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Astrofotografie (2)

Jetzt hab ich mich neulich daran versucht, den Erdtrabanten auf ein Foto zu bannen, was mir wirklich nicht gerade auf hohem Niveau gelungen ist. Aber da ich mich nicht damit zufrieden geben wollte, und meiner Kamera eine zweite Chance gönnte, hab ich es dann abermals versucht, obwohl ich eigentlich nach wie vor nichts besonders wichtiges daran finde, wie tausende andere Menschen den Mond zu fotografieren.

Aber trotzdem:

"Der Mond ist aufgegangen." "Dann mach ihn wieder zu." Quelle: Sash

"Der Mond ist aufgegangen." "Dann mach ihn wieder zu." Quelle: Sash

So sonderlich kontrastreich und scharf ist es zwar immer noch nicht, aber gerade die Schärfe lässt sich vielleicht damit entschuldigen, dass ich das Foto ohne Stativ mit 29-fachem Zoom gemacht habe. Also auch noch Digitalzoom…
Auch wenn mir meine alte Ixus der Handlichkeit noch manchmal fehlt: Im Grunde bin ich mit dem Teil hier echt zufrieden. Und – so viel Werbung muss sein! – vor allem für den Preis ist das eigentlich der Hammer!

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Panik aus der Hölle

Ein paar Leute haben es schon via Facebook mitbekommen. Ich hab nicht nur vor einiger Zeit (bei GNIT) ein Gewinnspiel veranstaltet, sondern kurz darauf auch eines gewonnen. Die Crew von „Kunden aus der Hölle“ hat so wie ich auch unter allen Kommentatoren eines Beitrages etwas verlost. Da hab ich als laut mitlachender und still mitlesender Typ ähnlich wie ein paar Leute bei mir einen ersten Kommentar dort abgegeben… und zack! Da war ich auch schon Gewinner eines Panik-Buttons.

Jetzt muss ich zugeben, dass ich eigentlich gar nicht wusste, was ein Panik-Button genau ist. Geschweige denn, was man – sollte man es je rausfinden – damit anstellen könnte.

Nicht nur das: Irgendwie sind meine Antwortmails auf die Nachfrage nach meiner Adresse im digitalen Nirvana verschwunden und ich hab die Sache schon völlig vergessen gehabt, als mich letzte Woche ein Paketbote nicht vom Bett bis an die Tür klingeln konnte.

Da ich nun nichts wirklich dringendes erwartet habe, ist ein wenig Zeit vergangen und ich hab erst gestern das Paket abgeholt, das völlig korrekt von offenbar findigen Verlosern adressiert worden ist. Als ich das Paket in der Hand hielt, war mir dann auch klar, was ich in meinen Händen hielt…

Nun ist es so, dass der Panik-Button, wenn man ihn einmal durchschaut hat, nicht arg viel mehr Sinn macht, als wenn man das nicht tut. Auf irgendwie komische und sehr laute Art erzeugt er Panik und beruhigt einen dadurch aber auch. Also: Was machen mit dem Ding?

Ozie und ich haben nach kurzem Brainstorming die Idee mit dem eigenen Panik-Raum verworfen, obwohl ich mir sicher bin, dass es kaum stylisher hätte gehen können. Stattdessen haben wir ihn nun angebracht, wo Panik – insbesondere bei Ressourcenknappheit – durchaus mal auftreten kann und wo der Button dementsprechend genau richtig ist. Aber seht selbst:

Wenn was klemmt: PANIK!!! Quelle: Kein Trinkwasser!

Wenn was klemmt: PANIK!!! Quelle: Kein Trinkwasser!

Im Übrigen könnte er an dieser Stelle tatsächlich dazu dienen, unliebsame Geräusche zu unterdrücken… wir sind gespannt, wie die Nutzung unter unseren Besuchern ausfallen wird 😀

Und besucht die Truppe aus der Hölle! Ist echt witzig!

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Es ist ja nicht alles schlecht am GAU…

Irgendwer profitiert im Kapitalismus immer! Quelle: amazon.de

Irgendwer profitiert im Kapitalismus immer! Quelle: amazon.de

Nur mal so…

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Astrofotografie

Ehrlich gesagt, hasse ich meine bescheidene fotografische Ausrüstung. Die Welt bietet viel sehenswertes, und es ist schade, dass sich nur weniges davon mit einer billigen Digicam nachts festhalten lässt. Der Mond zum Beispiel!
Im letzten Eintrag zum Beispiel sieht der Mond leider nicht aus wie der Mond, eher wie ein zu heller Stern. Da hätte ich sicher einiges drehen können, aber das gesamte Bild ist so wie es ist einfach stimmiger.

