Author Archives: Sash

Foto-Held Sash

„Jeder Verkauf adelt“, stand im Spiegel-Artikel zu fotolia. Ich habe mich ja selbst bei fotolia angemeldet. Deswegen ja auch die Werbung im Blog hier. Ist ja keine automatisch generierte aus den g-Labs. Nun ist es also soweit: Wenngleich ich bisher nur ein einziges meiner Bilder bei fotolia unterbringen konnte – weil alle anderen aus qualitativen Gründen abgelehnt wurden – so wurde eben dieses eine heute das erste Mal verkauft.

Verdammt, ich habe eine Ahnung von Fotografie wie ein Maulesel von Raumfahrttechnik!

Ungeachtet der 1,50 €, die ich damit verdient habe, bin ich tatsächlich etwas stolz. 🙂 Schade nur, dass ich nicht weiss, wer das Foto zu welchem Zweck erworben hat. Das würde mich ja dann doch interessieren – vor allem: Ich hab ja noch mehr Bilder von Taxen in Berlin…

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Kühlschrank-Poesie (8)

Jedem das seine...

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Unter Strom

Ach, ich bin doch eine faule Sau. Sollte man meinen, wenn ich jetzt, nach nur zwei Arbeitstagen nachts schon wieder blogge und nicht arbeite. Die Lohnarbeit betreffend kann ich das derzeit nicht glaubwürdig dementieren, aber sonst war heute schon ein schaffensreicher Tag. Wie der letzte Eintrag zeigt, ist mal wieder ein bisschen Kühlschrank-Poesie entstanden. Das hat allerdings einen tieferen Hintergrund. Denn noch während der letzten Kühlschrank-Entschmandungs-Aktion seitens mir und Ozie vor ein paar Tagen reifte in uns das Vorhaben, nun doch endlich unseren alten Kühlschrank auszumustern. Die Gründe für dieses Vorgehen sind vielseitig, aber wenig spektakulär. Im Nachhinein dachte ich auch, dass es zumindest stilvoll gewesen wäre, den alten Kühlschrank auszumustern, weil er dreckig war. Haben wir aber nicht gemacht – schon alleine, weil das Putzen so oder so Sinn gibt, da das Teil zwar alt, aber dennoch voll funktionsfähig ist. Abnehmer haben wir eventuell auch schon.

Nein, der Grund ist wie so oft einfach die rationale Überlegung bezüglich des Energiesparens gewesen. Das Gerät bei uns ist zwar keine Jahrhunderte alt, aber als Gerät mit der Energieeffizienzklasse B auch nicht mehr wirklich up to date. Zudem handelte es sich um eine Kühl-Gefrier-Kombination, was energetisch immer Müll ist. Von der Tatsache, dass wir in der Gefriere mehr Platz brauchen könnten, mal ganz abgesehen.

Also haben wir uns zwei Einzelgeräte ausgesucht, die wenigstens die Standards für A+ erfüllen. A++ wäre schön gewesen, leider sind wir in unserer engen und gut geplanten Küche auf Geräte angewiesen, die nur 55 cm (statt standardmäßig 60) breit sind.

So kamen wir also über den alten Arbeitgeber von Ozie zu zwei zueinander passenden, preis-leistungs-mäßig guten Geräten, die uns zusammen nun „gerade mal“ 500 € kosten.

Heute früh war dann Anlieferung, und am späten Nachmittag – nach meiner Erholungsphase – dann das Aufstellen und Einrichten angesagt. Vom Prinzip her lief alles gut, wobei man allerdings schon kleine Abstriche machen muss. Nun benötigen wir noch eine Gummimatte oder dergleichen, weil die Geräte aufeinander nicht sonderlich vertrauenserweckend stehen, und zudem waren wir genötigt, uns um Schutzmaßnahmen zu kümmern. Nicht etwa Schal und Skihose, weil die Geräte so erschreckend gut kühlen – nein: Schutz vor elektrischen Schlägen!

Relativ schmerzhaft hat Ozie nämlich herausgefunden, dass man immer eine gewischt bekommt, wenn man gleichzeitig das Türscharnier am Kühlschrank, sowie die Spüle berührt. Der Phasenprüfer brachte Klarheit: Auf dem Scharnier liegt tatsächlich Strom. Wir vermuten, dass es sich um eine Sicherung handelt, falls die Küche mal unter Wasser steht, aber da Spüle und Kühlschrank direkt nebeneinander stehen, riskiert man mit jedem Gefummel (z.B. Wischen) am Scharnier, dass man mal kurz geblitzdingst wird. Ist ja auch nicht so schön. Also war fitzeliges Abkleben angesagt.

