Author Archives: Sash

Neuigkeiten aus dem Vermieter-Land

So ungefähr kurz vor Ablauf der Frist oder so haben wir mal wieder was aus dem Süden gehört. Wer nicht wissen sollte, um was es geht, der möge sich an der Kategorie Feinde/Vermieter gütlich tun.

Naja, atemberaubende Neuerungen sind es nicht: Sie haben einen Anwalt.

Grundsätzlich ist das natürlich eine normale Geschichte, nur hatten wir eigentlich gehofft, dass ein Anwalt ihnen gleich abraten würde, es auf ein mündliches Verfahren ankommen zu lassen. Die Hoffnung ist noch nicht ganz gestorben – noch warten wir auf Antragstellung und Begründung der beiden. Dann wissen wir wenigstens, aus welcher Richtung der Wind wehen wird.

Das mit dem mündlichen Verfahren ist jetzt nicht unbedingt unsere Wunschvorstellung, aber natürlich machbar. Einen gewissen Reiz übt die Sache zudem auch auf mich aus, da ich nach wie vor von der Richtigkeit unserer Forderung überzeugt bin, und es auf jeden Fall zu einem nicht zu verachtenden Spektakel zu werden verspricht, wenn sich die beiden für ihre teils gravierend suspekten Methoden zu verantworten versuchen.

Dass natürlich immer auch die Chance besteht, dass wir das Verfahren verlieren werden, ist mir bewusst. Ich bin allerdings sicher, dass es den Versuch wert ist, und im Zweifelsfall hat man immer noch was fürs Leben gelernt…

Und außerdem bedeutet ein Gerichtstermin einen Heimatbesuch. Im Idealfall sogar großzügig bezahlt 😉

Habe irgendwie die Befürchtung, unser Ex-Vermieter teilt diese Leichtigkeit derzeit nicht mit mir. Sei es drum.

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Dinge, die ich schon immer mal installieren wollte

Klingt ja nicht schlecht soweit, Screenshot: Sashs Admin-Bereich

Klingt ja nicht schlecht soweit, Screenshot: Sashs Admin-Bereich

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Nackte Panik, Sucht und gute Software

Boah, was für ein schrecklicher Abend. Diesmal hat mir niemand ins Auto gekotzt oder so – schlimmer: Ich hatte frei. Wenn ich frei habe, gibt es nur wenige Dinge, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten, die mich verzweifeln lassen. Da eine Beziehungskatastrophe gerade eher unwahrscheinlich ist und ich die gesundheitlichen Folgen meiner Nikotinsucht erst in ferner Zukunft verorte, betreffen solche Horrorszenarien meistens meinen PC. Eigentlich noch eher meinen Blog.

Der PC ist gerade eher zweitrangig. Zwar habe ich jetzt nicht irgendwie im Übermaß Geld, aber so ziemlich jedes Teil, dass es irgendwie zu ersetzen gelten würde, bin ich in der Lage mir zu organisieren.

Der Blog dagegen… wenn der weg ist, dann ist er weg.

Weg war er gar nicht mal – das sollten zumindest einige Leser bemerkt haben – aber ich konnte schlicht nichts daran machen. Der Admin-Bereich war nicht zugänglich und WordPress kommentierte das süffisant damit, ich hätte „nicht ausreichend Rechte“. Das tut weh. Ich gebe es ja zu: Ernsthafte Panik ist was anderes, denn ich wusste natürlich, dass das höchstens ein Problem auf Zeit ist – aber wenn man so viel Zeit an seinem Blog verbringt wie ich, dann schränkt es doch ein.

Naja, was war das Problem?

So genau weiss ich das immer noch nicht, aber die Vermutungen gehen in eine eindeutige Richtung. Eine Tabelle in der WordPress-Datenbank war kaputt. Eine nicht allzu wichtige offenbar, die wp_usermeta um genau zu sein. Darauf hat mich einmal mehr Ozie gebracht. Eine intensive Fehleranalyse ist da ehrlich gesagt nicht meine Stärke. Also vor allem bei Datenbanken. Die sind für mich wirklich nur nötiger Kram, der funktionieren sollte. Faszinierend finde ich sie zwar schon irgendwie – aber Ahnung davon habe ich eher so auf dem Niveau eines Erstklässlers, der gerade stolz das erste A gemalt hat.

OK, meinen Stolz kann ich gerade noch so zügeln 😉

Aber – in diesem Fall – war ich auch einmal glücklich, dass ein Programm auch für Dummies geschrieben wurde und sowas wie eine automatische Repair-Funktion hat. Und alles funktioniert. Puh!

Allen WordPress-Nutzern empfehle ich vorsichtshalber zu vermeiden, was offensichtlich den korrupten Tabelleneintrag verursacht hat: Den Browser schließen, während WordPress an der Veröffentlichung eines Artikels arbeitet…

Sollte man selbst drauf kommen – aber wenn der Browser hängt und man gerne das Betriebssystem wechseln will, macht man auch mal dumme Sachen…

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Interessantes aus der Welt der Berufe

Hier habe ich etwas ganz Besonderes gefunden. Obwohl ich in den letzten Wochen geradezu arbeitsscheu bin und dachte, ich sei der Einzige, der sich diesen Luxus erlauben kann, gibt es auch noch andere Glückliche.

