Vielleicht ist es dem ein oder anderen aufmerksamen Leser ja aufgefallen: Ich war nicht da. 2 Tage einfach weg. Wie vom Erdboden verschluckt. Das wiederum war ich natürlich nicht. Schon alleine in Ermangelung einer entsprechend großen Erdspalte in meinem näheren Umfeld. Stattdessen hat es mich zur fortgeschrittenen Weihnachts-Übung in eine kleine Hansestadt an der Ostsee verschlagen.
Ein Teil von Ozies Familie ist dort beheimatet, und ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag hat es auch uns zwei an die Küste verschlagen, um zu überprüfen, ob man noch mehr essen kann als eindeutig zu viel. Gleich vorweg: Es sind 2 nette Tage geworden, und schon aus Gründen der Privatsphäre werde ich hier einiges nicht schreiben. Ein paar Nettigkeiten und Kuriositäten will ich meiner werten Leserschaft dennoch nicht vorenthalten, deswegen tröpfeln hier jetzt ein paar anekdotische Häppchen rein, meist untermauert mit Bildmaterial.
Angefangen hat alles mit dem bestimmt schlimmsten Jahrmillionenwinter aller Zeiten, und Schnee gab es auch ganz dolle. Das hatte natürlich Auswirkungen. Zunächst verschob sich nämlich unser Abfahrtsplan ein wenig:
Wir haben zuvor – wie jeder vernünftige Mensch in diesem Land – schon scherzhaft damit gerechnet, dass es mit Pünktlichkeit wohl nix werden würde bei der Bahn. Die oben erkennbaren 40 Minuten Verspätung wuchsen sich letztlich aus auf etwa 67. In der Zwischenzeit sind wir in Berlin schon mal mit der S-Bahn von Bahnhof zu Bahnhof dem Zug entgegengeeilt, um die Zeit im Freien bei knappen -10°C möglichst kurz zu halten.
Der Zugführer (oder wie nennt man die mit dem militärischen Tonfall nochmal?) hat dann verkündet, die Verspätung hätte sich aus einem Triebwagenproblem ergeben, das eine höhere Reisegeschwindigkeit verhindere. Einfache Nachforschungen ergaben: Glaubwürdig!
Entgegen unserer Befürchtungen sind wir allerdings nicht mit 3 Stunden Verspätung in der Hansestadt eingelaufen, sondern weiterhin nur mit einer. Die Triebwagen erholen sich wohl unterwegs. Man lernt ja nie aus!












