(Gesehen an der Hermann-Blankenstein-Str.)
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Begrünungs-Fail
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Handy, frei und Uruguay
Hey, das reimt sich!
So zu hundert Prozent auskuriert habe ich meine Erkältung offenbar noch nicht – hatte ich zumindest gestern das Gefühl. Heute hab ich aber erstmal gute Laune, und das aus drei sauber ausgewählten Gründen. Die leckere Portion Spinat zum Frühstück zähle ich nicht dazu, denn sonst wären es ja vier.
1) Ich hab frei.
Nach den letzten Tagen ist das gar nicht mal grundsätzlich eine so tolle Geschichte, weil mir das Arbeiten gerade echt Spaß macht – aber ein freier Abend ist nicht zu unterschätzen. Ich hab einmal mehr meinen freien Mittwoch vorverlegt und kann mich heute Abend dann ganz Unterpunkt 3) widmen.
2) Uruguay ist weiter / Gruppenerster
Es läuft im Fußball selten so, wie ich es will. Die von mir favorisierten Teams verlieren meistens, was aber hauptsächlich daran liegt, dass ich meist die Teams favorisiere, die recht aussichtslos sind. Ist vielleicht eine blöde Angewohnheit, die mir den Spaß am Fußball verleidet, aber heute hat es mal gepasst!
Klar, der Abend wird es erst zeigen, ob sie gegen Argentinien schon im Achtelfinale ranmüssen, aber man darf guter Dinge sein, bei den Auftritten der Griechen bisher. Bleibt nur zu hoffen, dass sie sich im Zweifelsfall den Heimflug leisten können. Sieht ja finanziell eher mau aus bei denen. Aber sie könnten ja auch mit den Franzosen… und dann im Bus. Naja, ich freue mich jedenfalls für Uruguay!
3) Mein Handy ist da.
Am Freitag hab ich ja schon verkündet, dass ich mich – wenn sie schon so lieb sind und mich anrufen – ein bisschen erkundigt habe, und dann meinen Vertrag verlängert und mir ein neues Handy ausgesucht habe. Diesmal was vernünftiges, wenngleich ich auch hier nicht nach State-of-the-Art-Modellen gesucht habe. Technik-Freaks werden wahrscheinlich den Kopf schütteln, aber ich hab mir ein HTC Magic ausgesucht. Das ist finanzierbar und sollte alles haben, was ich brauche.
Hier isses:
Und bevor ich mich verliere in Fragen über diese und jene Apps, Online-Zockereien oder sonstwas, möchte ich anmerken, dass ich endlich mal wieder mit meinem Handy am Ohr telefonieren kann, und nicht nur auf Lautsprecher. Natürlich, das war nicht die Begründung für die Wahl des Modells, aber neben allerlei technischer Spielereien wird das meinen Lebensstandard erstmal am meisten erhöhen.
Später vielleicht noch mehr.
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Test: Allround-Noten
Ja, haben wir nun also eine dreitägige Spritztour nach Süddeutschland hinter uns. Ich bin nun wieder in Berlin, und im Gegensatz zu Ozie, die leider ziemlich malade ihr Bett hütet, geht es mir den Umständen entsprechend gut. Mir ist das Sommerwetter zu warm und die letzten Tage waren anstrengend. Aber sonst ist alles ok!
Aber gut, ich habe eine neue Autovermietung aufgetan und ein neues Auto gefahren. Dachte, ich kann hier mal meine Erfahrungen kurz wiedergeben.
Die Autovermietung
Gemietet haben wir unsere Kiste bei Allround Autovermietung in unserer Marzahner Filiale. Entschieden haben wir uns für sie aus verschiedenen Gründen:
Verplanung:
Ein Tag vor der Abreise haben nicht alle Vermietungen noch Fahrzeuge. Von Auswahl ganz zu schweigen. Außerdem sind unsere Finanzen bunt gemischt, und Sixt beispielsweise hätte es nicht akzeptiert, wenn Ozie gezahlt hätte und ich Fahrer wäre.
