Category Archives: Vermischtes

Ausmäusig

Eine kleine traurige Nachricht gibt es noch zu verkünden: Unsere letzte Maus ist gestern gestorben.

Sie hat ihre letzte Kameradin damit überraschenderweise doch noch um 3 Wochen überlebt, sie schien anfangs nicht so wirklich fit zu sein, als wir sie in einen kleineren Käfig umgesetzt haben, da die Mäuseburg für ein Tier definitiv zu groß ist. Für Mäuse ist es alles andere als schön, alleine in einem Käfig zu sitzen, wenn man aber Bewegungsdrang, Appetit und Fitness der Kleinen als Maßstab nimmt, schien es ihr in den letzten Wochen doch gar nicht so schlecht zu gehen.

Schade ist es natürlich, aber es war absehbar und wir hatten früher damit gerechnet.

Vorerst werden wir uns keine Mäuse mehr anschaffen, aber das ist wahrscheinlich auch eher eine periodisch wiederkehrende Geschichte. Nette Mitbewohner mit geringen Ansprüchen sind sie ja, und niedlich noch dazu. Das nahezu wochenlange Versteckspiel mit der einen Artgenossin in unserem zugestelltesten Zimmer muss ich allerdings auch nicht unbedingt in nächster Zeit wiederholen. 😉

Naja, jetzt ist unsere Bude erst einmal wieder tierfrei. Abgesehen von den üblichen Krabbeltieren. Und mit den großen Zitterspinnen im Bad beginne ich auch so langsam eine Beziehung aufzubauen…

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Vom Auto zum Autor

Puh, wenn es mal nur das Anhängen eines Buchstabens wäre 🙂

Ich hab mich die letzten zwei Tage ein wenig ins Zeug geschmissen, und es hat echt Spaß gemacht. Ich hab gleich mehrere Kapitel niedergeschrieben, und immerhin wären sie schon gut genug für den Blog.

Es ist echt komisch, dass mir das so schwer fällt. Das ein oder andere Mal sitze ich dann doch wie der Ochse vorm Berg, nur weil ich den Text jetzt mal nicht bei wordpress eintippe, sondern in Open Office. Dabei hab ich schon längst beschlossen, dass ich weiter so schreiben werde wie bei GNIT, und gar keine großen Experimente wagen werde.

Gut, ein Experiment ist vielleicht der Versuch, dieses Mal wirklich auf die Einflechtung von Rechtschreibfehlern zu verzichten 😉

Außerdem freue ich mich drauf, nach dem Wochenende fast eine ganze Woche frei zu haben, und mir das Elend an den Halten in dieser miesen Zeit nicht antun zu müssen.

Die größte Umstellung gerade ist vor allem, dass ich so viel schreibe. Die Aussage, dass ein guter Autor eine Seite pro Tag schafft, lässt nur den Schluss zu, dass ich noch nicht wirklich gut bin – denn zumindest an Rohmaterial schaffe ich derzeit das 5- bis 20-fache.

Ach, was wird das für eine Freude, den ganzen Quatsch nachher gegenlesen zu dürfen und jedes Wort nochmal umzudrehen. Aber eines kann ich vorweg sagen: es lohnt sich. Mag sein, dass der ein oder andere Blogeintrag entfällt, weil ich mich gerade mehr um das Buch kümmere, aber was ich bisher aufs elektronische Papier gebracht habe, kann sich sehen lassen. Ich hab teilweise selbst lachen müssen, als ich einen Text fertig hatte, obwohl ich die Story schon kannte und die Pointe erst zwei Minuten vorher ausformuliert hatte. Ich denke, das ist ein gutes Zeichen 😀

Aber trotzdem: Wehe, es kommt noch mal einer an, und behauptet, das sei keine Arbeit!

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Noch ein Bild

Ich hab wirklich etliche Bilder vom Feuerwerk am Jahreswechsel hier rumliegen, die mehr oder minder sehenswert sind. Lauter buntes Leuchten überall, ein visueller Knall nach dem anderen. Mir gefallen aber die etwas ruhigeren meist sogar besser. Einer meiner Favoriten ist dieses hier:

Blaulicht um Mitternacht, Quelle: Sash

Blaulicht um Mitternacht, Quelle: Sash

Ist immerhin mal etwas anderes, oder? 😉

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Happy New Year!

