Category Archives: Vermischtes

Recht kompliziert (2)

OK, das muss sich erst einmal setzen…

Ich stelle fest: Ich habe vom Amtsgericht Stuttgart ein Schreiben gekriegt, in dem ich (etwas indirekt, wenn ihr mich als Deutsch-LKler fragt) gebeten werde, einen „Antrag“ zu formulieren. Da ich nicht weiss, was genau ich beantragen soll, habe ich mich telefonisch ans Amtsgericht Stuttgart gewandt.

Ergebnis:

Das Amtsgericht Stuttgart weiss auch nicht, was ich für einen Antrag stellen soll.

Lösung:

Ich solle doch beim zuständigen (?) Amtsgericht in Berlin nachfragen, ob sie mir bei der Antragsformulierung helfen können, und das dann ans Amtsgericht Stuttgart schicken.

Also um es deutlicher zu formulieren: Die Behörde, die mir mitteilt, dass sie etwas von mir braucht… weiss nicht, was sie braucht, behauptet aber, eine andere Behörde würde das wissen. Dann könnte ich mit dieser anderen Behörde das total wichtige Dokument erstellen, welches dann an die erste Behörde geschickt wird. Und wenn die Behörde dann von der anderen das Dokument – von dem sie nicht weiss, was es ist –  bekommt, ist alles in Ordnung.

In mir kommen Zweifel auf, ob man aus der Schleife wieder entkommen kann…

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Undurchsichtig

Genau das war der Parkplatz vor dem Haus gerade: Undurchsichtig! Ein paar Möchtegern-Helden haben einen wirklich beeindruckenden Burnout mit einer simplen Familienkutsche hinbekommen. So etwa 20 Sekunden lange haben sie ihr Möglichstes getan, ihr Reifenprofil dem gesetzlichen Mindestmaß anzupassen, was wahrscheinlich problemlos funktioniert hat.

Ohne jetzt über ein bisschen Spaß auf der Straße nörgeln zu wollen, aber: Die Aktion an sich war für mich auch ein wenig undurchsichtig. Ich meine, es mag irgendwie lustig sein, aber so besonders kann ich mir den Thrill nicht vorstellen, der dadurch entsteht, dass man ein paar Reifen im Wert von ein paar hundert Euro nahezu entsorgungsreif schreddert, es im Umkreis von einhundert Metern derart stinkt, dass ausgewachsene Katzen tot vom Baum fallen und die gesamte Anwohnerschaft denkt, man sei zu blöd um ein Auto von der Stelle zu bekommen.

Naja, man muss ja nicht alles verstehen, nicht wahr?

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Des Sashs Gezocke

Eine ganze Menge Zeit außerhalb des Autos verbringe ich ja dann auch am PC. Derzeit meist zum Bloggen, aber auch wenn ich erst als (zumindest offiziell schon) Erwachsener einen Computer mein eigen nennen durfte, so habe ich die Teile doch immer auch genutzt, um daran zu spielen. Ohne dass ich jemals ein wirklicher Hardcore-Zocker gewesen wäre, habe ich dennoch so einige Spiele hinter mir, und hab mir gedacht, ich kann hier ja mal eine Art Best-of zum Besten geben. Gleich vorweg sei erwähnt: Fast alle Spiele hier sind alt, also wirklich in keinster Weise up to Date. In den wenigsten Fällen ist das also eine Kaufempfehlung, sondern vielmehr so eine Art gesammelte Erinnerung mit netten Anekdoten. Vielleicht erinnern sich ja auch noch andere an diese oder andere Lieblingsspiele. Dachte mir, wenn ich schon tagein, tagaus am PC über mich und mein Leben schreibe, dann gehört das doch irgendwie auch dazu. Also, meine Top 10 der PC-Spiele, die mich am meisten Zeit oder Nerven kosteten oder mich am meisten beeinflusst haben. Links hab ich meistens zu Wikipedia angegeben, weil da noch mehr Infos zu haben sind. Einige der Spiele gibt es sowieso kaum noch neuwertig im Laden zu erwerben.

