Category Archives: Medien

Leider kein Feingefühl

Jetzt hab ich mich erst über eine Medienanfrage ausgelassen, dann kommt alles noch dicker und dusseliger. Zunächst eine Anfrage von der BZ. Schön nett formuliert und alles ganz schnuffig – ändert aber nix dran, dass ich mit dem Springer-Verlag niemals zusammenarbeiten werde. Und schon dreimal nicht für eine Boulevardzeitung. Aber vielleicht findet die Redakteurin beim weiteren Recherchieren meinen Text für interessierte Journalisten ja selbst … 😉

Ein richtiges Schmankerl hab ich aber heute bekommen:

Hey,
Ich arbeite im Auftrag vom XY Theater Berlin und zur Zeit verlosen wir Tickets für die Show A und B.
Pro Gewinnspiel werden jeweils 2 Tickets verlost. Das Stück können Sie sich aussuchen. Content sowie auch Bilder werden von meiner Seite aus zur Verfügung gestellt.
Falls Sie interessiert sind oder noch weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen selbst verstündlich zur Verfügung.
MFG

Ich finde die Idee, Freikarten zu verlosen ja eine nette Idee, wo interessierte Leser auch noch was davon haben.

ABER: Wie wäre es mal mit einer Anfrage? Oder einer Erklärung, was genau ich jetzt damit zu tun habe? Es gab nicht einmal einen Link zu der Seite. Aber klar, ich hab nix besseres zu tun, als mal eben schnell irgendwas in irgendeinem meiner Blogs zu machen, weil mir jemand was von Freikarten schreibt. Das ist hiermit dann irgendwie auch geschehen – ich vermute aber, aus den Karten wird so nix … aber das ist ja selbst verstündlich.

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Leider kein Budget

Was man mit der Zeit so erlebt beim Bloggen …

GNIT ist relativ erfolgreich, zumindest wenn man in den Maßstäben von Jobblogs rechnet. Und so melden sich irgendwann die „klassischen“ Medien.

„Mensch, da ist ein Taxifahrer, der gut schreiben kann – lass uns mit dem oder über den mal was machen!“

Das ist toll und es ehrt natürlich immer auch ein bisschen. Offenbar ist es also gut genug für die große Öffentlichkeit, nicht nur für einen kleinen Haufen eingeschworener Fans. Und im Ergebnis kann es wirklich angenehm sein. Mit einem Journalisten ein paar Cola zu trinken, eine Pizza zu essen und über das eigene Leben und die Arbeit zu reden. Zum Radio hat es mich auch schon verschlagen, dafür bin ich dann sogar länger wachgeblieben, weil die Sendung live war. Und auch das war eine angenehme Erfahrung.

Nun bringt es das Leben aber so mit sich, dass nicht immer alles bestens klappt. So hatte ich nun eine Anfrage einer Produktionsfirma, die für den RBB eine Show produziert. Es wäre schön, wenn ich als Taxifahrer mit den beiden Moderatoren so etwa zwei Stunden durch Berlin gondeln könnte. Der Termin wäre Montag um die Mittagszeit gewesen. Puh …

Nicht nur, dass ich da für gewöhnlich frei habe und schlafe – nein, das hätte auch bedeutet, eigens ein Auto zu holen (so überhaupt eines frei gewesen wäre), eine ganze Menge Umhergegurke und Anstrengungen. Schon ohne die Sendung an sich. Und im Mittagsverkehr mit zwei Profis für eine Sendung zu quatschen ist bei aller schönen Erfahrung immer noch Arbeit. Ein Honorar wäre natürlich nicht vorgesehen. OK, das hatte ich auch nicht erwartet und ohnehin noch nie eines bekommen. Aber eine Frage stellte ich dann doch: Kein Honorar wäre schon ok, aber die Kosten für die Fahrt würden sie doch sicher übernehmen, oder?