So, da sind wir nun also alle in 2011 angekommen. Ich hoffe, es haben alle gut gefeiert! Ich hatte eine prächtige Arbeitsnacht und fühl mich irgendwie immer noch gerädert. Aber da bin ich sicher nicht alleine 😉

Großes zentrales Marzahner Feuerwerk, Quelle: Sash

Großes zentrales Marzahner Feuerwerk, Quelle: Sash

Ich werd sicher hier und da noch ein paar Bilder posten – aber nicht alle auf einmal.

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Vorblick

2010 ist Vergangenheit. Geschichte, wie man so schön sagt. Und Geschichte, so habe ich insbesondere in den letzten Jahren gelernt, bleibt nicht stehen. Deswegen möchte ich mich auch dieses Jahr – so schön es bisweilen war – nicht mit einem Rückblick aufhalten, sondern einen Vorblick wagen.

Damit bin ich nicht alleine, auch Paramantus und Aro haben ähnliches gewagt.

Nun bin ich kein Hellseher, wenn ich allzu detailliert sehen könnte, was passiert, dann würde ich still und heimlich jede Woche den Lotto-Jackpot knacken und nichts darüber schreiben. Einen Anspruch auf Richtigkeit hat das Ganze natürlich nicht, die Chancen stehen aber nicht schlecht.

Die wichtigsten Geschehnisse 2011 in Stichworten:

Arbeitslose
Ein unbedeutender saisonal bedingter Anstieg der Arbeitslosenzahlen um etwa 0,87% bereitet den Boden für eine umfassende Hartz4-Reform, die unter anderem beinhaltet, dass künftig jeder Arbeitslose ab 5 Uhr morgens von einem Arbeitgeber angerufen werden kann, wenn in deren Belegschaft jemand krankheitsbedingt ausfällt. Der finanzielle Ausgleich für diese Bereitschaftszeit, die Voraussetzung zum Leistungsbezug ist, beträgt 0,97 € pro Tag, was gleichfalls der von den Gewerkschaften lang ersehnte und stolz bejubelte flächendeckende Mindestlohn ist.
Nach Abzug der Hartz4-Kürzung, die als jährlich vorzunehmen im Grundgesetz verankert wird, beträgt der Netto-Erlös dieser Maßnahme pro Arbeitslosem etwa 3,90 €. Bundeskanzlerin Merkel weist darauf hin, dass es weniger als im Vorjahr sei und beendet mit dieser Aufklärung die sommerliche Brandanschlagserie auf ostdeutsche Plattenbausiedlungen erfolgreich.

Bahn
Die Deutsche Bahn sorgt für Übersichtlichkeit bezüglich Zugausfällen. Bahnchef Grube verkündet, dass unter 5°C und über 25°C grundsätzlich nur die Hälfte aller Züge verkehrt, und zwar die zu ungeraden Zeiten. Ausgenommen sind Metropolen über 250.000 Einwohner und Sprockhövel. Die Zahl der Wagons wird ganzjährlich um 15% reduziert, außer überregionale Messen befinden sich in 185 km Umkreis. Bei drittgradiger Anbindung an Flughäfen falle nur jeder dritte Zug bei Extremtemperaturen aus, bei Strecken über 325 km ist dann jedoch ein einstündiger Aufenthalt an einem Bahnhof mindestens der Kategorie 2 zum Zugwechsel nötig. Ausgenommen von diesen Regelungen sind die Weihnachtsfeiertage, Silvester, Aschermittwoch, sowie je der dritte Dienstag und der erste Freitag jedes Monats – außer im September und im Oktober. Für diese Tage gilt ggf. weiterhin ein Notfahrplan.

