Category Archives: Vermischtes

Bedenklich…

Ich bin gerne „im Internet“. Unendlich Lesestoff, ohne dafür Wege zurücklegen zu müssen, bei denen ich im Nachhinein immer bedauere, dass ich doch was vergessen hab, jetzt aber nicht nochmal laufen will.

Folglich bin ich ja auch oft hier zu finden. Zwar nach wie vor grundsätzlich nur wenn ich will, und überwiegend dann doch auf meinen eigenen Seiten, die ja mit allen Kommentaren und Artikeln nicht nur eine schöne Beispielsammlung für Rechtschreibfehler bilden, sondern auch Zeit kosten – aber immerhin.

Ich dachte eigentlich immer, dass das alles völlig normal wäre. Aber seit ich vorher aufgewacht bin und mir bewusst wurde, dass ich tatsächlich davon geträumt habe, einen ominösen Maskierten enttarnt zu haben… bin ich mir nicht mehr ganz so sicher 😉

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Pünktlich

…war mein Bus heute morgen.

Genauer gesagt: Er hat sich an den Fahrplan gehalten. Ärgerlich nur, dass es keinen Fahrplan gibt gerade 🙁

Auf meiner Strecke zur Arbeit ist mal wieder für zwei Wochen Ersatzverkehr eingerichtet. Ich war jetzt die meiste Zeit krank, aber abenteuerlich war es schon. Am ersten Tag kam der Bus etwa 10 Minuten vor der normalen Zeit der Bahn und der Fahrer meinte, er warte immer auf eine der anderen Linien, aber einen Fahrplan habe er nicht. Das ist deckungsgleich mit dem Aushang an der Ersatzhaltestelle. Dieses Mal haben sie nämlich weder einen Fahrplan, noch eine Linie, noch eine Gültigkeitsdauer oder irgendwas anderes hingehängt.

Und das ist schon deswegen verwirrend, weil die Haltestelle ohnehin nur im Nachtverkehr bedient werden soll. Naja, heute morgen hab ich dann mal ein halbes Stündchen dort verbracht (war ja so tolles Wetter!), bevor ich in meine Alternativ-Bahn eingestiegen bin, die zwar einen Kilometer entfernt hält und dazu länger braucht als meine normale – aber dafür durchfährt. Hätte ich allerdings auch schon 30 Minuten früher machen können 🙁

Eigentlich wollte ich ja noch was über die wichtigen Dinge schreiben: Terrorgefahr, Nicht-Bomben-Funde, seltsame Menschen. Auch über StreetView, Weihnachten und eventuell noch was anderes. Aber es war mir ernsthaft zu absurd. Ich bin nicht über die ersten 3 Sätze rausgekommen. Jedes Mal. Etwa zehn mal. Deswegen jetzt das hier.

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Geschichten vom Kranksein

Was das Kranksein abgesehen von finanziellem Verlust und den körperlichen Einschränkungen irgendwie amüsant werden lässt, sind die Kontakte zum Gesundheitssystem. In meinem Fall sind das in erster Linie Ärzte und Apotheker, manch anderer kennt sicher noch witzigere Fachmänner und -frauen.

Also ich muss ja jedes Mal nach Verlassen einer Praxis erst mal wieder die Unterlagen sortieren, weil ich ständig durcheinanderkomme mit Rezepten, Krankschreibungen, ggf. Überweisungen, Kärtchen, und was auch immer.

Es soll ein hartnäckiges Gerücht sein, dass sich Ärzte Krankheiten ausdenken, um Patienten zu halten, zu bekommen, etc. Nicht dass ich da über den wahrscheinlich hinter jeden Geschichte lauernden wahren Kern hinaus dran glaube, aber es macht den Arzt erst einmal nicht unverdächtiger, wenn er das von sich aus so anspricht.

Abenteuerlich wird es dann, wenn die Beweisführung derart skuril ist, dass selbst ich damit nicht vor Gericht auftreten würde.

