Des Adlers Horst

Keine langen Worte, einfach nur ein kleiner Hinweis: In Estland gibt es eine Webcam in einem Adlerhorst, über die man die (inzwischen gar nicht mehr so kleinen) drei Adlerchen rund um die Uhr beobachten kann. Also zumindest, so lange es hell ist. Habe gestern, nachdem Jo mir das gezeigt hatte, festgestellt, dass das erstaunlich hypnotisierend sein kann. Abgesehen davon lautet mein Fazit aber auch: Da ein bisschen zuzuschauen ist gelebte Entschleunigung. Trotz Internet. Sehr schöne Sache jedenfalls. Hintergrundinfos hab ich mir jetzt keine eingeholt, aber manche Dinge sind ja auch einfach nur niedlich. Zitat Jo:

„Katzencontent 2.0“

Genau.

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Die immergroße Debatte

Jetzt hab ich bei GNIT schon ganz nebenbei einmal mehr die Büchse der Pandora geöffnet und „Soja“ gesagt. Sogar in einem leicht als negativ misszuverstehenden Kontext. Die große Debatte übers scheinbar so elementare Thema „Fleisch oder nicht Fleisch?“. Je nachdem, wo man sich gerade befindet, triggert man haufenweise Mitmenschen mit an sich harmlosen Vokabeln wie Fleisch, Soja, vegan, Tierprodukte etc.

Und wäre es nicht so traurig, dann müsste man darüber lachen, mit welcher Absurdität die Debatte geführt wird. Man glaubt oft, keinerlei rationale Stimmen würden dabei jemals auftauchen, gefühlt melden sich immer entweder Veganer zu Wort, die der Meinung sind, man sei per se ein schlechter Mensch, sobald man mal versehentlich eine Obstfliege einatmet – oder aber über Nacht zu Grillfleisch-Fetischisten gewordene Spinner, die glauben, „Floisch is goil!“ sei irgendwie ein legitimes Diskussionsargument.

Aus meiner Sicht sind beide Ansatzpunkte ein wenig dämlich, aber ich sage vorweg, dass ich wesentlich mehr mit den Veganern sympathisiere – obwohl ich nicht einmal vegetarisch lebe.
Es gibt eine Menge Gründe, sich vegan zu ernähren. Gesundheitlich wohl eher begrenzt viele, ethisch mehrere und ökologisch einen ganzen Haufen. Dämlich per se ist es jedenfalls kein Bisschen. Für den Fleischkonsum sprechen rein rational betrachtet wesentlich weniger Gründe. Das ist so und das mag uns Fleischessern nicht gefallen, emotional nicht gefallen. Aber es ist so. Punkt! Und man sollte akzeptieren, dass eine typische Gesundheits-Vitamin-B12-Mangel-Anklage auch nur begrenzt glaubhaft ist, wenn man sie mit Kippe im Mund und Bier in der Hand führt.

Und da sind wir beim Thema, das ich diesbezüglich eigentlich ansprechen wollte: Das Schwarz-Weiß-Denken. Das ist das eigentlich gruselige daran. Denn ich hoffe, wir können uns alle darauf einigen, dass wir mehr oder minder vernünftige Menschen sein wollen. Das ist sicher nicht immer gleich stark ausgeprägt und jeder setzt sich andere Ziele, aber ich setze als Diskussionsgrundlage voraus, dass wir alle ein Interesse daran haben, möglichst wenig Schaden anzurichten und den Planeten Erde in möglichst vollumfänglicher Vielfalt noch ein paar Jahre zu erhalten. Schon alleine, weil wir bisher keinen zweiten in Aussicht haben.

Auf der anderen Seite – und diese Kritik geht an viele Veganer raus – haben wir alle auch Interesse an einem menschenwürdigen Leben und, ob uns das ideologisch passt oder nicht, das lässt sich beim derzeitigen Stand der Dinge nur durch gewisse Eingriffe in die Natur durchsetzen. Auch das ist so. Punkt! Denn selbst wenn wir uns entschließen, uns nur noch nackt im Wald von Beeren zu ernähren und versuchen, dabei keine Ameisen kaputtzutreten, wäre das mit der derzeitigen Zahl an Menschen nicht vernünftig umsetzbar – und nicht weniger müssten wir tun, um WIRKLICH und ABSOLUT perfekte Menschen im Einklang mit der Natur zu sein. Und da steht die ethische Frage, was die Beeren dazu sagen würden, noch außen vor …

Rein von der Energiebilanz her ist Tierzucht Wahnsinn. Das ändert sich auch nicht dadurch, dass Soja diesbezüglich nicht perfekt ist. Oder andere Nutzpflanzen. Wir täten in Anbetracht der Tatsache, dass wir ernstliche (und nein, nicht umstrittene!) Probleme mit unserem Heimatplaneten haben, gut daran, nicht ständig Tiere großzuziehen, um sie zu essen.