Die wirklich sehr nette Ansprechpartnerin versprach, nachzufragen und meldete sich ein paar Tage später wie eigentlich zu erwarten war mit der Info, es gäbe leider „absolut kein Budget“ für die Sendung, aber sie könnten gerne mal bei meinen Chefs nachfragen, ob die mir für die Sendung ein Auto zur Verfügung stellen würden. Aha.

Damit war die Sache für mich gestorben. Endgültig. Und ein bisschen genervt bin ich auch. Kostendruck ist zweifelsohne ein Problem, dem man irgendwie entgegentreten muss – aber „absolut kein Budget“? Kann es sein, dass die Medienmacher da draussen ein bisschen vergessen, dass auch den Gästen Unkosten entstehen? Und dass man vielleicht sogar als Taxifahrer oder Taxiunternehmer nicht mal eben alles stehen und liegen lassen kann, bloß um mal ins Radio zu kommen? Ich bin ziemlich überzeugt davon, dass da jene pissige Arroganz der alteingesessenen Medien dahintersteht, die ihnen einredet, sie wären ja so toll, dass alleine eine Meldung vom Radio oder Fernsehen jeden Normalbürger begeistert aufspringen lässt und der für seine große Chance alles mitmacht. Wir wollen ja alle mal ins Radio und die tollen Leute da kennenlernen!

Teil der Anfrage war, ob wir „am besten irgendwo in Kreuzberg“ mit der Fahrt anfangen könnten, dort würden die Moderatoren nämlich wohnen. Ist schon praktisch, wenn man einen Taxifahrer kostenlos an Land zieht, denn dann muss man einem Herrn Joko Winterscheidt einmal weniger die Anfahrt bezahlen, nicht wahr?

Ich kann bloß allen raten, sich genau zu informieren, wenn die Medien wegen irgendwas anfragen. Manchmal sind da wirklich tolle Erlebnisse dabei und es macht viel Spaß. Manchmal allerdings ist es wohl eher so, dass sie irgendwelche Dummen suchen, die ihnen kostenlos Content liefern. Und das macht man als Blogger ohnehin ständig – und gerne. Aber zu eigenen Konditionen.

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Memory 2.0

Irgendwo habe ich derletzt mal wieder gelesen, dass die arme Jugend von heute es doch so bitter haben wird, da sie später keine schönen Erinnerungen an die Natur, Ausflüge etc. haben wird – weil sie ja immer nur vor dem Rechner hängt. Aha.

Also mal abgesehen davon, dass das immer nur einen Teil der Leute betreffen wird – ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass das völlig egal ist. OK, ich mag nicht ausschließen, dass dereinst Hirnforscher dem widersprechen werden, aber vorerst würde ich mal die These aufstellen, dass es nix gibt, was mehr egal sein könnte.

Dazu ziehe ich einfach mal – so ist das bei unserösen Behauptungen Usus! – eine subjektive Testperson heran. Der Einfachheit halber – auch das macht man so! – bin das ich. Ich bin im Großen und Ganzen ein Couchpatatoe wie aus dem Lehrbuch. Ich bin zwar nicht wirklich aufgewachsen mit Computern, aber es ist nicht so, dass ich nicht auch viele Erinnerungen daran hätte. Vor dem Internet sehe ich mich mit dem Schwob in der kleinen Wohnung unseres zukünftigen Stiefvaters das Spiel Digger zocken. Ich sehe Tekken2-Fights um die ersten Bier im Keller beim Sohn eines ehemaligen Vermieters. Dann wiederum erinnere ich mich an schweißnasse Hände beim einstündigen Rennen an der Playstation in GT2, fühle mich bei Liedern vom zweiten H-Blockx-Album Discover my Soul an den Pentium 1 erinnert, auf dem ich Geheimverstecke in Wolfenstein 3D gesucht habe und denke an die vielen Achterbahnen bei Rollercoaster Tycoon mit sachma im Wintergarten meines Vaters. Unvergessen ebenfalls die LAN-Sessions mit dem Hub neben dem Katzenklo und den Headshots im Crane-Level von Unreal Tournament.
Später saß ich mit einem Bier in der Hand neben meinem Mitbewohner, während wir emule beim Saugen zugesehen haben, ich sehe mich Briefkunstwerke, Websites und Blogs erstellen. Ja, an manche Einträge, an manche Kommentare und Tage des Schreibens erinnere ich mich sehr genau. Ebenso an Chats, an tolle Texte, Bilder, Videos.

