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Akkumatschulutotoren

Kennt jemand folgendes fiese Gefühl aus seiner Jugend:

Man hat sich einen neuen Walkman/Discman (wie heißen die neuesten Modelle von Sony? Fileman? mpegman?) gekauft und billig war er auch nicht. Aber irgendwie klappt das alles nicht. Das Kopfhörerkabel ist 5 cm zu kurz um das Gerät in die Lieblingstasche zu tun, das Kabel zieht im Nacken und der linke Ohrstöpsel fällt außerdem immer raus, wenn man den Kopf nach links dreht. Und man ist der einzige verdammte Mensch auf diesem Planeten, dem dieses geile Gerät so auf die Nerven geht – alle anderen sind super-glücklich und hören einfach nur Musik unterwegs!

Kennt ihr das?

Das ist natürlich ein falsches Gefühl, das hab ich nach jahrelangen Recherchen rausbekommen. Jeder hat so seine Probleme gehabt, nur hat keiner davon erzählt. Deswegen auch dieser Blogeintrag. Denn:

Es kann doch nicht sein, dass ich der einzige bin, der mit seinen Handy-Akkus so einen Stress hat, oder?

Mein Handy geht leider nicht sehr sparsam mit Strom um. Das war mir allerdings vor dem Kauf bekannt. Ich würde heute mehr Wert auf die Laufzeit legen, aber ich hatte andere Gründe, mein HTC zu holen. Der erste Akku, Nummer 1, hat seinen Dienst nach rund einem halben Jahr Dauerdienst mehr oder weniger quittiert. Kein Wunder, schließlich lade ich das Handy nach jeder Schicht wieder auf, weil es dann zu rund 70% leer ist. Es gibt keinen anderen Weg, bei meinen Schlafzeiten und den Ladezeiten des Handys immer die ganze Schicht erreichbar zu sein. Dass das dem Akku nur bedingt gut tut, ist klar. Aber man muss auch zugeben, dass 12 bis 15 € für einen neuen völlig im Rahmen sind, wenn man das all Halbjahr mal hat.

Gut, Nummer 1 ist also mehr oder minder tot. Auf die Reise zu meiner Hochzeit habe ich ihn mitgenommen, für Notfälle, allerdings entläd der sich inzwischen teilweise nach einer halben Stunde Standby, is also echt für’n A… bhängigen keine Lösung.

Nummer 2 wurde mir vor inzwischen auch einiger Zeit von einem netten Leser über meinen Wunschzettel gekauft und ich bin mit selbigem eigentlich bis heute recht zufrieden. Dummerweise hat Nummer 2 den letzten Monat (nach der Ankunft zu Hause) Verstecken mit mir gespielt. Ich hab mein Zimmer umgeräumt und konnte ihn nicht finden. Dabei hab ich ihn clevererweise extra in mein kleines Büchlein gelegt, dass ich brauchte, sobald ich mich wieder ins Taxi schwingen wollte. Das hab ich dann gemerkt, als ich mir Nummer 3 schon bestellt hatte.

Nun hab ich im Auto ein Ladekabel für das Handy. Natürlich ist auch da das Kabel zu kurz, ich kann es also nur in diebstahlsgefährdeten Bereichen liegen lassen. Dazu hat der Stecker für den Zigarettenanzünder die Tendenz, stets wieder rauszuspringen. Außerdem ist der Energiehunger meines Gerätes so groß, dass man es Berichten zufolge gar nicht laden kann, solange GPS aktiviert ist. Aus diesem Grund poste ich bei Facebook keine Statusmeldungen mit Ortsangabe: Weil der Strom nicht reicht!