Age of Empires 2 (Echtzeit-Strategie)

Bis heute gibt es kein Spiel, dass ich länger am Stück gezockt habe, als „Age“. Irgendwann fand es den Weg in die ein oder andere Netzwerksession bei uns, und soweit ich mich erinnern kann, hat das längste Spiel damals 7 Stunden gedauert… Für heutige Strategiespiele ist dieser Klassiker, der noch aus den Neunzigern stammt, natürlich zu simpel aufgebaut. Das Prinzip ist dem bei „Die Siedler“ z.B. nicht unähnlich: Man muss Rohstoffe abbauen, Militär entwickeln und sein Reich schützen, und irgendwann und immer wieder kloppt man sich mit seinen Mitspielern. Trotz des begrenzt umfangreichen Spielprinzips macht das aber eine ganze Weile lang Spaß, wobei das wie bei den meisten Games vor allem dann eintritt, wenn man es mit menschlichen Gegnern zu tun hat. Großes Manko der KI ist zum Beispiel, dass sie zumeist aufgibt, bevor man den Gegner wirklich endgültig geschlagen hat. Da ist es mir dann doch lieber, wenn Ganoven wie mein Bruder ihren König mit einem Dorfbewohner auf einem Transportschiff am Rand der Karte geparkt hat, um sich was neues aufzubauen… Ich hab das Spiel neulich erst wieder eine Runde mit Ozie gespielt, leider ist es ihr zu sehr auf Militär und zu wenig auf eine (komplexe) Wirtschaft ausgerichtet.

Alühn (Premium Adventurener)

Dass dieses Spiel hier auf der Liste landet, liegt nicht einmal daran, dass ich es so ausgiebig gezockt habe. Durchgespielt ja, aber das hat keine Monate gedauert. Dem Profi fällt schon die komische Spiel-Kategorie ins Auge, und ein Auge sollte man auf dieses Spiel wirklich mal geworfen haben. Es ist eigentlich ein klassisches 2D-Point-and-Click-Adventure (wie z.B. Monkey Island), was zumindest mal bedeutet, dass die Steuerung verdammt einfach ist. Das alleine wird dem Spiel allerdings noch lange nicht gerecht. Das Spiel ist in Handarbeit von einer kleinen Nicht-Profi-Clique geschaffen worden und danach kostenlos zum Download angeboten (Der Link geht hier auch direkt zur offiziellen Seite). Dementsprechend ist die Grafik mies und die Story um so abgefahrener. Die Rätsel sind nicht nur angemessen schwierig, sondern fast durch die Bank von einer liebenswerten Beklopptheit gezeichnet. Wer sich also zum Beispiel nicht vorstellen kann, wie ein Frosch und eine irakische Playstation dazu beitragen können, Krefeld zu retten, der sollte das Spiel bis zum Ende durchspielen. Hier in der Liste steht es zudem, weil sich bei uns in der WG der Spruch „Arül – weil muss!“ als Redewendung durchgesetzt hat, wenngleich es nur eine Tankstellenwerbung im Spiel ist. Man braucht schon sonderbaren Humor, um es zu mögen – aber dann ist es großartig!

GTA 3 (3rd-Person-Shooter und Rennspiel)

Killerspiele muhaha! Noch mehr als Driver ist GTA der Innbegriff zweifelhafter Moral in Softwareform. Das Konzept ist recht simpel: Man kann seinen Protagonisten (in Version 3 erstmals in 3 D) frei durch eine Stadt bewegen und muss Geld verdienen. Dazu hat man allerdings so gut wie keine legalen Möglichkeiten. Die Aufträge, die man bei verschiedenen Mafia-Clans annehmen kann, drehen sich eigentlich immer um Transport oder Mord. Das Schöne an dem Spiel ist, dass man sich frei bewegen kann, und auch mal einfach – das ist aber nicht der Grund, weswegen ich das Spiel so mag – sich ein Taxi klauen kann, um damit sein Geld zu verdienen. Es stehen Unmengen an Fahrzeugen zur Verfügung und das Spiel verliert nicht so schnell an Spaß. Ist zwar sicher nicht gerade das Spiel, dass man zur Erziehung verwenden sollte, aber eine gute Unterhaltung ist es allemal. Außerdem muss ich den Entwicklern mal für die absurde Idee danken, dass man seine Lebensenergie (unter anderem) durch Sex mit Prostituierten wiedererlangen kann.

