Category Archives: Vermischtes

Handwerker…

Das hier wird – Überraschung! – kein Schmähbeitrag.

Ich muss hier einmal mehr sagen, dass ich mit unserer Wohnungsbaugesellschaft zufrieden bin. Vor einer Woche hab ich dem Hausmeister Bescheid gegeben, dass ein paar Dinge bei uns in der Wohnung nicht so sind, wie sie sein sollen. Z.B. das Licht im kleinen Flur. Zwei Tage später rief der Elektriker an, wir haben einen Termin für heute ausgemacht – zwischen 7.30 Uhr und 12.00 Uhr. Ist ja immer nervig, sowas.

Glücklicherweise liegen wir offenbar für die meisten Techniker, Handwerker und Lieferanten am Anfang der Route, und so klingelte es hier bereits um 7.35 Uhr. Der Elektriker war ein einzelner Mann, älteres Kaliber – wie man sich so einen Elektriker halt vorstellt. Der Fehler lag dann natürlich nicht im Schalter, sondern im Relais, was die Sache scheinbar – wegen des engen Schachtes bei uns in der Küche – recht kompliziert macht. Naja, letztlich waren es ein paar Flüche in Richtung der Konstrukteure, und es dauerte ziemlich genau 33 Minuten, bis wir uns wieder verabschieden konnten.

Mit funktionierendem Flurlicht natürlich!

Schnell, freundlich, unkompliziert! Wenn das überall so ablaufen würde, dann wäre der Ruf von Handwerkern und Hausverwaltungen wahrscheinlich besser…

…und mein Arzt dagegen ist gerade nicht zu erreichen 🙁

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Krank! Schon wieder!

Was hatte ich eigentlich erwartet: Anderthalb Wochen siechte Ozie hier vor sich hin, und gelegentliche Schlappheit bei mir hätte mir eigentlich bewusst machen sollen, dass es nicht so gut aussieht. Naja, jetzt bin ich also binnen des ersten Quartals schon das zweite Mal massiv gescheitert mit dem Versuch, mein Immunsystem einfach mal machen zu lassen. Ich komm schon damit klar, jetzt ein paar Tage weniger Geld zu verdienen, und immerhin sind Fieberträume ja auch eine ganz nette Geschichte, wenn man sich das mal versucht, objektiv anzusehen – aber muss das sein? Ich war nach einer Woche Müßiggang, Mattheit und Krankenbeistand eigentlich hochmotiviert, wieder mal ein bisschen mehr ranzuklotzen bei der Arbeit! Will mir mein Körper diesbezüglich was mitteilen?

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Meine Mami hat mir Schuhe gekauft…

… ist einer der Sätze, die man als 27-jähriger in der Regel nur mit bitterer Enttäuschung aussprechen kann. Anders der Sash. Ich habe heute das Paket von der Post geholt, das mir meine Mutter schon „angedroht“ hat. Und was soll ich sagen: Sie sehen gut aus, passen und gegen diese Form der Besorgung ist sogar online bestellen stressig. Das hatte ich auch schon lange nicht mehr…

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Umfrage zum letzten Artikel

Zum Inhalt der Umfrage verweise ich auf den Artikel unten.

Könnte man Amokläufe theoretisch komplett verhindern?

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Unsortierte Gedanken zum Stand im Heimatland

Eine Woche ist ja scheinbar schon ein enormer Zeitraum, wenn es darum geht, sich zurückzuhalten bezüglich des Geschehens in Winnedde (ich bin Schwabe, ich darf die Stadt so aussprechen).

Es ist wirklich erbärmlich, was in dieser Woche alles passiert ist. Die Tat selbst natürlich eingeschlossen. Aber jetzt – als hätte es die Debatten nicht schon tausendmal gegeben – kommen sie wieder alle aus ihren Löchern gekrochen: All die Menschen, die weiterhin daran glauben, es gebe eine hundertprozentige Sicherheit. Lösungsvorschläge werden gemacht, von denen einer absurder ist als der andere.

Da gibt es wieder die Fraktion, die in „Killerspielen“ die Ursache allen Übels sieht, obwohl das mehr denn je bezweifelt werden darf. Es gibt Spaßvögel, die meinen, wenn es keine Waffen in Privathaushalten geben würde, wäre so etwas wie ein Amoklauf kaum mehr möglich. „Gewaltvideos“ und so sind natürlich auch wieder Thema. Selbst das Internet als Medium wird bisweilen angegangen, wenngleich unklar ist, was für eine Rolle es im aktuellen Fall gespielt haben soll. Natürlich sind auch die Eltern schuld – schließlich muss man sowas ja merken. Und waren nicht die Opfer auch irgendwie selbst schuld – sowas wie Mobbing scheint es ja auch gegeben zu haben…

Leute, seid doch mal ehrlich!

