Author Archives: Sash

Drews am Herd

Eine Firma, die seltsame nudelähnliche Dinger herstellt (ich vergesse den Namen der Teile immer) wird sich seit gestern wirklich ärgern. Da tauchte Jürgen Drews, seines Zeichens Werbe-Aushängeschild jener Firma in der Promi-Ausgabe der Kocharena auf Vox auf.

Jetzt werden sich alle hier fragend umsehen und verstört und leise fragen: „So einen SCHEISS guckst du?“ Ehrlich gesagt: Es hat sich so ergeben, und ich konnte da nicht wegschalten, ehrlich. Ich mag Kochsendungen eigentlich gar nicht. Danach bin ich immer hungrig, und in aller Regel betreibe ich den dort gebotenen Aufwand auch nicht gerne in der Küche. Dass der Sinngehalt dieser Sendungen selbst negative Kritik beinahe unmöglich macht, muss ich natürlich auch noch am Rande erwähnen, um meinen fiesen Ruf nicht zu verlieren…

Aber dieses Chaotenpack!

Von den anderen vier Promis kannte ich nur noch Martin Semmelrogge beim Namen, und wenn man mich fragen würde, was dessen Popularität ausmacht, müsste ich ehrlich auch auf „Is halt’n Ex-Promi“ ausweichen…). Also nicht so der Hit, die üblichen B- bis X-Promis des deutschen Fernsehens halt. Machte aber nix. Denn wenn die fünfe irgendwas vereint hat, dann die Überforderung, gegen den Profikoch anzutreten. Was von all dem gestellt war, weiss wahrscheinlich nicht mal der Senderchef, aber spätestens bei der Bewertung von Drews Paella habe ich Tränen gelacht.

Es ist jetzt ein wenig schwer: Alles wiedergeben kann und will ich auch gar nicht – aber bei youtube findet sich noch nichts dazu. Also muss ich wohl was dazu schreiben. Dass Drews beispielsweise ständig nach seinem Frauchen rufen musste, und zu guter Letzt mit ihr zusammen gekocht hat, war nur der Gag am Rande. Richtig am Feiern waren wir schon, als wir gesehen haben, wie er den rohen Reis erstmal in die Pfanne geschmissen hat…

Dann hat er das im Laufe der Zeit mit einem guten Liter Fischfond abgelöscht, was aber viel zu viel war, und dann mussten sie abschöpfen und und und. Die pure Überforderung. Und ich halte Drews für zu unbegabt, um das zu spielen.

Das Beste war nach all den Witzen über die Abschöpfaktion von zu viel Flüssigkeit, dass eines der Jury-Mitglieder eben genau dem Profi (ich weiss schon nicht mehr, wie er hieß) unterstellt hat, dass er bei seiner Paella wohl mit zu viel Flüssigkeit gearbeitet hätte.

Bei den anderen war es teilweise ähnlich kurios, aber weniger spektakulär. Wenngleich ich den Teufel tun würde, und dieser Sendung wegen nächstes Mal wieder einzuschalten, so kann ich doch sagen, dass diese völlig niveaulosen und blöden 2 Stunden am gestrigen Abend nicht verschenkt waren. Wollte ich nur mal gesagt haben. Haltet bei youtube Ausschau nach Ausschnitten – sowas lässt sich nicht beschreiben!

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Einparken für Profis

Ich bin ein wenig vorbelastet, was dieses Thema angeht. Ich bin beruflich Fahrer, und das ist mir bewusst. Ich bin zwar mitnichten fehlerfrei, wahrscheinlich noch nicht einmal arg über dem Durchschnitt, was das Beherrschen eines Autos angeht. Aber manchmal kann ich es einfach nicht fassen, wie unfassbar unausgeprägt das Verständnis für Fahrphysik sein muss, um einen Führerschein zu bekommen.

Von Extremfällen wie „Ich darf in einer vereisten Kurve nicht über 120 km/h fahren“ will ich gar nicht reden. Ich habe heute nachmittag einer Person zusehen dürfen müssen, die fünf Minuten lang versucht hat, einzuparken. Das Ergebnis war: Die andere Person, auf die die erste Person offenbar warten wollte, kam vor Vollendung des Parkvorgangs wieder aus dem Kaiser’s und damit hatte sich die Sache erledigt. Warum mich das so schockiert? Nun, ich habe selber schon ewig andauernde Einparkversuche hinter mir. Mit Sprintern in engen Einbahnstraßen mit kurzen Parklücken beispielsweise – oder wenn ich der Meinung war, dass der Parkplatz groß genug ist, auch wenn vorne und hinten nur je 4 cm Platz sind (Nicht lachen, das ist mein persönlicher Rekord mit Jan, dem Scénic meiner Mutter, auf den ich sehr stolz bin!). Aber wir reden hier von einem Supermarktparkplatz (quer zur Fahrbahn), der mit einer Breite von spekulativ geschätzten 3,50 m eindeutig in der Lage war, den Kleinsttransporter mit ca. 2 m Breite aufzunehmen. Die Person am Steuer schien allerdings grundsätzlich mit dem Vorhandensein einer – huch wie unüblich! – Vorderachslenkung überfordert zu sein, so dass sie es (trotz ausreichendem Platz zu allen anderen Seiten) nicht hinbekommen hat, das Fahrzeug so abzustellen, dass ihr ein Ausstieg möglich gewesen wäre.