Berlin
In Berlin finden die Wahlen zum Abgeordnetenhaus statt, was eine heute noch unvorstellbar knappe Entscheidung wird. Renate Künast gewinnt die Wahl zur Oberbürgermeisterin der Hauptstadt zwar knapp, wobei sich später herausstellt, dass dies nur der Fall war, weil Wowereit seinen Untergebenen als letzte Amtshandlung freigestellt hat, was sie wählen, da er sich keinerlei Chancen ausgerechnet hat. Die Affaire um die Rathausbediensteten, die ihre Stimmen als Hommage an die amerikanische Botschaft der FDP gaben, sorgt aber nicht nur für die Abwahl Wowereits, sondern legt auch den Grundstein für seine Entscheidung, zusammen mit Guido Westerwelle eine neue Spaßpartei zu gründen. Das Programm der gelb-roten Partei mit dem wenig überraschenden Namen LUPUS (liberal und proletarisch und sexy) ist erst im Folgejahr auszuarbeiten, ersten Gerüchten nach ist das Kernthema die Einführung von Steuern auf HartzIV, damit man diese später senken kann. Als Ziel für die nächste Bundestagswahl werden 81% angepeilt, was ein sichtlich stolzer Wowereit Herrn Westerwelle zuschreibt, der nun „alles genau andersrum als bei der FDP“ machen will.
Nachdem Renate Künast die Stadtführung übernommen hat, wird Prenzlauer Berg ausgemeindet und die sichtlich befreit wirkenden Bürger dieser neuen Baden-Württembergischen Exklave planen umgehend den Bau eines neuen Hauptbahnhofes unter der Schönhauser Allee. Beim auflodernden Konflikt zwischen Rest-Berlin und Brennslberg sorgen nicht zuletzt die Stimmen der (zahlenmäßig stark zurückgegangenen) Linken für den Beschluss zum Bau eines Zaunes zur Befriedung der Stadt. (Der neue Minister für Medienschutz, Lutz Heilmann zum Thema: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.“)

Bildung
Die weltweite Bildung steigt kurz vor dem Jahreswechsel sprunghaft an, als sich aus Furcht vor dem Weltuntergang 2012 von New York bis Sprockhövel Abermillionen Dummbeutel selbst umbringen.

Bremen
In Bremen wird Mitte August ein LKW-Reifen am Straßenrand gefunden.

Chemie
Die überraschende Entdeckung, dass Baden in Erdöl einen Großteil der bekannten Genitalfurunkel heilen kann, bewahrt BP vor der Pleite und katapultiert den Aktienkurs in ungeahnte Höhen. Nicht nur, dass der Konzern Schadensersatzforderungen vom Deepwater-Horizon-Debakel im letzten Jahr abschmettern kann: Die Hausjuristen des Konzerns deklarieren BP zum gemeinnützigen Verein und erstreiten vor Gericht Eintrittsgelder für die amerikanischen Badestrände am Golf von Mexiko, was dem Konzern Nachzahlungen in Milliardenhöhe sichert. Erstmals wird in Amerika nicht nur offen diskutiert, ob die Politik seitens der Ölindustrie käuflich ist, bis Jahresende einigt man sich sogar über den Preis.

Chile
Nach dem Überraschungserfolg im letzten Jahr beschließt die chilenische Regierung, abermals ein paar Bergleute zu vergraben, um sie medienwirksam wieder freizubaggern. Dieses Mal wollen sie jedoch für eine Internetleitung direkt ins Loch Sorge tragen, um das Event noch besser vermarkten zu können.

FDP
2011 wird ungeahnt zu einem Schicksalsjahr der FDP. Die Umfragewerte der Partei stürzen bis zum Herbst derart ins Bodenlose, dass klar wird, dass nicht einmal mehr die verbliebenen 508 Restmitglieder ausnahmslos für ihre Partei stimmen werden, sollte jemand auf die Idee kommen, bei einer Wahl zu kandidieren.
Erst der Weggang Westerwelles zu LUPUS sorgen für die Trendwende. Die von Experten als „schon ein bisschen unrealistisch“ eingestufte Forderung nach „Steuerfreiheit für alle Jahreseinkommen über 24.000 €“ wird dank medialer Hofierung seitens Bild-Zeitung und RTL2 zum Erfolg. Insbesondere die 80% der Arbeitslosen, denen laut neusten Bildungsumfragen die Rechnung zu kompliziert ist, stehen felsenfest hinter der neuen Volkspartei, die zum Jahresende hin nahezu 29 Millionen Mitglieder hat.

Google
Firmengründer Page erwägt, Deutschland künftig auch bei den Diensten „maps“, sowie „earth“ zu verpixeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt den Schritt in ihrem Podcast, zeigt sich zugleich aber sehr besorgt, dass dabei die Bildqualität leiden könnte und fordert Nachbesserungen.

Horst Köhler
Köhler spricht in einem Interview mit der Bild-Zeitung davon, dass er als Rentner vermisse, dass ihm Respekt gezollt werde, und dass er deswegen nicht mehr Rentner sein wolle. Die Frage, ob dies ein angekündigter Suizid oder ein angekündigter Wiedereintritt in die Politik ist, begleitet die Nation bis ins Jahr 2012.