Glaubt ihr wirklich an eine Patentlösung für so einen außergewöhnlichen Zwischenfall? Wie soll die aussehen? Ich weiss, dass es mitunter peinlich ist, mit blöden Gegenfragen zu antworten, aber trotzdem möchte ich mal ein Gedankenspiel wagen:

Wie verhindern wir beispielsweise, dass in Künzelsau Frauen von Stechrochen aufgespießt werden, die von tropischen Wirbelstürmen aus dem Meer bis nach Deutschland getragen werden und dort unvermittelt vom Himmel fallen? Wir können Rochen töten, Künzelsau überdachen, Frauen den Ausgang verbieten, oder wenigstens die Wettervorhersage zuverlässiger machen. Aber werden wir dieses extrem seltene (ich glaube, bisher ungeschehene) Ereignis damit verhindern können? Überlebt nicht ein einzelner Rochen? Ist die Überdachung nicht zu brüchig? Wehrt sich nicht eine Frau gegen das Ausgehverbot? Irrt vielleicht sogar der Wetterbericht?

Wie viele Freiheiten wollen wir einschränken, wie viel präventives Leid ertragen (und damit Amokläufe nicht gerade unwahrscheinlicher machen!), um ein solch extremes Ereignis zu verhindern?

Vielleicht ist es bekloppt, den ganzen Tag TO zu spielen – aber viele tun das gerne und sind harmlos dabei. Von der Bedeutung der Spielewirtschaft ganz zu schweigen. Vielleicht ist es bekloppt, Waffen zu Hause zu haben, aber sind sie wirklich hundertprozentig sicher in Museen, Schützenvereinen oder Polizeihänden? Vielleicht ist es bekloppt, Horrorfilme zu sehen, aber mit einem Verbot würde eine ganze Kunstszene vernichtet. Ja, vielleicht ist sogar das Internet überwiegend bekloppt, aber man würde mit der Abschaffung einen Kultur- und Kommunikationskanal schließen, der in der Geschichte der Menschheit einzigartig ist.

Und Menschen sind eben Menschen. Da gehören auch Eltern dazu, die manche Dinge falsch einschätzen, ebenso wie Mitschüler, denen sich verschließt, welche Waffe das gesprochene Wort darstellen kann. Ich bleibe bei meiner Aussage: In einer Welt, in der ein Amoklauf sicher ausgeschlossen werden kann, will ich nicht leben! Und ich bin mir sicher, dass die meisten anderen das auch nicht wollen würden, wenn ihnen bewusst wäre, wie diese Welt aussehen würde.

Es ist sicher menschlich, Ursachen zu suchen. Es ist sogar sinnvoll, sie zu erforschen und ggf. Lösungswege aufzuzeigen, bzw. Ideen zu entwickeln, wie sich eine Gefahr minimieren lässt. Aber das tumbe Wiederholen von überholten Klischees und das Predigen, dass der jetzt angeblich nötige Schritt auch die letzte Sicherheitslücke schließen würde, sind eben… erbärmlich!

Erbärmlich, weil soviel zu kurz gedacht, dass ich es traurig finde, so etwas aus dem Munde meiner Spezies zu hören.

Das ändert nichts daran, dass ich das Geschehene ernstlich erschreckend finde und natürlich hoffe, dass alle Betroffenen einen Weg finden, damit umzugehen. Aber bitte nicht so wie beispielsweise die BILD oder Herr Wolfgang S.

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VerBots-Zeichen gesucht…

Heyho, liebe Millionenschaft an Lesern! Heute braucht der Sash mal Hilfe. Kennt irgendjemand ein (wie immer: möglichst einfaches) Plugin für WordPress 2.7.1, das Spam in den Comments zu verhindern hilft?

Ums zu spezifizieren: Funktionieren sollte es natürlich, aber mir ist es lieber, dass es 2 Bots täglich schaffen, einen Comment abzusondern, dafür die Besucher aber nicht dank Zusatzfragen genötigt sind, extra Romane und wissenschaftliche Arbeiten anfügen zu müssen. Ein Captcha-System ist schon ok, aber wenn, dann eines mit wenig Aufwand für die User.

Falls jemand was gutes kennt: Einfach sagen, ich probiere es dann mal aus. Danke!

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Leuchtfeuer

Irgendwie hab ich heute genau zum richtigen Zeitpunkt Feierabend gemacht. Nicht des Geldes wegen oder der Fahrgäste – den Verlauf der Schicht kann man unter „Lass stecken“ subsummieren. Nein, es war zeitlich so gut, weil ich so ein wahrlich beeindruckendes Naturereignis beobachten konnte.

Eine richtig fette Sternschnuppe – eigentlich bereits eine so genannte „Feuerkugel“ – was ich allerdings ungern schreibe, weil sich die Bezeichnung ein bisschen zu dramatisch anhört.

Ich hab mich immer schon für Astronomie interessiert, und dennoch so eine Erscheinung noch nie gesehen. Also ich war definitiv nicht überrascht, nur weil ich noch nie eine Sternschnuppe gesehen habe. Die Abbildung a) im Wikipedia-Artikel zu Boliden zeigt ganz gut, was da heute Nacht so gegen 1.25 Uhr zu beaugapfeln war. Das Leuchten hat insgesamt gute 6 Sekunden gedauert, und ging beachtlich weit in Richtung Horizont. Würde mich nicht einmal wundern, wenn das Teil als Meteorit den Erdboden erreicht hätte.

Fuck, war das schön!

Bin mal gespannt, ob es wirklich was größeres war, und man vielleicht noch davon liest. Wenn das Ding irgendwo niedergegangen ist, dann jedenfalls westlich bis südwestlich von Berlin. Aber fragt mich nicht, ob 10 km oder 1000 – da versagt meine räumliche Vorstellung irgendwie.

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