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Habt Ihr eigentlich …?

Ich weiß, Ihr paar verbleibenden Restleser habt mich im Feed und das ist ja gut so. Eigentlich liegt es mir auch fern, hier Call-to-Action-mäßig wie in den Nuller-Jahren dazu aufzurufen, unbedingt meine Seite anzuklicken, aber wie Ihr vielleicht gemerkt habe, mülle ich die Einträge hier seit geraumer Zeit nicht mehr mit Gaming-Content zu. Mache ich bewusst, ist ja für die meisten von Euch nicht wirklich ein Interessengebiet. Meines halt trotzdem noch, deswegen die Frage:

Habt ihr eigentlich mal in der Seitenleiste auf das Bild mit dem Innenleben meines Computers geklickt? 😉

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Diese php-Geschichten noch einmal

Wow!

Manchmal wird man ja sogar positiv überrascht.

Ich hatte gestern ja geschrieben, dass ein bisschen unklar ist, was mit GNIT passiert in Anbetracht der php-Sicherheitslücken; vor allem weil GNIT noch auf einer alten Version lief und ich nicht so recht wusste, ob ich das gelöst kriege.

Nun ist es so, dass ich zum einen mit einer Menge Trial-and-Error im Laufe der letzten 24 Stunden alle Plugins testweise aus- und wieder angeschaltet und alles aktualisiert habe, was es zu aktualisieren gab. Das alleine ist ärgerlich, aber ausgerechnet das Plugin, das php auf Unverträglichkeiten prüft, lief nicht. Wie dem auch sei: Ich hab den Störenfried gefunden und es ist so ungefähr das letzte gewesen, von dem ich es erwartet hätte. Ein kleines Kommentar-Plugin, bei dem ich nicht mal mehr sicher weiß, was es gemacht hat. So weit, so gut. Also läuft auch GNIT jetzt auf einer neuen php-Version.

Nun kommt aber etwas, das mich in Anbetracht der Odyssee ärgern könnte, es aber nicht tut: Als ich heute schon mit allem durch war und mich mal eben neben der Arbeit nochmal kurz in der technischen Verwaltung eingeloggt habe, kam dann endlich mal ein Lebenszeichen von all-inkl und das hat es ehrlich gesagt in sich: Natürlich haben sie seit gestern php geupdatet. Aber nicht einfach nur die neuen Versionen eingespielt: Sie haben auch all die alten Versionen gepatcht, die sie noch anbieten. Und vermutlich aus Kompatibilitätsgründen ist da sogar Version 5.6 dabei. Als die aktuell war, war GNIT in seiner Hochphase, das war 2014. Will heißen: Alle, die ihre Websites bei all-inkl gehostet haben, sind bezüglich der aktuellen Lücken sicher und müssen nicht mal updaten dafür, das ist fantastisch. Noch ein Grund, da niemals wegzugehen.

Internet like it’s 2014. Ich lieb’s. 🙂

PS: Hab außerdem rausgefunden, wie ich das alte Theme wieder hübsch kriege. Nimm dies, Moderne!

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.php, diese Geschichten

Moin.

Aktuell hält die Sicherheitslücke in PHP das Internet in Atem und wie alle inzwischen wissen dürften, ist WordPress natürlich auch betroffen. Über meinen Blog kann ich noch nichts abschließendes sagen, ich bin aber guter Dinge. Ich weiß zwar nicht genau, wie aktuell die 8.3-Version jetzt in diesem Moment ist, aber da die Verwaltung meines sehr geschätzten Hosters all-inkl den ganzen Tag fast nie erreichbar ist, schätze ich, dass bei denen im Hintergrund die Server rauchen vom Aktualisieren.

