastronomie zuzuführen. Mehr als eine gemütlich Stunde verbrachte ich in der Nähe der lieblichen Atmosphäre des Ostkreuzes:

Die neue Halle (rechts), Quelle: Sash

Der postmoderne Name „Bäckerei 2000“ lockte mich mit meinem Drang nach morbider Komik an, statt auf was besonders abenteuerliches zu stoßen, hab ich dort aber einen wirklich leckeren Couscous-Salat bekommen. Gut, sie schrieben „Kuskus“, aber wahrscheinlich sind das ein paar bildungsunwillige Ausländer gewesen, die kein Deutsch lernen wollten.

(Bitte beachten Sie, dass dieser blödsinnige und geschmacklose Gag nur hier steht, damit er mittels Urheberrecht aus dem nächsten Buch von Sarrazin wieder herausgeklagt werden kann!)

Mittels Schienenersatzverkehr (in anderen Städten: S-Bahn) bin ich dann auch ungefähr nach Schöneberg gelangt und hab spontan vergessen, welche Straße nun nochmal direkt zum Hans-Rosenthal-Platz führt. Aber kein Wunder: Es war 9 Uhr morgens und die Sonne brezelte bereits mit mehr Watt vom Himmel, als ich Worte in diesen Text schreibe.

1-Mio€-Frage: Nach welcher österr. Stadt … oh, hab’s gerade noch bemerkt! 🙂 Quelle: Sash

Also setzte ich mich spontan in ein Eiscafé und überlegte, ob es nun von Vorteil oder von Nachteil wäre, mich der Behinderten-Gruppe anzuschließen. Wie an jeder Supermarktkasse traf ich die falsche Wahl:

„Müssense warten! Erst die Gruppe!“

Es ist schwer zu beschreiben, in welchen Intervallen die Kellnerin mich Dinge fragte und mir Karte und Cola brachte. Jedenfalls bin ich nach insgesamt ziemlich genau einer Stunde dort an die Theke, hab mein Getränk bezahlt und mein Eis auf selbiges gelegt, weil ich nun langsam los musste. Anschließend suchte ich weiter. Nein, ich wusste bis auf den Namen der Straße sehr genau, wo ich hinmusste. Da tauchten Details aus der Ortskundeprüfung wieder auf … aber ein bisschen wurde ich daran erinnert, dass ich mit manch geschichtlicher Stätte in Berlin eben nicht so viel verbinde wie die Einheimischen. Ich orientierte mich aber mal grob am protzigsten Haus und hatte Recht:

Versaute Bildkomposition, weil ich die Taxifackel noch wollte! Quelle: Sash

Die erste Begegnung mit dem Deutschlandradio in Natura war eher nicht so doll. Die Typen an der Pforte waren nicht nur wortkarg, sondern haben es nahezu darauf angelegt, dass ich die 10 Minuten bis zum vereinbarten Termin noch vor der Türe verbringe. War jetzt für mich als Nikotinjunkie mit semi-debilem Lampenfieber sicher nicht die schlechteste Idee, aber trotzdem! Und: An den Jungs vorbeirennen wäre zwar sicher dringewesen, aber im Aufzug wäre man dann der Arsch vom Dienst, denn die Beschriftungen sind, nun ja, eher nur für Insider brauchbar:

Wohin möchten Sie? Studio 2. Quelle: Sash

Der Gang im entsprechenden Stockwerk war mit Portraits großer deutscher Entertainer und Journalisten behängt, ich hab das Fotografieren aber unterlassen, da ich Angst hatte, eines der Bilder von Ulrich Wickert würde sich erschrecken.
Am Studio begrüßte mich recht locker ein Mensch aus einer meiner beiden Nachbargenerationen und binnen weniger Sekunden war ich mit Philipp auf Du. Er bestätigte meine hoffnungsfrohesten Vermutungen: Nicht nur müsste ich aktiv nichts tun außer quasseln, nein es bestand auch kaum eine Möglichkeit, dass ich mit irgendeiner Aktion etwas falsch mache. Ein paar Kleinigkeiten gab es noch zu regeln, aber all das lief zwangloser ab als das Singen und Klatschen im ersten Halbjahr des Kindergartens. Und dann hatte ich plötzlich für eine Stunde einen neuen „Arbeitsplatz“:

Und wenn ich im Schlaf ins Mikro sabber? Das macht nix! Quelle: Sash

Meine Müdigkeit hielt sich vornehm zurück, ich mich nicht wirklich. Wenn ich den Leserkommentaren auf allen möglichen Kanälen glauben kann, dann war es eine gute Sendung – und das ist die Hauptsache!