Andererseits würden wir es auch ohne Tierzucht schaffen, die Erde zugrunde zu richten. Wir Menschen sind ja gut darin, Mehrfrontenkriege zu führen. Wir verschmutzen die Welt durch Müll, verbrauchen ausgerechnet seltene Rohstoffe besonders schnell und verhalten uns alles in allem nicht gerade so, als ob wir an unserer eigenen Zukunft überhaupt ein Interesse hätten.

Aber: Wo liegt letztlich die Grenze? Und wer sagt mir, dass diese Grenze die richtige ist? Je mehr, desto besser! Das will ich festhalten. Und deswegen hege ich Bewunderung für die Menschen, die bei der eigenen Ernährung mehr Kompromisse machen als ich. Aber das heißt nicht, dass sie zwingend bessere Menschen sein müssen. Manch Veganer verbraucht mehr Strom als ich, fährt mehr (hier vor allem: unnötiger!) Auto als ich, fliegt gelegentlich, produziert mehr Müll oder ist ein Arschloch, das gerne Konflikte zwischen den Menschen schürt. Wie viele Portionen Rinderhack sind eine Tonne Erdöl wert? Gibt es da eine ernstliche Kenngröße? Nicht einmal CO2 kann die wirklich bieten! Wir werden allesamt niemals perfekt sein, nicht in dieser Zeit, nicht mit unserer Psyche und unserem Entwicklungsstand!

Und auch wenn derzeit die Streitereien meist zwischen Bienenhonig und Hefe geführt werden – ist es weniger willkürlich, die Grenze zu einem „guten“ Leben zwischen Bakterien und Viren oder doch zwischen Fisch und Ente zu führen?

Da landen wir dann letztlich bei der ethischen Frage, der Frage nach dem Wohl der Tiere. Das bietet natürlich am meisten Konflikte, denn hier werden die Fakten dünner und die Überzeugungen übermächtig. Wir landen hier letztlich immer bei philosophischen Fragen, die nicht ohne Grund nur teilweise überhaupt klärbar sind.

Da ich – wie eingangs erwähnt – auch Fleisch esse, habe ich kein moralisches Problem mit dem Töten von Tieren. Ich weiß, das tut manchen jetzt weh, aber es ist so. Das hat jedoch eher weniger mit Speziesismus zu tun. Ich für meinen Teil erachte einfach einen schnellen Tod als nicht schlimm. Irgendwann stirbt jedes Lebewesen und als Atheist bin ich fest davon überzeugt, dass der Tod an sich einem Individuum selbst nicht in seiner wesentlichen – nämlich geistigen – Existenz stören kann, da diese umgehend beendet ist. Ihr mögt meine Theorie nicht teilen – dann solltet ihr Veganer werden! – aber ich bin davon überzeugt, dass der Tod eher ein soziales Phänomen ist, das in seiner zweifelsohne existenzbedrohenden Fiesheit eigentlich nur die Hinterbliebenen betrifft. Für mich selbst spielte es keine Rolle, würde ich umgehend tot umfallen. Und dann soll man mich meinetwegen auch essen, da bin ich pragmatisch und unterscheide eben nicht zwischen mir und einem Rind. Schwierig wird es erst dadurch, dass damit Zukunftspläne zerrissen werden, Beziehungen zerstört, die psychische Gesundheit anderer beeinträchtigt.
Und ganz ehrlich: Soweit mir bekannt ist, sind solche Phänomene im von uns so bezeichneten Tierreich bisher unbekannt. Ich bin aber auch jederzeit bereit, das Töten dort zu verbieten, wo solch ein Sozialverhalten bekannt wird. Ehrlich!

Mal im Ernst, Leute: Wir sollten ressourcenbewusster leben! Wir alle, und je mehr, desto besser! Insofern ist Veganismus eine verdammt gute Idee! Und sie wird nicht ein Jota schlechter, nur weil Fleisch gut schmeckt. Das finde ich ja auch, aber es ist auch wirklich dumm (und ja, ich meine: abgrundtief dumm!) zu behaupten, es gäbe keine Alternativen! Natürlich ist purer Tofu kein Kobe-Steak vom Geschmack her! Und es ist Blödsinn, dass ein paar wirklich ultrablöde Veganer das behaupten. Aber ebenso ist ungewürztes Hackfleisch kein Vergleich zu Tofu in einer Marinade aus Bier, Sojasauce und Habanero-Chilis. Gewöhnung alleine ist kein Qualitätsmerkmal und das kann ich mit gutem Gewissen behaupten. Ich habe strikte Anti-Vegetarier gesehen, die mich für das vegane Hochzeitsbuffet von Ozie und mir gelobt haben und entgegen aller Vorurteile lebt man als Veganer nicht jenseits von Schokotorte und Spaghetti Bolognese. Man muss bloß seinen Blickwinkel ein wenig weiten und offen sein für Experimente.

