Schon ein paar Tage sind seit dem Bild ins Land gezogen. Ich wollte es dennoch mal posten, um zu zeigen, dass es mit meiner Habanero-Pflanze vorangeht:
Kommunikation, that’s ALL!
Einmal mehr habe ich – dieses Mal telefonisch – erörtert, dass Kommunikation der Schlüssel zu allem ist. Insbesondere zu einem zufriedenen Leben und in diesem Rahmen vor allem zu einer zufriedenen Partnerschaft.
Gerade ersteres ist aber von enormer Wichtigkeit, denn in meinen Augen ist Kommunikation tatsächlich der Schlüssel zu allem. Ein Großteil des Lebens kann subsummiert werden unter diesem Begriff, denn es ist sicher nichts falsches dabei, zu behaupten, das Leben bestünde im Wesentlichen daraus, Erfahrungen zu machen und diese zu kommunizieren.
Hierbei muss nicht auf Internet- und Schreib-Junkies wie mich zurückgegriffen werden, denn auch das Aufziehen von Kindern, das Aufsteigen auf der Karriereleiter und das Sozialleben unter Freunden lässt sich letztlich runterbrechen auf eine stetige Kommunikation.
Und das ist zugleich der Grund, weswegen ich mich auch als atheistischer Couch Potatoe durchaus wohlfühle in dieser Welt: Der Sinn des Ganzen ist Kommunikation – und die betreibe ich ohne Ende. Ich sammle Wissen an, verbreite es, kommuniziere auf vielen Ebenen, nehme neue Dinge auf, überdenke, verwerte, remixe alte Ansichten und Gedanken.
Das alleine mag unspektakulär sein und es finden sich eine Menge weniger interessante Lebenswege, die das auch beinhalten. Aber es ist sicher besser, als sich täglich one-way vom TV berieseln zu lassen und mit seiner Frau kein Wort mehr zu wechseln.
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Telefonjoker
Irgendwo in den Untiefen dieses Blogs hab ich das schon mal geschrieben: Ich liebe es, wenn irgendwelche Werbeleute bei mir anrufen und nach meinem Ex-Mitbewohner fragen! Denn normalerweise bin ich ja auch im Falle von solchen Anrufen ein recht geduldsamer Mensch. Bei diesen speziellen Anrufen jedoch ist völlig klar, dass sie nicht wirklich legal sind. Dabei geholfen hat uns – unabsichtlich – Vodafone. Die haben damals fälschlicherweise den Namen des Ex-Anschluss-Inhabers mit der neuen Telefonnummer in Verbindung gebracht und zumindest online eine kurze Weile zusammen aufgeführt.
Da mein werter Ex-Mitbewohner jedoch zu keinem Zeitpunkt hier in Berlin gewohnt hat, ist auch klar, dass er diese Nummer niemals an irgendwen weitergegeben hat.
Und dank dieser Tatsache werde ich auch gerne unverschämt:
*Ringdingelingding!!!*
„Sash hier.“
„Hallo, ich rufe an von e-wie-einfach und wollte Herrn Felix…“
„Sagen sie ihren Adresshändlern einen schönen Gruß von mir, sie sollen sich mehr Mühe geben!“
„Äh, wie bitte? Wohnt denn der Herr…“
„Der hat niemals hier gewohnt und da das ein bedauerlicher Fehler war, haben sie mit ihrer Nachfrage soeben bewiesen, dass sie sich die Telefonnummern zum Anrufen aus einem veralteten Telefonbuch besorgen. Herzlichen Glückwunsch!“
*Klick*
Schneller beendet man solche Gespräche nur, wenn man einfach so auflegt. Aber das macht bei weitem nicht so einen Spaß.
Und sollten sich die Damen und Herren am anderen Ende als ein bisschen zickig erweisen, dann spielt man die illegaler-Anruf-Karte. Dann legen die selbst auf. Ist was für Tage, an denen das Ego ganz unten ist, dann isses aber besonders hilfreich. 🙂
Ich weiß: Am anderen Ende sitzen auch nur Menschen, mies bezahlt und Ahnung haben sie auch keine, woher die Adressen kommen. Das ist der Grund, weswegen ich so höflich bleibe. Ich weiß um die Zustände Bescheid, Ozie hat auch mal im Callcenter gearbeitet Es geht nicht darum, unbeteiligte arme Säue niederzumachen. Aber deren Ziel ist es, mich in Grund und Boden zu quatschen – da ist es schön, wenn man weiß, wie man dem zuvorkommt. Und hallo, eigentlich dürften sie mich gar nicht anrufen, warum sollte ich da moralische Bedenken haben?
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Internetzifiziert
Wenn man irgendwann mal – was die meisten nie tun werden – über eigene Verhaltensweisen und das Internet nachdenkt, wird einem wahrscheinlich eher oberflächliches einfallen. Zum Beispiel, dass man seit dem Internet Dinge anders angeht. Adressen suchen zum Beispiel. Da kommt einem heute doch eher Google als ein Stadtplan in den Sinn. Andersrum hat man vielleicht bei dem ein oder anderen Spleen, den man jahrelang gehegt hat, inzwischen Dank Internet herausgefunden, dass er offenbar ganz normal ist, weil tausende andere auch großzügig davon berichten.