Need for Speed Porsche (Rennspiel)

Immer noch mein Liebling unter den NFS-Spielen. Die Grafik der Nachfolger ist zwar besser geworden, dafür mag ich das gediegene Spielambiente in dieser Version. Dass man ausschließlich Porsche fahren kann, kam vielleicht meiner Eigenschaft als Stuttgarter entgegen 😉 Bei diesem Spiel kam es insbesondere auf Genauigkeit an, und ich war froh, dass das Spiel auf meinem alten Rechner auch mit Winamp flüssig lief. Etliche Nächte meiner Zivizeit habe ich damit verbracht, hier ein paar Runden durch die Gegend zu brettern. Rennspiele dieser einfachen Kategorie haben zudem den „Vorteil“, dass eine Hand für Zigarette oder Bier frei bleiben kann. Und wenigstens ist dieses Spiel ein gutes Ventil gewesen für meine Begeisterung, Auto just dann zu fahren, wenn ich betrunken bin. Eine Begeisterung, die ich glücklicherweise inzwischen abgelegt habe. Die Stunden, die ich in den verschiedenen Modi des Spiels immer wieder verschwendet habe, lassen sich nicht mehr zählen, aber dass es über 1000 waren, ist anzunehmen. Ich sollte es mir mal wieder besorgen…

Rollercoaster Tycoon (Wirtschaftssimulation)

Von allen hier genannten Spielen reicht die Rollercoaster-Reihe am weitesten in mein Leben zurück – immerhin schon vor meine Volljährigkeit. Etliche durchzockte Nächte am Pentium 1 meines Vaters habe ich damals mit Leini zugebracht. Monatelang habe ich damals übrigens im Nebenzimmer meines Vaters geraucht, ohne dass er es mitbekommen hat (weil Leini auch geraucht hat). Etwas krude Erinnerungen also. Aber gut, bei dem Spiel geht es darum, einen funktionierenden Vergnüngungspark mit allerlei Attraktionen aufzubauen, und das ist eigentlich eine spannende Geschichte. Insbesondere die Tatsache, dass man die Achterbahnen auch selbst bauen kann, haben das Spiel spannend gemacht. Die Serie hat mich noch bis nach Berlin verfolgt, wo ich mit Ozie zusammen noch fleissig an der zweiten oder dritten Generation Spaß hatte.

Tactical Ops (Multiplayer Ego-Shooter)

TO ist vom Spielaufbau nahezu identisch mit dem wesentlich populäreren Counter-Strike. Nur dass dieses nicht auf der Half-Life-, sondern auf der Unreal-Engine basiert. Ein Rundenbasiertes Spiel, immer ein paar Cops gegen ein paar Terroristen. Wer schneller zielt und die geeigneteren Waffen für seine Taktik wählt, gewinnt durch Headshot. Einfach, aber im Netzwerk mit Freunden eine verdammt gute Unterhaltung. Bei keinem anderen Spiel habe ich jemals so viele Beleidigungen durch die Wohnung hallen hören 🙂 Im Gegensatz zu Unreal Tournament kann man bei TO durchaus mit taktischem Zusammenspiel einiges erreichen, auch wenn man vielleicht nicht der beste Schütze ist. Der Schwob weiss, was ich meine 😉 Dennoch eine sehr kurzweilige Unterhaltung. Im Gegensatz zu den meisten anderen in meinem Umfeld kann ich das Spiel aber nicht die ganze Nacht durchzocken, sondern mache eher mal Pause nach einer Stunde oder so.

Tony Hawks Pro Skater 3 (Skateboarding-Simulation)

Angefangen hat alles mit der 1er-Version auf der Playstation, und im Laufe der Zeit sind die beiden Folgeversionen auf fast allen PC’s der WG rundgelaufen. Als Multiplayer-Spiel haben wir es eigentlich nie ausgiebig benutzt, aber als Solo-Spiel war es immer mal wieder phasenweise sehr beliebt. Ich weiss eigentlich bis heute nicht, weswegen ich ausgerechnet eine Skateboard-Simulation als Spiel so interessant fand, aber das Spiel war einfach gut gemacht – es hat definitiv neue Standards bei Sportgames gesetzt. Dabei muss man sagen, dass die Umsetzung des Spiels durchaus einigen Witz enthielt, was zusätzlich zum Gieren nach Rekorden und dem durchweg hörbaren Soundtrack natürlich auch nochmal für Spielspaß gesorgt hat. Gerade die Version 3 war ein großer Entwicklungssprung bezüglich Gameplay, Levelgröße, Auswahlmöglichkeiten und Länge des Spiels.