Und darin muss keinerlei Einschränkung liegen. Es kann auch einfach eine Bereicherung sein. Ich z.B. habe seit langem Räuchertofu liebegewonnen als leckeren Brotbelag. Der schmeckt anders als Schinkenwurst, keine Frage. Aber ich esse ihn auch sehr gerne und kaufe deswegen trotzdem am Ende weniger Schinkenwurst. Und das ist doch mal ein Anfang, oder?

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Weg mit!

Ich würde sagen, dass es immer schön ist, wenn sich Menschen für Politik interessieren und ihre Meinung kundtun. Auch wenn es mal unter seltsamen Umständen ist. Aber mal ehrlich: Grafisch waren wir schon mal weiter!

OK, Comic Sans wäre auch nicht besser! Quelle: Sash

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Speed zum Chillen

Ich weiß, die Überschrift impliziert üble Dinge. Aber um Drogen soll es gar nicht gehen. Nachdem ich gestern über meine Arbeitszeiten referiert habe und mir nochmal vor Augen gehalten hab, was ich gerade alles so am machen und tun bin, habe ich beschlossen, mal wieder etwas ganz seltsames zu tun: Abschalten!

Jetzt lasse ich mich am PC aber genauso gerne hetzen wie runterbringen. Natürlich lese ich mal in Ruhe ein paar Texte oder sehe mir etwas an. Aber am Ende registriere ich doch jede eingehende Mail, jeden Tweet, Kommentar etc. So ganz links liegen lassen geht nicht. Normalerweise. Aber jetzt am Wochenende hab ich dann einfach mal Windows hochgefahren. Im normalen Leben benutze ich Ubuntu, aber ich hab – nur zum Zocken – noch eine kleine Insel mit Win XP bei mir auf der Platte liegen. Und ein System mit einem so alten und nie gepflegten Betriebssystem lässt gar nicht erst den Wunsch aufkommen, sich ernsthaft ins Internet zu wagen. Auch ohne auf diesem System was zu verlieren zu haben, habe ich besseres zu tun, als mich um Virenbekämpfung zu sorgen. Deswegen nutze ich ja Linux.

Und dann habe ich einfach ein paar Stündchen (nicht am Stück) Trackmania gezockt. Hektisch herumrasend und innerlich entspannt. Keine Nachrichten, keine Anfragen, einfach nix außer bunten Bildchen. Lange her, dass ich das das letzte Mal gemacht habe, zumindest hat es sich so angefühlt. Sollte ich zukünftig vielleicht auch mal wieder anders halten. Aber wie man sieht: neben aller Mühe ist schreiben trotzdem auch notwendig. Das hier ist ja nicht grundlos ein Blogeintrag.

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Arbeitszeiten

Im Rahmen meiner von außen betrachtet recht niedlichen Angewohnheit, mir das Leben schwer zu machen, habe ich echt was lustiges geschafft: Zum einen hab ich einen recht gewöhnlichen Job. Dessen Vorteile sind bekanntlich sowohl, dass meine Zielgruppe irgendwie jeden Bewohner oder Besucher von Berlin beinhaltet, als auch dass ich sehr flexible Arbeitszeiten habe. Zum anderen schreib ich nebenher (verwirrenderweise ja viel über meinen Job) und dank glücklicher Umstände sorgt das für ein paar Talerchen extra, die ich weitgehend in die Vermeidung von Arbeit investiere. Für sich gesehen ist da erstmal nichts widersprüchliches dabei, es resultieren aber lustige Verknüpfungen daraus:

Je mehr ich schreibe, desto weniger arbeite ich. Und: Je mehr ich schreibe, desto mehr Leute rufen mich als Taxifahrer an.

Ergo: Je weniger ich arbeite, desto mehr Leute wollen mich bei der Arbeit!

Bedenkliche Ausmaße nimmt das noch nicht an, aber ich sollte so langsam mal irgendwie meine Arbeitszeiten besser kommunizieren, denn in letzter Zeit bin ich doch einige Male angerufen worden, während ich an meinem Schreibtisch saß. Von allen Leuten, die nachts Anrufe von Betrunkenen kriegen, bin ich sicher noch der gefassteste, aber da die meisten ja doch eher ein Taxi als ein lustiges Schwätzchen wollen, ist das natürlich ein bisschen doof.

Leider entscheide ich wirklich sehr oft spontan, ob ich arbeite oder nicht, aber bevor ich eine endgültige Lösung finde, hier meine derzeitigen Haupt-Arbeitszeiten:

Donnerstag: 20 – 2 Uhr (manchmal)
Freitag: 20 – 6 Uhr (fast immer)
Samstag: 20 – 6 Uhr (fast immer)
Sonntag: 20 – 1 Uhr (wenn es sich nicht vermeiden lässt, also eher selten)

Außerhalb dieser Zeiten hab ich jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr im Taxi gesessen, da ist es also nahezu ausgeschlossen, mich zu erwischen.