Naja, was will ich erwarten? Eine Kamera für gerade mal 120 €…

Ich überlasse es besser den Leuten, die wirklich was von Fotos verstehen, die richtig coolen Dinge festzuhalten, bzw. wiederzugeben!

Aber wenigstens eines möchte ich noch posten: Das beste Foto, das meine Kamera vom Mond bisher gemacht hat:

Wenigstens an der Tag-/Nachtgrenze sieht man Krater! Quelle: Sash

Wenigstens an der Tag-/Nachtgrenze sieht man Krater! Quelle: Sash

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Moonlight in Marzahn

Ich weiss, viele mögen den Bezirk nicht. Aber manchmal ist er eben doch schön:

Mondsüchtige bitte weggucken! Quelle: Sash

Mondsüchtige bitte weggucken! Quelle: Sash

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Ausstattung!

Dinge, die die Welt nicht interessieren, Part 42425252.

Gelegentlich schreibe ich, dass ich mich trotz Niedriglohnjob im Luxus befinde. Das kann ich immer wieder nur bejahen! Gewiss, das ein oder andere notwendige und wichtige Teil besitze ich nicht – zum Beispiel eine Krawatte oder eine Gelddruckmaschine. Auch sonst sieht mein Zimmer eher aus, als wäre es das vielbeschworene „Jugendzimmer“, dessen Existenz uns findige Möbelfabrikanten immer wieder einreden wollen.

Aber das ist nur ein kleiner Teil unserer Wohnung, und ich stellte heute einmal mehr fest, dass wir hier so verdammt viel verfreakten Quatsch herumstehen haben, der anderen vielleicht nicht die Tränen in die Augen, aber sicher das Fragezeichen auf die Stirn treibt.

Dass wir eine Schlagbohrmaschine besitzen, erklärt sich vielleicht noch aus der Tatsache heraus, dass wir in einem Plattenbau leben. Und auch wenn wir nur wie normale Menschen gelegentlich mal Bilder aufhängen und Regale an die Wand schrauben, haben wir diese inzwischen eher zur Zierde tief in unserem Werkzeugregal untergebracht und sind umgestiegen auf den Gebrauch eines Bohrhammers. Naja, Werkzeug…
Für den Großteil unseres Werkzeugs haben wir ein Regal in der Wohnung stehen, das überraschenderweise kein Billy ist, sondern doppelt so groß und zudem meiner Familie seit nunmehr einem Vierteljahrhundert gute Dienste leistet. Schon erstaunlich, was aus der kleinen „Werkzeug-Schublade“ der WG in Stuttgart geworden ist.

Aber blablabla, eigentlich wollte ich auf was ganz anderes heraus:

Wir haben endlich einen Baustrahler in der Wohnung!

Nun könnten natürlich Fragen aufkommen. Erstmal: Nein! Wir verwenden das niedliche (hey, sind nur 500 Watt) Tierchen nicht, um das Glühbirnen-Verbot zu umgehen. Wir sind also nicht dazu übergegangen, das Saarland zu einer Lichtwelt umzugestalten. Wobei ich mich gerade beim Schreiben frage, was das wohl für ein Gefühl ist, beim Verrichten seines Geschäftes von so einem Teil angstrahlt zu werden… ok, too much information!

Nein, selbst bei uns folgen Anschaffungen meist einer gewissen Rationalität. Das mag im Nachhinein nicht so aussehen, schließlich haben wir nach der erfolglosen Einstellung unseres Chili-Experimentes auch etwa 75 Blumenkübel (ich wollte sie zählen, war aber zu faul) und nur einen Kaktus. Aber zum Zeitpunkt der Anschaffung waren die Gerätschaften meist notwendig. Und wer an der Notwendigkeit beispielsweise eines Schokoladen-Fondue-Sets zweifelt, der hat noch nie ein glücklich dreinschauendes und schokoverschmiertes Ozie gesehen 😉

Also Nutzwert! Was ist der Nutzwert eines Baustrahlers? Klar, Licht! Aber wozu? Und hier kommen wir zu dem Punkt, an dem ich euch nicht nur ein weiteres Foto aus unserem Kreativlabor im fernen Osten zeigen möchte – sondern sogar ein bisschen Werbung machen.