Naja, in den letzten beiden Tagen hab ich dann mein kleines Handy also am Autofuttertrog gehabt und der Ladestatus war fantastisch zu beobachten: Anfangs 20%, nach 10 Minuten 46%, nach 30 weiteren Minuten 58%, eine Stunde später 45%, zwei Stunden darauf 72%. Am Ende der Schicht 39%. Obwohl das Ding immer an der Station hing, und ich es nicht verwendet habe. Aber Nummer 3 ist inzwischen angekommen! Super! Endlich wieder volle Power. Hab das Ding heute morgen um 7 Uhr hier zuhause ans Netz gehängt. Ladestatus jetzt, 17 Uhr: 73%.

Halloho!? Geht’s noch?

Und jetzt sagt mir bitte, dass ihr auch manchmal Ärger mit dem Strom habt 🙂

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Teufel komm raus!

Ich wollte mal eine kurze Rückmeldung geben. Vor etlicher Zeit habe ich mal gejammert, dass „meine“ Kopfhörer im Eimer waren. Daran hat sich bis heute leider nicht überraschend was geändert. Geändert hat sich mit der Hochzeit die Finanzlage bei uns, was mir ermöglicht hat, neue zu kaufen. Die Nachfolger meines alten Modells – die legendären DT880er von Beyerdynamic – sind es nicht geworden. Leider. Irgendwie. Ganz ehrlich: Mein Verdienst müsste sich um ein paar Klassen erhöhen, um es nicht obszön zu finden, für gelegentliches Musikhören 300 € für die Kopfhörer auszugeben. Die alten habe ich ja mehr oder weniger unwissend genutzt, ich ignorantes Arschloch. Empfehlen würde ich sie immer noch jedem, der den Preis zahlen kann.

OK, irgendwelche neuen hab ich ja dennoch gebraucht. In den Kommentaren zum alten Post sind ja von euch jede Menge Empfehlungen reingeschwappt, die ich mir allesamt zu Herzen genommen habe. Gut, einige waren preislich aus dem Rahmen, aber ich hab alle irgendwie abgeklopft und wenn möglich mehrere Tests gelesen. Am Ende stand eine Preis- und Emotionsentscheidung: Die Teufel Aureol Massive.

Mir war klar, dass ich keine 20€-Kopfhörer für meine Ansprüche brauchen kann, welche für 200 € konnte und wollte ich mir nicht leisten. Die Teufel schienen mit 70 € ein wirklich guter Kompromiss zu sein und nach dem ersten Testhören bin ich nicht enttäuscht. Nein, eher begeistert.

Mein Problem mit Kopfhörern ist ja: Ich brauche sie zum lauten Musikhören! Ich lebe in einer Wohngegend, in der Schreien zum anerkannten Sozialverhalten gerade unter Ehepartnern zählt, da kann ich mit Metal auf Zimmerlautstärke nachts niemanden ärgern. Aber beim Durchspülen der Birne braucht man dann ja nicht unbedingt Kollateralschäden in den 5 umliegenden Wohnungen. Und natürlich sind große Lautstärken bei Lautsprechern schwierig. Beim einen kreischen einem die Höhen die letzten Fetzen Trommelfell aus den Ohren, beim nächsten zerfetzt schon der leiseste Hauch von Bass die ersten Membranen und produziert nur noch knackendes Sound-Gequarke. Bei meiner Musikvorliebe zwischen Metal und HipHop kommt man da schnell an Grenzen. Und wenn man dann den „ultracoolen DJ-Profi-Party-Bass-Boost-Mega-Ear-Fledderer 5000+“ auf dem Ohr hat, merkt man, dass er eine Detailwiedergabe hat, als ob man sich gerade DVDs auf einem Monochrom-Display von 1980 ansieht.