So, mich plagten das Wochenende über Übelkeit, Mattheit und Kopfschmerzen. Das ist im Begriff, abzuklingen, ich verbinde mit sowas immer irgendwie eine Hoffnung auf Genesung. Ich hab den Luxus des ärztlichen Bereitschaftsdienstes an meinem Geburtstagsabend genutzt und mir ein Mittel gegen Übelkeit geben lassen. So denn, es hat geholfen, nicht dauerhaft, aber das ist ja klar.

Inzwischen habe ich die Hoffnung, den ganzen Fall wirklich ohne Brocken lachen hinter mich zu bringen, bin aber nicht undankbar, dass mein Doc mir nochmal Mittel gegen Übelkeit verschreibt. Frei nach dem Motto: Und wenn ich sie jetzt nicht brauche, kann es sicher mal einen guten Zeitpunkt geben. Und ich bin zumindest juristisch und medizinisch versiert genug, dabei nicht an meine Fahrgäste aus den Clubs zu denken 😉

Mir ist auch durchaus bewusst, dass eine Übelkeit allerlei Ursachen haben kann. Von ranzigem Essen bis zu Magenkrebs und potenziell tödlichen Allergien auf irgendwas ist sicher alles drin. Aber glücklicherweise ist mir eigentlich nicht sonderlich oft in meinem Leben wirklich übel, und auch dieses Mal scheint es eine kurzfristige Sache gewesen zu sein, schließlich klingt es ja langsam alles ab.

Mein Arzt empfiehlt mir nun, das verordnete Medikament aufzubrauchen, jeden Abend eine Tablette. Dank der Packungsgröße also etwa bis Anfang Januar. Wenn die Übelkeit trotzdem wieder auftritt, dann könnte ich als tolles Feature eine Magenspiegelung oder -Gewebeentnahme vornehmen lassen, um mich mal auf irgendwelche bakteriellen Unholde testen zu lassen, die er so nicht nachweisen kann.

Ausgehend davon, dass ich noch zwei Tage krankgeschrieben bin, widerstrebt es mir irgendwie anderthalb Monate nach Genesung Tabletten gegen Übelkeit zu schlucken, um… zu gucken, ob mir nicht doch irgendwann übel wird. Da mich in diesem Moment wohl eine leichte Hebung der Augenbrauen rausgerutscht ist, hat mein Arzt mir versichert, dass das schon seinen Sinn hat und er sich nicht aus Geschäftsinteresse was ausdenkt. In seinem Fall glaube ich das gerne, denn wer mal mitgekriegt hat, dass ein Arzt in Marzahn jeden erdenklichen Patienten kriegen kann, weil alle Kollegen längst einen Aufnahmestopp verhängt haben, der ist überzeugt davon, dass die Töffel, die es für eine wunderbare Geschäftsidee halten, ausgerechnet gesetzlich versicherte Geringverdiener in ihren Pool zu packen um sie auszuquetschen, in Wirklichkeit ihr Medizinstudium vor der Vollendung abgebrochen haben, auf BWL umgesattelt haben und nun andersweitig pleite gegangen sind.

Sein Beweis war ungleich eindrucksvoller: Er kramte einen in fünfter Generation weiterkopierten Zettel hervor, auf dem irgendein Artikel zu besagten Bakterien stand. Dann deutete er auf die Fußnoten, die neben dem ein oder anderen unleserlichen handschriftlichen Zeichen fettgedruckt auf irgendwelche Studien im Ausland verwiesen. Seine Meinung:

„Man kann bescheissen. Aber man kann nicht die Deutschen, die Franzosen und die Italiener bescheissen. Alle bescheissen geht nicht.“

Mir ist auf Anhieb kein Gegenargument eingefallen, das halbwegs auf gleichem Niveau gelegen hätte…

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Gelb und fies

Ich bin ja eigentlich abgehärtet. Aber manchmal ist man einfach nicht achtsam genug. Man wäscht sich die Hände dann doch nicht konsequent genug und irgendwie erwischt es einen dann eben mal.