TrackMania (Rennspiel)

Trackmania knüpft da an, wo „Stunts“ seinerzeit (also um 1990 rum) aufgehört hat: Ein Autorennspiel, das man im Multiplayermodus spielen kann, und nebenbei eigene Strecken entwerfen, die man dann ebenso gemeinsam spielen kann. Der größte Clou ist, dass bei Trackmania eine (sehr eingeschränkte) Variante des Spiels – welche im Übrigen beim ESWC (Electronic Sports World Cup) im Turnier gespielt wird – kostenlos zum Download angeboten wird. Auch wenn das Spiel weder Kollisionen, noch Schadensmodelle kennt, spiele ich es aktuell noch sehr gerne und in gewisser Weise auch erfolgreich. Durch die beinahe unendliche Streckenauswahl (dank eigener Kreationen der Spieler) bleibt das Spiel immer wieder interessant, und ich werde mich wohl noch eine Weile bemühen, mich in der Weltrangliste unter den Top 10.000 zu bewegen (bei über 3.000.000 registrierten Spielern). Ich habe natürlich inzwischen die kostenpflichtige Variante TrackMania United Forever, die noch einiges mehr bietet als die kostenlose Version. Für die Mitspieler unter den Lesern: Ich bin unter dem Nick „bigsash“ zu finden.

Unreal Tournament (Multiplayer Ego-Shooter)

UT! Eines der ersten Spiele, dass ich im Netzwerk gespielt habe. An diesem Shooter gibt es nach meiner klassischen Liste nichts, was mir gefällt. Es ist ein hektisches Spiel und die Gegner (wenngleich meist Human Player) sind nach Monster-Art aufgemacht, was mich als Gegenwarts- und Realismus-Freund mal gar nicht anspricht. Dennoch hat UT bei vielen Netzwerksessions schon spannende Spiele hervorgebracht – wobei ich insbesondere an Sniperduelle mit dem Schwob und Jörg im Level „Cranes“ denke. Die grundsätzliche Brutalität des Spiels interessierte dabei eigentlich niemanden. So sind wir auch nie auf eine aktuellere Version umgestiegen. Das Spiel ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem es meines Erachtens nach nie darauf ankam, in wie viele Teile ein Gegner zerfleddert wird, wenn man ihn mit dem Raketenwerfer trifft. Aber hier gilt wie bei vielen anderen Spielen auch: Singleplayer ist recht öde – der Multiplayer-Modus macht’s!

Worms World Party (Rundenbasiertes Taktik-Spiel)

Worms gibt es schon, seit ich klein war. Insbesondere bei mir ist das schon lange Zeit her. Ich habe mit dem Spielprinzip eigentlich nie etwas anfangen können – bis ich hier in Berlin (also in den letzten 2 Jahren) mit Nico zusammen WWP gekauft habe. Das Spielprinzip ist denkbar einfach: Auf einer 2D-Karte hat jeder Spieler ein paar Würmer, die der Reihe nach mit irgendwelchen Waffen den feindlichen Schleimtierchen auf die Pelle rücken können. Dabei spielt es eine enorme Rolle, welche Taktik man anwendet, da man sich mit fast jedem Angriff in eine exponierte Position begeben muss, die dem Gegenspieler seinerseits eine Angriffsmöglichkeit bietet. Ein gegen die begrenzte KI der Computergegner ziemlich langweiliges Spiel, das gegen menschliche Gegner sehr komplex werden kann. Die Grafik mag altbacken sein, das Prinzip erfreut mich ehrlich gesagt bis heute.