Das finde ich dann für jemanden, der in der Stadt ein Fahrzeug bewegt, doch etwas mangelhaft. Und das ist nicht überheblich gemeint! Ehrlich!

Ich hab sowas aber bei einer EnBW-Mitarbeiterin schon einmal beobachten dürfen, die einem ADAC-Wagen aufgefahren war (oder war es andersrum?). Da wären die beiden Autos mit dem Lenkeinschlag in die richtige Richtung recht schmerzfrei entkeilt gewesen, und stattdessen endete das Ganze mit einer unter schrecklichem Lärm herausgerissenen Stoßstange…

Naja, wenn ich dann erstmal ein paar hunderttausend Kilometer im Taxi hinter mir habe, dann könnt ihr in meinem Nachbarblog sicher auch einiges über meine eigenen Verfehlungen beim Fahren lesen.

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Loch?

Als ich am Mittwoch meinen Funkschein gemacht habe, hab ich einen zukünftigen Kollegen wiedergetroffen, mit dem ich in der Taxischule immer zusammen in der Pause eine geraucht habe. Der hat ebenso wie ich am 11. November die Prüfung bestanden, und ist inzwischen – der Glückliche bekommt schon Hartz4 – schon am Arbeiten. Der sagte mir an diesem Abend, dass er am ersten Tag nach der Prüfung, so ganz ohne Lernen, regelrecht in ein Loch gefallen ist. Ein bisschen fühle ich mich heute so.

Eigentlich wollte ich jetzt in F-Hain auf der Silvio-Meier-Gedenk-Demo sein, aber ich hatte einfach keine Lust. Komisch ist nur, dass ich eigentlich auch auf nichts anderes gerade Lust habe.

Gestern haben Ozie und ich unsere Zimmer mal wieder ein bisschen auf Vordermann gebracht, und das hat so etwa den ganzen uns zur Verfügung stehenden Tag gedauert. Dafür, dass ich unnötigerweise schon morgens wach war, ist das schon beachtlich 😉

Naja, die nächsten Tage habe ich ja noch ein bisschen mit meinem Antrag zu kämpfen, und dann hoffentlich sehr schnell mit Einarbeitung und Geld verdienen, dass ich den Tag heute überleben werde. 😉

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Symbolfotos der Spitzenklasse (2)

Herzlichen Dank an welt online für diesen Schmu:

Das naheliegendste Foto schlechthin... Screenshot: welt.de
Das naheliegendste Foto schlechthin… Screenshot: welt.de

Jedes Mal, wenn Stefan Niggemeier oder Lukas Heinser über welt online schreiben, denke ich mir ja, dass es so schlimm nicht sein kann. Aber schon alleine die Tatsache, dass irgendwo tatsächlich eine 333-teilige Klickstrecke online gestellt wird…

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Ein neues Beispiel

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten sich unter dem Begriff „Kackspuren“ etwas vorstellen konnten. Ebenso bin ich mir im Klaren darüber, dass dieser Eintrag – insbesondere mit dem Foto – das Niveau meines Blogs empfindlich nach unten zieht. Dennoch bereitet es mir gerade in gewisser Weise Freude, Ralfs Hinterlassenschaften der Welt zu präsentieren. Bitte sehr:

Ralfs gesamte Produktivität, Quelle: Sash
Ralfs gesamte Produktivität, Quelle: Sash

In leidlich schlechter Qualität sei hiermit gepostet, was Ralfs produktive Leistung am Abend des 19. November war. Einen herzlichen Dank hiermit einmal mehr an unseren hausinternen Evolutionsverweigerer im Kochgewand!

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Komische Angewohnheiten

Ich bin gerade – was in letzter Zeit echt selten ist – mal wieder ein wenig am Musikhören. Dabei bin ich mal wieder bei den Vandals gelandet. Ich bin nicht einmal ein großer Freund des Old-School-Punk. Genauso wenig wie ich ein Freund von Traditionen bin.
Umso erstaunlicher ist es, dass ich seit einigen Jahren (seit inzwischen genau 10, um genau zu sein.) durchaus eine Tradition pflege. Ich höre immer als erstes Lied zu meinem Geburtstag „Happy Birtday to me“ von the Vandals. Aber damit nicht genug: Ich höre dieses Lied auch immer nur zu meinem Geburtstag, und sonst zu keiner – und ich meine keiner – Zeit des Jahres. Sollte es – was ich inzwischen weitgehend verhindert habe – in einer Playlist auftauchen, dann klicke ich es weg. Sonst begegnet einem das Lied im Gegensatz zu so manchem Klassiker ja eher selten.
Was ich wissen wollte: Bin ich eigentlich alleine mit so einem Quatsch? Ich unterwerfe mich ja sonst eher wenigen Regeln, aber das finde ich irgendwie ganz cool.

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Nur so zum Nachdenken

Nico hat es heute nicht mehr ausgehalten und die widerlich stinkenden zwei Schüsseln in die Spülmaschine gepackt. Das heisst: Ralf hat als einzige Hausarbeit (gelegentliches Arschabwischen nicht mitgerechnet) vor einem Monat zwei Schüsseln und einen Löffel aus seinem Zimmer in die Küche getragen und Wasser hineinlaufen lassen. Und jetzt haben (wieder einmal) wir sie gespült – diesmal glücklicherweise mit maschineller Unterstützung.
Ich will das nur als Beispiel genannt wissen…

Profi-Tipp: Menschen mit dissozialer Persönlichkeitsstörung sind beschissene Mitbewohner.

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