Preis:
237 € für 3 Tage Auto in der Golfklasse ist nicht top. Aber auch nicht die Obergrenze. Zumal z.B. bei Robben & Wientjes der niedrige Preis auch mit null Service und stressigem Vorab-Besuch einhergeht und das auch der denkbar ungünstigste Normaltarif für unter der Woche ist. Für 50 € mehr hätte ich die Kiste 7 Tage haben können. Also nicht mit den Sparangeboten, sondern mit den Normalpreisen im Kleingedruckten der Konkurrenz vergleichen! Inzwischen auch schon recht selten: Die Kaution war mit 200 € nicht sonderlich hoch und problemlos in bar zu zahlen.
Bequemlichkeit:
Auch wenn bei 1500 km 30 mehr nichts ausmachen, halte ich es dennoch für nervig, ein Auto in Charlottenburg zu mieten, um dann das Gepäck in Marzahn zu holen. Die Nähe hat also auch eine Rolle gespielt.
Sympathie:
Zum einen wäre da die Homepage. Sie ist nicht sonderlich gut, aber wenigstens durchdacht und übersichtlich. Die gute Adresse lässt auf ein bisschen Geschäftssinn schließen, und grundsätzlich wäre schon einmal schön, wenn wenigstens jede Vermietung ihre Preise angeben würde und nicht nur irgendwelche Sondertarife.
Abgesehen davon waren sie am Telefon sehr freundlich, hilfsbereit und kundenorientiert.
Der Weg ist tatsächlich nicht weit von uns aus, allerdings empfielt sich eine Station mit der S-Bahn schon alleine, weil der direkte Fußweg keinen… ja Fußweg bietet. Die Filiale ist in einer Tankstelle untergebracht, ansonsten herrscht Zweckmäßigkeit vor. Die Angestellten haben alle kompetent gewirkt, und abgesehen davon, dass ich ein paar Minuten warten musste, war der protokollarische Teil easy und freundlich.
Ein paar Abzüge würde ich bei der Übergabe des Autos machen, da der eine dafür zuständige Mitarbeiter zumindest an diesem Tag ziemlich überfordert und kurz angebunden wirkte. Ich weiss nicht, ob es eine Ausnahme war, aber das Auto, das ich bekommen habe, war nicht geputzt und nicht vollgetankt. Für mich war das perfekt, da ich mir das Putzen nach dem Abgeben auch gerne spare, aber ich kann mir schon denken, dass der ein oder andere sich daran stören würde. Im Übrigen ging es aber nur um Staub auf der Scheibe und ein paar Krümel Erde im Fußraum. Also keine Katastrophe, ehrlich!
Die Schadensüberprüfung war kurz aber gewissenhaft, und runde 15 Minuten nach dem Erstkontakt war ich bereits mit der Kiste unterwegs.
Die Rückgabe beinhaltete zwar auch 5 Minuten Warten, aber die Tatsache, dass ich vor den offiziellen Öffnungszeiten da war, lassen mich hier nur Pluspunkte vergeben. Bezüglich des Tankfüllstandes zeigten sie sich kulant, wobei mir da auch das Auto einen Streich gespielt hat. Der Tank war exakt halb voll und ich hab extra noch für Pi mal Daumen einen Zehner getankt, um auf die „knapp Dreiviertelvoll“ zu kommen, die ich bei der Übernahme hatte. Just dabei machte der Zeiger allerdings gar nichts. Ich hab das Auto also mit halbleerem Tank abgegeben und mit einem Verweis darauf, dass das schwer einzuschätzen sei, wurde mir nur der ursprünglich ausgemachte Tarif berechnet. Das nenne ich fair!
Binnen 10 Minuten war also das Auto abgegeben, die Kaution wieder bei mir und alle Belege und dergleichen auch.
