So ungefähr kurz vor Ablauf der Frist oder so haben wir mal wieder was aus dem Süden gehört. Wer nicht wissen sollte, um was es geht, der möge sich an der Kategorie Feinde/Vermieter gütlich tun.
Naja, atemberaubende Neuerungen sind es nicht: Sie haben einen Anwalt.
Grundsätzlich ist das natürlich eine normale Geschichte, nur hatten wir eigentlich gehofft, dass ein Anwalt ihnen gleich abraten würde, es auf ein mündliches Verfahren ankommen zu lassen. Die Hoffnung ist noch nicht ganz gestorben – noch warten wir auf Antragstellung und Begründung der beiden. Dann wissen wir wenigstens, aus welcher Richtung der Wind wehen wird.
Das mit dem mündlichen Verfahren ist jetzt nicht unbedingt unsere Wunschvorstellung, aber natürlich machbar. Einen gewissen Reiz übt die Sache zudem auch auf mich aus, da ich nach wie vor von der Richtigkeit unserer Forderung überzeugt bin, und es auf jeden Fall zu einem nicht zu verachtenden Spektakel zu werden verspricht, wenn sich die beiden für ihre teils gravierend suspekten Methoden zu verantworten versuchen.
Dass natürlich immer auch die Chance besteht, dass wir das Verfahren verlieren werden, ist mir bewusst. Ich bin allerdings sicher, dass es den Versuch wert ist, und im Zweifelsfall hat man immer noch was fürs Leben gelernt…
Und außerdem bedeutet ein Gerichtstermin einen Heimatbesuch. Im Idealfall sogar großzügig bezahlt 😉
Habe irgendwie die Befürchtung, unser Ex-Vermieter teilt diese Leichtigkeit derzeit nicht mit mir. Sei es drum.