Nicht ganz so einfach ist die Sache drüben bei GNIT. Das lief noch auf einer 7.1, was aber darin begründet liegt, dass die Seite bei einer Aktualisierung auf 8.3 oder höher einfach weg ist und ich noch nicht weiß, was genau da das Problem ist, das das verursacht. Ich habe es nach einer kompletten Aktualisierung vorher auch nochmal probiert und wie erwartet ist die Seite weg. Ich weiß noch nicht, wie ich das fixen kann und momentan ist der Hoster wie gesagt nicht erreichbar und sicher mit wichtigerem beschäftigt. Ich hab eigentlich nicht vor, dass GNIT auf diese unrühmliche Art stirbt, tatsächlich lese ich es gerne als eine Art Tagebuch selbst hin und wieder nochmal, aber einen zeitlichen Horizont, in dem ich die Seite wieder online kriege, habe ich gerade nicht. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass ich die dann ähnlich wie diese hier nochmal auf ein neues Theme umstellen muss und oh my, das ist ganz schön viel Aufwand für eine Seite, die vor 10 Jahren mal relevant war. Aber ich werde ggf. berichten.

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Mehr Betriebssysteme!

Es ist eine ganze Weile gut gegangen. Im Januar hatte ich über die Probleme mit Ubuntu und dem Spätzle-Rechner geschrieben, und jetzt ist es immerhin Oktober. Ich hatte alle automatischen Updates deaktiviert und so sind wir auch ganz gut gefahren. Die allerneuesten Spiele zockt das Spätzle eh nicht und Online-Spiele sind ohnehin auch erst einmal nicht geplant. Er kann auf einen großen Teil meiner Steam-Bibliothek zugreifen, da hat er erstmal zu tun.

Naja, jetzt gab es aber doch irgendeine Änderung, vielleicht hat auch das Spätzle vorschnell was bestätigt, wer weiß es schon. Das Ergebnis jedenfalls war, dass Steam sich nicht mehr richtig starten ließ und es hat sich abgezeichnet, dass das wieder eine ziemlich umfangreiche Fehlersuche werden würde. Ich möchte da auch gar nicht das Betriebssystem dissen, denn es ist nicht zum Zocken gemacht, was halt schon ein ganz eigenes Nutzungsprofil ist – und das verträgt sich offenbar nicht so gut mit semi-interessierten Nutzern. Was ok ist. Ich hab Ubuntu vor einer Dekade gerne für meinen Office-PC genutzt und die große deutschsprachige Community hab ich damals für Hilfe aller Art als sehr gut empfunden. Dass das jetzt für einen Kinder-Gaming-Rechner 2026 nicht mehr reicht, das ist ok.

Also hab ich kurzerhand Bazzite installiert. Also „kurzerhand“. Wir haben erstmal einen USB-Stick finden müssen, am Ende hab ich mir den einen geliehen, den das Spätzle selbst besitzt – auf dem waren ein paar kleine Programme von einem Programmierkurs.

Ich wollte Bazzite – eine extra fürs Zocken gebaute Linux-Distribution – eigentlich eh gerne mal ausprobieren und das hab ich jetzt als guten Anlass genommen. Im Hinblick auf unser Problem finde ich besonders das Feature, nach misslungenen Updates das Betriebssystem einfach zurückzusetzen, interessant. Also neben der Kompatibilität mit Spielen, dem vorinstallierten Steam etc.

Und ich bin nicht enttäuscht worden. Ich hab heute morgen den USB-Stick befüllt und ohne dass ich da Vollzeit dran arbeiten hätte können hat das Spätzle mittags bereits ausgiebig seine Spiele getestet und bisher gab es keine Probleme. Das ist schon ein bisschen als ob die Zukunft da wäre. Sage ich jetzt als jemand, der immerhin manchmal Linux benutzt hat.

Und mich hat da auch gleich – wie mein Vater sagen würde – der Rappel gepackt und hab genutzt, dass ich mich vor der Speicherkrise mit Hardware eingedeckt habe: Ich hab auf meinem kleinen Gaming-Monster mal eben eine 2TB-NVME freigeräumt und habe jetzt ein Dual-Boot-System mit Windows 11 und Bazzite. Gerade schreibe ich zwar von Windows, aber es ist schon soweit eingerichtet, dass ich das auch von „drüben“ hätte tun können.

Praktischen Nutzen hat das gerade noch nicht wirklich, außer dass mein Rechner jetzt immerhin prinzipiell noch tut, falls Windows mal wieder ein Update verkackt. Was ehrlich gesagt bei mir bisher immer folgenlos war, aber eigentlich ist das schon ziemlich geil – insbesondere weil ich von Linux auch auf die Dateien der anderen Platten zugreifen kann. Der größte Gewinn aber ist dieses unanständige Kribbeln im Bauch, das sich bei mir gerne einstellt, wenn ich irgendwas geiles neues finde. Auch und gerade Betriebssysteme. Man macht das viel zu selten.