Gleich vorweg: Im letzten Punkt scheinen mir die Teufel durchaus Nachholbedarf zu haben. Die gute alte Delicate Sound of Thunder
von Pink Floyd liefert zwar eine beeindruckende Bass-Line bei One of these Days, beim Intro von Time klingt aber die ein oder andere Glocke durchaus etwas dünner als über die Boxen. Dafür glänzt eine meiner Lieblings-Live-DVDs, die San-Diego-Aufnahme von der Binge & Purge von Metallica hier besonders. Während sie über die DT880er (und meinen PC) ein bisschen schwachbrüstig wirkte, knallt es mit den Teufeln richtig. Fazit: Ein bisschen basslastig sind sie. Das will ich nicht unbedingt gutheißen, aber ich kann ihre Eskapaden mit meinem Marantz-Verstärker ggf. problemlos  ausbügeln. Fürs Violent Brain Resetting via Noise sind sie jedenfalls große Klasse! 🙂

Ja, und dann die Lieferung. Die war fix binnen anderthalb Tagen. Der Umfang kann sich erst recht sehen lassen. Ich weiss nicht, was andere Hersteller zu Kopfhörern dieser Preisklasse beilegen, aber ich finde 2 unterschiedliche Kabel zuzüglich aufschraubbarem (und wohl vergoldetem) Adapter grandios. Insbesondere, da es sicher ein Glaubenskrieg ist, ob man nun glatte oder Spiralkabel bevorzugt. Kopfhörerseitig sind die Stecker verriegelbar – was allerdings auch notwendig ist. Dennoch: Austauschbare Kabel sind immerhin mehr, als meine alten Beyerdynamic zu bieten hatten.

Zur Dauerbequemlichlkeit kann ich noch nichts sagen, aber nach ein bis zwei Stunden sitzen sie noch recht gut – trotz meines Quadratschädels mit erhöhtem Transpirationsfaktor.

Einen direkten Vergleich zu den DT880ern kann ich nicht mehr machen. Ich hüte mich aber ohnehin vor der Aussage, diese könnten durch so einen ungestümen Jungspund an die Wand gespielt werden. Wenn es allerdings mal basslastiger sein soll, dann haben die Teufel hier ihre Stärken. Fuck, was rockt das gerade 😀

PS:

Ich kriege für den Text hier kein Geld, ehrlich! OK, die Amazon-Links sind Ref-Links. Aber die Teufel flashen mich gerade echt. Danke nochmal an Arne wegen seinem Hinweis damals!

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Vermehrung

Die Anzahl der Bildschirme auf meinem Schreibtisch wächst stetig. Im Laufe des nächsten Jahres gilt es dann, herauszufinden, ob es sich um ein lineares oder exponentielles Wachstum handelt. Für letzteres bräuchte ich zweifelsohne mehr Platz…

Media Overflow, Quelle: Sash

Aber wir wissen ja: Wenn sich zwei Monitore ganz doll liebhaben und sich nahe sind, dann wird das ganz ganz unanständig und deswegen schreit irgendwer: „Iiih!“ Und darum heißen die kleinen Netbooks auch…

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On my Way

Sehr schön.

Meine nervige Erkältung fängt bereits nach 2 Tagen an, sich mehr als deutlich zu verpissen. Die letzten 48 Stunden bin ich ziemlich matt in der Gegend umhergestromert, inzwischen ist es eigentlich ok und ich komme hier ein bisschen zum Arbeiten. In der Bude will das ein oder andere gerichtet werden, so langsam arbeiten wir die Pack- und Orga-Listen ab und mit jeder Stunde ist etwas mehr von dem erledigt, was vor der Abreise nach Stuttgart noch zu tun ist.

All die völlig überlebenswichtigen Dinge sind ehrlich gesagt schon erledigt. Einzig, dass mein Hemd noch nicht existiert und das Netbook vorerst ein Book ohne Net bleiben will, sind größere Arbeitsfelder. Da mutet die Erinnerung, am letzten Tag die Ladekabel für die Handys nicht zu vergessen, fast schon niedlich auf der To-do-Liste an.

Fürs Internet hab ich gerade erschreckend wenig Zeit. Gestern, weil ich fast nie am PC war, heute weil ich nebenbei auch am Rechner noch Dinge erledigen muss, die sich nicht mit der Schreiberei vertragen.

