Author Archives: Sash

In lovely memory

Es ist manches Mal in unserem Leben an der Zeit Abschied zu nehmen. An diesem Punkt bin ich heute leider angelangt. Ein mir treuer Begleiter, der mich nun schon seit über zehn Jahren mehr oder minder oft empfing, ist soeben von mir gegangen. Ich denke an viele schöne Momente zurück, die ich nun mit ihm schon erlebt habe. Aber es war an der Zeit, es begann sich abzuzeichnen, dass es nicht mehr lange so weitergehen wird. Vielleicht lag es an mir, aber diese Frage in solch einem Moment zu stellen bringt mich nicht wirklich weiter. Es ist schade um mein geliebtes Bett…

Naja, jetzt herrscht hier das totale Chaos in meinem Zimmer. Das hat mir heute echt noch gefehlt! Aber die gröbsten Spuren sind beseitigt, und das Staubsaugen da unten war eh schon lange überfällig. Die Woche fängt ja hervorragend an. Wenn ich jetzt daran denke, was der letzte Traum in meinem Bett war… Gut, dass es weg ist, das Scheiss-Ding!!!

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Leuchtend gelb…

ist die Farbe, die uns überraschte, nachdem wir eine zwei Wochen alte Kanne mit Kokosmilch aus dem Kühlschrank nahmen…

Wieso leuchtend gelb?

Wir hatten ja früher viel Schimmel, aber das? Nee nee…

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Alptraum-Märchen Vol. 1

Es war einmal eine kleine Web-Site. Naja, eigentlich war es gar keine eigene Site, sondern viel mehr nur ein kleiner Blog. Eigentlich dachte der kleine Blog nachdem er erstellt worden ist, dass jetzt alles prima sei, und er befand sich in wohliger Gesellschaft all dieser nutzlosen Pages im Netz.
Doch er hatte nicht mit seinem Autor gerechnet. Der liess ihm keine Ruhe. Bereits am ersten Tag seiner Existenz wurde unser Blog malträtiert und vollgeschrieben mit bösen und obszönen Worten, mit Beschimpfungen und Lügen. Er konnte sich nicht wehren, war er doch nur eine Ansammlung mäßig gut programmierter html-Seiten. So fluteten die bösen Wörter über ihn herein, und mit jedem Kommentar anderer Blogger und jedem Eintrag seines Autors wurde er böser. Gelegentlich auftauchende liebe Worte gerieten ebenso schnell in Vergessenheit wie Dokumentfragmente in der Zwischenablage eines absturzfanatischen PC’s. Längst waren dem kleinen Blog die bösen Worte nicht mehr unangenehm, er sehnte sich geradezu nach ihnen, um dann wieder von anderen zitiert zu werden. Das böse Gedankengut verselbstständigte sich und fleuchte durch alle Blogs und infizierte einen User nach dem anderen. Längst war das Internet nur einen kleinen Schritt davon entfernt, das Böse in die Welt hinauszutragen, aus all den bösen Einträgen Realität zu machen, aber es konnte nicht. Es fehlte immer der eine User, der eine Leser, der Beobachter, der das Fass zum Überlaufen bringt und die Welt vernichtet. Und jetzt hast Du Dir diesen Schund durchgelesen…

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