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Noch ein Weihnachtswunsch

Jetzt zu Weihnachten melden sich viele Leute, die auf die offenen Geldbeutel während der Festtage hoffen und Geld für dieses oder jenes sammeln wollen. Das ist ein schlechter Zeitpunkt, um auf ein Projekt aufmerksam zu machen. Leider.

Ich möchte es trotzdem tun, einfach um meiner Freunde Willen. Nein, ich hab keine kranken Kinder und hungernde Flüchtlinge auf Lager und ich weiß, dass es eine Menge andere wichtige Dinge auf diesem Planeten gibt. Aber mein guter alter Freund Alex (der sich in den frühen Jahren der WG noch eingebildet hat, er könne unser Pfandflaschenproblem lösen), mit dem ich etliche wunderbare Sessions an dem Schreibtisch hatte, von dem aus ich gerade schreibe, ist in ein Theaterprojekt in Wien involviert, in dem (nicht ganz zufällig) auch zwei jener jungen Schauspielerinnen die Hauptrollen spielen, die vor einiger Zeit auch unsere gar nicht so kleine Berliner Wohnung als Gäste unsicher gemacht haben.

Na gut, letztlich wahrscheinlich eher sicherer, aber darum geht es ja nicht!

Es geht aber um das Theaterprojekt „Zwei Frauen und eine Leiche“ und die Ankündigung inklusive sehr lustigem Trailer auf startnext.at (Schaut es euch wenigstens an. Bis zum Ende!) sollte eigentlich alle Fragen klären. Abgesehen davon, dass ich die Videofertigkeiten meines Freundes Alex zu schätzen weiß und mir die beiden Hauptdarstellerinnen persönlich als sehr sympathisch in Erinnerung sind, sollte man auch mal anmerken, dass ein Budget von 3.800 € für ein Theaterstück (und man bekommt bei einer Spende ja auch ein Dankeschön!) wahrlich nicht zu hoch gegriffen ist. Da versuchen wirklich ein paar engagierte junge Leute ein cooles Projekt zum Laufen zu bringen und ich weiß ja nun aus eigener Erfahrung, dass die Beteiligten nicht gerade auf großem Fuße leben … 😉

Wien mag weit weg sein und Theater nicht eure Passion. Das geht mir im Grunde auch so. Aber glaubt mir: die Truppe hat es verdient und das Stück an sich klingt ja auch ziemlich geil, wenn ihr mich fragt.

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Dieses „Internet“ …

Kurze Wasserstandsmeldung von mir:

Alles in bester Ordnung soweit, ich bin bloß wie üblich mit diesem und jenem beschäftigt. Dieses Mal eben auch mit jenem. Ich lese gerade von Anfang an den Web-Comic „Das Leben ist kein Ponyhof“ von Sarah Burrini durch und empfehle euch das hiermit auch.

Und (nach viel zu langer Zeit) darauf gestoßen bin ich natürlich über einen anderen Blogger, in diesem Fall über den Lieblingsastronomen des deutschen Internets, Florian Freistetter.

Manchmal glaube ich, ich habe großes Glück mit meiner Filterbubble. 🙂

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In eigener Sache

Nachdem die Domain zwar gesichert war, aber lange brach lag, habe ich gestern meine persönliche Seite sascha-bors.de in Betrieb genommen. Da ist zwar erst einmal für euch Leser nicht wirklich was neues zu finden, es ist eher eine Auflistung der Dinge, die ich so im Netz tue und getan habe. Aber wie das immer so ist mit neuen Seiten:

Ich würde mich über Feedback und natürlich auch gerne ein paar sich gut machende Likes, Shares und Retweets freuen. Keine Sorge, ich werde dort nicht auch noch bloggen, das passiert weiterhin hier und bei GNIT. Es ist mehr eine offizielle und repräsentative Seite für mich als Schreiberling, quasi eine Visitenkartenpage.

Wie gesagt, schaut’s euch an und meckert, was das Zeug hält! 🙂

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Ein bisschen PR (Serienjunkie 2)

Ich bin ja immer ein bisschen langsam, was tolle Dinge angeht. Ich lasse mich manchmal nur widerwillig von schönen Sachen überzeugen und entdecke Trends in der Regel dann, wenn sie schon wieder uncool sind (was durchaus auch einen Reiz hat, aber man prahlt dann halt besser nicht damit!).

Die etwas länger anwesenden Leser wissen ja, dass ich inzwischen ein Serienjunkie bin. Wenngleich ich nach wie vor Literatur und Film wesentlich eher als meine wahre Liebe betrachten würde – Serien nehmen doch inzwischen einen Großteil meiner Sehgewohnheiten vor dem Bildschirm ein. Natürlich nach Blogs, Twitter und dem Netz im allgemeinen.

Serien sind einfach zu einer weiteren Kunstform geworden, die ich sehr zu schätzen gelernt habe. Sie sind natürlich anders als Filme, bieten aber so viel Spielraum für die Macher, auch komplexeste Handlungen angemessen umzusetzen und die Charaktere tiefer zu zeichnen, weiter zu entwickeln, als das in maximal 3 Stunden Kino machbar wäre. Im oben verlinkten Artikel sind ein paar Serien genannt, die ich allesamt empfehlen kann, aber es ist ja auch neues passiert. Momentan warte ich natürlich auf die nächste Staffel „Dexter“, neue Folgen von Eureka und fiebere dem Ende der fünften und letzten Staffel „Breaking bad“ entgegen, wobei man die Serie nach der vierten auch hätte beenden können. Dennoch fantastische Unterhaltung mit Tiefgang – aber da erzähle ich nichts neues. Hier greift das oben erwähnte.