Mein Geburtstag war so ganz ohne Fitness irgendwie ein bisschen blöd, aber wäre ich fit gewesen, wäre ich am Ende im Taxi gesessen und hätte meinen dann ja doch irgendwie gemütlichen Abend mit Ozie auch nicht gehabt. Und ich war wenigstens tagsüber wach und hab noch zwei Geschenkelieferungen entgegennehmen können, wofür ich mich echt nochmal bedanken muss. Ich hab mich über jedes einzelne Paket gefreut und ich werde mich auch enorm über die freuen, die noch auf verschlungenen Pfaden in irgendwelchen Postzentren auf Auslieferung warten.

Ich habe ja schon gesagt, dass es im November ein bisschen weniger Meldungen von mir werden könnten. Das wird in den nächsten Tagen der Fall sein – erst recht, wenn sich das Netbook weiterhin weigert.

Nach der Hochzeit muss ich dann ja ohnehin um die Klischees zu erfüllen noch fauler werden, das verträgt sich dann ganz gut mit dem Internet, also keine Sorge 😀

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Happy Birthday

„Du bist krank. Du brauchst Vitamine, keinen Kuchen…“

Nächstes Jahr Haferschleim? Quelle: Sash

Letztes Jahr war Ozie noch gnädiger 🙂
Ansonsten wollte ich noch ein herzliches Danke für all die Geschenke loswerden! Ihr seid super und ihr dürft auch Kuchen essen!

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Zeit|druck

Die Zeit schreitet voran, in 9 Tagen ist die Hochzeit angedacht. Spontan umverlegen können wir sie nicht mehr wirklich und im November ist es eindeutig zu kalt, um nackig zum Standesamt zu watscheln. Daraus folgt zwingend: Ich brauch recht schnell was zum Anziehen! Und da ich die mindestens beste und begabteste Freundin aller Zeiten zu heiraten gedenke, haben wir uns schon vor eigentlich langer Zeit dazu entschlossen, dass sie das Hemd nähen wird, das ich tragen werde.

Aber für Hemden braucht man Schnittmuster – und mit denen haben vorher sowohl Ozie und ich als auch unser Laserdrucker gekämpft:

Ein paar Quadratmeter Hemd für Sash, Quelle: Ebendieser

Jetzt bin ich mal gespannt, was Ozie daraus zaubert 🙂

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Förmchen

Das Probekochen und Probebacken für die Hochzeit meiner Wenigkeit ist so langsam vorbei. Das meiste wurde bereits getestet und für gut befunden, jetzt steht eigentlich nur noch der kalte Hund auf dem Programm. Ozie ist ein wenig verzweifelt bei all der Rezeptvielfalt, aber letztlich gelang es doch, aus all den Möglichkeiten etwas zu finden, was sich ohne größeren Aufwand veganisieren ließ.

Der einzige Unterpunkt mit Konfliktpotenzial bildeten die Butterkekse. Diese durch Mürbeteig-Plätzchen zu ersetzen ist nicht sonderlich schlimm, aber dazu braucht man Förmchen!

Also man braucht sie nicht, aber sie machen das Leben einfacher. Ist so ähnlich wie bei Autos oder Tütensuppe.

Förmchen haben wir eigentlich ausreichend. Aber um eine halbwegs rechteckige Form zu füllen, bieten sich Vogel-, Schlüssel- oder Weihnachtsbaum-Motive nicht wirklich an. Bis wir eine Form entdeckt haben, die zumindest halbwegs passt. Dabei handelt es sich auch nur um ein von uns mishandeltes Förmchen, aber inzwischen wissen wir nicht einmal mehr, was es ursprünglich darstellen sollte. Geschweige denn, dass wir wüssten, was es jetzt darstellt:

Ein Blobb? Quelle: Sash

Falls ihr Ideen habt, was das darstellen könnte, könnt ihr das gerne in den Kommentaren posten 😀

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