Alles was dabei auf dem Monitor erschien, war nicht real im eigentlichen Sinne. Jetzt, da es nur noch Erinnerungen sind, spielt das kaum mehr eine Rolle. Als ob Erinnerungen in diesem speziellen Sinne real wären. Die Hacker haben es anno dazumal als erste erkannt: Computer und insbesondere Netzwerke eröffnen neue Welten. Im Übrigen ebenso wie jede Form von Kunst es immer getan hat.

Meine Eltern saßen noch bekiifft auf Konzerten rum. Das hab ich auch getan, aber darüber hinaus denke ich eben auch manchmal wehmütig an stundenlanges Auskundschaften irgendwelcher Level zurück.

Die Computer, das Internet, ja sogar Computerspiele sind mittlerweile glücklicherweise weitgehend als kulturelle Bereicherung akzeptiert. Dennoch müssen sie hier wieder mal als das Böse herhalten. Wieso?

Je nachdem, auf welches Zeitalter und welche vorherrschende Meinung oder Kunstform ich mich zurückbesinnen soll, müsste ich eine ganze Menge Quatsch erlebt haben. Jahrhundertelang galt es als Königsdisziplin, in Frauen aus höheren Ständen verliebt zu sein und sie nie zu bekommen. Von Weltreisen bis zu Gruppensexorgien gibt es wahrscheinlich immer irgendwelche Dinge, die man selbst einfach nie erlebt und die einem irgendwer als unverzichtbar einreden will. Kaum jemand jedoch kann jemals alles erlebt und gesehen haben. Wir wissen nicht einmal, ob Goethe es z.B. nicht auch völlig geil gefunden hätte, sich bei WoW Level um Level nach oben zu kämpfen.

Natürlich sollte jeder irgendwann mal auf einen Baum geklettert sein. Auf der anderen Seite ist meine prägendste Wald-Erfahrung schmerzlicher gewesen als jeder Headshot bei TacticalOps – ich hab meinen geliebten Teddy im Alter von 7 Jahren im Eutiner Staatsforst zugunsten eines Stockes liegen lassen. Und ich bin verdammt froh, dass es nur ein Teddy und kein Computerspiel war!

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Ein Herz für Bildunterschriften

Ich bin ja manchmal auch ein wenig albern bei Bildunterschriften, ich mag das. In bebilderten Texten ist das mitunter ein Platz, wo kleine Scherze gut aufgehoben sind und sie nicht jeder gleich sieht – manche auch gar nicht.

Ein Meisterwerk dieser kleinen Kunst für nebenher hat die taz in ihrem Artikel zum eigenen juristischen Sieg über Thilo Sarrazin untergebracht:

Häme in Reinkultur ;)

Resignierter Troll mit Brille wird verhöhnt. Quelle: taz.de, Bild: dpa

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Rennfahrer-Psychologe

Das Internet: Undendliche Weiten …

Es ist schon irgendwie wie mit dem Weltraum. Selbst wenn wir die interstellare Raumfahrt entwickelt hätten, würden wir wahrscheinlich stets an den Sternen und den ihnen zugehörigen Planeten vorbeirauschen, die wirklich interessant sind. Ebenso warten im Netz sicher haufenweise verdammt spannende Seiten, wenn man selbst unterwegs ist, findet man indes meist Datenmüll.