Ich hab mir natürlich schon auch mal gedacht: Mist, hätteste da mal eher das und hier dies … aber egal! Sashy im Radio und so!

Und für alles, was dort nicht gesagt wurde, gibt es ja GNIT.

Anhören kann man die Sendung direkt hier bei DRadio Wissen (Link zum mp3)

Folgen des Ganzen: Mein Tagesrhythmus ist mal wieder total hinüber (weswegen ich jetzt auch Mittags wach bin), weniger Umsatz, dies und jenes … also ganz ehrlich: ich würde es nicht dauernd machen wollen. Aber das eine Mal jetzt war trotzdem geil und hat Spaß gemacht.

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Fucking Spam!

Ich will gar nicht so viel über Spam schreiben. Eigentlich isses das ja nicht wert, das weiß ich auch. Aber es ist wirklich bemerkenswert, was einem als Blogger so alles unterkommt. Ein Großteil des Spams wird bei mir sofort unbemerkt gelöscht – mein Antispam-Plugin lässt wirklich so gut wie gar nichts überhaupt zu mir durch. Manche schaffen es allerdings und werden trotzdem automatisch als Spam markiert. Muss man nicht verstehen, ich tue es jedenfalls nicht. Manchmal sind da übel langweilige nur aus Links bestehende Porno- und Abzocksachen dabei, dann ellenlange Listen von angeblichen Anbietern gefälschter Ausweise. Inzwischen wird allerdings auch sehr oft halbwegs korrektes Deutsch mit vermeintlichem Bezug zum Blog geschickt. Am Anfang beispielsweise war es gar nicht leicht zu entscheiden, ob der Hinweis, dass mein Blog im IE7 komisch angezeigt wird, wirklich ein Fake ist. Nach dem hundertsten Kommentar in die Richtung weiß man es natürlich besser.

Ebenso gibt es kurze Kommentare, die nach dem Like-Button von Facebook fragen oder mir erklären, wie informativ mein Artikel doch angeblich ist. Ironischerweise fast ausschließlich unter albernen Belanglosigkeiten.

Inzwischen gibt es aber einen neuen Trend unter Spammern und der ist echt skurril. Die posten wirklich komplette kleine Geschichten in vernünftiger Sprache. Das einzige, was sie für einen Leser als Spam erkennbar macht, ist die völlige Zusammenhanglosigkeit zwischen Blogeintrag, Usernamen und der Geschichte selbst.

So habe ich bei meinem GNIT-Artikel App-strakte Gedanken – wo es darum geht, weswegen ich keine Taxi-App nutze – einen Kommentar von einem angeblichen User, der sich webmarketing-engine nennt. Dazu gibt es eine privat anmutende yahoo-Mailadresse und allen Ernstes folgenden Text:

Vor ein paar Monaten an einem ganz langweiligen, normalen Tag im Büro erhielt ich eine eMail von einem Kollegen: Der Fahrer des Wagens mit dem Kennzeichen xyz bitte sofort zu seinem Auto kommen, da sitzt seit Stunden eine Katze drin ! Neugierig bin ich sofort nach unten auf den parkplatz gelaufen, die Besitzerin des Wagens kam kurz darauf auch…Aus dem Motorraum kam ein klägliches Miauen. Nachdem wir die Motorhaube geöffnet hatten, habe ich sofort beherzt zugegriffen und hatte das winzige Kätzchen, dass auf dem Motorblock saß im Arm. Er muss etwa eine Strecke von ca. 40 km mitgefahren sein..sie hatte sich morgens schon über die komischen Geräusche gewundert. Ganz jämmerlich laut hat es miaut und war wohl auch nicht wirklich erleichtert jetzt auf meinem Arm zu sitzen. Das kleine Kerlchen habe ich dann erstmal zu mir nach hause gebracht. Mein Freund war nicht sonderlich erfreut und hat von \”Ich bringe das Ding ins Tierheim\” bis zu \”Ich verhacks\” mit allem gedroht, bis er dann nach hause kam. Diese handvoll Kätzchen hatte sich unter einem Schrank verkrochen und ihn erstmal recht mutig angefaucht. Ich habe ihm gleich angesehen, dass wir sein Herz erweichen konnten. Der Beifahrer durfte bleiben, meine Kollegin wollte sich erkundigen, ob jemand ein kleines Kätzchen vermisst. Nach einigen Wochen hatte sich niemand gemeldet…und wir sind seitdem stolze Dosis.

