Category Archives: Medien

Xennial

Hab heute mit einem erstaunlich wohligen Gefühl dieses Video über die Psychologie der „Xennials“ (englisch) gesehen:

Natürlich weil es zum einen sehr wohlwollend und bauchpinslerisch daherkommt und zum anderen oberflächlich as fuck ist.

Aber:

Auch wenn dieses Einteilen in Generationen immer schwierig ist und ich mich meist nicht in irgendeiner Form von gesellschaftlicher Mehrheit gesehen und deswegen nicht damit identifizieren konnte:

Tatsächlich war Gen X für mich immer die weirde Generation, die die Einführung der Servolenkung kritisch beäugt hat, während Millenials halt die sind, die zum vierten Geburtstag ein iPhone bekommen haben. Überspitzt natürlich, aber es ist echt so, dass ich mich in diesem Mikro-Übergangs erstaunlich gut wiedergefunden habe, was ich ECHT nicht gewohnt war.

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Lautspieler

Ich erfreue mich an seltsamen Dingen.

Die Sache mit dem Spätzle und meinem alten PC beispielsweise. Es hat Spaß gemacht, die Kiste wieder herzurichten und so langsam spielt das Spätzle ja auch Spiele, die einen nicht schon vom Namen her einschlafen lassen. Wobei ich ihm da im Rahmen der Vernunft freie Hand lasse. Eines seiner Lieblingsspiele seit geraumer Zeit ist Fallout Shelter, was jetzt zwar eigentlich nur vom knuffigen Look und nicht von der Thematik her kindgerecht ist, aber er ist halt auch kein normaler Siebenjähriger. Er findet das Fallout-Universum jetzt schon durchaus spannend und ich denke nicht, dass er Fallout 4 das erste Mal mit 16 – oder was immer die Empfehlung ist – spielen wird. Aber das nur nebenbei.

Die meisten seiner Spiele sind technisch wenig anspruchsvoll, was schon deswegen gut ist, weil es vermutlich die Probleme mit Ubuntu unwahrscheinlicher macht.

Gestern Abend hat er dann aber erstmals Town to City gespielt.

Das ist an und für sich ein niedliches kleines … hm, „cozy Aufbauspiel“? Also eine Städtebausimulation ohne den Simulationsanteil. Man muss bauen, hat aber nur ein paar Grundbedürfnisse zu erfüllen und kann im Grunde nichts falsch machen. Im schlimmsten Fall braucht man 5 Minuten länger, eigentlich super für Kinder. Optisch ist es auf den ersten Blick nicht aufregend, es hat einen entfernt an Minecraft erinnernden Block-Style, wirkt also immer ein bisschen niedrig aufgelöst.

Aber das täuscht. Das Spiel sieht am Ende ziemlich toll aus und das hat seinen Preis in einer aufwändigen Beleuchtung, die dafür sorgt, dass die empfohlenen Systemvoraussetzungen den alten Rechner sogar etwas übersteigen. Entsprechend meldet sich die alte GTX 1660 Ti jetzt zu Wort und hola habe ich jetzt erst wieder gemerkt, was für ein Upgrade mein neuer PC war. Ich werde nie wieder über sowas wie Spulenfiepen klagen, ich schwöre! 😀

Das Schöne ist: Das Spätzle stört es nicht. Mehr Reize helfen ihm eher. Ich meine, er hat sich bei Fallout Shelter den Gamma-Wert auf 100% gestellt, weil es ihm so besser gefällt. Da muss man erst einmal drauf kommen.

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Ren Ren Ren Ren

(a storm it comes our way)

Fuck ey! Wenn es zum letzten Jahr für mich einen Soundtrack gäbe, dann wäre er doch sehr angefüllt mit Songs von Ren. Ich hab hier vor einiger Zeit ja schon mal seine Trilogie der „Tales“ von Jenny, Screech und Violet genannt, aber das ist ja nicht alles. Wie vermutlich alle bin ich über seinen unfassbar fantastischen inneren Monolog „Hi Ren“ bei ihm gelandet. Und obwohl ich damals schrieb, dass ich mit seinen HipHop-Stücken nichts anfangen kann, so hat sich das im Laufe des Jahres auch nochmal stark geändert. Mit einigen Stücken fremdel‘ ich immer noch, aber „Illest of our Time„, „Sick Boi„, „Su!cIde“ und auch sein Rap-Retake von „Losing it“ rödeln meine Playlists seit Monaten rauf und runter. Ganz zu schweigen von der fantastischen Ballade „Chalk Outlines“ mit Chinchilla zusammen.