Island
Das Parlament spricht sich einstimmig dafür aus, Vulkane künftig so zu benennen, dass auch ausländische Journalisten sie aussprechen können. Eine Petition der Bild-Zeitung, sie nur zu nummerieren, interessiert im hohen Norden natürlich niemanden, 3,5 Millionen Befürworter in Deutschland drohen Island mit Krieg.

Kirche
Nach abermaligen Mißbrauchsskandalen erklärt Papst Bendikt „die Knabenliebe zur Tugend“ und löst damit weltweit Tumulte aus. Der erwartete Prestigegewinn stellt sich erst mit der Seligsprechung Michael Jacksons an dessen Todestag ein.

RTL
Der Unterschichtsender macht von sich Reden, als er Jörg Kachelmann eine eigene Gerichtssendung anvertraut. Die ersten 4 bereits im Mai abgedrehten Staffeln behandeln allesamt Streitigkeiten unter Kachelmanns Ex-Geliebten.

Schmalkalden
Die kleine thüringische Stadt erfreut sich großer Beliebtheit bei Kommunalpolitikern, die auf von Steuergeldern bezahlten Bildungsreisen einmal hautnah miterleben dürfen, wie man Löcher wieder schließt.

Stuttgart 21
In Stuttgart lässt das Wahlergebnis nur eine schwarz-grüne Koalition zu, sodass der Streit um das Prestigeprojekt zur sicheren Endlagerung von Steuergeldern auf eine neue Ebene gehoben wird. Es wird ein abermaliger Schlichtungsprozess anberaumt, diesmal unter der Führung von Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl. Während die S21-Befürworter auf Kohls Parteizugehörigkeit setzen, hat er sich unter den Gegnern vor allem dadurch beliebt gemacht, dass er so niedlich aussieht und nicht gerne mit der Bahn fährt. Die abermalige Offenlegung aller Fakten scheitert daran, dass Kohl sie nicht herausgeben will, weil er Mappus sein Ehrenwort gegeben hat.

Thilo Sarrazin
Der streitbare Ex-Senator veröffentlicht ein neues Buch mit dem Titel „Etwas schafft sich ab“. Der hochintelligente Autor schafft es, seine Thesen über Dummheit und Vererbung abermals zu verallgemeinern und zu abstrahieren, sodass die Quintessenz des Werkes, „Irgendwas ist dumm und irgendwer muss dagegen sein“, bei der Wahl zum Wort des Jahres nur knapp dem Outing von Renate Künast unterliegt. Eine Sommerloch-Debatte entspinnt sich um eine Spiegel-Online-Umfrage zum Buch, bei dem 63% der Leser für „ich bin dumm“ statt für „ich bin dagegen“ gestimmt haben.

Twitter
Der Kurznachrichtendienst bricht Mitte August zusammen, als am Jahrestag des Blumenkübel-Mems in Bremen ein LKW-Reifen am Straßenrand gefunden wird und der unlustigste Mem des ganzen Internets für unzählige Tweets sorgt.

Wikileaks
Wikileaks erntet erstmals hundertprozentigen Zuspruch der Bevölkerung Europas, als die Plattform die Einkaufslisten zahlreicher Landespolitiker veröffentlicht. Während Guido Westerwelle seine Quietscheentchen-Sammlung noch in den Wahlkampf für seine neue Partei LUPUS integrieren kann (als Kandidaten fürs Justizministerium beispielsweise), beendet die Dummerchen-Affäre die politische Karriere Horst Seehofers, weil er auch nach wochenlangem Schweigen keine vernünftige Ausrede dafür finden kann, warum er das Buch „Deutschland für Dummies“ auf seiner Besorgungsliste kurz vor einem Kanzlerinnenbesuch mit dem Vermerk „dringend“ versehen hat.

Winter
Bereits kurz nach Weihnachten schneit es in ganz Deutschland. Durchschnittlich 2,8 cm Neuschnee in einer einzigen Nacht bringen die im Januar vorsorglich gegründete Behörde „Amt für wetterbedingte Ausfallerscheinungen, kristalline Niederschläge und Krisenmanagement im Streusalzgewerbe“ in Bedrängnis. Die 2.200 Mann starke Taskforce Neuschnee zeigt sich am 28. Dezember schockiert über den frühen Wintereinbruch und sperrt vorsorglich sämtliche Autobahnen für Gigaliner und Fahrräder. Interrims-Behördensprecher zu Guttenberg verweist auf die Möglichkeit, auf Flugzeuge auszuweichen.

Wort des Jahres
„Jetzt tut nicht so, als ob ihr das nicht hättet kommen sehen, Freunde!“ (Renate Künast)

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2010…

ist nun wirklich langsam vorbei.