Denn unser neues Schmuckstück (hier rechts im Bild) ist eigentlich nur für dieses liebevoll arangierte Chaos da:

Voll Profi-Zeug, ey! Quelle: Sash

Voll Profi-Zeug, ey! Quelle: Sash

Nun, auch wenn es für Laien nicht erkennbar und für Profis unglaublich dilettantisch erscheint: Das ist ein Lichtzelt (gucksu Wikipedia). Und da ein Lichtzelt mitunter eine ziemlich intensive Beleuchtung zum Fotografieren erfordert, die wir im Übrigen mit unseren völlig selbstverständlich auch in unserem Besitz befindlichen Tageslichtlampen noch nicht zufriedenstellend  erreicht haben, haben wir nun noch einen Baustrahler 🙂

Nun warten die aufmerksamen Leser auf die Werbung, während die unaufmerksamen sich auch fragen, weswegen wir so einen Aufwand betreiben. Nun, es geht nicht um die Fotos an sich. Die Leute, die wirklich alles von mir lesen (beide Blogs, twitter und facebook) wissen, dass Ozie vor rund einem halben Jahr (erinnert euch an den Androiden-Schlafsack!) mit Nähen angefangen hat. Und ja, das „angefangen“ meine ich recht wörtlich. Seit zwei Tagen bin ich deswegen schon im Besitz eines neuen Hemdes (Ein Hemd, verdammt! Meine Freundin hat mir ein Hemd genäht und es sieht aus wie ein echtes! 🙂 ), aber noch viel beeindruckender lässt sich der Eifer meiner Freundin daran zeigen, dass sie seit nunmehr zwei Monaten Täschchen aller Art näht und diese auch (sehr erfolgreich) verkauft.

Ich persönlich bin ja immer noch ein wenig irritiert über diese seltsame Handarbeits-Szene, die von mir völlig unbemerkt im Netz herumgeistert und wäre immer noch skeptisch, wenn mir jemand erzählt, er hätte eine reizende Bücher-Tasche oder ein tolles Pillen-Etui gekauft. Aber hey, wir besitzen einen Baustrahler, also warum nicht? 😉

Naja, und so langsam – auch in Anlehnung an ihren Geburtstag vor zwei Tagen – kann ich Ozies Shop beim Portal DaWanda auch mal verlinken. Und die Fotos sind im Übrigen wirklich fantastisch 😉

Hier ist der Link:

mausgrau design

Nachtrag: Da ich mal wieder planlos einfach drauf losgeschrieben habe und sich das Thema im Laufe des Artikels verschoben hat, entsteht nun natürlich ein seltsamer Eindruck. Ich beginne den Text mit „Dinge, die die Welt nicht interessieren“ und ende mit dem Link auf Ozies Shop. Das ist so natürlich nicht gedacht gewesen. Der Anfang bezog sich auf die Ausstattung unserer Wohnung 🙂

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JA!

Der ein oder andere Internetnutzer wird das kennen: Kaum treibt man sich auf mehr oder minder kuriosen Seiten rum, wird einem von allerlei Seiten Werbung entgegengeschleudert. Auf der einen Seite sind es unseriöse Angebote für billige Kredite, auf der anderen Seite schreiben einem offensichtlich schwer beeindruckte und sicher sehr seriöse Damen:

„Der Glied meines Boyfriends wachste um 30 Centimeter!!!“

Bisweilen erscheinen auch kleine Chat-Fensterchen mit Aufnahmen sicher zufällig nackter Mitmenschen, die einen – sicher auf der Suche nach halbwegs erträglicher Abendbeschäftigung – sehnsüchtig fragen:

„Willst du ficken?“

An all das gewöhnt man sich. Man ist im Internet, und damit automatisch begehrt, solange die Kreditkarte mindestens 30 cm misst.

Mit Vorsicht zu genießen sind hingegen sicher die Angebote, die einem nicht einmal mehr eine Wahl lassen. Als glücklich liierter Mensch denkt man sicher – bei aller gebotener Attraktivität – auch manches mal, dass man die holde Sehnsuchtsschnalle eventuell nicht umgehend begatten will. Aber just dann zwingen sie einem die Antwort auf:

Nö! Quelle: Böse Seite

Nö! Quelle: Böse Seite

Fiese Geschichte! Ich kann nur hoffen, dass meine Leser darauf nicht reinfallen. Denn wer paart sich schon gerne unfreiwillig? Eben!

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