Insgesamt ist das eine gar nicht so uninteressante Erfahrung, denn ich bin jetzt Mitte 40 und auch meiner Lebensumstände wegen nicht gerade sehr anfällig für so richtiges Fandom. Ich war eigentlich eh Zeit meines Lebens eher Freund einer gewissen Anti-Haltung, was so Personenkulte angeht. Vielleicht mal abgesehen von meiner Michael-Jackson-Phase mit 10. Aber bei Ren hab ich schon sehr große Freude an seinem persönlichen Artstyle, ich kann mir zum Beispiel unabhängig von der Musik quasi jedes Video von ihm anschauen, weil die – insbesondere für einen Indie-Künstler – so unfassbar hochwertig und einfach sehenswert sind. Ich weiß nicht, ob irgendwann in den nächsten Jahren nochmal irgendwas kommen wird, was auch nur annähernd heranreicht an „Money Game Part 3“ und ich meine das völlig ohne Übertreibung. Ich hab bis hierhin 7 Links gesetzt und kann keinen Favoriten nennen, den man „aber wirklich unbedingt“ anklicken muss, weil ich sie alle großartig finde und jedem je nach persönlichem Background was anderes nahelegen würde. Der Mann hat trotz schwerster Gesundheitsprobleme in den letzten drei Jahren einen kreativen Output gehabt, der für drei ordentliche Bands gereicht hätte.

Naja, gestern ist dann „Vincent’s Tale – The Bedroom“ erschienen, das in großen Teilen Richard’s Tale enthält und schon die zweite Fortsetzung zur legendären Trilogie ist:

Ich denke, man muss schon Spaß an Rens Art haben, Geschichten zu erzählen – oder die dieses inzwischen nicht mehr so kleinen Universums im Speziellen – um das jetzt so zu feiern wie ich. Ich weiß, die meisten werden es eh nicht anklicken oder nach zwei Minuten wegzappen, mache ich bei vielen Sachen auch so, passt schon. Aber was ich ganz zum Ende diesbezüglich noch mitgeben muss: Keiner von Rens Songs (außer vielleicht „Hi Ren“ ganz zu Beginn) hat mich wirklich von Anfang an begeistert. Es ist oft sperrig, auch sein ständiges Switchen von Flows oder gleich ganzen Musikstilen erleichtert den Einstieg nicht unbedingt. Aber ich bleibe dabei: es lohnt sich!

Ach ja, und wenn man eh kein Superfan werden will, kann man auch erstaunlich gut damit umgehen, wenn einem etwas gar nicht gefällt, das ist das Schöne.

Nachtrag: Verdammte Axt, jetzt hat Ren zwei Wochen später mit dem dritten Teil von Vincent’s Tale das alles nochmal in den Schatten gestellt. Bin ich froh, dass ich nicht so der neidische Typ Mensch bin, aber wie der das macht, frage ich mich trotzdem.

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Willkommen beim PC-Gaming!

Ach, da hab ich dem Spätzle gestern versehentlich eine Lehrstunde zum Thema PC-Gaming geben müssen.

Eigentlich wollte er abends nur noch eine halbe Stunde Goat Simulator 3 spielen, aber dann wollte Ubuntu ein Update und dann war die Auflösung des Systems plötzlich auf 640 x 480 festgezurrt. Ich persönlich war an der Stelle noch gar nicht so verzweifelt, ist ja offensichtlich, dass beim Update irgendwelche falschen Grafiktreiber ausgewählt wurden.

Leider hab ich es nicht so schnell gefixt gekriegt, wie ein kleines ADHS-Spätzle das gerne gehabt hätte, denn ich bin auf ein Problem mit der grafischen Benutzeroberfläche von Ubuntu gestoßen: Ich hab das Fenster mit den zusätzlichen Treibern geöffnet, konnte auch einen Nvidia-Treiber auswählen, der mir irgendwie brauchbar erschien (Methode: Raten), nur waren sämtliche Bedienelemente wie z.B. der Button zum Bestätigen außerhalb des Sichtfeldes, das ja nun mit 480p ein bisschen eingeschränkt war. Und das Verschieben des Fensters half auch nichts, weil es immer zurückgesnappt ist, wenn ich es zu weit geschoben habe. Verkleinern auf sooo wenig Platz ging schonmal gar nicht.

