Irgendwann vor langer Zeit dachten wir ja, dass es komisch wäre, dass unsere Nachbarn Windeln aus dem Fenster schmeißen. Ab heute ist unser Leben um eine Absurdität reicher:
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Haushaltsregel Nr. 3324 b)
PET-Flaschen büßen bei der Lagerung auf heißen Herdplatten bereits nach 5 Minuten 100% ihres Pfandwertes ein.
Sir Habi II
Der Platz auf der Heizung bekommt den kleinen Pflänzchen offenbar gut. Nach kaum mehr als einer Woche keimen die ersten Habanero-Samen und ich bin guter Dinge, eine der Pflanzen in näherer Zukunft zu mir ins Zimmer verlegen zu können. Eine gewisse kindische Freude kann ich nicht verleugnen 🙂
Dunkel die Außenseite ist…
Wie die meisten Leser wissen, bin ich ein Freund der Nacht. Ich schätze die dunkle Tageszeit, auch dieser Blogeintrag wurde nachts um 2 Uhr geschrieben. So ist es eben, die Geschmäcker sind verschieden. Ganz ähnlich verhält es sich bei mir mit etwas anderem: der Mode. Sowohl Ozie als auch ich präferieren schwarze Kleidung. Im Grunde ist es egal, ob es sich dabei um Schuhe oder Hemden, Hosen oder Socken dreht – ein fröhliches, lebensbejahendes Schwarz ist kleidsam von Bestattung bis Bewerbung, von Bierkeller bis Börsenparkett.
Natürlich (siehe Bild) finden sich auch zwischen unseren Klamotten mal andersfarbige Stücke. Meist jedoch eher zufällig. Weit mehr als beim Essen eint mich und meine bessere Hälfte der Geschmack bezüglich der Anziehsachen: Möglichst schlicht, möglichst dunkel.
Im Grunde handhaben wir es beide so, dass wir das Haus zumeist nur in Kombinationen irgendwo zwischen Anthrazit und Dunkelschwarz verlassen. Hier und da ein fröhliches Dunkelgrau untergemischt, ansonsten treten wir meist mehr oder minder monochrom auf. Gibt es da draußen eigentlich noch Leute, die einem dadurch zwingend Depressionen oder so unterstellen? Oder einen komisch finden?
Herausfinden werden wir es so schnell nicht, denn wenn wir zusammen unterwegs sind, glotzen die Leute uns zwar wegen meiner Größe an, trauen sich aber eher nicht, uns anzusprechen.
Viel mehr als die Reaktionen der Öffentlichkeit beschäftigen uns dann aber die ganz alltäglichen kleinen Probleme. Man stelle sich nur mal vor, was passiert, wenn Ozie durch die Wohnung ruft:
„Hast du mein schwarzes T-Shirt gesehen?“
Die darauf stets erfolgenden autistisch anmutenden Wühltätigkeiten sind indes nicht halb so introvertiert wie sie aussehen und machen dann irgendwie auf ihre ganz eigene Art dennoch Spaß.
Na gut, vielleicht sind wir ja doch komisch – und fies brutal zerstört. Oder so. 😀
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Wäschezimmer: Done!
Wäschezimmer! Wer hat schon ein Wäschezimmer? Vielleicht ja einen Wäscheraum im Keller, aber ein Zimmer? Naja, wir. So ein bisschen. Es ist halt doch ein Zimmer, immerhin fungiert es auch als zweite Übernachtungsmöglichkeit in unserer Wohnung. Ansonsten lagert da übergangsweise das Pfand. Nicht mit dem Fant verwechseln, der schläft in meinem Zimmer!
Nun haben wir es nach langer mühseliger Kleinarbeit geschafft, die Wäsche ein wenig zu ordnen, was insbesondere unserer neuen Kommode zu verdanken ist, die wir gegen geringes Entgelt über Umwege und in Einzelteilen von einer niederländischen gemeinnützigen Organisation bekommen haben:
Nachdem wir vor einem Monat die Vorgängerregale dieser Einrichtung dem Sperrmüll übergeben haben, war eine Lösung auch zwingend notwendig geworden. Wer sich traut, kann diese Aussage mit einem Blick gerne überprüfen:
PS: Bin übrigens bis zum Wochenende recht beschäftigt und komme nur selten ins Internet. Also nicht wundern, wenn meine Antworten etwas länger dauern und ich bis dahin kaum was schreibe!
Urlaub
Ein paar Tage „Auszeit“ im arbeitsrechtlichen Sinne habe ich mir diesen Januar gegönnt. Da die Umsätze wie erwartet unterirdisch waren im Taxigewerbe, nehme ich an, dass das eine sehr clevere Entscheidung war. Urlaub im herkömmlichen Sinne war es dann allerdings auch eher nicht:
Wenngleich ich (wie ihr sicher der schwarzen Balken wegen erahnen könnt) nicht alles mit euch teilen möchte, sollte der Umfang jedoch klarmachen, dass es einiges war. Und es waren auch nicht alles Blogeinträge. Es gab noch jede Menge Dinge an der Seite meiner Chefs zu schrauben, es mussten einige Dinge mit Ämtern geklärt werden und nebenbei stand noch eine ziemlich textintensive Bewerbung auf ein Stipendium an. Dazwischen Termine bei der Bank, das Abholen meines P-Scheins, und und und…
Wie ich gerade bei Facebook geschrieben habe: So langsam fühle ich mich, als hätte ich einen Bürojob 🙂
Der Vorteil ist: Dadurch, dass es für mich eigentlich nichts entspannenderes gibt, als hier hinter meinen Monitoren zu sitzen und zu schreiben, bin ich nicht im klassischen Sinne urlaubsreif, sondern eher bereit für eine Abwechslung. Und die sollten die Taxi-Schichten in den nächsten Tagen zur Genüge bieten, wenn wieder einmal Fashion Week angesagt ist und es hoffentlich Kundschaft ohne Ende regnet.
Wahrscheinlich werde ich die letzte Nacht damit verbringen, von To-Do-Listen und Terminen zu träumen.
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