Neben all den von mir hobbymäßig verfolgten Idiotenseiten zocke ich auch gelegentlich mal online. Nein, nicht World of Warcraft, Minecraft und all die anderen hippen Spiele! Als Taxifahrer und Freund des guten alten Rennspiels bin ich hauptsächlich noch bei Trackmania online unterwegs. Inzwischen habe ich sogar TM 2 – Canyon erworben.

Und weil ich mich da auf Servern zum Zocken und nicht zum Schreiben herumtreibe, nervt mich die Chat-Funktion meistens. Man kämpft um neue Bestzeiten und irgendein Idiot will mal wieder nicht verstehen, weswegen man in der begrenzten Zeit nicht unbedingt auf sein in die Runde geworfenes „Hi @all“ antwortet.

Schlimmer aber: Auch in so begrenzten „Foren“ gibt es Trolls. Als ich vor einer halben Stunde ein wenig am Zocken war, nervte ein Penner aus Österreich damit, dass er ständig behauptete, die Strecken seien alle Scheiße und wir sollten doch auf seinen Server wechseln. Lame, keine Frage.

Nach der zigtausendfachsten Erwähnung hab ich ihm einfach mal gesagt, er solle sich verziehen und uns nicht nerven. Zu Recht, wie ich finde. Das Seltsame war der Dialog daraufhin. Zunächst beschimpfte er mich folgenlos, dann schrieb er den traurigen Satz:

„Du bist bei mir eh nicht erwünscht. Auf meinem Server nur Freunde!“

Fidel und angriffslustig wie ich war, hab ich einfach gefragt:

„Ach so? Und nur, weil Du keine Freunde hast, nervst Du uns jetzt? Echt, ey …“

Dieser Satz – den ich für relativ kontraproduktiv und provokant gehalten habe, scheint der Schlüssel zum Herzen dieses weinerlichen Schluchtenscheißers gewesen zu sein. Denn während ich versuchte, mit den restlichen Spielern halbwegs mitzuhalten, übergoss sich der arme Tropf mit Selbstmitleid und schilderte Beziehungsprobleme, äußerte seine Angst, dass er im Alter keine Frau mehr findet, und und und …

Dass man als Taxifahrer oft auch unfreiwillig Psychologe ist – ok! Hab ich akzeptiert. Und immerhin sind unsere Stundenpreise verglichen mit der Kompetenz auch halbwegs fair. Aber muss das jetzt echt auch auf Autorennspiele übergreifen?

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Wenigstens was zum Lachen

Wie schon gesagt: Ich komme hier gerade nicht viel zum Bloggen. Zu wenig los, keine Inspiration, anderes zu tun – ich denke, jeder der selbst mal geschrieben hat, kennt das.  Ein bisschen Spaß muss aber bekanntlich sein, deswegen wollte ich noch schnell ein Video verlinken, damit ihr wenigstens etwas was zu lachen habt.

Eure Vorlieben kenne ich nicht, aber Comedy ist eigentlich nicht mehr mein Ding. Wenn ich mir heute die Sachen anhöre, die ich vor 15 Jahren witzig fand, dann finde ich sie meistens platt und/oder schon nervig. Ich bin wahrscheinlich doch eher der Kabarett-Typ. Auf der anderen Seite: Wenn ich mal flachere Dinge lustig finde, dann sind es ja meist skurille und simple Alltagsgeschichten. So sollte es kaum verwundern, dass ich durchaus auf gut gemachte Scherze mit versteckter Kamera stehe. Wäre ich irgendwie schauspielerisch begabt oder interessiert, dann könnte ich mir sogar vorstellen, selbst die Leute in die zu Irre führen.