Diese Worte beschreiben Teilbereiche meines Lebens in den letzten 48 Stunden ganz gut.

Zum einen: Krank! Irgendwas magen-darm-mäßiges hat Ozie und mich niedergerungen. Eigentlich gibt es schlimmeres, denn die Konsequenzen sind (zumindest bis jetzt) hauptsächlich eine leichte Grundübelkeit und eine Abgeschlagenheit, die eigentlich auch nur an unangenehmen Dingen hindert. Rumsiffen, schreiben, schlafen, einkaufen, kochen – geht alles irgendwie. Ist nur mühsamer als sonst. Dafür hat man Zeit.

Zum anderen hab ich heute einmal mehr nicht drauf geachtet, meine Hände korrekt zu säubern, nachdem wir gekocht haben, und so hab ich mir im Laufe der letzten 10 Stunden drei mal (!) Capsaicin einer formschönen gelben Chili ins linke Auge geschmiert. Inzwischen hab ich mir die Pfoten natürlich gewaschen, aber manchmal verdient man die Schmerzen ja auch irgendwie. Drei mal! Ich Idiot.

Kranker Idiot.

Ich wünsche euch trotzdem einen angenehmen Sonntag! Ich lass mir die Tage jetzt nicht versauen. Bin ich halt ein wenig fertig, mein Gott, sowas soll es geben…

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Alles gut(e)!

Geburtstag. Schon wieder.

Es stimmt ja tatsächlich, dass die Jahre schneller vergehen, je älter man wird. Und älter geworden bin ich. Ein Jahr fehlt mir noch zur 30. Aber je näher dieses angeblich so tragische Alter rückt, desto mehr verliert es seine Bedrohlichkeit. Also bin ich abermals sehr zufrieden.

Langsam dran gewöhnen... Quelle: Sash

Langsam dran gewöhnen... Quelle: Sash

Das ist fast schon peinlich, irgendwie schreibe ich immer nur, dass es mir gut geht, aber was will ich machen? Die Kurzfassung wäre: Ich liebe meinen Job, meine Freundin, mein Leben, meinen Blog, meine Wohnung, meine Stadt, mein… das können wir fortsetzen. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, und die meisten Dinge, mit denen ich zufrieden bin, kann ich mir selbst zuschreiben. Gut, das mit der Gesundheit ist eher Glück, aber sonst…

Naja, weder mit rein-, noch mit rausfeiern ist dieser Tage viel zu machen. Ich hab heute Nacht gearbeitet und ich werde heute Abend wieder arbeiten. Der Monat hat für mich schon ziemlich wenige Arbeitstage, und ausgerechnet einen Freitag will ich dann auch nicht frei machen. Dazu sieht es finanziell noch nicht gut genug aus. Nicht schlecht, aber eben auch nicht gut genug.

Immerhin hab ich dieses Jahr die Tradition wieder aufgreifen können, mit den Vandals musikalisch meinen Geburtstag zu beginnen. Letztes Jahr hat es ja leider nicht geklappt, weil ich in Stuttgart in der Kneipe gefeiert habe – aber nach zwei Jahren Abstinenz erfreut so ein bisschen Punk-Rock doch gleich nochmal mehr! War damit das erste mal „Happy Birthday to me“ im Taxi. Sollte mal erwähnt sein.

Zurück zum Feiern: Im Grunde ist mein Sozialleben derzeit sowieso kaum vorhanden, aber das soll keine Jammerei sein. Ich bin der Einsiedlerkrebs unter den Laberbacken und ich hab auch gar keine Zeit. Lediglich mein Bruder sollte es nach 3 Jahren mal schaffen, mich in Berlin zu besuchen, aber das ist eine andere Geschichte und als Running Gag irgendwie ja auch schon etabliert 😉

Insofern gilt mein Dank dafür, dass ich dieses Jahr abermals zufrieden in die Vergangenheit, wie auch optimistisch in die Zukunft sehe, auch denjenigen Freunden, denen meine Unfähigkeit, Kontakt zu halten, nicht irgendwann auf den Zeiger gegangen ist, die sich immer wieder melden, bevor ich es tue.