Es war aber auch ein kleines Trostpflaster dafür, dass ich heute beschlossen hab, eine Kino-Verabredung abzusagen wegen meines Fußes, was mir echt nicht leichtgefallen ist, aber vermutlich letztlich eine gute Idee war. Linux statt Kino, das klingt ja wie das Motto eines kleinen Raubkopierers vor 20 Jahren und da kann ich mich doch auch irgendwie mit anfreunden.

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Gehyptes Terabyte-Arrangement

Ich hatte gerade Zeit und hab tatsächlich fast live den neuen GTA-Trailer gesehen. Hatte für mich irgendwie ein bisschen was von der Sonnenfinsternis neulich: Alle rennen hin, es ist auch irgendwie was besonderes und trotzdem fehlt die Totalität ein bisschen.

Wie bei den meisten großen Medienereignissen ist es mir durchaus ein bisschen peinlich, dass GTA mich anspricht. Wow, ein riesiges Unternehmen hat mit einem Milliarden-Budget ein paar hübsche Effekte gemacht. Noch dazu in einer Welt, in der wir gerade wirklich wichtigere Probleme haben.

Richtig ernst nehmen kann ich das alles halt nicht. Zumal man ja ausgerechnet bei GTA auch wirklich nicht gerade die beste Gesellschaft hat, wenn man’s mag. Aber meine Güte, da draußen laufen auch Leute rum, die glauben, dass Christopher Nolan den Film erfunden hat oder dass sie Feministen sind, wenn sie das neue Album von Taylor Swift mögen. Ich beteilige mich an vergleichsweise wenig Mainstream-Quatsch und gut gemachte Open-World-Games in einem modernen Setting sind halt mein Ding. Und wenn man davon gelegentlich mal ein paar neue haben will, dann kommt man an den zwei Rockstar-Titeln im Jahrzehnt halt nicht vorbei. Ich hab das meiste was mich in die Richtung interessiert schon mehr als dreimal durchgespielt. So ganz riesig ist der Hype bei mir insofern ja auch nicht, als ich PC-Spieler bin und im besten Fall noch ein bis zwei Jahre warten muss, bis die Portierung kommt.

Aber ich hatte mit dem heutigen Tag, der Veröffentlichung des ersten Gameplay-Trailers, halt schon vor 10 Jahren gerechnet und auch wenn ich in der Zwischenzeit viele gute und sehr gute Games gezockt hab, ist auch für mich das neue GTA immer so ein bisschen der Silberstreif am Horizont gewesen. Das große Ding. Und massenmedial wird es das sein. Unabhängig von den Leaks jetzt und der sicher aufkommenden Kritik an irgendwelchen Kleinigkeiten im Trailer. Ich versuche echt immer nicht zu tief in die Gaming-Bubble abzutauchen und meine Vorliebe für Singleplayer-Spiele hilft da auch ganz gut, aber wie mein Youtube in den nächsten zwei Jahren aussehen wird, will ich mir gar nicht ausmalen. Vor allem, wenn man auch nicht zu sehr gespoilert werden will.

Was mich am meisten beeindruckt hat beim Anschauen des Trailers war, dass ich mich tatsächlich einfach gefreut habe. Mit dem bitteren Beigeschmack, dass es noch so lange dauert und dann aber auch, dass es jetzt vorbei ist mit all der Unsicherheit. Wie wenn man ein Weihnachtsgeschenk auspackt und es ist wirklich das, was man sich gewünscht hat, aber es macht gar nicht rundum glücklich. Oder wie eine Sonnenfinsternis eben: Geil und eine interessante Kollektiverfahrung, aber am nächsten Morgen ist halt trotzdem Arbeit.