Wir sehen auf dem Bild einen Gehweg-Reparations-Rüttel-Platt-Stampf-Donner-Arbeiter im klassischen blauen Balzgewand, dessen Arbeitszeiten zu etwa 80 % mit meinen Schlafzeiten übereinstimmen. Ihr könnt euch gar nicht ausmalen, wie glücklich ich mich schätze, ein so seltenes Exemplar ausgerechnet vor meinem Fenster gefunden zu haben!

Seltener Glücksfall: Wiederherstellung des Gehwegs, Quelle: Sash

Seltener Glücksfall: Wiederherstellung des Gehwegs, Quelle: Sash

Naja, ich leg mich dann nochmal hin…

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Sommer putt!

Kaum ist der August vorbei, zieht der Himmel zu und es regnet. Nach einem langen Winter und einem kurzen warmen Sommer scheint nun der Herbst tatsächlich wieder Einzug zu halten.

Ich könnte nun ein wenig wehleidig werden und den Sommer zurückwünschen. Aber wenn ich ehrlich bin, tue ich das gar nicht. Nein, auf den Regen könnte ich auch ganz gut verzichten, aber es stört mich nicht, dass es kühler geworden ist. Dass die Tage wieder kürzer werden, entspricht irgendwie sowieso mehr meinem Naturell und ich habe mich in den vergangenen Tagen sogar dabei erwischt, wie ich mich auf einen kalten Abend bei Tee und Kerzenschein gefreut habe.

Es ist schon wahr: Berlin ist nicht die schönste Stadt im Herbst und im Winter. Wenn die Straßen wieder grau werden, wirkt die Stadt schmutziger als im Sommer und wesentlich größer und trostloser. Deswegen freue ich mich ja so darauf, dass es wieder früh dunkel wird 😉

Dass es schon Herbst ist – obwohl doch 2009 gerade erst angefangen hat – erinnert einmal mehr daran, dass die Zeit irgendwie recht flott vergehen kann, wenn es einem nicht allzu schlecht geht. Ich kann mich immer noch nicht daran gewöhnen, meinen Kunden zu sagen, dass ich seit 2 Jahren in Berlin wohne, wenngleich das in nunmehr nur noch einem Monat der Fall ist. Anderthalb Jahre ist Schönfärberei…

Verdammt, es ist schon ein Dreivierteljahr her, dass Ralf ausgezogen ist. Und über ein Jahr, dass ich das letzte Mal in Stuttgart war.

Wahrscheinlich folgen demnächst noch ein paar sonnige Tage Mitte Spemtember – man kennt das ja. Aber irgendwie freue ich mich so langsam auf den Winter. Warum nicht, ist ja schließlich auch nur eine Jahreszeit…

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Recht kompliziert (3)

So, es trippelt langsam voran, wer viel Geld haben möchte…

Danke erstmal für die Unterstützung in verschiedenster Form, besonders aber der praktischen Anleitung von Marco zum Thema „Antrag“.

Die befürchtete Schleife löste sich schnellstmöglich auf, da das zentrale Mahngericht telefonisch ähnlich schnell war wie Marco und mir als unverbindliche Empfehlung einen ähnlichen Text empfahl. Den zweiten Anruf in Stuttgart hätte ich mir dagegen sparen können, denn außer dass ich mal wieder den süßen Klang der Heimatsprache vernehmen konnte, bewirkte dieses Gespräch nicht wirklich.

Die Quintessenz ist ein Satz:

„Ja, wenn se koin Miedvrdraag hen, kennet se au koin eischicke!“

Danke!

Naja, der Antrag ist formuliert und geht heute noch auf die Reise. Ich werde berichten, wie es weitergeht in der Geschichte. Es gibt viele verschiedene Optionen, eine davon ist allerdings witziger als die Andere, und wenn ich nur Blogger und nicht auch vernünftig denkender Mensch wäre, dann würde ich geradezu altbackene Worte wie „frohlocken“ ausgraben, so es denn doch zu einem mündlichen Verfahren kommen sollte. Naja, Spaß muss sein, nicht wahr?

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Recht kompliziert (2)

OK, das muss sich erst einmal setzen…

Ich stelle fest: Ich habe vom Amtsgericht Stuttgart ein Schreiben gekriegt, in dem ich (etwas indirekt, wenn ihr mich als Deutsch-LKler fragt) gebeten werde, einen „Antrag“ zu formulieren. Da ich nicht weiss, was genau ich beantragen soll, habe ich mich telefonisch ans Amtsgericht Stuttgart gewandt.

Ergebnis:

Das Amtsgericht Stuttgart weiss auch nicht, was ich für einen Antrag stellen soll.

Lösung:

Ich solle doch beim zuständigen (?) Amtsgericht in Berlin nachfragen, ob sie mir bei der Antragsformulierung helfen können, und das dann ans Amtsgericht Stuttgart schicken.

Also um es deutlicher zu formulieren: Die Behörde, die mir mitteilt, dass sie etwas von mir braucht… weiss nicht, was sie braucht, behauptet aber, eine andere Behörde würde das wissen. Dann könnte ich mit dieser anderen Behörde das total wichtige Dokument erstellen, welches dann an die erste Behörde geschickt wird. Und wenn die Behörde dann von der anderen das Dokument – von dem sie nicht weiss, was es ist –  bekommt, ist alles in Ordnung.

In mir kommen Zweifel auf, ob man aus der Schleife wieder entkommen kann…

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