Das ist mir natürlich lieber als Bilder von abgehackten Genitalien, aber man fragt sich schon, wie kaputt die Werbewelt ist, wenn die Firmen ernsthaft Texte über kleine Kätzchen aufkaufen um damit die Kommentarspalten von Blogs zu fluten, damit die Leute auf die Website eine vermutlich eher abzockorientierten Marketing-Seite gehen.

Wie gesagt: Das meiste kriege ich wirklich nicht einmal mit. In Anbetracht der Reichweite meiner Blogs – also vor allem von GNIT – hab ich es mit recht wenig Spam zu tun. Selbst bei Twitter gewöhnt man sich daran, dass einem täglich 5 neue Spambots folgen und einen nach 24 Stunden wieder entfolgen, wenn man ihnen nicht zurückfolgt.

Aber Spam ist einfach zum Kotzen!

Ich habe echt nichts gegen Werbung. Ich schalte in meinen Blogs selbst welche und ich kann es auch voll akzeptieren, dass Unternehmen ihre Produkte anpreisen wollen. Selbst die Hersteller von Pornos und Potenzpillen. Dieses enorme Ausmaß von Belästigung aber, die das inzwischen erreicht, ist echt nicht mehr feierlich. Während angeblich 90% des Mail-Verkehrs Spam sind, wird auf der anderen Seite wegen Überlastung der Leitungen überlegt, die Netzneutralität in Frage zu stellen.

Und ganz abgesehen von der Belastung des Internets: Kein Mensch will diesen Scheiß! Es gibt im Internet für alles (Ja, ALLES!) Interessengemeinschaften. Es ist ja nicht so, dass nicht auch die Hersteller gefälschter Pässe, die Porno-Produzenten (die ohnehin nicht!) oder die polnischen Schnee-Beseitiger Möglichkeiten hätten, direkt bei ihrer Zielgruppe Werbung zu machen.

Stattdessen aber werden wir alle nach dem „Viel hilft viel!“-Prinzip mit Datenmüll zugeschüttet, der einen Leitungskapazität, Zeit und Nerven kostet.

Wisst ihr, ich würde gerne mal dazu aufrufen, meine Blogs ein bisschen bekannter zu machen. Es macht mir Spaß, noch mehr Leute zu erreichen und auch mir bringt es durch die Werbung Geld. Nicht viel, aber genau deswegen dürfte es ja gerne mehr werden. Der einzige Grund, es nicht zu tun – abgesehen davon, dass ich niemanden von euch nerven will – ist, dass ich nicht will, dass meinetwegen in irgendwelchen Foren, in irgendwelchen Social Networks blöd rumgespamt wird. Und das Ganze dann auch noch in meinem Namen.

Es wäre wirklich zu schön, wenn Geld nicht die Welt regieren würde … 🙁

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Multiblog-Problematik

Da saß ich so am PC, wie immer einen Haufen Tabs geöffnet. Irgendwann beim Hin- und Herswitchen zwischen den Seiten blieb mein Blick am Besucher-Counter hängen. Die Zahl kam mir zu niedrig vor.
Ich hab ungelogen erstmal die Statistik bei blogcounter.de gecheckt, bevor ich gemerkt hab, dass ich nicht bei GNIT, sondern bei Sashs Blog war…

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