Vor allem aber sehe ich derzeit mal eben im Schnelldurchlauf „Parks and Recreation“ an. Da habe ich die Hoffnung, dem ein oder anderen noch was neues zu erzählen, da die Sendung hierzulande nur im Pay-TV läuft.

Das hab ich natürlich nicht, aber bezüglich Serien muss ohnehin mal ein Rant raus an die deutschen Medien:

Geht’s noch?

Mal abgesehen davon, dass man es offenbar in Deutschland kaum schafft, wirklich neue und gute Serien zu produzieren: Die Crème de la Crème der internationalen Serien wird hier im Fernsehen mit teils Jahren Verspätung verhackstückt durcheinander mit alten Folgen gesendet, teils ohne festen Sendeplatz, die Handlung völlig egal! Ein Programm, das geradezu darauf abzielt, bloß das Klientel zu bedienen, das sich mittags beim Bügeln schon betrinkt und denen es scheißegal ist, was da gerade läuft, so lange nur irgendwas Geräusche und lustige Farben macht. Mir persönlich kann das wurscht sein, ich nutze dann halt illegale Angebote wie serienjunkies.org, aber es ist eine Frechheit sondersgleichen gegenüber den kreativen Machern dieser Meisterwerke, denen ich das Geld wesentlich lieber zukommen lassen würde als irgendwelchen Filehostern. Nun aber genug davon …

Ich wollte wirklich einfach gerne Parks and Recreations lobend erwähnen! Ich habe in letzter Zeit selten so gelacht über etwas! So sehr, dass ich trotz fantastischer Synchronisation inzwischen die englischen Folgen anschaue, weil es davon einfach schon 2 Staffeln mehr gibt. Ich finde den Mockumentary-Stil fantastisch, bin aber als zartbesaitetes Wesen bei Stromberg trotz der Genialität vor Fremdscham fast gestorben. P&R ist da nicht ganz so schlimm, wenngleich der Reiz auch hier daraus entsteht, dass die Protagonisten gleichermaßen überambitioniert und hoffnungslos überfordert oder dämlich rüberkommen. Der Humor reicht von extrem flach bis anspruchsvoll, eigentlich sollte jeder irgendwann mal lachen müssen. Ich erteile nicht gerne Befehle zum Lesen oder Ansehen, das hier kann aber als solcher verstanden werden. Und lasst mich wissen, was ihr dazu sagt!

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Lesenswert

Ich hab mich am Thema Leistungsschutzrecht schon abgearbeitet. Mir fällt einfach nicht mehr viel zu dieser Gesetzentwurf gewordenen Scheiße ein. Glücklicherweise bin ich damit recht alleine und so lange ich gerade nichts schreibe, möchte ich auf einen sehr lesenswerten Artikel im (übrigens ebenso lesenswerten) Blog Indiskretion Ehrensache von Thomas Knüwer verweisen:

Kritik ist Liebe – Leistungsschutzrecht und die Scheidung

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Spams aller Länder, vereinigt euch!

Was bei der Arbeiterklasse nicht so ganz geklappt hat, ist bei Spam jetzt wohl der Fall. Seit Wochen hat der Sturm echt zugenommen. Einige größere Blogger haben schon geflucht und ich kann es ihnen nicht verdenken. Bei mir arbeiten recht brauchbare Plugins, um das Chaos abzuwehren, aber ich wollte dennoch mal den „kleinen“ Bloggern zeigen, wie das im Falle von GNIT ausarten kann.

Derzeit hab ich rund 50 bis 200 Spamkommentare am Tag im WordPress-Spamordner. Hier bei Sashs Blog sind es weniger, aber da der Blog älter ist und auch noch oft verlinkt, nicht arg viel. Man sollte meinen, das sei schon eine ganze Menge. Ist es auch – und inszwischen muss ich sie natürlich auch ungelesen löschen, sonst versaue ich mir ja den ganzen Tag.

Beeindruckender ist da vielleicht, was mein zweites Plugin bereits vernichtet, bevor es in dem Ordner landet:

Klo des Internets. Quelle: Antispam-Bee unter WordPress bei GNIT

Ja, das sind tägliche Werte des letzten Monats.

Ich sag es mal so: Haben die ein Glück, dass es keine Return-to-Sender-Funktion gibt.

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Nettes Geburtstagsgeschenk

Hach. Dank Thomas hab ich einen Link von fefe zum Geburtstag geschenkt bekommen. Schöne Sache, die Statistiken explodieren 🙂

Natürlich liegt es mir am Herzen, die 5.000 Besucher willkommen zu heißen, aber ich weiß, dass die meisten nicht lange bleiben werden. Wer das doch sieht, kann gerne noch einen Blick auf meinen Taxi-Blog GNIT werfen.

(ich nehme an, ein Hinweis auf die Amazon-Wunschliste wären etwas dreist 😉 )

Gibt die Tage sicher noch neues, arg viele Verschwörungen werde ich aber sicher nicht haben, sorry …

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