Was diesen Geburtstag allerdings wirklich unglaublich macht, das sind die vielen Geschenke von euch, liebe Leser!

Ich gehöre zu den Leuten, die bis auf wenige Ausnahmen mit ihren Familien und Freunden diesen typischen Nichtangriffspakt bezüglich Geschenken geschlossen haben, und da bin ich eigentlich froh drum. Dass ich die Amazon-Wunschliste erstellt habe, war eigentlich wirklich auf die Anfragen via Mail zurückzuführen. Die Idee fand ich nett, zweifelsohne, aber ich hab tatsächlich ein schlechtes Gefühl dabei, Menschen – in dem Fall sogar „fremde“ – um irgendwas zu bitten. Auch wenn es freiwillig ist.
Und bezüglich der Resonanz habt ihr mich echt geschockt! Dass es drei oder vier Menschen da draussen gibt, die mich und/oder meinen Blog tatsächlich auch mit etwas handfestem unterstützen wollen, das war mir ja durch einschlägige Mailwechsel bekannt. Dass ich aber binnen weniger Tage tatsächlich mehr als 10 Dinge von meiner Liste zu Hause hatte: Boah fuck, wie geil seid ihr eigentlich!? Die Hälfte der Einsender hat die Sachen sogar gleich noch als Geschenk einpacken lassen, fast alle haben noch eine nette Nachricht dazu geschrieben. Ich hätte echt fast heulen können.

Jaja, böses böses asoziales Internet, Kostenlos-Mentalität etc… ein Gruß an die Leitmedien da draußen!

Ich nehme es mir zu Herzen, dass fast alle, die eine Nachricht beigelegt haben, mir für meine(n) Blog(s) gedankt haben. Das ist eine Bestätigung, die verdammt gut tut. Insbesondere, da ich meine Blogs naturgemäß sehr zu schätzen weiß, aber mir auch bewusst bin, dass ich damit nur ein wenig Unterhaltung in einer kleinen Nische biete. Irgendwas um die 1000 regelmäßigen Leser habe ich wohl inzwischen damit erreicht, und jeder kleine Blogger da draußen kann sich vorstellen, wie überwältigend das ist.

Ich sage jetzt erst einmal hier ein gesammeltes Danke an alle, die mich beschenkt haben! Ich werde in den nächsten Tagen  irgendwann mal Zeit finden, die ein oder andere Mail an diejenigen zu schicken, bei denen ich eine Adresse habe.

Mein Dank gilt aber auch all den anderen, die mich geflattrt haben, die mit mir Mails gewechselt haben. All denen, die fleißig hier und bei GNIT kommentieren und diskutieren, die mitlesen, mitdenken und mich verlinken. Ebenso natürlich wie die, die sich sogar mit mir treffen wollten und mir dann auch noch lukrative Taxitouren beschert haben. Ihr gehört alle irgendwie zu all dem, was ich jetzt am frühen Morgen als so schön empfinde, dass ich einfach gerne ewig so weitermachen würde.

Und deswegen lasse ich euch jetzt an etwas weltweit sehr seltenem teilhaben: An einem wirklich ernst gemeinten, nicht nur mal eben schnell dahingerotzten und damit einem sehr sehr aufrichtigen Emoticon:

🙂

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Fiebern…

Vielleicht morgen, vielleicht übermorgen…

Die letzten Monate waren ein hartes Los für mich. In einem Anfall besonders gravierender Dämlichkeit habe ich am 14. August dieses Jahres meine Kamera runtergeschmissen und sie damit arbeitsunfähig gemacht 🙁
Vernünftige Menschen hätten das schon während des Vollsuffs am Vorabend getan, aber ich musste ja mal wieder was Besonderes tun, damit ich nicht etwa reumütig das Trinken aufgebe, sondern mich einfach nur meiner Blödheit wegen permanent geißeln will. Ich habe mich an meine Kamera gewöhnt, ich habe sie für ihre Qualität geliebt und ich habe sie seit diesem Tag schmerzlichst vermisst.