Ich hab natürlich versucht mich durchzutaben, aber ohne Feedback habe ich es auch nicht getroffen. Einmal, zweimal, dreimal …?

Am Ende hab ich schon Terminalbefehle gegoogelt, um das ganze vielleicht ohne GUI machen zu können, aber dann hab ich mich einmal versehentlich aus dem aktuellen Desktop zur Auswahl der Desktops rausgeklickt und da hab ich dann gesehen, dass ich offensichtlich einmal zum richtigen Zeitpunkt Enter gedrückt hatte, weil da ein Ladebalken rödelte. ich konnte wegen der Auflösung zwar nichts lesen, aber ich hatte einen neuen Treiber ausgewählt, irgendwo blind bestätigt und jetzt lud irgendwas. Wie falsch sollte ich schon sein?

Es war insgesamt scheiße und die Stimmung zwischen uns beiden entsprechend. Will das nicht empfehlen. Hätte ich vermutlich in dem Fall auch besser handeln können, ich bin bei sowas leider auch nicht immer im perfekten Papa-Modus. Aber einer der großen Punkte der nächsten Jahre wird sicher auch sein, das Spätzle fit zu machen für all das, was die Technik so mit sich bringt und vielleicht ist das Wissen, dass selbst sowas wie Spielen nicht immer so einfach ist wie auf der Switch, wo alles einfach passiert und funktioniert, einer der Punkte, der dieses Wissen irgendwie ins kleine Gehirnchen bringt.

Vielleicht merkt er sich aber auch nur, dass ich es nicht toll fand, dass er wiederholt versucht hat, das Spiel zu starten, während ich irgendwas langweiliges an meinem eigenen Computer nachgeschaut habe. Man weiß es leider jetzt noch nicht.

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2025? 2026!

Eigentlich gehe ich davon aus, dass ich noch einmal schreiben werde dieses Jahr, aber man weiß ja nie. Und der 24.12. ist nun wirklich nicht der frühestmögliche Termin für einen Jahresrückblick.

Heute war dann Weihnachten. Ich weiß, Heiligabend. Aber da wir keine Familienbesuche zum Fest anstehen haben sind die nächsten beiden Tage arbeits- und einkaufsfrei, aber halt vergleichsweise wenig besonders. Heute hatten wir mit der mittäglichen Bescherung der Kids das, was Weihnachten eigentlich doch immer zum Highlight macht. Die Kinder waren entsprechend den halben Tag mit Warten und den halben Tag mit Bespielen der Geschenke zugange und im Gegensatz zu den letzten Jahren war das eigentlich eine entspannte Sache. Ja, das Spätzle war vormittags arg durch, was aber etwas dadurch entschärft werden konnte, dass ich ihn zum ungeplanten letzten Einkauf mitschleppen konnte.

Fragt nicht. Wir hatten vergessen, die Bestellung für Akkus abzuschicken und das hätte eine ganze Reihe von Geschenken zu einem veritablen Desaster gemacht.

Das Knöpfle hat sich reichlich martialisch durch die Verpackungen gearbeitet, aber letztlich hatten sie beide viel zu spielen, bzw. gerade das Spätzle viel zum Aufbauen. Im Gegensatz zum letzten Jahr lief das immerhin so ruhig, dass wir wirklich fast alle Geschenke heute schon durch hatten. Und ja, das sei an der Stelle erwähnt: Unsere Kinder haben viel Spielzeug und sie kriegen es nicht nur zu Weihnachten. Wir könnten das ganz pragmatisch ausschließlich mit dem ADHS des Spätzles erklären, der einfach wirklich enorm von verschiedenstem Input profitiert, aber um ehrlich zu sein halten wir auch nicht viel davon, das irgendwie künstlich zu verknappen. Sie haben drei Zimmer hier in der Wohnung – zwei davon sind keine Kinderzimmer, die sie bespielen können und in jedem davon haben sie einiges rumliegen oder -stehen. Spielen ist zuhause der wichtigste Teil ihres Lebens und wir glauben nicht daran, dass sich später rausstellt, dass sie ohne die Bluey-Carrera-Rennbahn glücklichere Menschen geworden wären.