Natürlich habe ich auch noch andere Spiele gerne gespielt. Ich liebe zum Beispiel spannende und realistische Point-and-Click-Adventures à la „NiBiRu“, die ich als eine Art interaktiven Film betrachte. Dazu habe ich schon online monatelang Kapiland (eine Wirtschaftssimulation) gespielt und wenn ich noch Konsolenspiele erwähnen wollte, dann müsste MarioKart64 wohl das Spiel mit der längsten Vergnügungsphase sein. Naja, das war nun mal nichts aktuelles, sondern einfach nur was, was ich immer mal schreiben wollte.

Hinweis: Ich kriege von keiner der Firmen Geld, „bewerbe“ diese Spiele also freiwillig und ohne Aufforderung. Dennoch: Das ist MEINE Meinung zu diesen Titeln, und ich möchte wirklich keine Verantwortung dafür übernehmen, dass ich hier was empfehle. Es muss jeder selbst entscheiden, ob ihm ein Spiel Geld wert ist!

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Nr. 1029

Das ist er also: Der erste Blogeintrag, bei dem ich sicher weiß, der wievielte es eigentlich ist. Geschrieben habe ich zwar schon etliche mehr – aber durch die Verteilung auf verschiedene Blogs war es mir nicht so einfach möglich, einen gesamten Überblick zu erhalten.

Ich war nun seit Februar immer wieder damit beschäftigt, gelegentlich alte Blogeinträge zu übertragen, und vor einigen Minuten bin ich damit fertig geworden. Natürlich habe ich ein wenig aussortiert – aber es sind zugegebenermaßen immer noch einige Einträge hier drin, die ich so nicht nochmal schreiben würde. Wie das immer so ist. Das macht ja aber letzlich auch ein wenig den Reiz eines Blogs aus: Dass man die Entwicklung verfolgen kann.

Mir ist schon klar, dass sich die meisten unter euch Lesern nicht gerade auf 2 Jahre alte Artikel stürzen werden, und deswegen habe ich das ja auch nicht gemacht. War mehr so eine Ordnungs- und Sortiergeschichte 😉

Naja, da ich ein wenig zu langsam war, habe ich also den 1.000sten Eintrag völlig verpasst, und wahrscheinlich werde ich irgendwelche Jubiläen erst zum 1.111ten, 2.000sten oder sonstwann zelebrieren. Ist ja auch egal…

Aber falls sich jemand gefragt hat:

„Mensch du, wieviele Blogeinträge hat dieser Sash denn überhaupt. Das Zählen ist ja viel zu anstrengend!“

Bitte!

🙂

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Das Netz ist komisch

Ich war gerade etwas irritiert. Da ist jemand auf meinem Blog gelandet, weil er nach „2 mal 1“ gesucht hat. WTF? Mein erster Gedanke war:

„Wie viele Seiten mit google-Suchergebnissen hat der denn bitte durchforstet?“

Keine allzu schlechte Überlegung, denn es sind tatsächlich „ein paar“ Ergebnisse:

So in etwa muss man sich die google-Umsätze vorstellen... Quelle: Sash

So in etwa muss man sich die google-Umsätze vorstellen... Screenshot: google.de

Und von diesen 2,85 Milliarden Ergebnissen landet mein Blog gerade auf Platz 2. Ähm? Irgendwie hab ich so meine Zweifel an den Relevanz-Kriterien der google-Suche…

Irgendwie skuril wirkt auch der google-Calculator, der brav „2 mal 1 = 2“ ausgibt, und eigentlich erst dadurch komisch wirkt, dass er hinter einem Link „Mehr Informationen“ verspricht:

Au ja, gib mir mehr Infos zu dieser spannenden Aufgabe! Screenshot: google.de

Au ja, gib mir mehr Infos zu dieser spannenden Aufgabe! Screenshot: google.de

Im Grunde ist das – Kritik an google hin oder her – natürlich ein faszinierender Fortschritt. Die meisten von uns werden sich noch an Zeiten erinnern, als Browser nicht einmal auf die Eingabe des „http://www.“ verzichten konnten, und inzwischen rechnet eine Suchmaschine automatisch Währungen um. In solchen Fällen kann man den sicher plausiblen Einzelrechnungen eines google-Servers aber dennoch eine gewisse Unsinnigkeit nicht absprechen, oder?