Nun waren die letzten Monate finanziell grob gesprochen ein absolutes Disaster. Nicht nur, dass einzelne Vorhaben in der WG eine Menge Geld gekostet haben und kosten werden, nein vor allem meine Arbeitslust war so gering ausgeprägt, dass manch Kollege sich gefragt hat, ob ich irgendeinen neuen Hauptverdienst hätte.

Naja, die meisten werden diese Situationen kennen: Die Ausgaben steigen wundersamer Weise an, die Einnahmen sinken um Gegenzug umso rapider. Was bei großen Unternehmen eine problemlose Sache ist, da sie vom Staat dann besonders betüddelt und letztlich gerettet werden, kann in einem Privathaushalt dann doch mal zu Schwierigkeiten führen.

Das war hier eigentlich gar nicht gegeben, aber zumindest eines war klar: Eine Kamera kann ich mir nun wirklich nicht leisten!

Irgendwo beim letzten Rentner-Chauffieren oder Nazi-Bepöbeln hab ich mir allerdings offenbar eine ausreichende Menge gutes Karma zugelegt, das jetzt irgendwie für Resultate gesorgt hat. Nicht nur dass ich auf vielfältige Art und Weise meine Ausgaben minimieren konnte, nein auch die Einnahmen stiegen wieder! Zum einen selbstverschuldet dank einer deutlich erhöhten Arbeitszeit meinerselbst, zum anderen durch teils lange erwartete Geldzuflüsse. Das gewonnene Gerichtsverfahren bildete den Auftakt, ferner wären da eine Steuerrückzahlung, ein (eigentlich bereits abgeschriebenes) Geburtstagsgeschenk, eine Nebenkostenrückzahlung, eine Mietschuldenrückzahlung unseres Mitbewohners… auf beinahe jedem erdenklichen Weg fließt gerade ein wenig Geld zurück in die WG.

Reichtum ist nun mit Sicherheit immer noch nicht das Wort der Wahl, wenn man den Kontostand der WG, oder den des Sashs beschreiben sollte, aber nach mehrmaligem Zurechtbiegen der nicht ganz passen wollenden Zahlen fand sich dann doch ein kleiner Überschuss für zusätzliche Wünsche.

Also hab ich mir eine neue Kamera bestellt.

Bis August war ich ja gesegnet mit einer Canon Digital Ixus 980 IS, welche ich nach wie vor nur jedem empfehlen würde, der wie ich mehr dem schnellen Schnappschuss zugeneigt ist, und dennoch hervorragende Bilder haben möchte. Mir diese abermals zuzulegen, wäre natürlich ein Traum gewesen. Problematisch daran ist allerdings, dass es sie nur noch sehr vereinzelt gibt, und sie außerdem den derzeit vorhandenen Preisrahmen (zumindest neu) immer noch sprengen würde. Außerdem wäre es mir ja durchaus recht, ein günstigeres Modell zu haben. Schließlich gehe ich nicht allzu pfleglich damit um, nehme das Gerät jederzeit mit, und nicht zuletzt ist es permanent akut diebstahlgefährdet im Auto. Und bei aller Lobhudelei hatte sie auch Dinge, die ich nicht brauchte, bzw. gab es Dinge an ihr, die verbesserungswürdig waren.