Ich hab eben ein bisschen durch die Beiträge des letzten Dezembers gelesen und kann eigentlich ein halbwegs positives Feedback geben.

2025 war jetzt nicht DAS erlösende Jahr, es war wieder sehr anstrengend und es ist nächstes Jahr wieder viel Luft nach oben im Vergleich zum Status quo, aber die zwei Jahre davor waren um Längen schlechter.

Das Spätzle hat immer noch stark zu kämpfen und die Medikamente alleine richten es halt nicht, aber er hat in seiner neuen zweiten Schule Mittwochs deutlich mehr Spaß und verzweifelt vermutlich auch deswegen nicht an der Grundschule, die ihn massiv unterfordert. Dafür wächst sein Verständnis – auch für seine Situation z.B. – stetig und die Ausschläge nach unten sind nicht mehr so heftig. Dafür weiter Probleme mit Essen und Trinken, irgendwas ist immer und wir hoffen sehr, dass das auch vorüber geht.

Das Knöpfle will immer noch nicht groß werden und hält uns ordentlich auf Trab, aber die neue Kita funktioniert – trotz mancher Unlust morgens – auch überwiegend gut, er ist inzwischen quasi jeden Tag in der Turnhalle und der Vereinssport liegt dafür gerade flach. Was ok ist, auch wenn wir momentan den Mitgliedsbeitrag noch zahlen. Mal sehen, was 2026 wird. Ansonsten ist er trotz einiger Sorgen und Fragezeichen bezüglich seiner Entwicklung gerade in so einer tollen Verfassung und so selbstsicher und mit sich und der Welt zufrieden, dass wir eigentlich sehr optimistisch sind, weil wir das vom Spätzle nicht kannten. Der war in dem Alter depressiv, dagegen wirkt die Maincharacter-Attitüde des Zwerges einfach nur erfrischend.

Mir geht es insgesamt besser, auch wenn ich meine eigenen Ansprüche immer noch nicht wieder so ganz erfülle. Entsprechend hab ich mir persönlich wieder dies und das vorgenommen, aber nicht mehr aus purer Verzweiflung. Gewicht war nach dem tollen Jahr 2024 eigentlich enttäuschend. Bin wieder da, wo ich anfang 2025 auch war, aber hey. Ich war zwar zwischenzeitlich 8 kg drunter, aber auch 5 kg höher. Von 2024 aus betrachtet ist das immer noch ein Erfolg. Zu den letztjährigen Vorsätzen:

  1. Mehr schreiben: 2024 habe ich hier 44-mal geschrieben, 2025 anscheinend 95-mal. Kann man gelten lassen. Viel darüber hinaus zwar nicht, aber immerhin ein bisschen was.
  2. Mehr Social Media: Nicht so wirklich. Nur wenn ich wollte, aber das passt für mich gerade auch so. Ist gerade nicht so ein Ding.
  3. Mehr Lernen bei der Arbeit: Kommt mir immer noch zu wenig vor, liegt aber vielleicht am Job. Ich fühle mich immerhin inzwischen viel wohler.
  4. Öfter rausgehen: Nope. Kommt wieder auf die Liste.
  5. Weniger Podcasts: Jein. Hab’s nicht ganz durchgehalten, keine neuen anzufangen, aber dafür auch ein paar rausgeschmissen, die ich nicht mehr wollte. Bin eigentlich halbwegs zufrieden. Hab stattdessen auch echt mehr Musik gehört dieses Jahr und das hat gut getan.

Nächstes Jahr dann mehr schreiben, mehr Arbeit, mehr Musik, weniger Gewicht und mehr raus bei gleichzeitig mehr Schlaf. Hoffentlich. Weil’s halt gut wäre. Wenn es anders gut wird, isses auch ok. Aber so weltfremd scheinen mir meine Vorsätze dann ja auch nicht zu sein.

Vom Rest der Welt bin ich – wie ich ja erst geschrieben hatte – eigentlich nur noch entsetzt. Hoffentlich kriegen wir das noch irgendwie rumgerissen.