So, und jetzt bin ich mal gespannt, ob mein Blog in den nächsten Tagen von rechenwütigen Grundschülern gestürmt wird 😉

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Glück mit der Zeit

Seit Oktober 2007 wohnen wir nun schon hier in diesem Haus. Wenngleich nicht immer genutzt, war der Aufzug uns doch stets ein zuverlässiger Begleiter. Seit ich hier wohne, ist er heute das erste Mal kaputt. Was bin ich froh, dass das Ganze nicht 15 Stunden früher passiert ist! Dann wäre der Umzug heute Morgen um einiges stressiger geworden. Puh!

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Nicht nichts…

Der Blog ruht gerade fast seelenruhig. Aber sowas kommt auch mal vor. Zum einen schlägt da sicher das Sommerloch mit rein (nicht lachen, ich schreibe im Sommer tatsächlich weniger als im Winter!), zum anderen liegt es auch daran, dass ich jetzt vier Tage am Stück fast nicht gearbeitet habe. Nur einmal kurz am Dienstag eben.

Das heisst zum einen, dass keine witzigen Taxi-Geschichten anfallen, zum anderen habe ich tatsächlich gelegentlich anderes zu tun. Ich bin zwar weit entfernt von dem, was man gemeinhin Überarbeitung nennt, aber so fühlen darf man sich ja trotzdem mal.

In zwei Stunden (7 Uhr morgens) werde ich alle Hände voll damit zu tun haben, einen Haufen Zeug hier vor’s Haus zu schaffen, da Ozies Schwester umzieht, und deren Hab und Gut gerade in einem freien Zimmer bei uns steht. Zeitlich ist das recht locker geplant, aber ich bin schon schwer müde, weil ich dummerweise gestern schon morgens aufgewacht bin – und die beiden anderen Protagonisten des Schauspiels werden es ebenso sein, weil sie je eine recht kurze Nacht hinter sich haben. Gut schlafen werde ich danach sicher…

Der Umzug hat sich aber zumindest noch nicht auf meine Laune und / oder Fitness niedergeschlagen. Ich hatte bisher ja kaum was damit zu tun.

Viel mehr beschäftigt hat mich – wenn auch nur psychisch – viel eher, dass ich einen ellenlangen Brief ans Amtsgericht Stuttgart schreiben musste. Es geht um die Sache mit unserer alten Kaution, und die Geschichte gewinnt so langsam ein wenig an Fahrt. Dummerweise ist es bei uns ja nicht mit einem Standard-Wisch getan, da wir dank unseres eher speziellen Mietverhältnisses jeden Quatsch gesondert erklären müssen.

Naja, nun ist das mal erledigt, und nach wie vor bin ich mal gespannt, wie die Sache weitergeht.

Nebenbei ist mir dann aber tatsächlich so langweilig gewesen, dass ich mein Fenster geputzt habe. Das letzte Mal hab ich das offensichtlich vor etwa einem halben Zentimeter gemacht…

Ansonsten gibt sich mal wieder alles reichlich unspektakulär. Wenn wir dann in den nächsten Tagen wieder ein Zimmer mehr frei haben, wird sich hier schon wieder einiges ändern – wenn auch langsam. Ozie und ich werden beide die Zimmer wechseln. Ozie glaubt, dass ihr ein kleineres Zimmer zum Pflegen ihrer Unordung reicht, und ich habe die Hoffnung, meine in einem großen Zimmer etwas einschränken zu können. Das heisst: Sie zieht um ins bisherige Gästezimmer, ich in ihres, und mein Raum wird irgendeine Mischung zwischen Werkstatt, Lager, Haushaltsraum und sinnloser Platzverschwendung. Oder so…

Da wir aber nicht vorhaben, daraus eine Mörder-Riesen-Aktion zu machen, wird das alles nach und nach in kleinen Schritten bis zum Ende des Jahres oder so realisiert werden. Zumal wir die Gelegenheit gleich nutzen werden, und die ein oder andere Schönheits-Korrektur vorzunehmen, die bisher liegengeblieben ist.

Aber bis es soweit ist, werden hier noch einige Blogeinträge folgen. Und ich wage es sogar zu prophezeihen, dass sie ein wenig unterhaltsamer werden als das hier…

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Filed under Haushalt, Vermischtes