Jahresrückblicke hab ich schon einige geschrieben, dieses Mal gibt es keinen. Das soll aber nicht heißen, dass es nichts zu lesen geben wird. Wer heute Nacht um 0.01 Uhr schon fertig sein sollte mit Feiern, Böllern, Knallen und Saufen, der kann sich gerne die erste Vorschau auf 2011 ansehen.

Moment!

Spruch ich von einer Vorschau?

Das ist natürlich falsch! Es gibt gleich drei Stück!

Neben mir haben auch Aro und Paramantus, beides sehr von mir geschätzte Blogger, einen Vorblick geschrieben auf das Jahr, das nun beginnt. Es sollte also zur nullten Stunde keine Sekunde langweilig werden, alle drei Texte erscheinen zeitgleich. Wobei ich allen, die jetzt in Erwägung ziehen, darauf zu warten, doch ein bisschen mehr Real Life empfehlen möchte.

Ich werde mir heute einen netten Abend mit ewigem Ausschlafen, gemütlichem Kochen mit Ozie und um 0 Uhr eine Fotosession geben. Dann erst geht es mit dem Taxi in die City.

Aber wahrscheinlich liest man sich sogar noch mal am Abend oder so, ich kenn mich ja…

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Kurztrip (4)

Ein paar letzte Sachen wollte ich noch raushauen. Zum einen bin ich die zwei Tage in Rostock das erste Mal in meinem Leben bewusst in einem Hotel abgestiegen. Das war so unsinnig nicht, da die zur Verfügung stehende 2-Zimmer-Wohnung bei 5 Übernachtungsgästen doch stark an ihre Grenzen gekommen wäre.

Im Gegensatz zu vielen Berliner Hotels war das „Hotel an der Stadthalle“ dann auch recht passend benannt. Während zum Beispiel das „nh Hotel am Alexanderplatz“ in Berlin mal eben mindestens 2 Kilometer Fußweg vom Platz entfernt steht, sah der Blick vom Balkon unseres Zimmers so aus:

Und links sehen sie, naja sie können es sich denken... Quelle: Sash

Und links sehen sie, naja sie können es sich denken... Quelle: Sash

Für günstige und anspruchslose Übernachtungen in Bahnhofsnähe kann ich es eigentlich empfehlen. Und ich hab das erste Mal Fernsehen in HD gesehen. Wenn die richtigen Filme kommen, ist das ja ganz brauchbar. Hab dennoch aufgrund akuter Müdigkeit (Seeluft und so) weder „Stirb langsam 3“ noch „das Bourne-Ultimatum“ bis zum Schluss gesehen. Aber gut, ich kannte sowieso beide schon vorher. Gewöhnungsbedürftig fand ich die große Leere, die man vor sich sah, wenn man mal auf dem Klo war. Ich mag ja große und aufgeräumte Zimmer – aber da hätte ich doch eher eine Wanne eingebaut:

Hall im Bad ist nicht immer lustig... Quelle: Sash

Hall im Bad ist nicht immer lustig... Quelle: Sash

Kommen wir nun zu zwei Bildern, die ich machen musste, weil ich nicht vorbei gehen konnte:

Was sich Designer so denken, Quelle: Sash

Was sich Designer so denken, Quelle: Sash

Da würde mich einfach mal das Konzept interessieren. Vielleicht ist es ja eine Design-Linie und alles hat seinen Sinn. Ich finde es immer verwirrend, wenn Bilder nicht zur Überschrift passen.

Aber gut, jetzt muss ich noch zu den bedenklichen Sachen kommen. Auch Rostock hat Probleme, steckt in der Vergangenheit fest. Und ich schreibe das weder wegen der zahlreichen Nazis in der Stadt, noch wegen des ein oder anderen Stasi-Anhängers. Die politischen Probleme sind wirklich gar nichts gegen die kulturelle Erosion, die einen im Hauptbahnhof erwartet. Ich meine, wer bitte will DAS HIER:

The Hoff und K.I.T.T. Mehr 80er geht nicht. Quelle: Sash

The Hoff und K.I.T.T. Mehr 80er geht nicht. Quelle: Sash

Mich irritiert nur, dass das Ganze nicht von einer Burger-Kette gesponsort wird 😉

Ja, mehr Blödsinn kann ich euch gar nicht bieten vom kleinen Ausflug an die Küste – aber irgendwann isses ja auch mal gut.

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