Gut, je nach Spleen kann man natürlich auch zu der Erkenntnis kommen, dass man an einer völlig anormalen psychischen Störung leidet, die eine Zwangseinweisung wahrscheinlich macht.
Ich bin ja nun wirklich die meiste Wachzeit allerhöchstens einen Katzensprung vom Netz entfernt – und selbst dabei immer noch genervt, wie weit diese Viecher springen können. Heute nachmittag ist mir etwas besonders seltsames passiert, als ich das erste Mal aufgewacht bin. Ich weiß nicht, ob ihr das auch in diesem Maße kennt, aber mir passiert es oft, dass nach dem Aufwachen allerlei Gedanken auf einmal auf mich einprasseln. Das ist meist nicht schlimm, sonderlich verstörende Gedanken habe auch ich allerhöchstens stündlich – die Kapazität eines eben erst erwachten Sash-Hirns ist allerdings auch nicht unbedingt die beste.
Naja, vorhin habe ich mich dabei ertappt, die Augen noch geschlossen zu halten und für die einströmenden Gedanken einen neuen Tab zu öffnen. Wirklich bildlich. Mein Gesicht dürfte der Anflug eines Lächelns gestreift haben, als ich vor mir in pixeligem Arial den Schriftzug „Gedanken in neuem Tab öffnen“ las.
Und dann bin ich wieder eingeschlafen.
Im Gegensatz zum Firefox scheint mein Gehirn allerdings neue Tabs nicht dauerhaft offenzuhalten. Und jetzt frage ich mich seit ich wach bin, an was für einen Quatsch ich eigentlich gedacht habe…
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Bleigießen bei Profis
Nicht lange ist es her, dass ich mit Ozie zusammen einem Umzug beiwohnte. Im Rahmen dessen haben wir nicht nur unseren geliebten Bohrhammer zur Genüge einsetzen können, es wurde in die gebohrten Löcher auch allerhand hineingesteckt. Jede Menge Dübel haben wir verbraucht – und in die wiederum wurden unterschiedlichste Schrauben gesteckt. Manche Dinge mussten dabei auch neu angeschafft werden – Haken für Bilder und dergleichen etwa. Bei einer Packung staunten wir indes nicht schlecht, was sich zwischen korrekten Teilen darin befand:
Und ja: Das sollte eigentlich ein Gewinde sein! Was bin ich froh, dass wir dieses spezielle Teil am Ende nicht gebraucht haben. So ein Gezwiesel ist am Ende den Streit ja ohnehin nicht wert…
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Good Vibrations in da Hood
Irgendwann vor langer Zeit dachten wir ja, dass es komisch wäre, dass unsere Nachbarn Windeln aus dem Fenster schmeißen. Ab heute ist unser Leben um eine Absurdität reicher:
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Kuriositäten
Kennt ihr das auch, dass man beim Einkaufen im Supermarkt den Einkauf anderer Leute auf dem Band begutachtet? Auch wenn klar ist, dass manche Einkäufe nur bruchstückhafte Ergänzungen sind, male ich mir gerne aus, was z.B. sich die Leute aus ausgerechnet diesen Zutaten zu essen machen wollen. Da kommt man bei der Kombination aus Dosenfisch, Milchreis und Kloreiniger aus dem Lachen nicht mehr raus. Auch witzig fand ich zum Beispiel einen Typen, der 5 Kästen Bier und ein Schälchen Bio-Erdbeeren eingeladen hat. Das ist ein sinnfreier Zeitvertreib, aber er erleichtert einem die Wartezeit.
Meine Einkäufe in letzter Zeit kann ich nicht memorieren, aber ich hatte gestern einen so wunderbaren WTF-Moment in meinem Haushalt, dass ich euch das zur Belustigung mitteilen muss. Ozie suchte eine Kühltasche, die ich auch nach kurzer Suche lokalisieren konnte. Da die Kühltasche gemäß ihrer ausgeschilderten Funktion benutzt werden sollte, öffnete ich sie um zu sehen, was sich darin befindet. Vorweg sei gesagt, dass diese Tasche bei irgendeinem der vergangenen Zimmer-Umzüge von mir innerhalb der Wohnung wohl so eine Art Reste-Kiste war. Jetzt, Jahre später, fragte ich mich natürlich zunächst, was mich bitte dazu gebracht hat, folgende Dinge dort gemeinsam zu verstauen:
Ein Deckel von einer Tupperware-Dose,
ein Set Wandbefestigungs-Klebestreifen für Spiegel,
ein Langenscheidt-Praxis-Wörterbuch Englisch: Gastronomie,
ein aufziehbarer Spielzeug-Bus,
ein Tischtennisball,
ein brauner Filzstift,
ein Feuerzeug,
ein SATA-Kabel,
eine Walzenspieldose mit der Melodie von „Yesterday“
und 2,38 € Kleingeld
Und jetzt appeliere ich an den McGyver in euch: Was kann man daraus wohl so alles basteln? 😀
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