Unnötig waren beispielsweise die 14,7 Megapixel. Zwar nehme ich Bilder immer in bester Auflösung auf, damit ich sie im Nachhinein für alle potenziellen Anwendungen nutzen kann, de facto habe ich aber noch nicht ein einziges Bild meiner Cam ausgedruckt. Meist ist die Auflösung viel zu hoch, weil ich die Bilder allenfalls für den Blog oder als Hintergrundbild zum sonstigen Betrachten am PC verwende. Im Gegenzug war mir der 3,5-fache Zoom (also optisch, den digitalen zähle ich ja nicht ernsthaft mit) eigentlich immer ein bisschen zu wenig.

Auf der Suche nach passablen Modellen ist sind mir dann die PowerShots von Canon über den Weg gelaufen, und ich hab mir jetzt mal versuchsweise die PowerShot X120 IS bestellt, in der Hoffnung, sie liegt qualitativ nicht allzu sehr unter der alten Ixus. Ein bisschen brauchbarer als die Kamera in meinem Handy, deren Weglassen niemanden gestört hätte, sollte sie jedenfalls sein. Sie hat gemütliche 10 Megapixel und dafür einen 10-fachen Zoom. Die sonstige Ausstattung lässt vermuten, dass sie der Ixus in nicht viel nachsteht, zumal es ja derselbe Hersteller ist. Ich wollte Canon da durchaus noch eine Chance geben.

Und sie kommt wahrscheinlich morgen schon! *freu*

Und wenn das Teil es überhaupt nicht bringen sollte, dann habe ich eine Kamera zu versteigern, spar noch einen Monat länger und hol mir dann die Ixus 1000 HS. Soll ja für alles eine Lösung geben. Egal wie es läuft, ein paar Fotos mehr sollte es demnächst wieder in den beiden Blogs geben…

Nachtrag 16.14 Uhr:
Der erste Preis für Geschwindigkeit geht an DHL. Der erste Preis für Verplanung an mich. Kamera kann ab morgen in der Postfiliale abgeholt werden. Schön, dass wir inzwischen wissen, dass das bedeutet, sie ist heute Abend da. Zwei Stunden bis neue Kamera! 🙂

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Müde Gedanken

Kennt ihr das auch, dass ihr euch in müdem Zustand kurz vor dem Einschlafen im gemütlichen Bettchen allerlei kuriose Gedanken macht. Also so richtig blöde, unsinnige, unnütze – aber furchtbar lustige?

Also mir geht das so. Vor-dem-Einschlafen-Gespräche sollte ich aufzeichnen, könnte ich wahrscheinlich ungeschnitten als Comedy verkaufen, alle Welt würde sich wundern, wo der Typ so geile Ideen herkriegt und ich wäre reich. Da ich aber situationsbedingt für solche Späße zum richtigen Zeitpunkt viel zu müde bin, Ozie um meinen Ruf fürchtet, und ich gerne weiterhin zwei Blogs hätte, verdiene ich mein Geld mit Taxifahren und alles ist so wie es ist.

Aber meinen vorherigen Gedanken darf ich dann echt niemandem vorenthalten:

Angefangen hat alles damit, dass ich die Idee furchtbar witzig fand, Schafen Turnschuhe anzuziehen. Schon diesem Gedankengang konnte Ozie nicht ganz folgen, also habe ich noch eine praktische Anwendung dafür gefunden: Wenn man Schafe zählt, könnten die Schafe doch beim Überspringen der Mauer, bzw. beim Reinkommen – oder was immer man sich im einzelnen zu den Schäfchen denkt – die Turnschuhe ausziehen. Der Clou: Wenn man jetzt beim Schafezählen irgendwie rauskommt (vielleicht weil man einnickt oder so), dann braucht man gar nicht mehr zu wissen, bei wie vielen Schafen man war. Man kann dazu einfach die bisher angefallenen Turnschuhe zählen, durch vier teilen – und zack! weiss man wieder, bei wie vielen Schafen man war!

Schien mir vorher noch wesentlich plausibler als jetzt – aber vielleicht hat ja jemand Lust, die Idee weiter zu entwickeln 😉

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