So, ist aber auch schon wieder spät jetzt. 🙂

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Sitzt eine KI auf dem Speicher

Also ich weiß ja, dass ich es manchmal ein bisschen mit den PC-Themen übertreibe, seit ich letztes Jahr meinen neuen Rechner gekauft habe, aber gerade ist der Markt wirklich so eine Shitshow, dass ich als interessierter Laie das Gaffen nicht sein lassen kann. Die Speicherpreise gehen durch die Decke und ich glaube, den meisten ist das Ausmaß des Problems nicht bewusst. Muss es auch nicht, mir sollte gerade eigentlich auch nichts egaler sein als das, denn wenn ich hier gerade eines im Überfluss hab, dann ist es Speicher. Ich hab für die nächsten Jahre ausgesorgt was das angeht. Wenn das so weiter geht, sogar finanziell:

Das sind die Nachfolgekits meines Arbeitsspeichers, der mich letztes Jahr 239 € gekostet hat.

Der Grund ist bekannt: KI braucht Speicher und die Hersteller kommen mit der Produktion nicht nach. Oder sie machen es gleich wie Micron und beschließen, gar nicht mehr für die Endkunden zu produzieren, sondern nur noch an die KI-Industrie zu liefern. Letzteres ist ein besonders fieser Twist an der Sache, denn man könnte sich jetzt zurücklehnen und denken, dass es dann halt so läuft wie vor ein paar Jahren, als alle Grafikkarten von Krypto-Minern aufgekauft worden waren. Nur sind die nach dem Hype einfach gebraucht und billig in den Markt gespült worden. Was halt schlecht klappt, wenn komplett andere Teile gebaut werden, wie das jetzt offensichtlich der Fall ist. Sprich: Wer weiß ob sich das schnell erholt, selbst wenn die KI-Bubble kollabieren sollte, was ich jetzt (als Nicht-Profi) für eine ziemlich logische Entwicklung in nächster Zeit halten würde.

Und ich weiß: Haha, der Computer von Sash ist schon wieder mehr wert als sein Einkaufspreis, who cares? Aber RAM und – da geht es gerade los – SSDs sind ja heutzutage aus vielen Dingen nicht mehr wegzudenken, ich hab schon ein paar Stimmen vernommen, die da eine sehr sehr ernste Krise prognostizieren. Und andere, die unken, dass der RAM für PCs jetzt erstmals so teuer ist wie bei Apple. Und ich bin zu sehr Internet-Kiddie um das dann nicht trotzdem wenigstens lustig zu finden. 😀

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Nostalgie

Bisschen doof, dass ich diese Frage erst jetzt stelle, wo meine Leserschaft geringfügig eingedampft ist, aber:

Wo spürt Ihr eigentlich Nostalgie?

Also nicht „Bei WAS spürt Ihr Nostalgie?“, sondern wo? Im Körper?

Ich habe das auch deswegen nie gefragt in meinen 20 Jahren Online-Präsenz, weil es sich irgendwie ein bisschen peinlich anfühlt. Wenn ich mich sehr angenehm erinnert fühle an schöne Dinge und Zeiten, dann sitzt das Gefühl irgendwie sehr tief im Oberkörper. Nicht gleich 1:1 erektionsmäßig, aber irgendwo weit unterhalb des Magens und schon verdächtig nahe an den Gegenden, die Jürgen von der Lippe Ende der 80er so treffend mit „Vergnügungszentrum“ umschrieben hat. Ein Kribbeln, Kitzeln, Schaudern, es widersetzt sich ganz hart der Beschreibung und ich kann mich mit ein bisschen Gehirnakrobatik schon immer noch als Autor sehen. Und: Ja, natürlich ist am meisten das Gehirn mit beteiligt. Endorphine, Wohlempfinden, Aufregung, Vorfreude … aber körperlich sitzt das bei mir irgendwo da unten. Als Laie kann ich das unmöglich der Lage irgendwelcher Organe zuordnen und ich vermute fast, dass es die auch gar nicht gibt, ich vermute – und deswegen frage ich hier auch so in die Runde – dass das was ziemlich persönliches und letztlich von der Psyche orchestriertes ist.

Warum auch nicht? Ui! Nostalgie! Mach mal die 53. Darmschlingung empfindlich, reize mal hier die Prostata, kitzel die Blase links oben! Warum sollte das nicht bei jedem anders sein?

Schreiben tue ich das aus noch viel viel unnachvollziehbareren Gründen: Ich hab gestern nach langen Jahren endlich mal das richtige Konto bei Trackmania United Forever verknüpft, kann jetzt alle Medaillen nochmal erspielen und holla die Waldfee zwiebelt das untenrum gerade. Selten sowas schönes zu so einem absurd albernen Anlass erlebt!

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