Ach so, falls sich da jemand auskennt: Ist das wirklich normal, dass Türscharniere unter Strom stehen?

Ansonsten hat Ozie heute eine Monster-Baumarkt-Einkaufsliste erstellt, mit der wir am Freitag früh den Baumarkt rocken werden. In näherer Zeit sind nämlich zwei Regale im Bad, sowie die Mäuseburg geplant, die unseren neuen Mitbewohnern den nötigen Auslauf verschafft.

Wir machen uns fast schon Sorgen, dass Nico die Wohnung nicht wiedererkennt, wenn er in 14 bis 30 Tagen wieder hier einkehrt…

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Kühlschrank-Poesie (7)

Meditiert ein wenig über der Tragweite der Aussage...

Meditiert ein wenig über der Tragweite der Aussage...

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Liebe und Spitznamen…

Na denn: Alles Gute...

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Endlich wollen sie Geld!

Ja, es ist kaum zu glauben: Endlich einmal schickt mir das JobCenter mal einen Brief mit einem Betrag, den sie von mir haben wollen. Ich habe mich nun bald ein halbes Jahr nicht bei denen gemeldet, und das habe ich mit gutem Grund nicht getan. Ich finde es eine selten dämliche und unnütze bürokratische Idee, dass ich selbst nachweisen muss, dass mein Job mir zum Leben reicht, und ich kein Hartz IV mehr benötige.

Die Bedürftigen werden mit Anfragen überhäuft, man bräuchte aber hier auch noch eine Sterbeurkunde der senegalesischen Ziege, für die die Großmutter 1987 im Urlaub Patin wurde – aber es einfach akzeptieren, wenn ich sage: „Leutz, ich habe genug Geld, lasst mal gut sein!“: Nein!

Richtig verärgert war ich ob der Tatsache, dass sie meinen Telefonanruf zum Thema zwar dankend annahmen („Ich leite das dann gleich an die Leistungsabteilung weiter…“), aber – nachdem sie dann die Zahlungen eingestellt haben – behauptet haben, sie wären nicht in der Lage, meinen Status als Arbeitsloser, bzw. Leistungsempfänger zu ändern, so lange ich nicht ein recht detailliertes Blättchen einreiche, auf dem mein Chef mir einmal mehr irgendwelche Pseudo-Einkommen bescheinigt, da es in meinem Gewerbe nunmal keinen festen Lohn gibt.

Diesbezüglich habe ich mir gedacht: „OK, habt ihr mir jetzt halt einen Monat zu viel bezahlt – ihr werdet euch schon melden, den schließlich wollt ihr ja was von mir!“

Und nun habe ich meinen Schrieb, bin sogar gar nicht so unzufrieden mit der Summe, die da genannt wird, werde aber wahrscheinlich dennoch eine Ratenzahlung vereinbaren. Ganz so dicke hab ich es diesen Monat dann ja auch nicht.

Ich sehe es einfach nach wie vor nicht ein, dass ich – wenn ich schon so nett bin, und nicht verschweige, dass ich inzwischen Geld verdiene und nicht mehr arbeitslos bin – genötigt bin, dem Amt auch noch mitzuteilen, wo ich wie viel verdiene. Weniger als null Euro Staatskohle kann ich ja kaum bekommen. Und wenn ich mit meinem Verdienst unter der Grenze liegen sollte, dann sollen sie doch froh sein, dass ich keinen Antrag auf Aufstockung stelle, anstatt einfach mal pro forma zu prüfen, ob ich nicht doch noch Anrecht auf irgendwas gehabt hätte.

Aber was rege ich mich auf – ist doch schön, dass mein lieber Staat die paar Cent Lohnsteuer, die er von mir bekommt, gleich wieder in mich reinvestieren will. Ich mach wenigstens nicht so große Verluste wie die HRE oder Opel – im Verhältnis lohnt sich das ja fast schon wieder…

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Nee, also so nicht…

Ich blogge ja nach wie vor sehr gerne. Daran wird sich wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten wenig ändern. Vom Falle eines überraschend eintretenden Todes vielleicht mal abgesehen. Ich bin eigentlich auch froh, dass ich so „viele“ Leser habe.

Aber als ich gerade auf meine Statistiken, bzw. das Ranking bei blogoscoop gelinst habe, habe ich festgestellt, dass ich von der Betriebssportgemeinschaft Berliner Volksbank e.V. überholt worden bin.

Ich finde, das ist dann doch echt eine Spur zu bitter.

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