Und ich hab auch immer noch ein bisschen Sorge, dass es als Spiel enttäuschen wird. Ich meine, wie soll es das auch nicht? Mit mehr als einer Milliarde Budget, einer Wartezeit von 13 Jahren und Vorgängern, die – ob man sie persönlich mag oder nicht – alle irgendwo im Olymp der Besten ihrer Art verweilen. Natürlich sah das alles super aus, aber am Ende ist der Teufel ja ein Eichhörnchen. Wie ist der Spagat zwischen Open World und Story, wie sehr dominiert dieses Mal der Multiplayer alles, oder auch ganz allgemein: Ist noch alles so wie es war und sein soll und trotzdem viel zu wenig neu? Ich werde es sehen.

Das wird auch alles nichts am Geschäft ändern und ich muss ehrlich sein: Ich werde es auch spielen, wenn die Kritiken eher so mittel sind und es wäre trotzdem etwas, bei dem mir der Preis egal ist. PC-Gaming ist softwaremäßig eh ein Hobby für Knauserer. Eine Spielstunde GTA V hat mich 2,9 Cent gekostet, wenn man – zu Recht – davon ausgeht, dass ich die seitdem hier eingezogenen Rechner auch für meine 230 anderen Spiele gekauft und angeschmissen hätte. Und der jetztige wird GTA VI packen, da hab ich keine Zweifel.

Ich weiß gerade nicht so recht, ob ich den Trailer vielleicht lieber doch nicht hätte sehen sollen. Aber um ehrlich zu sein: Es ist völlig egal.

In drei Monaten wird das Spiel beim Release zwei bis zwölf Rekorde der Unterhaltungsindustrie brechen, danach werden alle von der Gamestar bis Harald Glööckler eine total wichtige Meinung darüber haben und ich werd’s in zwei Jahren ganz in Ruhe hier auf meinem Rechnerchen spielen und mich freuen. Passt schon.

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Huhu, Überläufer!

Ich hab gerade was wirklich seltsames gemacht: Ich hab die Flughafentransferfahrt vom Urlaub bei GNIT gepostet.

Das gibt nur so mittel viel Sinn, aber naja, es hat ja schon was mit Taxis zu tun. Vor allem aber bin ich sehr gespannt, wer sich da noch so alles meldet. Wenn schon hier ein paar Dutzend Leser übrig geblieben waren, dann werden wir jetzt mit dem Link hierher wahrscheinlich überrannt. 😀

Ja, ich kann gerade auch nicht groß Zeit in all das hier stecken, aber um ehrlich zu sein: Trotzdem ist jeder Beitrag und jeder Kommentar hier irgendwie befriedigender als auf irgendwelchen Social-Media-Plattformen.

Naja, falls gerade jemand von GNIT digital rübergewatschelt ist: Huhu!

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Das Ende der Welt von Erwin Hapke

Vor 10 Jahren hab ich mal einen kleinen Text geschrieben über eine Nachrichtenmeldung, die mich berührt hat: Erwin Hapkes Welt.

Es ging um einen Mann der jahrzehntelang zurückgezogen in seinem Haus lebte und es quasi nie verließ. Als er dann starb, fand seine Familie das komplette Haus angefüllt mit überwiegend kleinen Faltfiguren, in allen Farben und Formen, insbesondere aber viele fantastische Insekten. Damals hieß es, die Zahl ginge in die Hunderttausende. Hapke hatte sie aber nicht nur gefaltet, sondern auch Anleitungen dazu geschrieben, sie sorgfältig gruppiert und arrangiert und sich gewünscht, dass das Haus in ein Museum umgewandelt werden würde.

Der Link zur Originalmeldung im alten Artikel hat nicht mehr funktioniert, aber die Suche auf der WDR-Seite hat mich zu einem Video-Beitrag vom Mai dieses Jahres geführt, in dem gezeigt wird, dass sich Hapkes Wunsch nicht erfüllt hat, weil er nicht finanzierbar war. Darüber hinaus konnte seine Sammlung auch nicht in Gänze so untergebracht werden, dass sie dauerhaft erhalten bleibt und so ist wohl am Anfang dieses warmen Sommers Erwin Hapkes Kunst 10 Jahre nach seinem Tod und nach einer letzten Ausstellung dem Feuer übergeben worden.

Und was soll ich sagen: Berührt mich immer noch, bzw. wieder. Was für eine Geschichte!

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