Mein Fazit: Anständige Vermietung mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Eher locker statt förmlich und eher für spontane Privatfahrten als geschäftliche Anliegen, würde ich aus dem Bauch heraus sagen. Ich denke, ich werde sie vielleicht nächstes Mal wieder wählen.
Das Auto
Gemietet haben wir ein Auto der Kategorie 4, und genau wie angekündigt war es ein Nissan Note. Ich hab nicht drauf geachtet, welche Motorenvariante wir hatten, aber meiner Einschätzung nach war es eher der 1,6l-Benziner.
Platzangebot:
Der Note wirkt von außen ziemlich klein, für 4 Personen ist er allerdings innen luxuriös groß. Ich schätze den Platz ähnlich ein wie bei meinem Zafira-Taxi. Ich hab als Fahrer mit meinen 2,03 Meter locker Platz gefunden. Mein Schienbein hat zwar ziemlich auf die Mittelkonsole gedrückt, aber das ist eine größentypische Beiläufigkeit, die immerhin recht erträglich ist durch die saubere Abrundung jener mich immer wieder bei allen Autos nervenden Kante. Da meine Mitfahrer auf der rechten Seite sich eher darum gestritten haben, wer mehr Platz hat, nicht wer mehr will, nehme ich an, dass es auch hinten noch ausreichend davon gab. Manko bleibt der Kofferraum, der durch seine meines Erachtens nach unsinnige Zweiteilung erheblich an Attraktivität einbüßt, wenn man mehr als nur Handgepäck hat. Der zugängliche Teil hat gerade mal unsere Reisetasche gefasst und die Iso-Matten mussten wir schon ins untere Fach packen. Für uns war es ok, die Familientauglichkeit stelle ich allerdings in Frage.
Design:
Naja, sagen wir es so. Trotz aller Erwartungen ist es doch kein Transformer gewesen, der sich zu einem bewaffneten Metallfrosch entfaltet hat.
Verbrauch:
Dank meist eingeschalteter Klimaanlage und gelegentlichem Ausfahren auf der Autobahn sind wir auf einen erschreckenden Verbrauch von fast 9 Litern Super auf 100 Kilometer gekommen. Vielleicht hab ich ausnahmsweise mal wirklich alles falsch gemacht, aber mit so viel hatten wir nicht gerechnet!
Fahrverhalten:
Für mich als Fahrer von schweren und schwach motorisierten Fahrzeugen war der Note ein ziemlich quirliges Kerlchen. Im Vergleich zu meinem Taxi war er geradezu spurtstark und sehr wendig und direkt beim Lenken. Allerdings liegt seine Stärke eben auch deutlich im langsamen Verkehr. Testweise habe ich ihn zwar auf fast 180 km/h gebracht, aber ab 150 verliert er seine Gutmütigkeit, und sowohl sein hohes Profil als auch sein relativ geringes Gewicht machen ihn zu Seitenwindanfällig, als dass das Fahren so noch Spaß macht. Bis 130 ist es aber ein wirklich netter Begleiter auf der Straße.
Ausstattung / Verarbeitung:
Ein Wort: Spielzeug! Beim Schließen der Heckklappe vermutet man ein altes Kassettendeck zuzumachen. Ein bisschen Blech und sonst nichts. Der Innenraum ist bewusst „flippig“ modern gehalten, was ich schade finde, da die ein oder andere Rundung auf Kosten von Ablagenfläche und dergleichen geht. Schmalhans ist Küchenmeister, es dominieren Plastik und billige Stoffe – wobei zu erwähnen ist, dass ich die Sitze auch für die Langstreckenfahrt sehr bequem fand. Ein Radio ohne Navi, dafür völlig irrwitzigerweise mit einem 6-fach-CD-Wechsler (der leider keine mp3-CD’s schluckt) mit einem mäßigen Soundsystem wissen nicht arg zu überzeugen. Clever fand ich jedoch das Fach ganz oben auf der Mittelkonsole, in dem gleich ein Aux-Anschluss installiert ist, sodass man mitgebrachte CD-, mp3- oder sonstige Player dort unsichtbar hineinlegen und anschließen kann. Mit einem kleinen Nachteil: Ich hab einen Tag mein Handy drin liegen lassen und die Temperatur da drin hätte fast ausgereicht um die Tasten schmelzen zu lassen… also eher was für den Winter.