PS:
Ich weiß, sieht ganz schön luschig aus. Vom Taxifahren her ist es das auch. Aber wenn ich meine Schreiberei mit allem Nebengedöns draufpacke, dann hab ich eine 80-Stunden-Woche, manchmal auch mehr. Und mein Einkommen bleibt meist dreistellig, also ruhig Blut! 🙂

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Sehenswertes

Das Ende des vorher beschriebenen Tages wurde letztlich sehr kurz. Gefühlt. Ähnlich wie viele von euch sich im Internet zu mir verirren, lande ich auch manchmal bei euch. Wir haben alle interessantes zu erzählen. Ein wenig peinlich ist mir nun, dass ich gar keine großen Worte über ednongs Blog verlieren kann, ich schaue zu selten rein. Da bin ich ehrlich. Ich lese so viel, dass auch einiges mal hinten überfällt. Das ist nicht immer fair. Aber ednong, den ich als treuen Leser und Kommentator immer geschätzt habe, hat mir nun eine sehr amüsante Zeit beschert. Denn er hat in seinem Blog ein Video von Volker Pispers verlinkt. Ich kenne Volker Pispers zwar schon, mag ihn und habe einiges von ihm gehört – aber das neue „bis neulich“-Programm (in dem tatsächlich quasi keine Elemente des ursprünglich unter diesem Namen veröffentlichten Programms zu finden sind) war mir bis dato unbekannt.

Und das teilte ednong hier mit der Welt.

Ich weiß nicht, was ich zu Pispers noch sagen sollte. Er hat eigentlich wie immer auf ganzer Linie Recht. Wer sich seinen Auftritt komplett angehört hat und einen entscheidenden sachlichen Fehler findet, der soll es mir gerne mitteilen. Und das meine ich ernst. Auch wenn der Mensch uns allen zwei Stunden lang das eigene Leben schlechtredet, hat er dennoch Recht. leider natürlich.

Was mich aber – um auf die Veröffentlichung des tollen Youtube-Videos-Audios zurückzukommen – noch mehr freuen würde: Kommentiert das doch besser in euren Blogs, auf euren Seiten! Und dann verlinkt das hier. Ich verspreche nichts, aber ich freue mich darauf, ein paar neue Blogs kennenzulernen und vielleicht ist mir das ja auch mal eine Empfehlung wert!

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Time of my life

after school I took my chances
continued (to) do the things I love
now I find that I was right
I’m 26 and still I
do what I want to

(H-Blockx, 1999, „Bang Boom Bang„, Time of my life)

Eine wahrlich zu schöne Strophe, ein schönes Lied und hoffentlich dauerhaft der Soundtrack meines Lebens. Ein bisschen jugendlicher Leichtsinn und dennoch die Erkenntnis: Nein, verdammt: Ich bin schon alt genug, aber ich stehe immer noch zu meinen Entscheidungen. Und die 26 Jahre hab ich ja nun auch schon deutlich hinter mir gelassen.

Kurz bevor dieses Album rauskam, war das Jahr meines Lebens 1997. Obwohl ich während dieses Jahres allein in ungefähr ein Dutzend Mädels ebenso überschwänglich wie unglücklich verliebt war, war es eine geile Zeit mit vielen Parties, Konzerten neuen Freunden und und und. Geschworen hatte ich mir damals, alle folgenden Jahre am Jahr 1997 zu messen und einige Briefe von 1998 ziert noch das Datum „1997 (2)“

Nun, die Zeit bleibt nicht stehen und wesentlich mehr als damals sollte eigentlich klar sein, dass das Leben kein Ponyhof ist und man nicht immer nur machen kann, was man will. Vielleicht. Aber ich krame an dieser Stelle – sicher zum Stolz meiner Deutschlehrerin – nach den Worten des Faust: „Allein mir fehlt der Glaube“ und halte mich einfach nicht an diese Regeln.

Nett zu zweit kochen, Fischstäbchen zum Frühstück, ein großes Geschenk freudig auspacken, einfach mal die Arbeit absagen und nebenbei noch lobende Post von einem Helden der eigenen Jugend bekommen. So sah mein gestriger Tag aus. Das Fußballspiel, so spannend es war, war für mich nur das i-Tüpfelchen auf einem Tag, an dem ich selten mehr als meine Boxershorts getragen habe und an dessen Ende ich zufrieden ein paar Zeilen niederschreibe, während es sich in meinen Fingern anfühlt, als würde ich irgendwas ungleich erhabeneres machen als mal eben zu bloggen oder eine Buchgeschichte zu vollenden. Es gibt ein Wort dafür: Hach!

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