Aber ich bin bei Scherzen immer der Mensch, der vorher schon lachen muss und dem deswegen die Blase drückt, bevor die Pointe gezündet hat – also eine eher schlechte Besetzung für sowas. 😉

Lustige Sachen findet man auch zuhauf im Netz, aber manches fällt dann schon positiv auf. Das Video ist ein Zusammenschnitt der besten „Just for Laughs Gags“ und zumindest ich mag die total. Auf der einen Seite sind sie so unglaublich einfach, auf der anderen Seite professionell gemacht. Und – etwas, das man in der heutigen Medienwelt mal positiv erwähnen muss! – obwohl sie so sacklustig sind, führen sie die reingelegten Leute nicht wirklich vor und machen sie lächerlich. Ich hab immer das Gefühl, die Späße sind darauf ausgelegt, dass sie auch die „Opfer“ zum Lachen animieren sollen und nicht nur das TV-Publikum. Auch schön, dass sie komplett ohne Sprache auskommen und eigentlich überall verstanden werden können.

Naja, genug gelabert. Eigentlich wollte ich ja nur das Video zeigen. Aber Achtung: Es ist über eine Stunde lang!

(man kann es sich aber problemlos in kleinen Häppchen ansehen)


Und wenn ihr meine Favoriten wissen wollt:

Der kleine Dieb, der die Wand hochgeht, der „erschossene“ Polizist und die Foto-Jokes (Autorenlesung, Puzzle etc.)

Und ich freue mich über Vorschläge für andere lustige Videos in den Kommentaren. Ich verspreche nicht, sie alle anzusehen, aber es ist immer schön, mal von anderen Empfehlungen zu kriegen. Darf auch gern was ganz anderes sein.

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Kleine Buchempfehlung

Wegen gnadenlos guter Rezensionen hat sich vor einiger Zeit „Das viktorianische Internet“ von Tom Standage auf meinen Amazon-Wunschzettel verlaufen. Vor kurzer Zeit hat ein lieber Leser mir dieses Buch dann tatsächlich gekauft und ich hab es trotz vielfältiger anderer Beschäftigungen binnen dreier Tage durchgelesen.

Und ich muss einfach mal sagen: Wow!

Ich bin ein geschichtlich und technisch interessierter Mensch, allerdings mit dem fatalen Hang zu guten Texten. Ich finde Geschichtsbücher unsagbar öde, selbst wenn sie spannende Zeiten beschreiben. Und ich denke, ich bin da nicht alleine. Es ist einfach viel schöner und nachvollziehbarer, wenn Geschichte anhand einzelner Geschichten oder Dinge erzählt wird und nicht als bloße Abhandlung von vermeintlich wichtigen Fakten. So ermüden mich all die Dokus übers dritte Reich trotz enormem Interesse stets, die Tagebücher von Victor Klemperer haben mir den alltäglichen Wahnsinn jedoch nahebringen können.

Nun, worum geht es im „viktorianischen Internet“?

Eigentlich nur um die Geschichte der Telegraphie, bzw. des Telegraphen. Tom Standage nutzt als Aufhänger die Gemeinsamkeiten der damals revolutionären Technologie mit dem heutigen Internet, beschreibt letzten Endes aber einfach sehr packend, was selbige in ihrer Zeit bedeutete. Er erzählt spannend vom technologischen Fortschritt, den damit einhergehenden gesellschaftlichen Entwicklungen und nebenbei auch von den wichtigen Wegbereitern und ihren Intentionen. Mit rund 240 Seiten ist es kein opulentes Werk, sondern eher eine kurze populärwissenschaftliche Lektüre, die man auch mal nebenher lesen kann – und dabei dennoch unglaublich viel lernen.

Ich weiß nicht, wie es euch Lesern geht: Sind da Telegraphie-Experten dabei? Die brauchen das Buch sicher nicht. Aber wer gerne ohne sich zu langweilen interessante Geschichten von vor 200 Jahren liest und sich nebenbei über eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit (das war der Telegraph tatsächlich!) informieren will, der sollte das Buch kaufen. Ehrlich!

Ich jedenfalls hab ein paar kurzweilige Stunden damit verbracht und bin jetzt um einiges klüger. Arg viel mehr kann man von einem Buch nicht erwarten, oder?

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