Mein Fazit: Es ist eine nette Kiste für eine schnelle Spritztour, aber nix für Reisen mit viel Gepäck oder hoher Reisegeschwindigkeit. Als Low-Budget-Mietwagen in Ordnung, privat würde ich lieber ein bisschen mehr Geld investieren und ein richtiges Auto kaufen 😉
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Kein Wetter!
Unbekannte Sprayer haben meine Meinung zum Wetter auf den Punkt gebracht. Sashi zerfließt ein wenig…
Ach ja, ansonsten bin ich heute Abend natürlich für Uruguay!
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Todesstreifen?
Die Polizei Berlin hat heute faszinierendes zu berichten:
„Straße mit Farbe beschmiert“
Was schon in der Überschrift wie pure Science Fiction klingt, wird im Detail noch unheimlicher:
„Unbekannte beschmierten in der vergangenen Nacht die Fahrbahn der Liebigstraße in Friedrichshain. Die Besatzung eines Funkstreifenwagens entdeckte gegen 0 Uhr 30 die weißen Streifen, die über die gesamte Fahrbahnbreite aufgetragen waren.“
Weiße Streifen über die gesamte Fahrbahn? Hey, ich höre euch lachen! Das ist todernst hier. Die Beamten aber verkannten den Ernst der Lage nicht:
„Da eine politische Motivation bei der Tatbegehung nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen übernommen.“
Und in der Tat tauchen weiße Streifen auf Straßen immer häufiger auf. Als Unbedarfter könnte man dahinter natürlich belanglose Malereien vermuten, aber die Wahrheit ist viel gefährlicher. Es waren natürlich politische Taten! Linksextremisten! Völlig logisch.
Ich selbst habe leider keine Insider-Infos. Es ist davon auszugehen, dass es sich um gemeine Kommando-Unternehmen handelt. Fakt ist jedoch, dass diese weißen Streifen überraschenderweise oftmals im Zusammenhang mit linken Demonstrationen auftauchen. Zum Beweis ein Bild aus Stuttgart im Jahre 2007, aufgenommen anlässlich einer sogenannten „1.-Mai-Demonstration“:
Lange Zeit arbeitete man sich wahrscheinlich an Theorien ab, ob die Markierungen zur Spurfindung bei Demonstranten dienen, spezielle Anschlagsorte markieren oder einfach Graffiti mit einem verschlüsselten Inhalt darstellen.
Jedenfalls ist die einzige Möglichkeit natürlich, beim Auftauchen solcher Signale mit dem Schlimmsten zu rechnen. Ebenfalls schon 2007 wurden erstmals die Möglichkeiten genutzt: Nach dem Auftauchen einer merkwürdigen Straßenbemalung wurde im Juni in Rostock einer der größten Polizeieinsätze Deutschlands ausgelöst:
Und wie allgemein bekannt sein sollte, entwickelte sich danach trotz des Aufstellen eines blauen Warnschildes völlig überraschend ein enormer linker Aufruhr rund um die Hansestadt. Man darf gespannt sein auf die nächsten Tage in Berlin…
😀
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Touristen-Abzocke
Wohl um die lokale Flaschensammler-Branche indirekt zu subventionieren wurde folgendes am Ostbahnhof aufgebaut:
Keine Kasse, Quelle: Sash
Für alle Touristen in Berlin daher diese Warnung: Das ist keine Kasse. Das ist ein Klo. 🙂
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Kurioses im Verkehr
Aus der Reihe „Car-Modding extreme“
Heute: Wildlife-Daimler
Der fällt in der Herde nicht mehr auf, Quelle: Sash
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