Samson

Jahr der Veröffentlichung: 2026
Genre: Open-World-Adventure
Stunden bisher gespielt: ca. 5

Setting: Du bist Samson, ein Kleinkrimineller in der fiktiven und komplett runtergerockten Stadt Tyndalston. Deine Schwester wird deinetwegen von Verbrechern festgehalten, bis Du ihnen 100.000 $ zurückgezahlt hast. Um das zu können, musst Du jeden Tag kleinere Jobs wie Prügeleien und Autorennen erledigen.

Jetzt da ich das schreibe, ist das Spiel noch keine zwei Wochen erschienen und die Kritiken sind gemischt. Zum einen, weil es wirklich noch ein wenig hakelig und nicht bugfrei ist, andererseits aber natürlich auch, weil Samson wie jedes Open-World-Spiel nach 2015 als potentielles neues GTA gehandelt wurde – was definitiv Quatsch ist. Tyndelston ist winzig und es gibt keine Schußwaffen, gegenteiliger zu GTA geht nicht.

Aber ja, es ist eine – wunderbar düster-abgeranzte – Open World und man begeht Verbrechen. Schon mal gut. Der neue Ansatz von Samson ist, dass man ein Aktionspunkte-System statt einer stetig voranschreitenden Zeit gibt und man jeweils am Tagesende seine Schulden zurückzahlen muss. Das stresst ganz schön, ist aber offenbar auch der Sinn der Sache. (Wobei: Ganz ausgereift scvheint mir das noch nicht zu sein, denn dass man z.B. bei der letzten Mission des Tages das Geld aller Missionen durch nur ein K.O. verlieren kann, wirkt unangemessen hart. Mal sehen, ob sich das noch ändert.)

Auch wenn es stimmt, dass die Missionen im Wesentlichen unbedeutend und repetitiv sind, so hat ein Reviewer es gut auf den Punkt gebracht:

„Dafür ist es kein Vollpreis-Titel. Es ist ein kleines Spiel, das 25 € kostet. Ich mag das, wenn Spiele wissen, was sie sind.“

Und ich glaube, genau das mag ich auch. Man kann Tyndelston erkunden, NPC-Geschichten und Collectibles inklusive, die Welt sieht fantastisch aus und selbst wenn man mal beim Klettern an einer Ecke hängenbleibt: Wenn man weiß, dass es kein AAA-Spiel ist, dann passt das. Es werden Vergliche mit Driver gezogen, was auf die Fahrmissionen und die runtergerockte Stadt zutrifft, aber ich – und immerhin ein Reviewer dann auch – hat bei Nahkampf und Open World als Vergleich Sleeping Dogs angebracht, was mich daran erinnert, dass ich darüber auch unbedingt noch was schreiben muss.

Leave a Comment

Filed under

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert