Natürlich haben wir den gestrigen Tag nicht ohne ein Gespräch mit Arcor verbracht. Sonntag Abend, fast exakt 49 Stunden nach Abschicken des Faxes, haben wir uns bei ihnen gemeldet. Zwar hatten wir inzwischen gehört, dass das Fax gar nichts bewirken würde, aber nach neuen Terminvorstellungen für die Wieder-Verfügbarkeit unseres Internets wollten wir dann doch fragen.
Bei diesem kurzen Gespräch bin ich dann wirklich gar nicht auf irgendetwas eingegangen, hätte mich jemand gefragt, wahrscheinlich hätte ich nicht einmal gesagt, dass ich nicht Felix bin.
Nun ja: Neues aus der Gerüchteküche von Arcor. Das Fax ist nicht eingegangen, was „wirklich seltsam“ ist. Schade ist es noch dazu, denn laut diesem Mitarbeiter hätte das Fax dann doch auch die Entsperrung eingeleitet. Ich hatte es fast vermutet, denn warum sollte bei Arcor irgendwas stimmen, was man zum ersten Mal hört. Bevor nicht zwei Mitarbeiter mir das Gegenteil vorgebetet haben, glaube ich denen in Zukunft wohl gar nix mehr. Da man davon ausgehen kann, dass die Zahlungen von Mittwoch, Donnerstag – eventuell sogar die von Freitag – heute eingehen, kam der Arcor-Telefon-Ausreden-Erfinder auf den selben Termin wie ich: Mittwoch Abend. „Aber spätestens“ hat er nicht vergessen, noch hinzuzufügen. Eigentlich bedeutet das nur eines: Heute nacht (wenn Ozie von der Arbeit wieder da ist) anzurufen, und zu fragen, ob das Geld – oder vielleicht ja das verschollene Fax? – offiziell eingegangen ist. Vielleicht schicken wir auch noch ein Fax.
Und irgendwann wird er kommen, der Moment, in dem ein gerade frisch eingestellter Mitarbeiter des Callcenters meinen Anruf entgegennimmt, und er wird mir sagen: „Ja, ich kann bestätigen, dass das Fax eingegangen ist, und auf ihrem Konto sind – Wow! – 225 € Plus. Alles in bester Ordnung. Nein, aber das Internet freischalten können wir ihnen leider noch nicht, das geht alles automatisch.
Nun, da die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass heute das Geld da ist, und eine Kontenüberprüfung seitens der Software bei denen einmal in 24 Stunden stattfindet, sehe ich eine gewisse Chance, morgen Nachmittag / Abend bloggen zu können. Aber wer weiss das schon sicher, wenn es nicht einmal die Jungs und Mädels von Arcor tun?
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Unbeschreiblich
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Ein Tag mehr hinter uns
Es ist schon erstaunlich, wie sehr man süchtig sein kann. Ich habe heute morgen ernstlich überlegt, ob ich von der Telefonzelle am Eastgate bloggen soll, aber irgendwie war mir das dann doch zu albern mit Bildschirmtastatur und dem ganzen etwas blogunfreundlichen Umfeld in Form pöbelnder Alkoholiker und gehirngelähmter H&M-Opfer.
Ich bin nun nicht sooo süchtig, dass ich ernstlich etwas dort schreiben wollte. Ich wollte eigentlich nur verkünden, weswegen ich eben nicht schreibe. Außerdem hat es schon Stil, von einer Telefonzelle zu bloggen…
Naja, ich hatte es heute ein paar Mal mit Ozie über die Arcor-Geschichte, und wir sind jetzt wirklich gespannt, wann wir wieder online sind. Die schlimmsten Befürchtungen (und davon gehen wir im Allgemeinen bei Arcor langsam aus) sind „Mittwoch früh“, also am 18. Juni. Wobei es selbst Möglichkeiten gibt, bei denen es erst auf Donnerstag rauslaufen würde, aber die sind dann etwas, äh, weiter… also gut, sagen wir Donnerstag!
Je nachdem, wer bei der Geschichte gelogen hat, könnte es allerdings zu jedem Zeitpunkt ab jetzt klappen. Vorausgesetzt, die Computer arbeiten bei Arcor am Wochenende auch für normale Kunden. Nicht lachen, bei manchen Technikern ist das angeblich nicht so!
Nicht vorenthalten möchte ich den geneigten Lesern Ralfs göttlichen Beitrag zum Anschluss: „Ist nur’s Internet gesperrt, oder Telefon auch noch?“ Naja, er hat ja noch nie mit denen zu tun gehabt…
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Vorteile und Nachteile
Ich will aber nicht verleugnen, dass es auch einen Vorteil der Geschichte gibt: Ich kann mich mehr aufs Lernen konzentrieren. Ich bleibe nicht, wenn ich kurz was nachschaue, irgendwo im Netz hängen. Ich halte mich auch nicht mit emails und Kommentaren im Blog auf. Das heisst natürlich nicht, dass es mir nicht fehlen würde. Immerhin wird mir jetzt auch mein Blogrank durch die Decke schießen – und zwar die Kellerdecke! Und damit darf ich mich in den Top Ten dann erst wieder langsam nach oben schreiben und so weiter und so fort. Das Problem ist doch, dass ich diese Entscheidung gerne bei mir hätte, und nicht bei Arcor.
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Diplomatie am Ende
Sieht aus, als würde es ein Weilchen dauern, bis ihr das lesen könnt. Die Sache wird immer absurder. Immer absurder. Immer absur…
Ich weiss wirklich nicht mehr weiter. Vorher haben Ozie und ich wie erwähnt das Fax (und davor die 200 €) abgesendet. Wir sind dann auf die an sich nicht unclevere Idee gekommen, dass wir vielleicht bei Arcor nachfragen sollten, ob das Fax eingegangen ist. Das haben wir nach 21 Uhr gemacht, das Fax war vor runden 4 Stunden abgeschickt worden. Wie gesagt: Das haben wir nur parallel gemacht, falls der Anruf von dem kaufmännischen Helden, der die Sperrung manuell beseitigen will, auf sich warten lässt und da nichts passiert. Denn das sollte die schnellste Lösung sein, insbesondere falls die Überweisung mal wieder länger dauert. Was sie offenbar tut. Nicht einmal die von vorgestern ist inzwischen eingegangen. Das Fax, so erzählte man uns heute, sei noch nicht eingegangen, was aber normal ist, da Faxe zwischen 12 und 48 Stunden brauchen, um im System registriert zu werden. Soviel zum Thema „schnellerer Weg“. Das macht aber eigentlich auch gar nichts, so die Info zum heutigen Tage, weil eine Einsendung des Belegs eigentlich gar nichts bringt, und sowieso erst nach Geldeingang die Entsperrung automatisch eingeleitet würde. Daran ändern kann übrigens gar niemand was. Im Endeffekt haben sie mir heute klipp und klar gesagt, dass der Typ gestern mich angelogen hat. Oder sie haben selbst gelogen, bzw. mir Dinge erzählt, von denen sie keine Ahnung haben.
Das alleine macht mich derart sauer, das glaubt ihr kaum. Ich meine, Rechnungsverzug hin oder her, wir bezahlen tatsächlich Geld dafür, dass wir angelogen werden. Naja, bei den Telefongesprächen ist das nicht ganz die Wahrheit, denn da gibt es noch so eine Lüge, die inzwischen widerlegt ist: Dass man über die (kostenfreie) Störungshotline (0800 10 73 010) keinen Einblick in die Kundendaten bekommen kann. Der kostenpflichtige Kundendienst kann also umgangen werden, eigentlich scheint es eh egal zu sein, weil die bei Arcor offenbar den Ausredenkalener vom „Bastard Operator from Hell“ perfektioniert haben. Bei all den widersprüchlichen Aussagen, die ich inzwischen über deren Kundenservice erhalten habe, frage ich mich echt, nach welchem Zufallsprinzip man dort Hilfe erwarten kann oder eher nicht.
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Parallelversuch
Da wir mit fortschreitender Zeit die Befürchtung haben, dass die ganze Geschichte bei Arcor mit dem Rückruf durchaus auch Tage und nicht nur Stunden dauern könnte, haben wir uns nach einer Überweisung vorgestern und einer gestrigen, für die uns allerdings die Belege fehlen, dazu entschlossen, abermals Geld zu senden, und dazu noch ein Fax. Denn nicht erst bei Geldeingang soll „die Maschinerie ins Laufen“ kommen, sondern auch nach Eingang eines Faxes mit einem Beleg über geleistete Zahlungen. Auch binnen 48 Stunden natürlich.
Falls der Herr, der unsere Vertragsdaten und dergleichen jetzt einer Überprüfung unterzieht, also nicht mit einem unseren Vorstellungen nach angemessenen Tempo arbeitet, werden wir wohl nach (hoffentlich) größtenteils maschineller Bearbeitung des Faxes spätestens am Sonntag Abend wieder ins Netz können. Um 17.36 Uhr habe ich das Fax versendet, und ich verspreche, dass ich – sollte dieser Text bis dato nicht online erreichbar sein – um 17.37 Uhr am Sonntag Abend einmal mehr die Leute im Callcenter belästigen werde.
Aber selbst wenn es um 17 Uhr wieder tun sollte… Dann wäre genau das eingetreten, was ich gestern zu dem „Vorgesetzten“ gesagt habe: „Dann warten wir also mindestens drei Tage?“ Seine Antwort war deutlich: „Nein!“
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Unerwartete Post
Als ich vorher in den Briefkasten sah, und die Post herausangelte, fand ich Post an mich vom Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. Zunächst hab ich mich noch gefragt, ob ich irgendwann unter Alkoholeinfluss im Internet irgendwas bestellt hätte, aber dann war es doch nur ein Fragebogen. Eine Umfrage zur Wohnsituation in Marzahn-Hellersdorf. Ich mache gerne bei solchen Umfragen mit, aber selbst diese war an manchen Stellen etwas undurchdacht. Für WG-Bewohner sind die ganzen „Wie hoch ist ihr Haushaltsnettoeinkommen?“-Fragen einfach nicht gemacht. Denn wenn ein Mitbewohner von mir 2000 € verdient, zählt das zum Haushaltsnettoeinkommen, für die WG sagt das allerdings gar nix aus. Naja.
Besonders angetan hat es mir folgende Frage zum Wohnumfeld:
Soll alles so bleiben wie es ist?
( ) Ist notwendig
( ) Wäre wünschenswert
( ) Ist unwichtig (Da bin ich mir nicht mehr ganz sicher, der Umschlag ist schon zu!)
Was soll man dazu sagen?
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Weiter?
Wir haben es nach halb zwei. Um 13.15 kam der Anruf, er dauerte kaum länger als eine Minute und war wenig aufschlussreich, aber wieder hoffnungsvoll. Der Kollege aus der kaufmännischen Abteilung kümmere sich um das ganze Problem, die Entsperrung, die Namensgeschichte etc. Gegebenenfalls, also ziemlich sicher sogar, werde er sich bei mir melden. Inzwischen ist also wieder ein bisschen unklarer, wann ich das hier online stellen kann, denn der Kollege hat sich bisher (ok, ist vielleicht ein wenig arg ungeduldig) nicht bei mir gemeldet. Was er ausser der Entsperrung ohne meine Hilfe oder die von Felix (dessen Adresse sie wahrscheinlich nicht haben) machen will, würde ich gerne wissen. Ich bin gespannt auf einen Anruf, darauf ob irgendwann das Internet vielleicht wieder tut oder eben andere Überraschungen. Man weiss ja nie.
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